Cover von: Schwarzwaldfrost
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Schwarzwaldfrost

Der dritte Fall für Kriminalhauptkommissarin Ines Sandner
Buch
Taschenbuch, 260 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3965551493

ISBN-13: 

9783965551497

Erscheinungsdatum: 

05.09.2023

Preis: 

13,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 97.463
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3965551493

Beschreibung von Bücher.de: 

An einem frostigen Novembermorgen wird Adrian Hollstein, Mitinhaber einer Firma für Sicherheitstechnik, tot auf dem Parkplatz einer Reha-Klinik aufgefunden. Erschossen. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch warum ausgerechnet hier? Und warum steht der Kofferraum offen?

Als herauskommt, dass zudem Adrians Ehefrau im Vorfeld entführt wurde, wird KHK Ines Sandner und ihrem Team schnell klar, dass der Fall Adrian Hollstein nicht so leicht zu den Akten gelegt werden kann.

Kriminetz-Rezensionen

Schwarzwaldfrost

Das ist mein erstes Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und ich bin total geflasht. Auf einem Parkplatz vor der Reha-Klinik im Schwarzwald wird ein Toter gefunden. Der Kofferraum seines Autos steht offen und es werden auch ein paar 50,-- Euro-Scheine gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Adrian Hollstein, Mitinhaber einer Sicherheitstechnikfirma. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. KHK Ines Sandner samt Kollegen nehmen sich dieses Falles an, aber die Selbstmordtheorie kommt ihnen komisch vor. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass Hollsteins Ehefrau aus einem reichen Hause kommt und Adrian vom Schwiegervater nicht akzeptiert wurde. Zumal nimmt es die Ehefrau Cynthia mit der Treue nicht so genau und führt ein teures Leben, das aber Adrian nicht mehr finanzieren kann, da seine Firma kurz vor dem Konkurs steht. Dann aber wird Cynthia entführt und von ihrem Vater wird Lösegeld gefordert. Eine Krimi, der wirklich alle Variationen des Verbrechens bereit hält. Die Autorin läßt den Leser immer wieder in die Vergangenheit blicken und so kommt man dem ganzen Geschehen etwas näher. Adrian hat sich von einem Geldhai etwas geliehen, gerieten die Beiden vielleicht in Streit? Ich hatte so ziemlich bald Jemanden in Verdacht, mußte dann aber bis zum Schluß warten, ob sich meine Theorie wirklich bestätigt. Sehr gut gefielen mir auch die persönlichen Probleme von Ines, eine pubierterende Tochter, einen Lover, der es ernst mit ihr meint und einer sehr beherrschende Mutter. Zum Team der Kripo gesellt sich Kommissarin Emma, ein Hausmütterchen Typ mit Hute, Handtasche und Moonboots. Auf dem ersten Blick erscheint sie unscheinbar, sie hat aber ein unheimliches Können und versteht ihr Handwerk. Das Cover zeigt einen Wald, dessen Äste mit Schnee bedeckt sind, irgendwie idyllisch, wenn man das Buch in die Hand nimmt. Jedenfalls habe ich mich mit diesem Buch mehr als gut unterhalten und es sehr schnell gelesen, denn die Autorin versteht es, spannend und gut lesbar zu schreiben und den Leser immer wieder auf eine falsche Spur zu locken.

Ungemein packende und atmosphärisch dichte Krimiunterhaltung aus dem frostigen Schwarzwald

Mit diesem Buch legt die Autorin Sonja Kindler den dritten Band ihrer Krimi-Reihe um Kommissarin Ines Sandner aus Villingen vor und konnte mich dabei ein weiteres Mal auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden problemlos lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Als Adrian Hollstein an einem frostigen Novembermorgen tot auf dem Parkplatz einer Reha-Klinik aufgefunden wird, scheint der Fall eigentlich klar zu sein, denn alle Spuren deuten scheinbar eindeutig auf einen Selbstmord hin. Doch es ergeben sich auch einige Ungereimtheiten und so nimmt Ines Sandner die Ermittlungen auf. Und als sie erfährt, dass die Ehefrau des Opfers vor kurzem entführt wurde und sich immer noch in der Gewalt ihrer Entführer befindet, wird klar, dass doch einiges mehr hinter dem anfangs noch so klaren Fall steckt.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bietet am Ende eine schlüssige und durchaus verblüffende Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Dabei sind wir Leser den Ermittlern scheinbar jederzeit einen Schritt voraus, denn immer wieder eingestreute Rückblenden in die Vergangenheit des Opfers decken dessen tragische Geschichte auf und offenbaren das Spinnennetz, in dem er sich immer tiefer verstrickt, dessen ganzes Ausmaß aber doch erst kurz vor Schluss enthüllt wird. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die teilweise bereits aus den ersten beiden Bänden bekannt sind, die neuen Figuren reihen sich zudem nahtlos in das gut aufeinander abgestimmte Ensemble ein. Fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der Ermittler sorgen zudem immer wieder für ein wenig Abwechselung, lassen dabei den Spannungsbogen aber nicht abreißen.

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Und die personellen Änderungen im Team rund um Ines Sandner lassen für die Zukunft noch so einiges erhoffen.

überraschendes Ende

Bei dem Buch Schwarzwaldfrost handelte sich zwar um den dritten Band der Schwarzwald Reihe um die Kommissarin Ines Sander, ich gestehe ich kenne die beiden ersten leider noch nicht, aber man kann nach Rücksprache der Autorin die Bücher unabhängig davon einzeln lesen
Zum Glück, also hab ich mal angefangen und ich wurde nicht enttäuscht, der Krimi entpuppte sich fast zum überaus spannenden Thriller, ich konnte das Buch fast nicht aus den Händen legen, so spannend war das, immer wenn ich meinte ha ich weiß wer es war, lag ich falsch, die Autorin legte geschickt falsche Fährten um mich in die Irre zu führen. Der Schreibstil, war klasse, denn es wurde immer wieder in zwei Strängen erzählt, einmal in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Man konnte sich alles sehr lebhaft vorstellen, wie das alles vor sich ging, es war als ob das Buch mich in sich hineingezogen hat, als ich anfing es zu lesen und ich hab alles hautnah miterlebt als unsichtbarer Beobachter. Erst am Ende kam dann die große Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hatte, über das große Warum, der Hintergründe der Tat.
Ich fand es echt Saugut und empfehle es weiter.

Mord oder Selbstmord ?

November im Schwarzwald ist eine triste Angelegenheit - Nebel, Regen und niedrige Temperaturen. Die Zeit für Depressionen und so scheint der Selbstmord des Unternehmers Adrian auf einem Parkplatz in Donaueschingen nicht ungewöhnlich. Zumal seine Firma in finanziellen Schwierigkeiten steckt.

Da es einige Ungereimtheiten gibt, nehmen Kriminalhauptkommissarin Ines Sandner und ihr Team von der Villinger Kriminalpolizei trotzdem Ermittlungen auf. Brisanz erhält der Fall, als die Ermittler herausfinden, dass Adrians Ehefrau entführt wurde. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Ich mag die Krimis der Autorin ausgesprochen gern. Sie sind packend geschrieben. Die Handlung überzeugt durch Realitätssinn, unerwartete Wendungen und der sympathische Ermittlerin Ines mit einem manchmal turbulenten Familienleben. Zu meiner Freude bekommt Ines dieses Mal eine neue Ermittlerin an die Seite gestellt - Emma ! Emma ist etwas älter und sagen wir mal auch etwas speziell, was ihre Kleidung anbetrifft. Sie hat eine erstklassige Vernehmungstaktik und nichts bringt sie so schnell aus der Ruhe. Sie ist die perfekte Ergänzung zu Ines und bringt eine gute Portion trockenen Humors in die Handlung.

Der andere Pluspunkt ist, die Krimis spielen in meiner Heimat. Ich habe die Autorin noch nie bei einer falschen Ortsbeschreibung oder sonstigen ärgerlichen Unstimmigkeiten ertappt.

Auch dieser Fall erfüllt meine Erwartungen vollkommen und überrascht mich zudem mit einer unerwarteten Erzählweise. Die Autorin wechselt immer wieder die Zeitebenen. Dabei schildert sie die Ereignisse, die schließlich zur Tat auf dem Parkplatz geführt haben in der Rückschau. Das fand ich fesselnd, denn ich hatte dadurch einen Wissensvorsprung und einen anderen Blick auf die laufenden Ermittlungen.

Wer nun denkt, dass die Lösung damit vorhersehbar war, irrt gewaltig. Am Ende gibt es nochmals eine dramatische Entwicklung, die erneut ein anderes Licht auf den Fall wirft

Für mich ist das Buch ein sehr guter Regio - Krimi, der sicher auch Leser in seinen Bann ziehen wird, die den Schwarzwald nicht kennen.

Mysteriöser Todesfall oder doch Selbstmord?

"Willst du das die Polizei kommt und euch holt? Weißt du was die mit solchen Schissern wie euch machen? Die stecken euch ins Heim zu den bösen Onkeln." (Buchauszug)
In Blumberg, einem kleinen Ort im Schwarzwald, wird die zweifache Mutter Martina Dörflinger brutal ermordet und in einem Waldstück gefunden. Kommissarin Ines Sandner soll das Rottweiler Team mit Rat und Tat leiten. Doch lange bleibt ungewiss, was den Täter zu dieser brutalen Tat motiviert hat, den die Mutter war sehr beliebt. Doch der Täter muss eine unbändige Wut gegen sie gehabt haben. Wenige Tage später gibt es ein weiteres Opfer, diesmal ist noch brutaler und wieder ist es eine alleinerziehende Mutter.

Meine Meinung:
Ein düsteres, geheimnisvolles Cover macht mich neugierig auf Ines Sandners zweiten Kriminalfall. Inzwischen hat sich Ines gut eingelebt im Schwarzwald. Der Sommer ist dieses Jahr sehr heiß, doch das Team hat gerade wenig zu tun, weshalb Ines zu einem höchst merkwürdigen Fall zum Kommissariat nach Rottweil geschickt wird. Sie soll das dortige Team leiten, die einen brutalen Mord an einer Mutter aufklären müssen. Der Prolog gibt dem Leser einen Rückblick in die Vergangenheit. Dort sind zwei Kinder alleine zu Hause eingesperrt, die auf ihre Mutter warten, die schon längst überfällig ist. Ich frage mich, was geht in so einer Mutter vor, ihre kleinen Kinder einfach alleine zu lassen? Klar, dass mich so ein Einstieg sofort neugierig macht. Was diese Vergangenheit wohl in der Gegenwart für eine Rolle spielt? Allerdings ist mir schnell klar, dass es diesmal vielleicht um Kindesmisshandlung oder Vernachlässigung gehen könnte. Nach dem ersten Fall von Kommissarin Ines Sandner fängt auch dieser wieder recht spannend und interessant an. Der unterhaltsame, lebhafte Schreibstil nimmt mich erneut gefangen und ich beginne zu rätseln, um was es dem Mörder gehen könnte. Hatte ich im vorherigen Band noch Ines viele gefährliche Alleingänge moniert, ist sie diesmal deutlich disziplinierter und vorsichtiger. Was sicher an der Leitung des neuen Teams liegt. Auch die Charaktere sind diesmal wieder sehr gut überlegt und von ernsthaft bis humorvoll alles vertreten und gut umgesetzt, sodass ich richtiggehend Spaß habe weiterzulesen. Da ist zum einen KHK Tobias Wehrle sehr attraktiv, der gerne mit allen Frauen flirtet allerdings das Herz am rechten Fleck hat. KK Jennifer Schramm eine recht motivierte junge Kollegin und ihr Partner Marco Bernardi, die zusammen ein Team bilden. Dazu ein Plot, der mich wirklich bis zum Schluss in Atem hält. Zwar hatte ich beim Täter ein Bauchgefühl, doch es blieb trotzdem spannend bis zum Ende. Auch in Sachen Liebe tut sich was in Ines Privatleben. Chapeau so kann es weitergehen, ich freu mich schon auf weitere Fälle und gebe 5 von 5 Sterne.