Cover von: Rieslingmord
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Rieslingmord

Der dritte Elwenfels-Krimi
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3492315836

ISBN-13: 

9783492315838

Erscheinungsdatum: 

01.03.2021

Preis: 

12,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3492315836

Beschreibung von Bücher.de: 

Wein verändert die Wahrnehmung - und führt manchmal zur Erleuchtung.

Privatermittler Carlos Herb muss vor der Mafia aus Hamburg fliehen und kennt nur einen Ort, an dem er Zuflucht finden kann: Elwenfels in der Pfalz. Dort trifft er auf eine Gruppe spiritueller Aussteiger, die das kleine Dorf im Pfälzerwald auserkoren haben, um hier Erleuchtung zu finden. Zwischen Yogamatten und Räucherstäbchen kommt es allerdings zu einem Mord! Alles sieht nach einem Unfall aus, doch schnell kommen Carlos Herb Zweifel. Sind die spirituell gesinnten Besucher wirklich so harmlos, wie sie tun? Oder verbirgt sich unter der friedlichen Oberfläche eine grausame Lüge, die die Elwenfelser Dorfgemeinschaft zu entzweien droht?

Alle Bücher der Elwenfels-Reihe:
Band 1: Rebenopfer
Band 2: Winzerfluch
Band 3: Rieslingmord (erscheint im März 2021)
Band 4: Weingartengrab (erscheint im Mai 2021)
Alle Bände sind unabhängig voneinander lesbar.

Kriminetz-Rezensionen

Yogi-Tee und Riesling

Wenn Carlos Herb, der Ex-Polizist und nun Privatermittler, von der Bildfläche verschwinden muss, bietet sich das Pfälzer Weinörtchen Elwenfels an. Ein Fall hat ihn vor einiger Zeit zum ersten Mal dorthin gebracht und seitdem ist für ihn alles anders geworden. Als er nun wieder in Elwenfels steht, auf der Flucht vor der Mafia, der er zu nahe kam, wundert er sich über ein Grüppchen Yogi-Jünger, die sich um ihre spirituelle Führerin Amana scharen. Aber auch die Pfälzer Urgesteine trinken jetzt Yogi-Tee statt Schorle aus dem Dubbeglas.

Und ausgerechnet Charlotte scheint ein Auge auf einen der Yogis zu werfen. Das allein macht Carlos schon misstrauisch. Als dann ein Mitglied der Gruppe von einem Felsen stürzt – Amana spricht von Suizid – beginnt Carlos ein bisschen tiefer zu graben.

Endlich ist er da, der dritte Band aus der Elwenfels-Krimi-Reihe. Diese Bücher haben einen gewissen Suchtfaktor. Dieser genialen Mischung aus Märchen, Krimi und Magie kann ich nicht widerstehen. Vielleicht weil dieses Elwenfels ein Sehnsuchtsort ist, der nie auf der Landkarte gefunden werden kann.

Britta und Christian Habekost haben mit ihren Büchern den unterhaltsamen Regionalkrimis noch eine ganz besondere Facette hinzugefügt und damit ein Alleinstellungsmerkmal. Ihre menschlichen und tierischen – ich denke da an den Fuchs Barbarossa – Protagonisten sind allesamt ganz besondere Charaktere. Manchmal nicht ganz von dieser Welt, aber immer Pfälzer Urgesteine, offen und herzlich. Ich könnte mir keine besseren Botschafter für die Pfalz vorstellen als die Habekosts.

Und sie beherrschen auch die komisch-satirische Seite, die diese Krimis unverwechselbar machen. Die Gags sitzen und ihre Plots sprühen vor Ideen.

Bevor ich jetzt aber weiter schwärme – einfach lesen!

Neuer Auftrag für Carlos

Auch der dritte Teil von der Elwenfels-Krimi- Reihe hat es in sich, diesmal dreht sich alles um indische Omg-Jünger, die gesund leben und nach der bestimmten Erleuchtung suchen, doch trotz aller Erleuchtung kommt es zu einem Fast-Mord, der eigentlich wie ein Unfall aussehen sollte, doch unser Privatermittler, der eigentlich selbst auf der Flucht vor der Mafia ist, glaubt nicht daran und zweifelt daran und mischt kräftig mit, um Licht ins Dunkle zu bringen.

Erleuchtung hin oder her, hier ist was oberfaul. Die indischen, spirituell Angehauchten hatten damals schon mal einen ähnlichen Fall mit einem Guru, der auch auf dramatische Weise ums Leben kam, und da ist Carlos Herb dran.

Durch geschickte Recherche, einen ausgeklügelten Plan und mit der Hilfe der Dorfbewohner wurde auch dieses Verbrechen gelöst. 

Es war wieder so schön, als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, hat es wieder suum gemacht und ich war als unsichtbarer Beobachter mittendrin und konnte die Pfälzer Mundart hören und genießen, habe mit Carlos Herb mitgelitten, konnte mich mitfreuen, als es ein gutes Ende genommen hat und jetzt muss ich wieder soo lange warten, bis der nächste Band erscheint. Ich kann auch den dritten Band »Rieslingmord« bedenkenlos empfehlen.

Im Wein liegt die Erleuchtung

Carlos Herb, Privatermittler, fährt wieder einmal nach Elwenfels. Er muss fliehen, denn die Mafia ist ihm auf den Fersen. Einen besseren Ort gibt es nicht für ihn. Nirgends wo sonst glaubt man ihm. Hier hat er seine Freunde, hier fühlt er sich wie zu Hause.

Leider hat es auch eine Gruppe von spirituellen Aussteigern nach Elwenfels verschlagen. Sie sind sich sicher, dass sie in Elwenfels die Erleuchtung finden
können. Allerdings scheinen die spirituell gesinnten Brüder und Schwestern nicht so harmlos zu sein.

Es kommt zu einem Unfall, der aber wahrscheinlich gar kein Unfall war. Carlos kann nicht zulassen, dass sich die Dorfgemeinschaft entzweit. Er fängt an auf eigene Faust zu ermitteln.

Die Autoren nehmen den Leser wieder mit in die schöne Pfalz. Genauer gesagt in das kleine Örtchen Elwenfels. Die Pfälzer Lebensart wird so wunderbar wiedergegeben. Auch in diesem Band überzeugt wieder der Sprachwitz und der wunderbare Pfälzer Humor.

Das Auffallende in diesem Krimi sind die Charaktere. Egal, ob Mensch oder Tier, sie sind etwas Besonderes. Immer hilfsbereit und offen für Neues.

Die Mischung zwischen Spannung und etwas Fantasie/Mystik ist gelungen.
Das Kopfkino läuft immer auf Hochtouren. Besonders liebenswert aber ist der Pfälzer Dialekt.

Das Cover ist wunderschön und sehr passend. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Der Schreibstil ist wunderbar und macht dieses Buch zu einem richtigen Leseerlebnis.

Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zulegen. Ein richtig guter Regio-Krimi, der seine Spannung langsam aufbaut. Ich habe ich mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt, habe mit rätseln können und ein tolles Kopfkino gehabt.

Erwähnenswert ist auch wieder eine schöne Skizze von Elwenfels vorne im Buch. Hinten im Buch gibt es ein Glossar für ethnolinguistisch interessierte Leser/innen.

Unglaublich amüsante Pfälzer Lokalkrimi-Serie:)

Ex-Polizist Carlos Herb ist auf der Flucht – vor der Mafia und vor seinen ehemaligen Kollegen. Es zieht ihn nach Elwenfels in der Pfalz, einen kleinen verwunschenen Ort mitten im Wald. Doch dort ist auch eine Gruppe spiritueller Auswanderer gestrandet, auf der Suche nach Erleuchtung. Carlos erkennt seine Elwenfelser kaum wieder, diese erscheinen ihm wie umprogrammiert, Yogi-Tee statt Riesling-Schorle, Yoga und Mediation für alle – geht das mit rechten Dingen zu? Doch dann fliegt einer der bunten Vögel von der Steilwand vor Herbs Füße! Unfall, Selbstmord oder hat da jemand nachgeholfen, Carlos ermittelt …!

»Riesling-Mord« ist schon der dritte Elwenfels-Krimi in Serie aus der Feder des Pfälzer-Ehepaares Britta und Christian Habekost. Wie gut, dass ich diese amüsante Regional-Krimiserie im Rahmen einer Leserunde entdeckt habe:) ich liebe ja schräge Krimis und dieser ist genau mein Ding!

Dabei komme ich einmal in eine mir ganz unbekannte Gegend, mit einem köstlichen Dialekt, der es in sich hat;). Dazu kommt natürlich reichlich Lokalkolorit, abstruse Szenen und eine ordentliche Portion Humor, einfach herrlich. Es ist zwar gar kein Problem, die Vorgängerbände nicht zu kennen, jedoch bin ich jetzt nach der Lektüre megagespannt auf die Vorgeschichte, also ab auf meine »Wanna have« Liste!

Durch seinen kreativen Schreibstil, verbunden mit einer gelungenen Geschichte, ist dieser Krimi ganz cosy und witzig, natürlich gepaart mit eindringlich spannenden Momenten. Das liebevoll konstruierte kleine Pfälzer Dorf Elwenfels mit seinen charakteristischen Einwohnern erinnerte mich entfernt auch ein wenig an sein gallisches Pendant;)

Mein Fazit: Sehr unterhaltsamer Lokalkrimi, der Neugierde weckt auf die Pfalz und ihre Leut, auf Riesling-Schorle in Dubbegläser, Heiterkeit und andere lokale Spezialitäten! Zuallererst aber auch mehr Geschichten aus Elwenfels:). Duweeschwieschmaän;)

Toller Krimi, super Unterhaltung

Carlos Herb, ehemaliger Polizist nun Detektiv, sitzt die Mafia im Nacken und die Polizei sucht ihn. Wo kann er sich super vor den beiden verstecken und was ist sein Sehnsuchtsort?  ELWENFELS! Also macht er sich auf nach Elwenfels, ohne Auto, Bahn oder Bus zu nehmen. Kurz bevor er in Elwenfels ankommt, liest ihn Erwin mit seinem Traktor auf und nimmt den fix und fertigen Carlos mit. Carlos freut sich schon auf seine Freunde in Elwenfels - doch was ist das? Keiner nimmt Notiz von ihm. In dem Schaufenster der Bäckerei sind Yogitee und Räucherstäbchen ausgestellt und seine Freunde sind alle komisch drauf. Grund dafür findet Carlos in den spirituellen Aussteigern, die ihre Zelte im Wald aufgeschlagen haben. Eigentlich suchen die Elwenfelder doch ihre Erleuchtung im Wein, warum jetzt bei Yogitee??? Carlos kommt das komisch vor, dann stürzt ein Erleuchteter den Fels. Das war bei näher Betrachtung von Carlos kein Unfall – da ist sich Carlos sicher und er fängt an zu ermitteln …

Dies ist bereits der 3. Band er Reihe und ich war wieder so begeistert – ich liebe die Elwenfelser und würde am liebsten bei ihnen wohnen …

Die Autoren Britta und Christian Habekost haben einen wunderbaren Schreibstil. Die beiden nehmen den Leser mit viel Humor und Spannung mit nach Elwenfels – einem Ort, wo man alle Sorgen vergisst und sich wohlfühlt. Man hat das Gefühl, Zuhause anzukommen, von Anfang bis Ende war es spannend, aber auch der Humor kam nicht zu kurz. Ich habe alles durch die Erzählung an Carlos Seite erlebt. Wie ein Film habe ich alles vor mir gesehen. Viel zu schnell war das Buch gelesen und ich musste wieder Abschied von Carlos, Charlotte, Sofie, Karl, Willi, Erwin und all den anderen nehmen  …

Wenn es gehen würde, dann hätte ich volle 10 Sterne gegeben – so kann ich leider nur 5 Sterne vergeben. Ich liebe die Buch-Serie und freue mich schon auf den nächsten Teil. Und hoffe, dass es auch danach noch weiter geht mit Elwenfels und seinen Bewohnern.