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Schlafe tief

Kommissar Lindbergs erster Fall. Thriller
Buch
Taschenbuch, 596 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3960877137

ISBN-13: 

9783960877134

Erscheinungsdatum: 

10.04.2019

Preis: 

15,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3960877137

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein revolutionäres Medikament. Opfer, die wie Versuchstiere getötet werden. Und ein Killer, der vor nichts zurückschreckt.

Es verspricht, deinen Schlafbedarf auf eine Stunde zu verkürzen. Es verspricht, die Welt zu ändern. Es verspricht, dich zu ändern.

Remexan ist eine Revolution. Doch Revolutionen bringen meistens Tote mit sich.

So ereignen sich im Umfeld des verschwiegenen Pharmakonzerns GENEKNOV bestialische Morde, die Opfer wurden präpariert wie Versuchstiere.

Während sich Kommissar Erik Lindberg in die Ermittlungen stürzt, kämpft er mit einer erschütternden Erkenntnis aus seinem Privatleben. Der Bundespolizeichef setzt ihn unter Druck und Lindberg läuft die Zeit davon. Gleichzeitig wird der verlockende Ruf des Remexans immer lauter ...

Erste Leserstimmen
»ein abgründiger Thriller, der einem wortwörtlich den Schlaf raubt«
»ein hochspannender Roman, der mich beim Lesen gefesselt hat«
»geradezu unheimlich aktuell«
»düster und stimmungsvoll geschrieben«
»ein faszinierender Psychothriller mit Tiefgang«

Weitere Titel dieser Reihe Erwache nie (ISBN: 9783960876663)
Erhebe dich (ISBN: 9783960876670)

Über den Autor
Thomas Kowa ist Autor, Poetry-Slammer, Musikproduzent und manchmal Weltreisender. Wahrend in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, ist es ihm in seinen absurd-komischen Romanen trotz mehrfacher Versuche noch nicht gelungen, jemanden umzubringen. In seiner erfolgreichen Thriller-Trilogie REMEXAN, REDUX und REAKTOR ermittelt der charismatische Kommissar Erik Lindberg in drei packenden, für sich stehenden, aber doch miteinander verwobenen Fällen. Seine humorvolle Romanreihe MEIN LEBEN MIT ANNA VON IKEA zeigt, dass er nicht nur für Gänsehaut, sondern auch für viele Lacher sorgen kann.

Hinweis: Neuauflage des ursprünglich am 10.06.2016 unter dem Titel »Remexan« erschienenen Bandes.

Kriminetz-Rezensionen

Medikamentenforschung

Unser Leben wird immer schneller und der Tag hat oft nicht genug Stunden. Am liebsten würde man einfach weniger schlafen, um Zeit zu haben, für alles, was zu tun ist. Genau hier setzt der Pharmakonzern GENEKNOV an. Sein Medikament „Remexan“ sorgt dafür, dass man nur eine Stunde Schlaf benötigt.

Dann wird der Chef dieser Firma brutal ermordet und wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden platziert. Daher fällt der Verdacht gleicht auf die Tierschützer.. Als wenn das noch nicht genug wäre, muss sich Kommissar Erik Lindberg auch noch um einen Mordfall an einer Prostituierten kümmern. Als sich herausstellt, dass die Toten an einer Versuchsreihe für das Medikament „Remexan“ teilgenommen hat, zeigt sich eine Verbindung zwischen den Fällen.

Dieser Thriller ist ungemein spannend und der Schreibstil gut und flüssig zu lesen.

Medienberichte zeigen uns immer wieder, dass im Pharmabereich einiges im Argen liegt. Der Rubel muss rollen und ein Medikament auf den Markt, selbst wenn es noch nicht genügend ausgetestet ist. Die Genehmigungsbehörden werden mit „geschönten“ Forschungsergebnissen überzeugt. So kann es kommen, dass die Menschen, die Hilfe benötigen, ungewollt zu Versuchskaninchen werden. Ob sie überleben, sei dahin gestellt.

Kommissar Lindberg hat es nicht nur mit einer schwierigen Ermittlung zu tun, sondern er hat auch private Probleme. Unter dem Druck von oben nimmt er selbst Remexan. Dann findet er heraus, dass Forschungsergebnisse geheim gehalten wurden. Er gerät selbst in Gefahr.

Ich mochte diesen sympathischen Kommissar, von dem ich auch einiges Private erfahren habe. Aber auch seine Kolleginnen haben mir gut gefallen. Alle zusammen tragen zu den Ermittlungen maßgeblich bei.
Die Geschichte könnte sich ohne Weiteres so in der Realität zugetragen haben. Das Ganze entwickelt sich schlüssig und das Ende hätte ich so nicht unbedingt erwartet.

Ein empfehlenswerter Thriller, der nachdenklich stimmt.

Spannend

Kommissar Eric Lindberg lässt sich aus privaten Gründen von Berlin nach Basel versetzen. Der Pharmakonzern GENEKNOV entwickelte das Medikament Remexan, ein Schlafmittel, das erholsamen Schlaf in nur einer Stunde verspricht. Auch in der Mordkommission soll dieses versuchsweise eingesetzt werden. Dann geschehen plötzlich bestialische Morde, die in Verbindung mit dem Pharmakonzern und dem
Medikament gebracht werden.

Die unterschiedlichen Protagonisten sind facettenreich beschrieben. Zu Beginn führen die vielen Personen und die Rückblicke dazu, dass ich mich etwas schwertat in den Roman zu kommen. Die Handlung wird bildhaft und nachvollziehbar erzählt. Durch die diversen Wendungen ist es überwiegend spannend, allerdings gibt es immer wieder Phasen, die langatmig dargestellt werden und der Schluss sagte mir nicht besonders zu.

Der Schreibstil ist flüssig und die kurzen Kapitel verschafften mir einen guten Lesefluss; ebenso gefielen mir die wechselnden Erzählperspektiven.

Der Thriller, mit einem Hauch Science-Fiction, regt zum Nachdenken an.

Medikamentenforschung

Unser Leben wird immer schneller und der Tag hat oft nicht genug Stunden. Am liebsten würde man einfach weniger schlafen, um Zeit zu haben, für alles, was zu tun ist. Genau hier setzt der Pharmakonzern GENEKNOV an. Sein Medikament »Remexan« sorgt dafür, dass man nur eine Stunde Schlaf benötigt.

Dann wird der Chef dieser Firma brutal ermordet und wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden platziert. Daher fällt der Verdacht gleich auf die Tierschützer. Als wenn das noch nicht genug wäre, muss sich Kommissar Erik Lindberg auch noch um einen Mordfall an einer Prostituierten kümmern. Als sich herausstellt, dass die Toten an einer Versuchsreihe für das Medikament »Remexan« teilgenommen hat, zeigt sich eine Verbindung zwischen den Fällen.

Dieser Thriller ist ungemein spannend und der Schreibstil gut und flüssig zu lesen.

Medienberichte zeigen uns immer wieder, dass im Pharmabereich einiges im Argen liegt. Der Rubel muss rollen und ein Medikament auf den Markt, selbst wenn es noch nicht genügend ausgetestet ist. Die Genehmigungsbehörden werden mit »geschönten« Forschungsergebnissen überzeugt. So kann es kommen, dass die Menschen, die Hilfe benötigen, ungewollt zu Versuchskaninchen werden. Ob sie überleben, sei dahingestellt.

Kommissar Lindberg hat es nicht nur mit einer schwierigen Ermittlung zu tun, sondern er hat auch private Probleme. Unter dem Druck von oben nimmt er selbst Remexan. Dann findet er heraus, dass Forschungsergebnisse geheim gehalten wurden. Er gerät selbst in Gefahr.

Ich mochte diesen sympathischen Kommissar, von dem ich auch einiges Private erfahren habe. Aber auch seine Kolleginnen haben mir gut gefallen. Alle zusammen tragen zu den Ermittlungen maßgeblich bei.

Die Geschichte könnte sich ohne Weiteres so in der Realität zugetragen haben. Das Ganze entwickelt sich schlüssig und das Ende hätte ich so nicht unbedingt erwartet.

Ein empfehlenswerter Thriller, der nachdenklich stimmt.

Mord für Schlaf?

»Seelenschlaf« ist eine überarbeitete Version des 2016 erschienenen Thrillers »Remexan«.

Der Autor ist Thomas Kowa, Jahrgang 1969. Er lebt abwechselnd in Bern und Mannheim, war 20 Jahre Verwaltungschef eines pharmazeutischen Unternehmens. Er ist u.a. Organisator des Zürcher Krimitages und Initiator des Schweizer Krimipreises.

Ich glaube, seit »Heidi« von Johanna Spyri ist Thomas Kowa der erste Schweizer Autor, den ich gelesen habe (oh, nicht ganz richtig, sorry, Herr Frisch und Herr Dürrenmatt). Und auch an die Schweiz als Handlungsort kann ich mich nicht erinnern …

Aber mir hat es gut gefallen, mich auch mal inhaltlich mit der Schweiz zu beschäftigen, z.B. musste ich sofort die Entfernung Basel – Bern bei Google nachsehen (98 km), die Erik Lindberg täglich zu seinem Arbeitsplatz fahren muss. Auch sonst habe ich einiges über die Schweiz / die Schweizer erfahren, was ich bisher nicht wusste (ja, ja, Lesen bildet!).

Erik Lindberg hat sich gerade von Berlin nach Bern zur Schweizer Bundespolizei versetzen lassen, da Paula – seine Freundin – im Wachkoma liegt und in der Berliner Charité als »austherapiert« galt. Jetzt hat Erik die Hoffnung, dass sich ihr Krankheitszustand in ihrer Heimat verbessert. Er besucht sie täglich in der Klinik, obwohl er dafür zwischen Bern und Basel pendeln muss.

Gleichzeitig ist er beruflich sehr gefordert: Es finden mehrere sehr brutale Morde statt, bei denen er zu ermitteln hat. Nur sehr langsam zeichnet sich eine Gemeinsamkeit heraus: Es könnte das neue Psychopharmakon Remexan sein: Es kann die durchschnittliche Schlafdauer auf nur eine Stunde reduzieren, man fühlt sich frisch und erholt. Eriks Chef ist selbst so begeistert davon und ordnet deshalb an, dass alle seine Mitarbeiter*innen dieses Medikament zu nehmen haben, andernfalls droht ihnen die Kündigung. Während Eriks Kollegin Carla das Medikament verweigert und die Kündigung erhält, lassen sich Eriks und seine neue Kollegin Mia zähneknirschend darauf ein.

Über die Krimihandlung werde ich hier nichts weiter verraten, nur so viel: Der Spannungsbogen wird konsequent aufrechterhalten – mich hat das Ergebnis zufrieden zurückgelassen! Die Kapitel sind kurz und wechseln zwischen hoher Spannung und eher ruhigen Momenten.

Erik Lindberg war mir schnell sehr sympathisch, mir gefiel er in seiner Besorgnis um Paula, er versucht, sich jeden Tag eine neue Überraschung auszudenken, um sie aus dem Wachkoma zu holen. Seine Kolleginnen Carla und Mia habe ich in ihrer Gegensätzlichkeit gern begleitet. Ein wahrer Hochgenuss waren Eriks Gespräche und Auseinandersetzungen mit seinem Box- und Schachpartner.

Sehr faszinierend fand ich auch das Gedankenspiel um das Remexan: Was geschähe mit der Menschheit, wenn es dieses Mittel tatsächlich geben würde und die tägliche Schlafdauer auf eine Stunde reduziert würde?

Mir persönlich waren die Morde etwas zu grausam und detailliert geschildert, aber mir ist schon klar, dass wahre Thriller-Fans es lieben werden …

Aber trotz dieser Einschränkung hat mir das Buch gut gefallen und ich empfehle es auch gern weiter – Menschen wie ich sollten die Mordbeschreibungen eben etwas großzügig überlesen (es nimmt nichts von der Spannung!) – sich Gedanken über die Pharmaindustrie zu machen, lohnt sich allemal!