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Die Rückkehr des Würfelmörders

Der fünfte Fall für Fabian Risk. Kriminalroman
Buch
Broschiert, 448 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3864931215

ISBN-13: 

9783864931215

Erscheinungsdatum: 

13.07.2020

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3864931215

Beschreibung von Bücher.de: 

Bringt Kommissar Fabian Risk den Würfelmörder endlich zur Strecke?

Helsingborg wird von einer Mordserie erschüttert. Der Mörder scheint völlig willkürlich zu töten. Kommissar Fabian Risk begreift als Erster, dass das System ist: Es gibt kein nachvollziehbares Motiv. Der Mörder zielt darauf ab, immer neue Methoden anzuwenden und in keiner Verbindung zu den Opfern zu stehen. Auch privat ist Fabian Risk in einer schwierigen Lage: Sein Sohn Theodor wird verhaftet, und Risk kann nichts dagegen tun. Verzweifelt stürzt er sich in die Arbeit. Als er an einem Tatort einen Würfel findet, erkennt er, dass dieser Fall wie kein anderer ist. Denn der Mörder spielt ein Spiel. Und die Regeln kennt nur er selbst. Wird der Würfel auch über Risks Leben entscheiden?

»Es packt dich auf der ersten Seite und lässt dich nicht mehr los.« Hjorth & Rosenfeldt

Kriminetz-Rezensionen

Er würfelt immer noch

Nachdem ich am Ende von "Der Würfelmörder" etwas unzufrieden war, da ich mit so vielen offenen Fragen zurückgelassen wurde, ist die Sache mit diesem Band nun rund geworden. Man sollte also die beiden Bände nacheinander lesen.

Die Mordserie in Helsingborg geht weiter und weiterhin würfelt der Mörder, um Opfer, Tatort und Waffe zu ermitteln. Dadurch, dass die Methoden wechseln und es kein Motiv gibt, tappte die Polizei im Dunkeln. Doch Kommissar Fabian Risk erkennt als Erster, wie die Morde zusammenhängen. Als er an einem Tatort einen Würfel findet, begreift er, dass der Mörder ein perfides Spiel spielt und er die Regeln bestimmt. Nun gerät Risk selbst auch in Gefahr.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Kurze Kapitel, verschiedene Handlungsstränge und Handlungsorte sorgen dafür, dass das Tempo sehr hoch ist. Man muss schon aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren, vor allem, weil es noch einen mörderischen Nebenstrang gibt. Es geht erschreckend und brutal zu, also nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete.

Risk ist ein Mensch, der für seinen Beruf lebt und dabei oft das Private zu wenig beachtet.

In diesem Thriller gibt es immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass man sich nie sicher sein kann, auf der richtigen Fährte zu sein. Nichts ist so, wie es scheint. Die unterschiedlichen Themen, die aufgegriffen werden, machen die Geschichte interessant und komplex.

Wer temporeiche Thriller liebt und sich nicht an drastischen Beschreibungen stört, dem wird dieses Buch gefallen.

Die Rückkehr des Würfelmörders

Das grausame und scheinbar planlose Morden geht weiter und der Mörder ist den Ermittlern immer einen oder mehre Schritte voraus. Fabian Risk wird aufs Äußerste gefordert, beruflich und privat. Als er begreift, dass die Würfel eine entscheidende Rolle spielen, gerät er selbst in äußerste Gefahr. In diesem zweiten Teil fügen sich fast alle Handlungsstränge zusammen und es bleibt die Erwartung auf Band 3.

Da es auch in diesem Teil von blutigen und grausamen Szenen nur so wimmelt, ist das Buch nur für Leser mit starken Nerven zu empfehlen.

Der Mörder würfelt wieder

Cover:
Gelbe Schrift auf schwarzem Grund mit Würfelfragmenten. Passt gut zu Band 1. Auch hier ist der Buchdeckel wieder extra lang, und verschließt schützend das ganze Buch.

Inhalt:
Fabian Risk und das Team der Helsingborger Polizei ermitteln nach wie vor in einer brutalen Mordserie. Wieder scheinen die beiden Morde nicht zusammenzupassen. Es gibt keine Gemeinsamkeiten, und kein Motiv. Doch an einem Tatort findet Fabian Risk einen Würfel. Und langsam beginnt er zu ahnen, womit er es zu tun hat. Jetzt müssen sie den Täter nur noch identifizieren und finden. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach. Außerdem ermittelt Fabian Risk immer noch heimlich gegen seinen Kollegen Ingvar Molander. Und je mehr er herausfindet, desto größer wird auch die Gefahr, enttarnt zu werden. Wird er es schaffen, alle Rätsel zu lösen, und beide Fälle aufzuklären?

Fazit:
Der zweite Band ist genauso spannend, wie schon der erste Band. Es gibt weitere brutale Morde, und spannende Verwicklungen. In diesem Band geht es rasant und spannend auf Täterjagd. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich empfehle jedem Thriller-Fan, sich diese spannende Thriller-Reihe nicht entgehen zu lassen.

Es wird wieder um den Tod gewürfelt…!

Inhalt:
Nachdem »Der Würfelmörder« im ersten Teil der Dilogie noch gar nicht als solcher erkannt wurde, ist die Mordkommission Helsingborg inzwischen dahinter gekommen, dass die unterschiedlich ausgeführten Morde der letzten Zeit, einen gemeinsamen Nenner haben. Nämlich genau diese so vollkommen verschiedenen Methoden. Dem Mörder dicht auf den Fersen muss Hauptkommissar Fabian Risk nicht nur alles geben, um den Mörder aufzuhalten, er muss auch noch seinen Sohn aus den Fängen der Polizei befreien und die Nachforschungen seinen Kollegen Molander betreffend, vorantreiben um diesem endlich das Handwerk zu legen …

Autor:
Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten schwedischen Thriller-Autoren. Er wurde 1966 in Stockholm geboren und lebt auch heute noch mit seiner Familie dort. 2014 startete er die Serie um Kommissar Fabian Risk. »Der Würfelmörder kehrt zurück« (der 1. Teil der Dilogie »Der Würfelmörder« wurde bereits im Jahr 2019 unter dem Titel »10 Stunden tot« veröffentlicht) ist der 5. Teil der Reihe.

Mein Lese-Eindruck:
Was für ein packender, mitreißender zweiter Teil der Geschichte rund um den Würfelmörder. Es ist, als ob man den ersten Teil gar nicht aus der Hand gelegt hat. Sofort schafft es der Autor wieder, mich in die Story und somit ein wenig auch in »Angst und Schrecken« zu versetzen. Durch die vielen Erzählsprünge und unterschiedliche Geschichten wird man von einem grausamen, bösen und hinterhältigen Verbrechen zum nächsten geschubst. An alles, was im letzten Teil nicht aufgeklärt wurde bzw. erst begann, wird nahtlos angeknüpft.

Wie schon im ersten Teil, muss ich sagen, es ist insgesamt schon etwas viel und es ist auch unglaublich viel Zufall im Spiel, immer so viel Böses was die Hauptprotagonisten umgibt und ihnen widerfährt, es gibt auch wirklich viele verschiedene Personen und Ereignisse.

Aber es ist so unglaublich gut geschrieben. Stefan Ahnhem schreibt mit so viel Spannung und so wunderbar gut, flüssig, mit viel Sympathie für die »guten« Personen und erweckt in mir als Leserin genauso viel Unbehagen, wenn es um die »Bösen« in dieser Geschichte geht. Ob das nun alles immer realistisch ist oder mir die plötzlichen Zusammenhänge zwischendurch merkwürdig erscheinen.

Im Grunde zählt für mich nur die spannende Erzählung. Ich konnte das Buch kaum weglegen, auch wenn es wieder sehr brutal ist und das Böse mich als Leserin ständig umgibt, aber das macht es ja auch so gut. Es ist schließlich ein Thriller! Man fühlt sich wieder als steht man immer neben den Figuren und schaut zu. Ist bei der Lösung der Fälle, den Recherchen und den Verbrechen, immer dabei. Und natürlich als Leserin auch oft einen Schritt voraus.

Dass es wieder nicht gut läuft mit seiner Familie, er selbst in höchster Gefahr schwebt und ihm ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, führt dazu, dass man wieder mit Fabian Risk mitleidet. Auch deshalb fiebert man natürlich mit. Manche Nebenstorys und Personen, wie Kim Sleizner und seine Ex-Kollegin Dunja begleiten mich als Leserin schon seit geraumer Zeit und das wird von Ahnhem einfach perfekt aufgebaut. Da manche Geschichten sich dann doch wieder irgendwie überschneiden ist das umso interessanter.

Fazit:
Das Buch ist klasse, spannend, mitreißend, oft raffiniert und sehr gut geschrieben. Man darf nicht zu empfindlich sein, wenn es um die detaillierte Beschreibung der Methoden des Mörders geht. Und man sollte die vorherigen Bücher gelesen haben. Es wäre schade, wenn man mitten in der Serie um Fabian Risk einsteigt. Mir hat es sehr gut gefallen, weil mir der Schreibstil von Ahnhem gefällt. Deshalb kann ich es nur empfehlen – ein 5 Sterne Thriller für mich …

Pageturner

Der Würfelmörder, er überlässt die Auswahl von Opfer, Tatwaffe und Tatort den Würfeln, treibt noch immer sein Unwesen. Die Ermittler um Fabian Risk haben noch nicht einmal erkannt, dass die sehr unterschiedlichen Morde einem einzigen Täter zuzurechnen sind. Doch dann gibt es einen Durchbruch und endlich ist man ihm auf der Spur.

Immer mehr auf der Spur ist Fabian Risk auch noch jemand anderem: Einem seiner Kollegen, den er mehrerer Morde für schuldig hält. Doch der ist sehr gewieft und schwer zu überführen. Neben all dem muss sich Fabian auch noch Sorgen um seine Familie machen.

In Dänemark ist Dunja Hougaard weiterhin auf der Flucht vor ihrem ehemaligen Chef Kim Sleizner und der scheint ihr immer näher zu kommen.

Wie ich bereits in der Rezension zum vierten Band der Reihe geschrieben habe, werden die Romane immer komplexer, wobei hier zumindest kein neuer Fall dazukommt, es gibt sowieso schon genug Baustellen. Ob alle davon in diesem fünften Band beendet werden, verrate ich natürlich nicht.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass man die Vorgängerbände kennen sollte, bevor man diesen Band liest, es wird hier stark Bezug auf diese genommen und ohne sie zu kennen, wird es schwerfallen, diesen Band in Gänze zu verstehen, und eher frustrierende als unterhaltsame Lesestunden erzeugen. Es reicht meiner Meinung nach auch nicht, nur den vierten Band zu kennen, da auch dort schon frühere Bände stark verknüpft sind, weswegen ich es kritisch sehe, dass die beiden Würfelmörder-Bände als Dilogie vermarktet werden.

Erzählt wird wieder in vielen kurzen Kapiteln mit häufigen Perspektivenwechseln, immer wieder gibt es dadurch kleine Cliffhanger, die Spannung wird so durchgehend hochgehalten. Dass der Leser bzgl. des Würfelmörders mehr weiß als die Ermittler, ist dabei kein Hindernis, im Gegenteil, der Spannung tut das gut – der Roman ist ein Pageturner.

Über die Charaktere habe ich bereits in Rezensionen zu früheren Bände geschrieben. In diesem steht neben Fabian und Irene vor allem Kim Sleizner im Mittelpunkt, der mir immer mehr als vollkommen überzeichnet erscheint, und ich frage mich wieder und wieder, wie es so jemand zum Chef der Kopenhagener Mordkommission bringen konnte – und dann denke ich mir, dass das womöglich gar nicht so unwahrscheinlich ist, es gibt leider ähnliche Typen, die es im wahren Leben sogar noch viel weiter gebracht haben.

Im Gegensatz zum letzten Band wird es in diesem tatsächlich mindestens eine Auflösung geben. Der Showdown ist heftig, und stellenweise habe ich mich gefragt, ob es überhaupt weitere Bände geben wird – ich hoffe es!

Auch der fünfte Band der Reihe konnte mich wieder komplett überzeugen, und entwickelte sich schnell zum Pageturner. Man sollte die Vorgängerbände unbedingt vorher gelesen haben – ich empfehle die ganze Reihe und vergebe volle Punktzahl.

Würfelaugen, die über das Leben entscheiden

»Ein Spiel ist kein Spiel mehr, wenn es mit zu großem Ernst betrieben wird.« (Willy Meurer)

Die brutale Mordserie des Würfelmörders geht weiter. Noch immer wissen Fabian Risk und sein Team nicht, warum dieser Serienmörder wahllos Menschen tötet. Weiter wird ein Rentner erstickt und ein Kind, das beim ersten Versuch lebend davon kommt, wird später zu Hause dann doch noch zum Opfer. Selbst für einen Familienvater kommt beim Segeltörn jeder Rettung zu spät. Zwar scheint Fabian Risk inzwischen deutlich mehr über den Mörder zu wissen, besonders nachdem er einen Würfel am Tatort gefunden hat. Trotzdem kommen die Ermittler immer zu spät, um den Opfern helfen zu können. Der Mörder jedoch spielt sein Spiel weiter, selbst wenn ihm die Ermittler immer näherkommen. Werden die Würfel auch über Fabian Risks Leben entscheiden?

Meine Meinung:
Das ähnliche Würfelcover wie bei Band eins passt hervorragend. Der extra angefertigte Einband, mit dem ich zu Beginn erst nichts anfangen konnte. Erst mit der Zeit stellte ich fest, dass man diese extravagante Konstruktion als Lesezeichen benutzen kann.

Die Suche nach dem brutalen schwedischen Serientäter geht weiter, besonders nachdem dieser weitere grausame Morde begeht. Am meisten Kopfzerbrechen macht den Ermittlern immer noch, dass der Täter so unterschiedliche Opfer, Waffen, Mordmethoden und Orte wählt. Keiner weiß, welches Motiv hinter diesen ganzen Toten steckt, warum er dies tut. Erst der Fund eines Würfels am Tatort und ein Video vom Täter, bei dem es den Anschein hat, als ob der Täter würfelt, lässt die Ermittler spekulieren.

Dieser Band hat mich fast noch mehr begeistert als Band eins. Was sicher zum einen daran lag, dass ich viele Charaktere und Handlungen aus dem Privatleben inzwischen kannte, doch vor allem daran, dass dieser Band weitaus spannender war als der vorherige. Allerdings sind es keine Bücher, die man einfach mal so kurz nebenher liest. Durch die vielen Handlungsstränge muss man schon ganz bei der Sache sein. Nicht nur, dass Fabian mit seinem Kollegen Molander einen zweiten Fall an der Backe hat, der ebenfalls immer spektakulärer wird. Außerdem schlägt selbst der Würfelmörder immer krasser und häufiger zu und seine Morde werden immer brutaler.

Diese Morde erschüttern mich wahrlich und ich kann nur hoffen, dass es so ein Täter niemals real geben wird. Für mich ist der Würfelmörder ein psychisch kranker Mensch, aber auch ein eiskalter, emotionsloser Mörder. Dass er nicht einmal vor dem Töten von Kindern seine Skrupel hat, habe ich ja schon im letzten Band erlebt. Jedoch, dass er erneut zuschlägt, nachdem ein Kind nach seiner Tat nicht gestorben war, das hat mich schon sehr erschüttert. Zwar scheint es für ihn einerseits ein Spiel zu sein, doch ich vermute eher, dass er inzwischen seinen Würfeln total verfallen ist. Fabian Risk und Irene Lilijas gefallen mir diesmal wieder sehr gut, nur ihrer Besonnenheit und dem starken Engagement haben sie es schlussendlich zu verdanken, das sie dem Mörder immer näher kommen. Dass dabei besonders Irene Lilijas größere Blessuren davontragen wird, hat mich schon erschreckt. Doch selbst Fabian bekommt die Jagd auf den Würfelmörder ziemlich körperlich zu spüren. Gefreut hat mich am meisten, dass es zwischen Fabian und seiner Familie wieder aufwärtsgeht, auch wenn mit Theodore noch alles offenbleibt. Schrecklich fand ich die dänischen Beamten, allen voran Kim Sleizner, sein Benehmen gegenüber Fabian Risk war einfach unfassbar.

Alles in allem finde ich, dass die Suche nach dem Würfelmörder ein wirklich gelungener Doppelpack war, der mich nicht nur überrascht, sondern wirklich in den Bann gezogen hat. Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne für den diesen Band.

Packendes Finale!

Den zweiten Band der Würfelmörder-Dilogie (und gleichzeitig fünften Band der Fabian Risk Reihe) sollte man nur in Kombination mit dem ersten Band "Der Würfelmörder" lesen. Bei dieser Reihe ist es empfehlenswert mit dem ersten Band ("Und morgen du") zu beginnen, da vieles aufeinander aufbaut und auch in diesem Teil wieder Bezug auf vorherige Bände genommen wird.

Der zweite Band startet mit dem letzten Kapitel aus dem "Würfelmörder" und schafft so einen fließenden Übergang und es geht rasant weiter. Der Würfelmörder setzt seine brutale Mordserie fort und tötet völlig willkürlich, in immer kürzeren Abständen. Fabian Risk und sein Team suchen verzweifelt nach Parallelen und einem Motiv. Bis Risk erkennt, dass es scheinbar kein Motiv gibt und die Gemeinsamkeit der einzelnen Morde ihre Unterschiedlichkeit ist. Als er einen Würfel an einem der Tatorte findet, erkennt er, dass der Mörder ein perfides Spiel mit ihnen spielt. Doch wie kann man einen Mörder stoppen, der den Zufall über sein nächstes Opfer entscheiden lässt?

Der Fall ist jedoch nicht sein einziges Problem. Sein Sohn sitzt in Dänemark im Untersuchungsgefängnis, weil er anscheinend in einen Mord verwickelt ist und die heimlichen Ermittlungen gegen seinen Kollegen, den er verdächtigt, mehrere Morde begangen zu haben, werden immer gefährlicher für ihn. Denn der Kollege schöpft Verdacht und ist ihm scheinbar einen Schritt voraus …

Dieses Buch entwickelte sich für mich sehr schnell zu einem wahren Pageturner, den ich kaum zur Seite legen konnte. Ahnhem wechselt virtuos zwischen den verschiedenen Handlungssträngen und treibt damit die Spannung immer höher. Das Finale ist der krönende Abschluss der Dilogie, die in einer äußerst spannenden Verfolgungsjagd endet. Im Vergleich hat mir der zweite Teil sogar noch besser als der erste gefallen. Ein paar Kleinigkeiten blieben offen, so dass die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Reihe bleibt.

Kennern der Reihe und vor allem des 1. Teils ist diese Fortsetzung unbedingt zu empfehlen.

Der Würfel entscheidet

Diesen zweiten Band um den Würfelmörder habe ich gleich nach Band 1 gelesen. Der Einstieg gelang mir viel besser und es herrschte nicht ganz so viel Verwirrung.

Das Cover passt wieder super zum Titel, aber der passt für mich gar nicht zum Buch. Warum Rückkehr? Der Würfelmörder war doch nie weg? Die Würfel bestimmen, wo, wie viele, wann und auf welche Art die Menschen sterben.

Trotz Spannung konnte ich vieles an der Handlung nicht nachvollziehen. Vieles passiert hier rein zufällig. Das große Meer und hier findet der Täter sein Schlauchboot wieder? Die Kommissarin zieht in eine neue Wohnung und der Täter wohnt zufällig nebenan?

Bei der Ermittlung macht jeder sein eigenes Ding. Lilja untersucht ganz allein die Wohnung eines Massenmörders und Fabian versucht neben dem aktuellen Fall noch einen Kollegen als Mörder zu überführen. Und dann macht er sich auch noch allein auf den Weg nach Kopenhagen ins Tivoli, um einen Massenmörder festzunehmen. Diese Seiten wurden sehr ausführlich beschrieben, währen die Überführung von Molander und das Auffinden von Gertrud mir zu kurz rüberkamen.

In beiden Bänden konnte ich nicht herausfinden, warum der dänische Polizeipräsident Sleizner so wütend auf Dunja H. ist und sie unbedingt finden will. Und dann schießt er auch noch einen Kollegen ins Bein, wie krank ist dass denn? Auch das Schicksal von Fabians Sohn wurde noch nicht aufgeklärt, da müssen wir wohl auf den nächsten Band warten. Aber ich denke, den werde ich mir dann nicht mehr antun. Die Fragen, mit denen ich jetzt zurückbleibe, habe ich bis dahin sicher vergessen.

Um sich zurechtzufinden, empfehle ich unbedingt den ersten Band des Würfelmörders zu lesen, am besten alle Vorgängerbücher um Fabian Risk.