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Amazon Preis: EUR 10,00

Schattwald

Roman
Buch
Taschenbuch, 368 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3492307892

ISBN-13: 

9783492307895

Erscheinungsdatum: 

01.08.2016

Preis: 

10,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 492.120
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3492307892
Kurzbeschreibung Amazon: 

Als Anne Südhausen nach Innsbruck reist, um den Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter Charlotte zu regeln, macht sie eine Entdeckung: Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg, die von Charlottes Zeit im Nervensanatorium Schattwald erzählen – einem Ort, an dem schreckliche Dinge geschahen, die das Leben der Großmutter für immer veränderten. Auch in der Gegenwart passiert Unerwartetes: Ein außergewöhnlicher Mann tritt in Annes Leben, einige Personen entwickeln plötzlich großes Interesse an den Tagebüchern und Anne gerät immer mehr in Gefahr ...

Kriminetz-Rezensionen

Ein gut erzählter Familienroman

Durch Zufall entdeckt Anne die Tagebücher ihrer Großmutter als diese verstorben ist. Als sie nun diese Aufzeichnungen liest, wird ihr schnell klar, dass sie einen brisanten Schatz in Händen hält. Denn Charlotte hat in diesen Heften den Alltag des Sanatoriums Schattwald in den Ötztaler Alpen im Jahr 1943 festgehalten. Anne weiß nicht, dass nicht nur sie Interesse an den Aufzeichnungen hat und sie sich durch sie in Gefahr befindet.

Mir war der Name Barbara Dribbusch als Autorin kein Begriff, doch mich hatte der Klappentext angesprochen. Denn vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich einen Kriminalroman gelesen, der auch zur Nazi-Zeit spielte und dies kam mir fast schon wie eine Ergänzung vom Inhalt her vor, auch wenn die Bücher und Autoren nichts miteinander zu tun haben.

Man kann den Roman ruhig als Familienroman bezeichnen, wobei es in dem Teil, welcher nicht in der Vergangenheit spielt, auch einen leichten Kriminalanteil gibt und gut, 1943 ist auch einiges passiert.
In die Geschichte selbst bin ich recht gut reingekommen und schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch so gefesselt, dass ich es nur sehr schwer aus der Hand legen konnte.

Der gesamte Roman ist auf zwei Erzählsträngen aufgebaut. Zum einen gab es da Anne im Jahre 2014 und dann gab es noch den Strang von Charlotte, welcher im Jahr 1943 spielt.

Zu Beginn eines Kapitels wird immer aufgeführt, in welchem Jahr das geschriebene spielt, und so war es gar kein Problem, allem gut folgen zu können.

Gut, manches, was zu Charlottes Zeit passierte und geschah, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, was aber auch daran liegt, dass ich eben zu einer anderen Zeit aufgewachsen bin. Anne fand ich teilweise etwas nervend, aber dies liegt ja auch immer im Auge des Betrachters. Der Spannungsbogen war bis zur letzten Seite erhalten bzw. fast und so konnte man sich so seine Gedanken machen, wie alles zusammenhängt, wobei ich die Person recht schnell ins Auge gefasst hatte.

Auch wenn es Schattwald nicht gegeben hat, war das Sanatorium und auch die Handlungsorte sehr detailliert beschrieben und man konnte sich alles sehr gut vor dem inneren Auge während des Lesens entstehen lassen. Auch die Figuren des Romans fand ich alle sehr gut beschrieben und so hatte man sie beim Lesen regelrecht vor Augen.

Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen, auch wenn ich das Cover recht düster fand.
Für diese Familiengeschichte vergebe ich alle Fünf Sterne.