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Schwelbrand
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Beschreibung:
Ein ermittelnder Hausmeister auf St. Pauli? Na klar! Es liegt in seiner Natur, Ordnung zu schaffen!
Kaputte Glühbirnen, tropfende Wasserhähne … Alltag für Hausmeister Penzkofer in seiner Wohnanlage auf St. Pauli. Auch die Beschwerde einer Mieterin über Lärmbelästigung ist für ihn nichts Außergewöhnliches.
Als ihre Wohnung jedoch kurz darauf in Flammen steht und Penzkofer die Frau ermordet unter den Heckenrosen findet, ist es mit seiner geliebten Ruhe und Ordnung endgültig vorbei. Und das Chaos nimmt kein Ende: Ein geheimnisvoller Aktenkoffer im Müllschacht, aufgebrochene Autos, exotische Tiere und ein zwielichtiger Kunsthändler bereiten Penzkofer Kopfschmerzen. Doch mit Hilfe von Frau Papadakis, der allseits wachsamen Nachbarin auf der Fensterbank, wird Penzkofer auch diesen verzwickten Fall lösen.
Der neue Kriminalroman von Erfolgsautor und GLAUSER-Preis-Gewinner Eberhard Michaely.
»Eberhard Michaely erzählt mit einem feinen Sinn für hintergründigen Humor und viel Liebe zu seinen Figuren.« Volker Albers, Hamburger Abendblatt



















Wohnungsbrand, Mord, Schlangen, Mäuse und ein Boule-Wettbewerb – Hausmeister Penzkofer hat zu tun
**Inhaltsangabe Verlag:**
Ein ermittelnder Hausmeister auf St. Pauli? Na klar! Es liegt in seiner Natur, Ordnung zu schaffen!
Kaputte Glühbirnen, tropfende Wasserhähne … Alltag für Hausmeister Penzkofer in seiner Wohnanlage auf St. Pauli. Auch die Beschwerde einer Mieterin über Lärmbelästigung ist für ihn nichts Außergewöhnliches. Als ihre Wohnung jedoch kurz darauf in Flammen steht und Penzkofer die Frau ermordet unter den Heckenrosen findet, ist es mit seiner geliebten Ruhe und Ordnung endgültig vorbei. Und das Chaos nimmt kein Ende: Ein geheimnisvoller Aktenkoffer im Müllschacht, aufgebrochene Autos, exotische Tiere und ein zwielichtiger Kunsthändler bereiten Penzkofer Kopfschmerzen. Doch mit Hilfe von Frau Papadakis, der allseits wachsamen Nachbarin auf der Fensterbank, wird Penzkofer auch diesen verzwickten Fall lösen.
**Meine Inhaltsangabe:**
Frau Grübner beschwert sich über die Ruhestörung durch das Boule- bzw. Pétanque-Spiel einiger Nachbarn vor ihrer Wohnung. Hausmeister Penzkofer verspricht zu vermitteln. Doch dazu kommt es nicht. Denn erst bricht in Frau Grübners Wohnung ein Brand aus und dann liegt die Dame auch noch tot in der Heckenrosenrabatte der Wohnanlage. In der Wohnung der Toten wird ein großer Geldbetrag gefunden und sie fuhr seit neuestem ein teures Auto. Irgendwie passt das alles nicht zusammen und Penzkofer nimmt mal wieder die Ermittlungen auf. Abgelenkt wird er von der Kunstausstellung seines Freundes, von aufgebrochenen Autos rund um seinen Wohnblock, von einem ominösen Aktenkoffer, der den Müllschacht verstopft hat, von Mäusen, Schlangen und den Planungen für ein großes Pétanque-Turnier. Gut, dass es die rund um die Uhr wachsame Nachbarin Frau Papadakis gibt, die Penzkofer mit ihren treffsicheren Beobachtungen vorzüglich unterstützt.
Erster Satz: »Penzkofer wollte gerade Feierabend machen, als Frau Grübner schwungvoll die Tür des Hausmeisterbüros öffnete.«
**Mein Eindruck:**
Band 1 fand ich schon total originell und super lustig, jetzt ermittelt der nordische Hausmeister in einem der St. Pauli Wohnblocks also erneut. Auch jetzt sprüht die Story nur wieder so vor Witz und norddeutscher Gelassenheit und glänzt durch eine ganze Reihe origineller Figuren. Die Zusammenhänge waren mir lange Zeit nicht klar, so dass ich schön miträtseln konnte. Meine Lieblingsfigur (neben Penzkofer) ist Frau Papadakis. Ich kann sie mir so richtig lebendig vorstellen, wie sie da kettenrauchend an ihrem Fenster sitzt und alles mitbekommt, was um sie herum vorgeht. Daran ist auch der bildhafte Schreibstil schuld, der bei mir schönes Kopfkino auslöst und das Lesen zu einem echten Vergnügen macht. Witzig fand ich auch die vielen im deutschen Sprachgebrauch häufig genutzten Begriffe aus dem Französischen, die sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen. Schauplatz ist wieder einmal (bis auf die kleine Ausnahme der Galerie in einer Sparkasse) ausschließlich der Wohnblock in St. Pauli und ich mag diesen sehr reduzierten Handlungsort sehr gerne, weil er ein Gefühl von „hier kenne ich mich aus“ vermittelt. Fazit: zu ganz 100% kommt er nicht an Band 1 heran, dennoch nah dran und wieder einmal ein gelungener Fall für den Hausmeister aus St. Pauli und eine Empfehlung für Fans humorvoller Krimis mit schön ausgearbeiteten Figuren. 4/5 Sterne.