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Raum der Angst

Ein Escape-Room-Thriller
Buch
Taschenbuch, 384 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548063802

ISBN-13: 

9783548063805

Erscheinungsdatum: 

31.08.2020

Preis: 

10,99 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548063802

Beschreibung von Bücher.de: 

Der Thriller für alle Escape-Room-Fans.

Ein geheimes Experiment. Acht Teilnehmer. Sieben verschlossene Räume. Und ein Killer in Spiellaune.

Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus' Spiel spielen - und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.

Kriminetz-Rezensionen

Aus einem Spiel wird blutiger Ernst

Zum Inhalt:
Hannah wird entführt und findet sich plötzlich gemeinsam mit einer Gruppe Probanden in einem teuflischen Spiel wieder: Gemeinsam müssen sie versuchen, aus den Räumen, die ein kranker Geist erschaffen hat, einen Ausweg zu finden. Das gestaltet sich schwierig, sehr schwierig und bald ist der erste Mitspieler tot.

Mein Eindruck:
Es ist eine gute Idee, den (wenn auch momentan abflachenden) Hype um Escape Rooms mit einer Thriller-Handlung zu verschmelzen. Dazu unterfüttert Meller seine Geschichte geschickt mit wissenschaftlichen Experimenten rund um Gruppendynamik und Manipulation. Der Leser muss aufpassen, wem er seine Sympathie schenkt, denn unter Umständen darf man sich nur ein Weilchen später aus Ablebensgründen ein neues Objekt suchen – auch vermeintliche Hauptpersonen sterben jung. Außerdem entpuppen sich einige Figuren als wankelmütig und damit gefährlich.

Parallel zu den Vorkommnissen in dem Gefängnis der Probanden läuft die Ermittlung wunderbar unaufgeregt und ohne großen Privatkram der Polizisten. Meller geht ganz auf Motivlage und Tatgeschehen ein und beides gerät ihm großartig. Die Twists im Thriller sind überraschend und ziehen die Spannungsschraube noch einmal an.

Der einzige Schwachpunkt zeigt sich jedoch bei den Gründen für eine Nebenfigur, sich so zu verhalten, wie sie es eben tut. Diese stirbt, bevor eine Erklärung dazu folgt und auch im Nachhinein bleibt die Leserschaft dumm. Schade.

Mein Fazit:
Sehr spannend, sehr böse.

Raum der Angst

Es geht angeblich um ein Experiment, das eigentlich ein Spiel sein soll. Es werden 7 Leute gesucht und es melden sich auch 7 Leute, 7 Versuchskaninchen, sag ich jetzt mal, und noch eine Person, eine junge Frau, die meldet sich nicht, die wird zwangsausgesucht, kurzum sie wird einfach entführt und genötigt daran teilzunehmen. Aber die 7 Testpersonen merken schnell, dass auch sie nicht an dem Spiel teilnehmen, denn auch sie werden entführt und sie landen zwar in den Räumen von Escape, aber es wird ihnen schnell klar, dass daraus nur ein Sieger hervorgehen kann, und somit sind sie zwar mit sich aufeinander angewiesen, aber sie arbeiten gegeneinander. Dann gibt es noch den sogenannten Janus, er ist benannt nach dem Gott der Ein- und Ausgänge und sein Spiel, das er spielt ist gespickt mit fiesen Fallen und Rätseln.

Ich hatte dennoch schon bald eine Ahnung, wer der Drahtzieher war, der hinter dem allen gesteckt hatte, aber dennoch war es interessant und spannend zu lesen. Auch die Polizeiarbeit kam nicht zu kurz. Es wurde immer wieder aus einer anderen Sichtweise erzählt, das machte die Geschichte umso spannender. Ich konnte vor lauter Aufregung das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ein spannender Nervenkitzel von Anfang bis zum Ende. Ich kann das Buch richtig empfehlen.

Spiel mit mir

Es soll ein Experiment mit acht Teilnehmern und sieben geschlossenen Räumen sein, aus denen man die Teilnehmer entkommen müssen. Eine eigentlich harmlose Studie, doch es geht um Leben und Tod. Die Teilnehmer merken erst, dass etwas gewaltig schiefläuft, als der erste von ihnen stirbt. Unter den Teilnehmern ist auch Hannah, eine Psychologie-Studentin. Sie wurde entführt von jemandem, der sich Janus nennt, nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Zusammen mit den anderen Teilnehmern muss sie sein gefährliches Spiel mitspielen.

Den Plot dieser Handlung finde ich richtig gut gelungen. Die Handlung ist vielleicht nicht ganz so innovativ, da es schon einige Bücher mit diesem Thema gibt, aber wie sie als Psychologiespielchen aufgezogen wurde, gefällt mir. Ich mag solche Thriller, die wie ein Escape-Spiel oder -Room aufgezogen werden. Sie verleiten mich mitzurätseln, was hier auch sehr gut ging.

Nur leider erfährt man schon ungefähr auf der Hälfte des Buches, wer hinter diesem grausamen Spiel steckt. Dann ist es nur noch spannend zu erfahren, wie es ausging.

Teilweise gab es echt kribbelige Szenen, die mir Gänsehaut gemacht haben. Zum Teil ist es auch nichts für schwache Nerven, da es sehr hart und blutrünstig ist.

Gefallen hat mir auch, dass dieser Thriller in der Region Hannover spielt, wo ich lebe. So hatte ich natürlich alles klar vor Augen wie es dort aussieht. Aber mit dem bildlichen Beschreibungen des Autors, kann man sich auch die Umgebung trotzdem sehr gut vor Augen führen, auch wenn man noch nie in der Region war.

»Raum der Angst« scheint ein Auftakt in eine neue Reihe zu sein, da das Ende hier offen war. Das hat mich nicht so gut gefallen. Eine abgeschlossene Handlung ohne weitere offenen Fragen wäre an dieser Stelle besser gewesen.

Mein Fazit:
Ein super Thriller mit einigen Abstrichen, der aber dem Leser Gänsehaut pur verleiht. Wer starke Nerven hat, sollte sich das Buch unbedingt reinziehen.
NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!

4 von 5 Sternen.

Sehr blutig

»Raum der Angst« ist ein blutiger Escape-Room-Thriller mit vielen Überraschungen.

Eine Gruppe ausgewählter Probanden soll aufgrund ihrer verschiedenen Eigenschaften bei einem Escape-Room-Experiment teilnehmen. Sehr schnell wird klar, dass das eigentliche Experiment unter der Leitung eines Psychologie-Professors nicht stattfindet, sondern verschiedene mörderische Escape-Rooms auf die acht Jugendlichen warten und es tatsächlich um das Überleben geht.

Wer es brutal, blutig und spannend mag, ist hier genau richtig. Dass am Ende für meinen Geschmack nicht alles aufgeklärt wird, lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Jedoch sollte man sich daran nicht stören, da das Buch an sich für sich gesehen spannend ist und man sich wünscht, nie in so einem EscapeRoom zu landen.

Das Ermittlerteam ist sehr farblos da man sehr wenig über sie als Personen erfährt. Es geht hauptsächlich um die Jugendliche und das Spiel. Jedoch ist dies alles nichts für schwache Nerven.

Er will spielen

Janus treibt ein böses Spiel mit seinen Opfern. Er holt sie betäubt aus ihrem Zuhause und schließt sie in einen kalten dunklen Raum ein. Er will spielen und die Spielregeln bestimmt er. Es gilt Rätsel zu lösen und nur wer gewinnt, kann dem Albtraum entkommen, denn man spielt nicht alleine.

Die Teilnehmer eines wissenschaftlichen Escape-Room-Experiments hatten sich das sicherlich ganz anders vorgestellt. Sie hatten sich freiwillig gemeldet – im Gegensatz zu Psychologiestudentin Hannah, die entführt wurde und nicht weiß, was ihr geschehen ist. Als der erste Teilnehmer tot ist, ahnen die anderen, dass es um ihr Leben geht. Derweil sucht die Polizei fieberhaft nach den verschwundenen Teilnehmern des Experimentes.

Die Reihe von Lorenz Stassen um den Anwalt Nicholas Meller habe ich verschlungen, daher war ich gespannt auf dieses Buch. Es war spannend, aber ich fand es teilweise auch sehr brutal.

Das Experiment verlangte sehr unterschiedliche Personen, die jeweils bestimmte Charakterzüge aufweisen sollten. Diese hatten die Teilnehmer des Spiels dann auch, mir aber waren sie oft zu klischeehaft dargestellt. Ich fand niemanden von ihnen sympathisch, nur mit Hannah konnte ich mitfühlen. Aber auch der Kommissar war mir sympathisch. Je länger das Spiel dauert, umso grausamer wird es. Ich kann also nur jeden warnen, der so etwas nicht mag.

Abwechseln können wir die Polizei bei ihrer Ermittlungsarbeit begleiten, um dann wieder die Schrecken im Escape-Room mitzuerleben.

Dieser Thriller war nicht so ganz mein Ding, ich habe es nicht gerne so horrorhaft. Trotzdem wird man beim Lesen gepackt, denn man will wissen, wie es ausgeht.

Inwieweit ist der Mensch beeinflussbar?

Sieben Probanden werden auf dem Weg zu einem psychologischen Experiment entführt, ebenso die Psychologiestudentin Hannah. Sie befinden sich in der Gewalt eines Psychopaten, der sich Janus nennt und er spielt mit ihnen ein tödliches Spiel. Gemeinsam müssen sie ein Rätsel nach dem anderen lösen, doch jeder Raum verlangt nach einem Opfer.

Dieser Thriller punktet durch einen temporeichen Schreibstil und eine sehr spannende Handlung. Die Idee eines Escape-Rooms als Setting zu nutzen fand ich sehr interessant. Obwohl ich die Themen der Räume sehr gelungen fand, war das Ganze in Hinblick auf den Aufwand der Gestaltung etwas unglaubwürdig.

Die Protagonisten waren für mich ein bisschen zu flach dargestellt. Dafür, dass sie alle in Lebensgefahr schweben und einer nach dem anderen umkommt, verhalten Sie sich zu gelassen.

Ungewöhnlich fand ich, dass der Leser sehr früh die Identität des Täters und auch seine Beweggründe erfährt, sodass die Spannung meiner Meinung nach zum Ende etwas abflacht.

Ein Cliffhanger am Ende deutet auf einen eventuellen folgenden zweiten Teil hin. Ich vergebe eine Leseempfehlung für diesen blutigen und fesselnden Thriller.

Escape-Room des Grauens und des Todes

Die Studentin Hannah Preuss wird aus ihrer Wohnung entführt und wacht alleine in einem finsteren Raum auf.

Gleichzeitig ermitteln die Kommissare Bernd Kappler und Eva Dahlhaus in einem anderen Entführungsfall: Ein Reisebus mit einer Gruppe von sieben Leuten wurde entführt, der Busfahrer ermordet. Die Insassen, die Teil eines geheimen wissenschaftlich-psychologischen Escape-Room-Experiments von Prof. Andreas Zargert waren, sind spurlos verschwunden. Wer hat sie entführt und warum?

Bei den Nachforschungen stoßen die Ermittler immer wieder auf »Janus«, den römischen Gott der Türe und Tore bzw. der Ein- und Ausgänge …

Meine Meinung:
Ich war von der ersten Seite an gefesselt; der Schreibstil ist rasant und packend; die kurzen Kapitel und der konstant hohe Spannungsbogen lassen einen nur so durch diesen Thriller fliegen.

Die Teilnehmer des psychologischen Experiments sind bunt gemischt und detailliert beschrieben; man hat sofort Beziehung zu ihnen aufgebaut – manche mag man, manche nicht. Deshalb fiebert man umso mehr mit seinen Favoriten mit. Jeder der Sieben steht für eine Eigenschaft: Intuition, Intellekt, Empathie, Egoismus, Aggressivität, Gelassenheit und Logik.

Da ich keinerlei Erfahrungen mit Escape-Rooms habe, kann ich nicht beurteilen, ob die Denkspiele typisch sind dafür. Ich fand sie jedenfalls spannend, logisch und nachvollziehbar. Und ich habe sehr gerne mitgerätselt, auch wenn ich darin eine Niete bin *lach*. Auch die einzelnen Räume sind total unterschiedlich und interessant und müssen auf verschiedene Weise bzw. von demjenigen Teilnehmer mit der jeweils passenden Eigenschaft gelöst werden. Doch in jedem Raum stirbt ein Teilnehmer. Die Emotionen der Anwesenden sind anschaulich und kommen gut rüber. Man kann sich gut in alle hineinversetzen und leidet mit.

Dass Hannah mit ins Spiel kommt, macht das Ganze noch mitreißender. Warum wurde ausgerechnet sie entführt und in das blutige Spiel integriert? Wie kann sie der Gruppe helfen? Kann sie erklären, wer Janus ist? Die Auflösung dazu fand ich äußerst spannend.

Übrigens ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven; die Tötungsarten sind nämlich sehr brutal, grausam und blutig.

Auch wenn ich nicht immer alles als ganz logisch empfand und einige Fragen offen blieben, war ich so gepackt von diesem Escape-Room-Thriller; übrigens der erste in dieser Art für mich. Man grübelt mit; hofft, dass die Gruppe die Rätsel lösen kann und somit weiterkommt und vor allem fiebert man mit, ob alle überleben. Der Autor hat es geschafft, den perfiden Killer recht lange geheim zu halten. Die Auflösung ist psychologisch packend und eigentlich traurig, aber nachvollziehbar.

Als tolles Goodie gibt’s im hinteren Buchdeckel eine Illustration des ersten Raums, den die sieben Teilnehmer lösen mussten.

Fazit:
Spannender, grausamer und blutiger Escape-Room-Thriller, der von Anfang an fesselt und einen in seinen Bann zieht. Ich vergebe 4,5 Sterne.