Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.
Safe Space
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Auflage:
Preis:
Beschreibung:
Dein Geheimnis ist entsetzlich. Dein Plan ist raffiniert. Doch: Dein Gegner hat dich längst im Visier …
Sadisten, Psychopathen, Serienmörder – die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen.
Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren.
Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit – der Einsatz ist Annas Leben …
Der neue Thriller der Autorin des Erfolgsdebüts HAPPY END – eine fesselnde Reise in die dunkelsten Kammern der menschlichen Psyche.
»Was für ein Debüt! HAPPY END ist eine emotionale Achterbahnfahrt (…) kaum ist sie zu Ende, möchte man vor Begeisterung rufen: Noch mal!« MIKE ALTWICKER, WDR





















Ein äußerst manipulatives, ein gar tödliches Spiel
„Anna Salomon. Ich bin die neue Anstaltspsychologin der sozialtherapeutischen Abteilung“ stellt sie sich vor. Sie hofft, dass ihre Stimme fest genug klingt, denn Nervosität oder mangelndes Selbstvertrauen würde ihre Kompetenz sofort untergraben, hat die 26jährige es doch in Zukunft mit Schwerverbrechern zu tun. Mit Serienmördern, mit Vergewaltigern, mit Sadistin und Psychopathen. Genau hier will sie sein, genau hier ist sie richtig. Dass sie so jung ist, überrascht den Sozialarbeiter Yves Vandenfeld, der in kleinen Gruppen mit den Inhaftierten arbeitet. Der Anstaltsleiter Kirchfeld stellt sie auch ihren anderen neuen Kollegen der sozialtherapeutischen Abteilung der JVA Weyer, kurz „SothA“ genannt, vor.
HAPPY END habe ich seinerzeit verschlungen, diese irrwitzige Story, die so anders ist, als es lange den Anschein hat. Und nun legt Sarah Bestgen ihren neuesten Thriller vor. SAFE SPACE. Auch er hat mich sofort gepackt. Warum Anna genau hier sein will, ist alsbald klar. Nur sie alleine weiß um ihren eigentlichen Plan, doch bald muss sie entsetzt feststellen, dass nicht sie die treibende Kraft ist, denn eher scheint sie die Getriebene zu sein.
Jemand sinniert über den Tod. Den altersbedingten Tod, den durch Unfall und auch den, der durch die Hand eines anderen herbeigeführt wird. Es gibt viele Arten des Ablebens, eines davon trägt die Handschrift eines Mörders. Das sind die ersten Gedanken, die ich lese – von wem auch immer. Um dann Einblicke in ein Tagebuch zu erhalten, das zwischendurch mehr und immer mehr von einer toxischen Beziehung verrät und das auch von einer Freundschaft berichtet. Auch erfahre ich von Leon, auch er kommt zwischendurch zu Wort. Noch bin ich ratlos, was diese Erzählstränge mit Anna und ihrer geheimen Mission zu tun haben.
So einige Lösungsansätze drängen sich mir auf, jeder davon ist mit vielen Fragezeichen behaftet und jede der hier agierenden Figuren beäuge ich sehr kritisch, es ist ein Auf und Ab der Verdachtsmomente und nicht nur einmal habe ich Angst um Anna. Sie will im Alleingang einen vermeintlichen Mörder dingfest machen, dabei hat es den Anschein, dass nicht nur die Schwerkriminellen ihre Gegner sind. Oder doch? Meine Zweifel werden irgendwann ausgeräumt, verblüfft bin ich nur bedingt, denn auch diese Möglichkeit habe ich in Betracht gezogen, wollte es aber dennoch nicht glauben.
SAFE SPACE bietet für Anna keinen Zufluchtsort, keinen geschützten Raum. Sarah Bestgen lässt tief in menschliche Abgründe blicken, das zunehmend bedrohliche Spiel drängt unaufhaltsam dem Höhepunkt zu, das Ende dann kommt geradezu grotesk daher.
SAFE SPACE ist durchgehend spannend. Ein bitterböses Spiel, das lange nicht durchschaubar ist mit vielschichtigen, undurchsichtigen, manipulativen Charakteren, deren dunkelste Seiten zum Vorschein kommen. Ein Thriller, den ich am Stück verschlungen habe, der nicht unbedingt für Zartbesaitete gedacht ist, den zu lesen es sich für jeden Thriller-Fan allemal lohnt.
Nervenkitzel pur
Mit menschlichen Abgründen kennt sich die Protagonistin Anna bestens aus. Als forensische Psychologin arbeitet sie tagtäglich mit Sadisten,Mördern und anderen Schwerverbrechern.
Als sie ihre neue Stelle in einem Hochsicherheitsgefängnis antritt, weiß dort niemand, dass es für sie auch private Gründe für den Jobwechsel gibt, sie möchte den Mörder ihrer Schwester Sina finden.
Von Beginn an wartet die Autorin mit enormer Spannung auf,dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt wird,trägt dazu maßgeblich bei.
Ich vermag nicht zu sagen, welcher Teil spannender und nervenzehrender ist,der in der Gegenwart oder die leidvolle Vergangenheit ihrer Schwester.
Eine Besonderheit dieses Thrillers sind die ausführlichen Einblicke in den Alltag einer JVA ,was ich interessant fand,vor allem deswegen,weil es auch für Laien verständlich geschildert wurde.
Einem Puzzle gleich fügten sich nach und nach die Teile zusammen um mit einem Knalleffekt zu enden.
Es ist das zweite Buch der jungen Autorin, für mich war es die erste Begegnung mit ihr. Ich werde aber auf jeden Fall das vorhergehende Buch „ Happy End „ noch lesen.
Ich kann dieses Thriller Highlight wärmstens empfehlen und vergebe fünf Sterne.
Düsteres Verwirrspiel in der Forensischen Psychiatrie
"Ich heiße Anna Salomon und bin hier genau am richtigen Ort. "
"In der JVA Weyer zu sein, fühlt sich gleichzeitig so richtig und so falsch an. Ich suche Heilung an einem Ort, dem die Gefahr aus jeder Pore strömt, und weiß am Ende doch nicht sicher, ob mein Plan überhaupt aufgehen wird. "
Was bewegt eine junge Frau dazu, sich um eine Anstellung in einer forensischen Psychiatrie zu bewerben? Anna, die Hauptprotagonistin des Romans tritt kurz nach Abschluss ihres Studiums eine neue Stelle in einer fiktiven JVA in der Nähe von Köln an. Sie hat sich bewusst für den Einsatz im dortigen Maßregelvollzug entschieden, und nach und nach wird klar, dass sie dafür nicht fachliche sondern persönliche Gründe hat. Sie ist geradezu besessen von einer Mission, über die ich hier nicht zu viel verraten will. Mit Anna erleben wir den Alltag des Maßregelvollzugs, die beklemmende Atmosphäre der Justizvollzugsanstalt, die Auseinandersetzung mit gefährlichen Straftätern und eine ständige Bedrohung, denn irgendjemand weiß um ihre Motivation und spielt ein perfides Spiel mit ihr.
In Rückblenden lesen wir die Tagebucheinträge von Sina, einer jungen Frau, die sich in einer toxischen Beziehung befindet und zudem noch gestalkt wird. Auch hier gelingt es der Autorin sehr gut, die psychische Anspannung von Sina darzustellen.
Und dann ist da noch Leon, ein Mann, der durch sein dysfunktionales Elternhaus geprägt wurde. Gerade in Bezug auf Leon wird die Leserin mit Szenen konfrontiert, die nichts für zarte Gemüter sind.
Der Roman trägt den Titel SAFE SPACE. Bestgen spielt wunderbar mit der Doppeldeutigkeit dieses Begriffs, denn Safe Space bezeichnet in der Psychologie das geschützte Verhältnis zwischen Therapeut*in und Patient*in. Da Anna so sehr von ihrer eigenen Motivation getrieben wird, verletzt sie diesen fachlichen Anspruch, Gleichzeitig wird ihr eigenen Safe Space, ihr Schutzraum, immer kleiner. Und das gilt gleichermaßen für Sina. So hält die Autorin durchgehend einen Spannungsbogen aufrecht, der das Buch zu einem Pageturner macht. Dabei spielt sie ein düsteres Verwirrspiel mit den Lesenden.
Typisch Psychothriller habe ich als Leserin keinen Wissensvorsprung vor der Hauptperson. Ich erlebe die Handlung durch Annas Augen, doch ich werde mit ihr nicht wirklich warm. Ihre Obsession empfand ich zunehmend als unangenehm. Überhaupt waren mir sowohl Anna als auch Sina zu eindimensional und statisch gezeichnet, es mangelt ihnen an einer charakterlichen Tiefe. Aber das macht Bestgen durch das hervorragende Setting, durch ihren gut zu lesenden Schreibstil und unerwartete Plot-Twists mehr als wett.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Cover mit einem auffallenden orangen Farbschnitt und einem minimalistischen Cover mit einem ebenfalls orangefarbenem Stacheldraht. orange ist eine Warnfarbe und so wird direkt klar, dass hier eine Gefahr droht.
Fazit: Es hat mir Spaß gemacht zu ergründen, von wem diese Gefahr ausgeht und zu erleben, wie die Handlungsfäden miteinander verknüpft werden. Wer ein spannendes Leseerlebnis sucht und sich gerne von Plot Twists unterhalten lässt, wird hier einen Thrillergenuss erleben.
Ich vergebe ⭐⭐⭐⭐ 4 Sterne und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Vom Anfang bis zum Ende fesselnd
Das Cover ist schon sehr widersprüchlich, aber man fängt schon an zu Überlegen. Ein Stacheldraht in Verbindung mit einer "Safe Space" passt ja irgendwie nicht. Das hat mich auch schon sehr neugierig auf das Buch gemacht. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Vom Anfang bis zum Ende war es sehr spannend und fesselnd. Die Protagonisten waren alle sehr interessante Persönlichkeiten. Anna, die forensiche Psychologin war mir zwar sehr sympathisch, aber irgendwie begleitete sie auch ein Geheimnis. Und ihr Handeln warf für mich am Anfang viele Fragen auf. Aber im Laufe der Handlung hat sich das ja dann geklärt und ich konnte sie nun besser verstehen. Auch die anderen Personen, wie ihre neuen Kollegen in dem Hochsicherheitsgefängniss, gaben Anlass zu genauen Überlegungen über die Motivation hinter ihren Handlungen. Anna möchte Informationen und diese sind nicht so einfach zu bekommen. Ich habe Anna eigentlich bewundert, wie zielstrebig sie ihren Weg bis hierher gegangen ist. Wir lernen einige der Insassen des Gefängnisses kennen und die sind nicht gerade nette Leute. Denn sonst wären sie ja auch nicht hier. Aber die begangenen Taten waren schon schlimm und wer keine guten Nerven hat, sollte sich auf einige ziemlich heftige Passagen einstellen. Wir erleben aber nicht nur die Gegenwart, sondern es gibt auch parallel die Passagen aus der Vergangenheit und das ist sehr wichtig. Dadurch bekommen wir Informationen, mit denen man die Motivation von Anna besser verstehen kann. Vieles ergibt damit aufeinmal mehr Sinn. Man wird emotional gefordert und bleibt die ganze Zeit in einem sehr hohen Spannungslevel. Es ist wirklich alles sehr detailreich erzählt und ich konnte dem Geschehen gut folgen. Alles kommt authentisch rüber und diese charakterlich sehr unterschiedlichen Personen machen das Ganze interessanter und lebendiger. Es ist spannend bis zum Schluß. Man wird auf einige falsche Fährten geschickt und ich muss sagen, der Schluß hat mich total überrascht. Aber er war schlüssig und nicht nur Anna konnte dann mit allem abschließen.
Dieser Thriller ist wirklich lesenswert und ich hoffe, wir können auch in Zukunft noch einige tolle Thriller der Autorin lesen.
Ich kann das Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.
Wer spannende und abwechslungsreiche Thriller mag, kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei.
Was geschah mit meiner Schwester?
"Da Disharmonie jeden Ort dieser Erde erreicht, sollte man seinen eigenen Schutzraum mit harmonischen Gedanken und Gefühlen bewahren." (Christa Schyboll)
Psychologin Anna Salomon hat sich auf die forensische Psychologie spezialisiert und möchte unter anderem mit Sadisten, Serienmördern und Psychopathen arbeiten. Weshalb sie sich für eine Stelle in der JVA Weyer beworben hat. Was jedoch niemand ahnt, Anna hat ganz andere, private Gründe, weshalb sie in diesem Gefängnis arbeiten möchte. Ausgerechnet in diesem Hochsicherheitsgefängnis vermutet sie einen Häftling, der ihr Fragen beantworten kann. Fragen, was vor 6 Jahren mit ihrer Schwester Sina geschah und ob sie vielleicht sogar noch am Leben ist. Allerdings ist diese Suche mehr als gefährlich und nicht gerade einfach. Denn alles, was sie über diese Person weiß, ist sein Spitzname Sonny und seit wann er ungefähr einsitzt. Was und ob er etwas mit Sinas Verschwinden zu tun hat, ist Anna bisher unklar. Darum möchte sie auch unbedingt Antworten von ihm. Doch wie soll man so jemanden in einem so großen Gefängnis finden, ohne dass ihre Kollegen etwas von ihrem Geheimnis erahnen? Ein gefährliches Spiel mit unbekanntem Ausgang, bei dem auf einmal jemand mit Annas Leben spielt.
Meine Meinung:
Bisher war ich nicht mit der Autorin vertraut, doch der Klappentext und die ungewöhnliche Gestaltung machen mich neugierig auf dieses Buch. Die Handlung wird in mehrere Handlungsstränge unterteilt, was dem Inhalt noch mehr Spannung vermittelt. Ich erlebe nicht nur Annas Spurensuche, sondern ebenso Sinas und Leons Leidensgeschichte. Leons Kindheit ist durch Misshandlung stark gerägt. Seine Eltern, die ihm nur schwer Liebe entgegenbringen können, sowie die Ängste, die daraus resultieren. Es ist für mich kaum nachvollziehbar, wieso diese Kindheit ihn nicht geprägt hat. Trotzdem scheint er jemand zu sein, der Sina Halt, Trost und Verständnis bietet. Sina ist mittlerweile so sehr durch ihren Freund Samu manipuliert, dass sie nur noch Positives an ihm sieht. Sie erkennt nicht einmal mehr, dass er ihr Leben entscheidend bestimmt. 6 Jahre nach Sinas Verschwinden endet nicht nur ihre Spur, sondern auch die ihres Freundes Samu. Kann er etwas mit dem Verschwinden von Sina zu tun haben und ist aus diesem Grund geflohen? Immer wieder kommen mir während des Lesens Fragen über Fragen in den Sinn, weshalb ich dieses Buch kaum weglegen kann. Auch Annas Suche wird zunehmend konzentrierter. Hinzu kommen die Gefangenen, für die sie zuständig ist und die sämtlich unberechenbar sind. Insgesamt gesehen ist das nicht gerade ein Safe Space, wie der Titel verspricht. Doch Annas Suche wird beobachtet, da der Täter sie bereits im Visier hat. Sie ahnt es nicht, aber er hat sein Spiel mit ihr bereits längst begonnen. Ein Psychothriller, der bis zum Schluss geheimnisvoll und fesselnd ist. Auch wenn mein Bauchgefühl sich letztlich als richtig herausstellt, hat mich dieses Buch überzeugt. Vor allem, weil es am Ende doch noch eine Menge Überraschungen bereithält. Ich konnte Menschen wie Sina, die sich so manipulieren lassen, noch nie ganz verstehen. Es handelt sich vermutlich um sehr labile Menschen oder Personen mit geringem Selbstwertgefühl. Wenn die Manipulation dann erfolgreich war, ist es kaum noch möglich, ihr zu entkommen. Im Fall von Anna ist das eher umgekehrt. Andernfalls wäre es ihr wahrscheinlich nicht möglich gewesen, ihre Tätigkeit als Psychologin in Weyer zu beginnen. Die Autorin demonstriert in diesem Buch eindrucksvoll ihr Wissen als Psychologin, und sie weiß, wie sie es in ihren Erzählungen effektiv nutzen kann. Selbst wenn einige der Ansicht sind, ihr Debüt „Happyend“ sei besser gewesen, hat mich ihr zweiter Thriller vollkommen überzeugt. Eine Erzählung, bei der Miträtseln leichtfällt, die einen bis zum Schluss in ihren Bann zieht und die von mir ganz klar 5 Sterne bekommt.
Sehr gelungen
Das ist das erste Buch dieser Autorin, welches ich gelesen habe. Da ich selbst viele Jahre in Psychiatrien gearbeitet habe und die menschliche Psyche megaspannend finde, hat mich dieses Buch magisch angezogen. Eine forensische Psychologin, die selbst schwer traumatisiert wurde. Das Ganze handelt in einem Hochsicherheitsgefängnis, das kann ja nur besonders werden. Ist ja schon mal nicht zu toppen. Die Autorin hat zuvor eine sehr gute Recherche erarbeitet, das klingt definitiv durch. Zudem ist sie ja Psychologin und arbeitet ua. rechtspsychologisch.
Manches erschien mir in der Realität so nicht machbar, aber der Fantasie tut das keinen Schaden.
Ich fand dieses Buch sehr gelungen. Schöner Schreibstil. Macht Lust auf Weiterlesen. Ich habe mir gerade das erste Buch der Autorin bestellt und hoffe, auch da nicht enttäuscht zu werden.