Cover von: Schwarze Klippen
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Schwarze Klippen

Der zweite Fall für die Journalistin Jennifer Dorey. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 448 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3442486688

ISBN-13: 

9783442486687

Auflage: 

1 (15.07.2019)

Preis: 

10,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 258.760
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3442486688

Beschreibung von Bücher.de: 

Die kleine Insel Sark liegt mitten im kalten Wasser des Ärmelkanals. Nachts hüllen absolute Stille und Finsternis die wenigen Häuser ein, denn hier gibt es weder Autos noch Straßenbeleuchtung. Die bedrohliche Seite dieser dunklen Idylle zeigt sich, als man in einer Höhle der zerklüfteten Küste menschliche Gebeine entdeckt und kurz darauf ein alter Mann brutal ermordet wird. Wurde er ein Opfer von Mythen und Aberglaube, die hier immer noch lebendig sind? Welches Geheimnis hütet die verschworene Inselgemeinschaft - womöglich bereits seit Jahrzehnten? Die Journalistin Jennifer Dorey und DCI Michael Gilbert von der Nachbarinsel Guernsey folgen den Spuren des Blutes ...

Kriminetz-Rezensionen

Man sollte nicht immer an alles glauben …

Die idyllisch, beinahe vergessen wirkende Insel Sark ist auf jeden Fall sehr speziell. Ihre geografische Lage isoliert die Einwohner seit jeher, was auch zu einer gewissen sozialen Isolation führt. Das führt wiederum dazu, dass sie niemandem trauen, der nicht von ihrer Insel stammt – weder Politikern, noch Polizisten oder Reportern.

Verschwunden
Jennifer Dorey war als Kind mit ihrem Vater, einem Fischer, oft auf Sark zu Gast. Sie erinnerte sich an glückliche, sonnige Tage, die ein jähes Ende fanden, als das Boot ihres Vaters irgendwann vor sich hin dümpelnd aufgefunden wurde und von ihrem Vater jede Spur fehlte. Die offizielle Version, er sei über Bord gegangen und ertrunken, glaubte Jennifer keine Sekunde.

Ermittlungen
Als nun die menschlichen Überreste in der Höhle aufgetaucht sind, reist Jennifer auf die benachbarte Insel Sark. Sie hofft ganz tief in ihrem Inneren endlich das Verschwinden ihres Vaters aufzuklären. Auch DCI Michael Gilbert will herausfinden, um wen es sich bei dem Leichnam handelt und ist schockiert, als ein alter Mann in der Nähe der Höhle brutal ermordet wird.

Tempo
Wie schon in ihrem ersten Band springt Lara Dearman von Charakter zu Charakter und von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Die Legenden der Insel, die enge Gemeinschaft, die raue See und die hohen Klippen erzeugen wieder einmal diese leicht gruselige, spukige Atmosphäre, die ich schon im ersten Band geliebt habe. Aber es bringt natürlich auch reichlich Tempo in die Geschichte.

Ende
»Schwarze Klippen« ist zwar Teil einer Reihe, aber man kann das Buch auch bedenkenlos lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Geschickt werden vorhandene Zusammenhänge für »Neuleser« eingeflochten ohne »Altleser« zu langweilen. Am Ende werden alle lose Fäden zu einem befriedigendem Ende verknüpft, aber es bleibt auch genug Raum, um sich einen weiteren Teil vorzustellen. Mich würde es sehr freuen :-)

Mein Fazit
»Schwarze Klippen« ist ein weiterer, sehr gelungener Teil in der Reihe um die Reporterin Jennifer Dorey. Ich liebe die Mischung aus wilder Landschaft, alten Mythen und Sagen, gemixt mit einer gehörigen Portion Mut und Spürsinn. Da darf es gerne noch viel mehr Teile geben :-)