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In Schönheit sterben

Der zweite Fall für Rechtsanwalt Robert Lichtenwald. Ein Italien-Krimi
Buch
Broschiert, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548290485

ISBN-13: 

9783548290485

Erscheinungsdatum: 

10.08.2018

Preis: 

15,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 52.361
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548290485

Beschreibung von Bücher.de: 

Der Münchner Rechtsanwalt Robert Lichtenwald verkauft seine Kanzlei, um in sein Landhaus in der Toskana zu ziehen und dort ein freies, unbeschwertes Leben zu genießen.

Als seine Freundin, die temperamentvolle Journalistin Giada Bianchi, plötzlich verschwindet, befürchtet er das Schlimmste.

Die Suche nach ihr führt Lichtenwald nach Rom und auf die Spur eines mysteriösen Verbrechens: Ein reicher Kunstsammler ist in seiner Wohnung verstümmelt und getötet worden. Dem Gerücht nach war er im Besitz der einzigen noch existenten antiken Statue des Adonis. Hat Giadas Verschwinden mit dem Mord zu tun? Und wie steht das grausige Schicksal der jungen Römerin Donatella Fortunata damit in Verbindung? Die Recherche zieht Lichtenwald immer tiefer hinein in die morbiden Geheimnisse der schönheitsverliebten Stadt.

Kriminetz-Rezensionen

Gefährliche Schönheit

Seit Robert Lichtenwald von seiner Frau verlassen wurde, hat er sein Leben umgekrempelt. Er hat seine Münchner Kanzlei verkauft und ist ganz in sein toskanisches Landhaus gezogen. Aber irgendwann ist eben alles renoviert, der Garten gestaltet und Lichtenwald beginnt sich wohl zu langweilen. Da trifft es sich gut, dass seine Bekannte Giada Bianchi, eine Reporterin, fast Augenzeugin eines Raubüberfalls wurde. Während sie eine Demonstration der ganz offensichtlich rechtsextremen neuen „Partei der Schönheit“ beobachtet, fällt ihr ein Polizeieinsatz auf. Der exzentrische Kunstsammler Colasanti wurde getötet, aber nur ein einziges Kunstwerk aus seiner überreichen Sammlung gestohlen. Eine antike Statue, die noch niemand gesehen hat und die er offensichtlich bei Raubgräbern erworben hat. Gemeinsam suchen sie in Rom und in der toskanischen Maremma nach Spuren.

Der Prolog dieses Krimis beginnt mit einer brutalen Vergewaltigung, das Opfer war eine junge und schöne Gastwirtstochter, der Vater wollte kein Schutzgeld bezahlen und dieser brutale Überfall sollte ihn endgültig überzeugen. Das ließ in mir die Erwartung steigen, einen richtig spannenden Krimi zu lesen. Aber die Spannung wollte nicht so recht aufkommen. Der Autor, der wohl Rom und die Toskana sehr gut kennt, beschreibt die Umgebung detail- und kenntnisreich. Das habe ich mit Genuss gelesen, ich konnte mich so richtig in die Landschaft denken, mit allen Gerüchen und Farben.

Aber der Plot hat mich nicht wirklich mitreißen können. Vielleicht lag es daran, dass ich schon sehr früh eine mehr als begründete Ahnung zum Täter hatte. Manche der geheimnisvollen Andeutungen sind einfach zu offensichtlich.

Es gibt einige kleine Nebenhandlungen, die mir Spaß gemacht haben. Das Zitateraten mit Roberts Nachbarn, der als Philosoph statt in einer Tonne in einem alten Taubenschlag lebt, oder das zugelaufene Haustier, ein junger Dachs, der Alfredo genannt wird und Lichtenberg bald wie ein Hund begleitet.

Weniger angetan war ich von der ständigen Beziehungsproblematik. Plötzlich taucht Lichtenbergs Ex wieder auf und nach fast zwei Jahren aggressiven Schweigens gibt sie nun die verständnisvolle Freundin, die gern bei den Ermittlungen hilft. Auch zahlreiche Wiederholungen sind unnötig. Nach der ersten Erwähnung kann ich mir schon merken, dass Lichtenbergs Tochter Meeresbiologie studiert, das muss ich nicht ständig neu lesen. Giadas Hexenohrringe müssten auch nicht in jedem Kapitel auftauchen und beschrieben werden. Ein bisschen mehr Krimi und Spannung hätten dem Roman gutgetan.

Aber davon abgesehen, ist das Buch eine nette Unterhaltung und mit dem italienischen Hintergrund als Urlaubslektüre prädestiniert.

Kriminell gute Recherchen in Sachen Mord, mit italienischen Gusto!

Eine merkwürdige Flugblatt-Aktion einer skurrilen Partei der Schönheit und der Mord an dem bekannten römischen Kunstsammler Annibale Colasanti, hängt das irgendwie zusammen!? Gestohlen wurde dem Opfer nur eine mysteriöse Statue! Trotz intensiver Warnung der Polizei, will die neugierige Reporterin Giada dieses Geheimnis ergründen und zieht dabei auch den Münchner Strafanwalt Robert Lichtenwald wieder mit ins Geschehen ...

Der Italien-Krimi „In Schönheit sterben“ von Autor Stefan Ulrich ist schon der zweite Fall, mit der lebenslustigen italienischen Reporterin Giada Bianchi und dem nachdenklichen deutschen Rechtsanwalt Robert Lichtenfeld, der vor einer wundervollen Kulisse in Bella Italia spielt.

Die Handlung ist wirklich spannend, das italienische Ambiente und die verlockenden Genüsse italienischer Cucina verführen den Leser zusätzlich und sorgen für Gelüste nach Pasta und Vino!

Wer hätte auch nicht gerne ein Rustico in der Toscana, wie Robert oder würde nicht gerne durch Rom streifen wie Giada;) Die Protagonisten sind mir allesamt sympathisch, man kann sich gut mit ihnen identifizieren und fühlt sich bestens unterhalten, auch ohne den ersten Band zu kennen. Den Schreibstil des Autors fand ich sehr angenehm und das Lesen im Buch ging somit flott voran.

Ein aufregender Krimi um das Thema „Schönheit“ und die Gefahr sich darin zu verlieren …! Ein Italien-Krimi, der mir persönlich gut gefallen und natürlich meine Reise-Sehnsucht nach Bella Italia geweckt hat.

Gefährliche Schönheit

Robert Lichtenstein hat sich nach seiner Flucht aus seinem alten Leben als Rechtsanwalt in sein Landhaus in der Toskana zurückgezogen. Dort führt er ein sehr zurückgezogenes Leben, das ihn, nachdem er das alte Rustico liebevoll restauriert hat, zunehmend langweilt. So kommt es ihm gerade recht, dass sich Giada Bianchi, die er im Rahmen der Morcone-Morde im vergangenen Jahr kennengelernt hat, bei ihm meldet. Obwohl er sich eigentlich mehr von ihrer Verabredung erhofft hat, als wieder in einen Kriminalfall verwickelt zu werden, lässt er sich darauf ein, der Journalistin zu helfen. Während Giada versucht, in Rom Hinweise auf die Hintergründe über den Mord an dem exzentrischen Kunstsammler zu sammeln, begibt sich Robert auf die Suche nach den Grabräubern, die ihm wichtige Informationen zu der verschwundenen Statue liefern sollen. Doch plötzlich verschwindet Giada und Robert sieht sich gezwungen, Maggiore Laganà vom Carabinieri-Kommando für Kulturgüterschutz um Hilfe zu bitten.

FAZIT
Eine unterhaltsame Kriminalstory mit viel mediterranem Flair und Lokalkolorit, in der das Privatleben der einzelnen Personen eine dominante Rolle spielt.

Italien, Sonne, leckeres Essen und hervorragender Wein – klingt verlockend ...

Zum Einstieg bekommt man ein Verbrechen serviert, das bereits 15 Jahre zurückliegt. Aber an dieser Stelle ahnt man natürlich, das es irgendetwas mit der Gegenwart zu tun hat. Allerdings lässt sich zunächst nicht so recht ausmachen, wie weit und in welcher Form die Geschehnisse von damals sich auswirken. Auch über die heutigen Protagonisten, Giada Bianchi und Robert Lichtenwald, bekommt man quasi zur Auffrischung ein paar erläuternde Infos.

Ein gutes Team
Giada und Robert scheinen ein wirklich gutes Team zu sein. Jedenfalls gehen beide gerne Essen und genehmigen sich gerne und oft ein Gläschen Wein :-) Aber natürlich wird zwischen den Gängen fleißig ermittelt und beide begeben sich immer wieder in gefährliche Situationen. Sie haben es mit Grabräubern, einer sehr seltsamen „Partei der Schönheit“ und reichlich römischen Originalen zu tun. Am Zwischenmenschlichen sollten sie allerdings noch arbeiten – aber ich schätze, das tun sie :-)

Kurzweilige Urlaubslektüre
»In Schönheit sterben« ist ein typischer, kurzweiliger Urlaubs-Krimi. Der Plot ist solide, aber nicht sonderlich aufregend und verlässt allgemein gut funktionierende Pfade nicht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und wirklich gut lesbar, die Dialoge sind für meinen Geschmack recht lebensnah und gerade Giadas »typisch italienische« Art zauber mir immer mal wieder ein Lächeln ins Gesicht. Mit dem guten Robert werde ich nicht so recht warm, aber das würde ich wohl auch nicht, wenn ich ihm tatsächlich leibhaftig begegnen würde :-)

Cosy Crime
Dieses Buch lässt sich ganz sicher wunderbar am Strand, im Freibad oder sonst wo in der Sonne genauso gut lesen, wie im heimischen Wohnzimmer auf der Couch. So sollte Cosy Crime sein und so ist auch »In Schönheit sterben«. Ganz sicher lassen sich darauf noch etliche Bände aufbauen, allerdings muss ich sie nicht unbedingt lesen. Es gibt auch Stories in diesem Genre, die ich regelmäßig Band für Band verschlinge – diese Geschichte gehört nicht dazu.

Mein Fazit
»In Schönheit sterben« hat einen soliden, aber nicht weiter aufregenden Plot – ist aber angenehm und flüssig geschrieben. Ein gutes Buch für Zwischendurch oder den Urlaub, aber für mich nicht mehr, allerdings eben auch nicht weniger.

Vergängliche Schönheit

Die Journalistin Giada Bianchi ist der Auflösung eines Mordes auf der Spur: Ein reicher Kunstsammler wurde in seiner Wohnung ermordet, seine neueste Errungenschaft ist spurlos verschwunden. Giada bittet den Münchner Rechtsanwalt Robert Lichtenwald um Hilfe. Obwohl es gefährlich erscheint, sind beide mit Freude am Ermitteln. Bis sie tatsächlich in Lebensgefahr geraten …

Dies ist bereits der zweite Band der Reihe um dieses interkulturelle Ermittlerpaar. Wer den ersten Band kennt, wird einige Bekannte wieder treffen, auch gibt es eine Weiterentwicklung der Beziehungen untereinander. Doch der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen, das Buch kann gut für sich allein gelesen werden.

Die Geschichte ist als Regionalkrimi konzipiert und man merkt dem Autor die Liebe zur Maremma an, die als Kulisse für dieses Buch dient. Diesmal bewegen sich die Ermittlungen in der antiken Kunstszene, so dass sowohl die Schönheit vergangener Kulturen wie auch die Schönheit der Lebenden in den Mittelpunkt geraten.

Das Buch besticht mit einem spannenden Plot und einem ausgeprägten regionalen Flair wie auch durch liebevoll gestaltete Figuren. Eine klare Leseempfehlung von meiner Seite!