Cover von: Am roten Fluss
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Am roten Fluss

Buch
Taschenbuch, 220 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3867542295

ISBN-13: 

9783867542296

Auflage: 

1 (06.11.2017)

Preis: 

13,00 EUR
Schauplätze: 
USA
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3867542295

Beschreibung von Bücher.de: 

Marcie Rendons tief in den Siebzigern angesiedelter, herbstlich stimmungsvoller Country Noir folgt einem ganz eigenen Erzählrhythmus. Cash ist eine traumhafte Hardboiled-Protagonistin: cool, wortkarg, tough und absolut instinktsicher. Das Porträt der ländlichen USA aus Sicht einer einzelgängerischen jungen Indianerin ist historisch akkurat und so poetisch wie illusionslos.

Kriminetz-Rezensionen

Mord am Red River

Die Indianerin Cash, mit bürgerlichem Namen Renee Blackbear, ist 19 Jahre alt und verdient ihr Geld als Landarbeiterin im amerikanischen Weizengürtel zwischen Norddakota und Minnesota. Es ist Spätsommer im Jahr 1970, Nixon ist Präsident und Tausende fallen in Vietnam. Da wird ein Toter im Stoppelfeld gefunden, Landarbeiter und indianischer Abstammung wie Cash. Von Sheriff Weathon, der auch ihr Vormund ist, erfährt sie, dass der Tote zur Red Lake-Reservation gehört. Sie fährt hin, um seinen Angehörigen persönlich die Nachricht zu überbringen. Sie trifft eine Ehefrau und sieben Kinder an. Cash kennt die Situation, denn sie wuchs nach dem frühen Tod ihrer Mutter bei mehreren Pflegefamilien auf, die sie alle nicht gut behandelt haben. Nun fürchtet sie, dass es den Kindern genauso ergehen könnte. Ihre Einmischung ist nicht willkommen, doch Cash gibt nicht auf und versucht auf ihre Art herauszufinden, warum der Arbeiter sterben musste.

Marcie Rendon ist Stammesangehörige der Anishinabe White Earth Nation. Sie schreibt Gedichte und Theaterstücke und unterstützt indianische und mexikanische Nachwuchskunst. "Am roten Fluss" ist ihr erster Roman. Sie entwirft darin ein authentisches Bild der siebziger Jahre in den USA und der Situation der indigenen Bevölkerung, ohne dabei zu moralisieren. Das Buch liest sich spannend und obwohl die Protagonistin Ecken und Kanten hat, wünscht man sich, dass sie ihren Weg machen wird. Ein Nachwort der Autorin beinhaltet weitere Informationen zum Umgang mit den Natives in den USA. Auch eine Bibliografie ist beigefügt. Ein empfehlenswerter Krimi, der auch nachdenklich macht.