Cover von: Schneeblind
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Schneeblind

Der erste Fall für Polizist Ari Thór Arason. Island Thriller
Buch
Taschenbuch, 368 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3442771641

ISBN-13: 

9783442771646

Erscheinungsdatum: 

08.03.2022

Preis: 

12,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3442771641

Beschreibung von Bücher.de: 

Winter in einem abgelegenen Fischerdörfchen im Norden von Island. Eine junge Frau liegt blutend und bewusstlos im Schnee. Dann kommt ein alter Schriftsteller durch einen Sturz im Theater ums Leben. Ari, der neue Polizist im Ort, erkennt schnell, dass er erst die Verbrechen der Vergangenheit aufklären muss, um die Fälle der Gegenwart lösen zu können. Doch niemand will ihm helfen – und er kann niemandem trauen …

»Schneeblind« ist der erste Band der Dark-Iceland-Serie von SPIEGEL-Bestsellerautor Ragnar Jónasson.

Dieses Buch ist erstmals auf Deutsch unter dem Titel »Schneebraut« erschienen.

Hinweis: Neuauflage des am 09.10.2012 bei Fischer unter dem Titel »Schneebraut« erschinenen Bandes.

Kriminetz-Rezensionen

Spannender Krimi im Norden Islands

In einem Fischerdorf im Norden Islands kennt jeder jeden. Ein alter Schriftsteller kommt nach einem Sturz von der Treppe im Theater ums Leben und eine Frau liegt blutend und bewusstlos vor ihrem Haus im Schnee. Ari ist der neue Polizist im Dorf und muss sich erst noch beweisen. Er erkennt schnell, dass ein Verbrechen dahintersteckt, doch niemand will ihm wirklich helfen und trauen kann er auch keinem. Er muss erst die Fälle der Vergangenheit aufklären, um hinter das Rätsel der Gegenwart zu kommen.

»Schneeblind« ist der Auftakt in die neue Dark-Ice-Reihe mit dem jungen Polizisten Ari.

Durch seine Art war Ari mir direkt sympathisch, aber charakterlich ist er doch noch ein wenig blass geblieben. So ganz einen bleibenden Eindruck hat er jetzt noch nicht hinterlassen. Aber das kommt vielleicht noch.

Allgemein hatte die Handlung auch noch Luft nach oben. Die Ermittlungen & der Kriminalfall nehmen erst sehr spät Fahrt auf, erst so nach der Hälfte des Buches. Vorher ist es mehr Rumgeplänkel und ich konnte mich dann nicht so ganz auf die Handlung konzentrieren. Dazu kam, dass es ab der Mitte sehr viele Protagonisten gab und ich Schwierigkeiten hatte, alle gleichzeitig zuzuordnen.

Mit seinem angenehmen und flüssigen Schreibstil und den Beschreibungen hat er es aber wieder geschafft, die typische düstere isländische Atmosphäre zu schaffen.

Erzählt wurde die Story aus verschiedenen Perspektiven. Eine Perspektive war auch ein undatierter Handlungsstrang, der für Spannung und Neugierde gesorgt hat. Man wusste nicht, ob er in der Vergangenheit spielt oder im Jetzt.

Mein Fazit:
Für einen Reihenauftakt ganz gut. Aber doch eher ein Krimi als ein Thriller. Für einen Thriller fehlte mir der Nervenkitzel. Aber trotzdem eine tolle Atmosphäre und es lohnt sich, das Buch zu lesen.