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Rehragout-Rendezvous

Der elfte Fall für Franz Eberhofer. Ein Provinzkrimi
Buch
Broschiert, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3423262737

ISBN-13: 

9783423262736

Erscheinungsdatum: 

13.11.2020

Preis: 

16,90 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 15.056
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423262737

Beschreibung von Bücher.de: 

»Was gibt's zum Essen?«

»Nix. Die Oma kocht nicht mehr.«

Zefix! Was ist denn in die Eberhofer-Weiber gefahren? Die Oma beschließt nach gefühlten 2000 Kuchen und noch mehr Schweinsbraten, Semmelknödeln und Kraut, sich der häuslichen Pflichten zu entledigen - und fortan zu chillen. Ausgerechnet an Weihnachten! Und seit die Susi ihre Karriere als stellvertretende Bürgermeistern verfolgt, fühlt sich der Sex mit ihr im schicken Neubau für den Franz an, als hätten sie ihn gratis zu den Esszimmermöbeln dazu bekommen.

Zu allem Übel wird dann auch noch der Steckenbiller Lenz vermisst. Der Franz soll gefälligst eine Vermisstenanzeige aufgeben, die Mooshammer Liesl befürchtet das Schlimmste. Nur: Eine Leiche ist weit und breit nicht in Sicht. Damit steht der Eberhofer vor einer schier unlösbaren Aufgabe.

Kriminetz-Rezensionen

Diesmal dreht die Oma ab *****

Endlich ist er da, der 11. Fall für Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen. Natürlich darf auch sein bester Spezl, der Birkenberger Rudi, nicht fehlen. Denn ohne den läuft ja nix. Aber von vorn:

Die ganze Familie Eberhofer sitzt am Heiligen Abend neben dem Christbaum und singt Weihnachtslieder, mehr schlecht als recht. Trotzdem sehr idyllisch, könnte man meinen. Aber ganz so ist es dann doch nicht.

Die Panida, die die Frau vom Leopold ist, und seine beiden Kinder weilen bei der Familie in Bangkok, was den Leopold ganz traurig macht.

Dann kommt eins zum anderen: Der Herr Bürgermeister bricht sich im Skiurlaub die Hüfte und dem Franz seine Susi, die Gmeinwieserin, soll die Stellung halten. Aber Susi hat Größeres mit der Gemeinde vor und pudelt sich als Frau Bürgermeisterin ganz schön auf.

Die Oma hat vom jahrelangen kochen, backen, putzen und Wäsche machen die Nase voll und will nicht mehr. Sie will endlich ihren Lebensabend so richtig genießen, flackt den ganzen Tag im Bett oder geht zum Kartenspielen zu ihrer Freundin, der Mooshammer Liesl. Da kann man sich schon vorstellen, was da für ein Chaos im Hause Eberhofer hereinbricht. Nur dass der Leopold so gut kochen kann, das hätte wohl niemand vermutet.

Auch beim Metzger Simmerl hängt der Haussegen schief, da sich Sohn Max mit der Ivana verlobt hat, was Mama Simmerl gar nicht passt. Nun soll der Franz dafür sorgen, dass die Ivana verschwindet, sonst bekommt er beim Simmerl keine Leberkässemmeln und sonst auch nix anderes mehr.

Der Mooshammerin fällt ein, dass sie in diesem Jahr noch kein Rehragout vom Steckenbiller Lenz bekommen hat. Ob der wieder, wie schon viele Male vorher, einfach so mir nichts, dir nichts nach Südafrika in Urlaub geflogen ist? Oder steckt da doch mehr dahinter? Jedenfalls hat der Franz und damit auch der Rudi einen neuen Fall und allerhand zu tun.

Da ich mir vor 2 Wochen erst im Kino das »Kaiserschmarrndrama« angeschaut habe, hatte ich beim Lesen die Stimmen von Franz, Rudi, Susi, dem Papa und der Oma im Ohr. Die Bilder dazu haben sich ganz von selbst eingestellt. Also ich habe den hoffentlich kommenden Kinofilm schon im Kopf durchgespielt.

Auf alle Fälle ist auch diese Geschichte aus Niederkaltenkirchen wieder voller witziger Dialoge, amüsante Ermittlungsarbeit, interessanter Familiengeschichten und vor allem voller sehr guter Unterhaltung.

Das Nachwort hat mich dann etwas traurig zurückgelassen.