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Der schwarze Fleck
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Ein Pfarrer tot auf einem uralten Blutfleck, eine Stadt zwischen Aberglauben und Korruption und ein Ermittlerteam, das mitten durch die Risse von Chemnitz gehen muss: »Der schwarze Fleck« eröffnet die Reihe »Der Chemnitz-Krimi«.
An Christi Himmelfahrt wird Pfarrer Johannes Neubauer in der Chemnitzer Schlosskirche gefunden – sorgfältig inszeniert auf dem sagenumwobenen »schwarzen Fleck«, jener Stelle, an der der Legende nach schon vor Jahrhunderten ein gottloser Mönch zu Tode stürzte.
Kriminalhauptkommissar Andreas Brehm, seine Kollegin Lena Nowak, IT-Spezialist René Leitner und Pathologin Dr. Louisa Werner stoßen bald auf ein Geflecht aus kirchlichen Machtkämpfen, dubiosen Geldströmen und einer heimlich finanzierten Wohnung auf dem rauen Sonnenberg, in der eine junge Ex-Junkie ihre zweite Chance verteidigt.
Chemnitz wird in diesem Krimi zur eigenen Figur: der sonnige Schlossberg mit seiner sakralen Schwere, der bürgerliche Kaßberg, die bröckelnden Gründerzeithäuser des Sonnenbergs und der Brühl im Nieselregen bilden die Bühne für eine Geschichte, in der Glaube und Gier, Nächstenliebe und Erpressung untrennbar ineinander greifen. »Der schwarze Fleck« ist ein atmosphärisch dichter, moderner Stadtkritik-Krimi, der zeigt, dass in Chemnitz keine gute Tat ohne Preis bleibt – und dass die gefährlichsten Flüche von Menschen ausgesprochen werden, nicht vom Himmel.




















