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Schrei nach Rache

Der erste Fall für den Profiler Falk Hagedorn

Seiten: 

284

Verlag: 

ISBN-10: 

3732586901

ISBN-13: 

9783732586905

Auflage: 

1 (28.08.2020)

Preis: 

4,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 85.391
Amazon Bestellnummer (ASIN): B087RRLXZ3
Beschreibung von claudi-1963

Amazon Kurzbeschreibung:

Vier Städte, vier grauenvoll zugerichtete Leichen - an verschiedenen Flughäfen Deutschlands werden innerhalb kurzer Zeit mehrere Männer ermordet. An den Tatorten gesicherte Spuren deuten auf einen Serientäter hin, doch zwischen den Opfern gibt es keinerlei Gemeinsamkeiten.

Die Ermittler beim LKA sind fassungslos, als sie schließlich herausfinden, dass die DNA-Spuren von einer Frau stammen! Das LKA bittet den knorrigen Profiler Falk Hagedorn, ein Psychogramm der Mörderin zu erstellen.

Obwohl Hagedorn sich geschworen hatte, nie wieder für die Polizei zu arbeiten, lässt er sich darauf ein - doch dann beschleicht ihn der furchtbare Gedanke, dass er die Täterin kennen könnte …

Kriminetz-Rezensionen

Ein unterhaltsamer,kautziger Profiler

Durch den angenehmen Schreibstil und die Spannung fliegt man als Leser nur so durch die Seiten.

Der etwas kauzige Profiler Hagedorn hat mich das eine und andere Mal schmunzeln lassen und sympathisch fand ich ihn auch. Die Story ist spannend, auch wenn ich so eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte. Dennoch gab es zum Ende hin eine Stelle, die für mich Persönlich nicht so gut gefallen hat, das erinnerte mich zu sehr an Filme, wo man auch ab und zu beide Augen zudrücken muss. Aber der Autor überraschte mich dann mit etwas, mit dem ich nicht gerechnet habe.

Also mir hat es gefallen und ich freue mich, wenn es neues vom kauzigen Hagedorn gibt.

Der Flughafenmörder

Es ist der 2. Fall für Falk Hagedorn, einen früheren Kriminalbeamten, der nach einem Unfall vor 5 Jahren jetzt sein Geld als Psychotherapeut mit eigener Praxis verdient. Hagedorn steht im Mittelpunkt dieses Thrillers. Seine Tochter Karina ist Schauspielerin und wurde vor einigen Jahren entführt und leidet seither an einem Trauma.

An verschiedenen Flughäfen in Deutschland werden Leichen gefunden, eine Gemeinsamkeit kann zuerst nicht eruiert werden. In Stuttgart ermittelt das LKA mit der Kriminalrätin Nadine Albers. Sie bittet Hagedorn, ein Gutachten zum Täter zu erstellen und nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen und ergeben ein ordentlich funktionierendes Team.

In einem weiteren Handlungsstrang gerät Hagedorn dann selbst in den Fokus eines Verrückten und die DNA-Spuren deuten auf eine Person in seinem direkten Umfeld hin.

Als Leser ist man klar im Vorteil, denn der Täter zeichnet sich klar ab und man darf gespannt warten, bis die Ermittler den Sachverhalt beweisen können.

Es war mein erstes Buch dieses Autors, Vorkenntnisse zum ersten Fall waren nicht nötig, um der Geschichte folgen zu können. Der Autor hat packend geschrieben, dank eigener Erfahrung wurde die Arbeit der Polizei realistisch geschildert und obwohl der Täter für mich bald erkennbar war, waren die Umstände und alle Details noch nicht ersichtlich. Die Handlung springt ständig zwischen den einzelnen Schauplätzen, was für ein hohes Tempo und einen gewissen Lesesog sorgt. Die Figuren wurden menschlich beschrieben und auch die aufkommende Hektik war nachvollziehbar. Nicht so gut gefiel mir, dass vor allem Hagedorn und Albers mit vielen Klischees behaftet waren und der große Showdown war mir persönlich zu überzogen.

Trotz der erwähnten Schwächen wurde ich mit diesem Thriller gut unterhalten.

Ein klasse Thriller mit authentischer Ermittlungsarbeit!

»Schrei nach Rache« ist ein Thriller von Matthias Bürgel aus dem beTHRILLED-Verlag.

Matthias Bürgel ist ein deutscher Autor von Wissenschafts- und Psychothrillern und Kriminalhauptkommissar. Deswegen haben mir die vielen authentischen und realistischen Schilderungen und Ermittlungen sehr gefallen.

Von Anfang an war ich von dem Thriller gefesselt. Spannend war es von Anfang an, aber ab der Mitte wurde es immer rasanter und spannender mit einem nervenaufreibendem Ende.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, locker, prägnant und gut zu lesen, die Kapitel sind sehr kurz gehalten und durch mehrere Perspektivenwechsel konnte ich mich sehr gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten hineinversetzen.

Die Geschichte um Profiler Falk Hagedorn ist sehr gut durchdacht und sehr authentisch geschildert. Das fundierte Wissen des Autors bei den Ermittlungsarbeiten hat mir wie gesagt absolut klasse gefallen. Obwohl es eine frei erfundene Geschichte ist, haben die detaillierten Beschreibungen den Thriller sehr real werden lassen. Auch konnte ich mir bildlich alles hervorragend vorstellen. Es wurden zahlreiche Details eingebaut, was die Spannung damit noch erhöht hat. Zahlreiche Wendungen im Verlauf des Thrillers, mit denen ich nicht gerechnet hätte, haben für spannende Lesestunden gesorgt.

Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet, besonders Hauptprotagonist Profiler Falk Hagedorn und die Ermittlerin beim Landeskriminalamt Nadine Adler. Beide wurden sehr gut rübergebracht und ihre Charaktere haben auf mich sehr ausdrucksstark und authentisch gewirkt. Falk Hagedorn ist an den Rollstuhl gebunden, da er aufgrund eines Unfalls seine Beine nicht mehr bewegen kann. Er ist als Profiler nicht mehr im Dienst. Er will sein Leben neu gestalten, indem er in ein neues Haus zieht, den Hund seiner Tochter betreut und sich mit einer eigenen Praxis als Psychotherapeut selbstständig macht. Doch die Praxis läuft mehr schlecht als recht. Er ist ein typischer Brummkopf, sagt was er denkt und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Aber eigentlich kann er auch ganz nett sein, denn er ist der Typ Mensch »Harte Schale, weicher Kern«! Als Nadine Adler ihn bittet, die Ermittlungen beim LKA als Profiler zum Flughafenmörder zu unterstützen, kommt es für Hagedorn nicht in Frage. Aber Adler bleibt hartnäckig und sie kann ihn umstimmen, da sie ihn geschickt und überzeugend umstimmen kann. Beide Charaktere sind sehr verschieden, trotzdem harmonieren sie auf gewisse Weise sehr gut miteinander.

Hier gibt es zwei Handlungsstränge, wo ich am Anfang keine Verbindung finden konnte. Aber auch dies hat der Autor geschickt miteinander verbunden, sodass meine Fragen am Ende alle beantwortet wurden.

Ein Thriller, der von mir verdiente fünf Sterne bekommt.

Feselnder Psychothriller

Der Roman »Schrei nach Rache« ist Matthias Bürgels zweiter Thriller um den nach einem Unfall querschnittgelähmten Profiler Falk Hagedorn.

Worum es geht
An vier deutschen Flughäfen wird innerhalb kurzer Zeit jeweils die grausam zugerichtete Leiche eines Mannes aufgefunden. Obwohl es zunächst keine erkennbaren Gemeinsamkeiten zwischen den Ermordeten gibt, weisen die Tatortspuren auf einen Serientäter hin. Die ermittelnden Beamten des LKA sind jedoch überrascht, als sich herausstellt, dass die hinterlassenen DNA-Spuren von einer Frau stammen. Daraufhin bittet das LKA den griesgrämigen Fallanalytiker Falk Hagedorn, der eigentlich nicht mehr für die Polizei tätig werden will, als externer Berater ein Profil der Täterin zu entwerfen. Widerstrebend lässt sich der an den Rollstuhl gefesselte Hagedorn auf den Auftrag ein. Doch anhand seines Psychogramms keimt in ihm der Verdacht, dass er die Mörderin persönlich kennen könnte. Der sich daraus entwickelnde Fall fordert Hagedorn physisch und psychisch bis auf das Äußerste.

Kritik
Wenn ein Autor, der im Hauptberuf Polizist im Range eines Kriminalhauptkommissars ist, Kriminalromane schreibt, darf man als Leser eine gehörige Portion Realismus erwarten, denn schließlich weiß der Mann, wovon er spricht. Nun ist echte Fahndung nicht immer so spannend wie fiktive, so dass es gilt, einen Mittelweg zwischen Dramaturgie und Authentizitätsanspruch, den man als Fachmann sicherlich an sich selbst hat, zu finden. Vielleicht ist es da von Vorteil, dass hier weniger die polizeiprozedurlichen Ermittlungen im Zentrum stehen als die Leistungen eines Fallanalytikers sowie zwischenmenschliche Beziehungen und seelische Abgründe. 

»Schrei nach Rache« ist nach »Dunkler Hass« der zweite Auftritt des als knorrig beschriebenen Psychotherapeuten und Profilers Falk Hagedorn, und der Thriller dreht sich wie sein Vorgänger um einen Serienmörder, wobei es Matthias Bürgel durchaus gelingt, dem Thema einen originellen Twist zu geben, da es sich hier – ohne jetzt zu viel zu verraten – um keinen typischen Serienkiller handelt. Doch auch wenn die reine Polizeiarbeit eher in der Nebenhandlung vorkommt, hat man doch den Eindruck, dass diese glaubwürdiger geschildert ist als in den meisten Krimis. Hier brillieren in vielerlei Hinsicht Fachwissen und saubere Recherche.

Hagedorn ist eine tatkräftige Figur mit Ecken und Kanten, die einem bei aller Kauzigkeit schnell sympathisch wird. Seine Behinderung wird thematisiert, aber nicht problematisiert. Ein beträchtlicher Teil der Handlung wird aus seiner Perspektive erzählt. Auch die ermittelnde Beamtin Nadine Adler, Kriminalrätin des Landeskriminalamtes und Leiterin der Sonderkommission, ist ein interessanter Charakter mit Stärken und Schwächen. Die beiden ergänzen sich zu einem guten Team, von dem man gerne mehr lesen möchte.

Bürgel versteht es, vom Prolog an fesselnde Spannung aufzubauen, und verknüpft nach und nach die einzelnen Handlungsfäden in sich schlüssig, bis sich aus dem Puzzle ein Gesamtbild ergibt. Die verschiedenen Handlungsorte, Personen und Geschehnisse fordern die Aufmerksamkeit des Lesers. Doch als die Täterin feststeht, folgt eine überraschende Wendung bis zu einem dramatischen und tragischen Showdown, der schockiert. Der Schreibstil ist modern, locker, unterhaltsam und flüssig lesbar. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

Fazit
Insgesamt ist »Schrei nach Rache« ein rasanter Thriller, der sich hervorragend für einen entspannten Leseabend eignet