Cover von: Septembermord

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Septembermord

Der erste Fall für Bridge und Ward. Kriminalroman
Buch
Broschiert, 416 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3492068812

ISBN-13: 

9783492068819

Auflage: 

1 (31.07.2026)

Preis: 

18,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 4.400
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3492068812

Beschreibung: 

Das stille Dörfchen Fleetcombe wird jäh aus seiner Idylle gerissen, als der Wirt des »White Hart« tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde mitten auf der Bundesstraße grotesk inszeniert: halbnackt an einen Stuhl gefesselt, ein Hirschgeweih auf dem Kopf.

Für Detective Nicola Bridge, die gerade erst in ihre Heimat zurückgekehrt ist, wird der Fall zum Prüfstein. Gemeinsam mit dem jungen DC Harry Ward folgt sie den Spuren. Doch je mehr Fragen sie stellen, desto dichter wird der Nebel aus Lügen um sie herum.

Die Dorfgemeinschaft schweigt, und bald müssen die Ermittler erkennen, dass in Fleetcombe jeder seine Geheimnisse hat – und dass zwischen all den Halbwahrheiten ein Mörder sitzt, der darauf vertraut, dass das Dorf ihn schützt.

Der packende Krimi vom Macher von »Broadchurch« und »Seven Dials«: Chris Chibnall überzeugt mit seinem Romandebüt »Septembermord«!

»Vielschichtig, menschlich, spannend und voller Überraschungen – dieser Mann versteht es, Geschichten zu erzählen, soviel ist sicher.« LEE CHILD

»Ein Meisterwerk des Krimigenres vom Schöpfer von Broadchurch – stimmungsvoll, fesselnd und überraschend. Ich habe nicht zu hoffen gewagt, dass es besser sein würde als Broadchurch, aber das ist es.« GILLIAN McALLISTER

»Fans von Broadchurch werden Septembermord lieben! Mit seinem fesselnden Ermittlerduo und seiner spannungsgeladenen, gruseligen Atmosphäre kann ich Ihnen garantieren, dass Sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, wenn Sie einmal mit dem Lesen begonnen haben.« SHARI LAPENA

»Ein rasantes Tempo, großartige Charaktere und ein ausgezeichnetes Gespür für den Schauplatz sorgen für einen fulminanten Start dieser Krimiserie.« THE GUARDIAN

Kriminetz-Rezensionen

Ein Dorf voller Geheimnisse

Der Wirt des »White Hart«, dem Gasthaus des Dorfes Fleetcombe-wird halbnackt an einen Stuhl gefesselt, ein Hirschgeweih auf dem Kopf ,auf der Bundesstraße aufgefunden.Detective Nicola Bridge, sie stammt aus der Gegend und ihr unerfahrene Kollege Harry Ward übernehmen den Fall.Die Dorfbewohner sind relativ verschlossen und erschweren durch ihr Verhalten die Ermittlungen.Wie es scheint hat hier jeder was zu verbergen.Und so ist es für Detective Nicola Bridgeund ihren Kollegen DC Harry Ward nicht einfach den Mörder zu finden…..

Der Autor Chris Chibnall hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nimmt er den Leser mit wie es erst aussieht in ein idyllisches Dorf.Das Cover erinnert einen gleich an einen nebligen Septembermorgen und passt sehr gut zum Titel.Sehr gerne 5 Sterne und ich bin auf weitere Fälle von Detective Nicola Bridge und DC Harry Ward gespannt.

Septembermord

Geheimnisvoll, bedeckt, zurückhaltend, mysteriös, very british. Der Wirt des Pubs White Hart wird halbnackt auf einen Stuhl gefesselt mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf tot aufgefunden. Detective Nicole Bridge ermittelt in diesem Fall. Sie hat sich erst kürzlich von der Stadt aufs Land versetzen lassen, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Mit von der Partie ist DC Harry Ward, Quereinsteiger und Metzgerssohn. Bei ihren Nachforschungen und Verhören stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens, es kommt aber heraus, dass Jim Tiernan kein unbeschriebenes Blatt war und so seine Feinde hatte. Ein jeder der Bewohner von Fleetcombe scheint so seine Geheimnisse zu haben und die beiden Ermittler müssen sich durch ein Lügengespinst durcharbeiten. Es scheint immer mehr Verdächtige zu geben. Sie stoßen auf Brandstiftung, Geldwäsche, Kindesvernachlässigung und sehr viel Alkohol. Als sie dann durch wirklich akribische Nachforschungen und vielen Zufällen auf den richtigen Täter treffen, ist das wirklich ein gewaltiger Showdown. Kein Mensch hätte damit gerechnet und den Lesern wird auf den letzten Seiten die Wahrheit präsentiert, die einen total schockiert. Alle unsere Vermutungen haben sich ins Nichts aufgelöst. Die Erzählweise ist abwechselnd in ruhiger Form und wird immer wieder von totaler Spannung und Nervenkitzel abgelöst. Hier wird auch auf die privaten Seiten der Detectives eingegangen, die nicht nur Superhelden sind, sondern im Alltag selbst ihre Probleme haben. Ich hoffe, dass dies der Auftakt zu einer neuen Krimireihe sein wird. Das Cover ist mit seinen Nebelbänken und den Türmen im Hintergrund eher beruhigend, als beängstigend. Hier erleben wir England in einem kleinen Dorf und man denkt, dass auch Landlords dort ansässig werden können.

Fesselnder Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!

**Inhaltsangabe Verlag:**
Das stille Dörfchen Fleetcombe wird jäh aus seiner Idylle gerissen, als der Wirt des „White Hart“ tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde mitten auf der Bundesstraße grotesk inszeniert: halbnackt an einen Stuhl gefesselt, ein Hirschgeweih auf dem Kopf. Für Detective Nicola Bridge, die gerade erst in ihre Heimat zurückgekehrt ist, wird der Fall zum Prüfstein. Gemeinsam mit dem jungen DC Harry Ward folgt sie den Spuren. Doch je mehr Fragen sie stellen, desto dichter wird der Nebel aus Lügen um sie herum. Die Dorfgemeinschaft schweigt, und bald müssen die Ermittler erkennen, dass in Fleetcombe jeder seine Geheimnisse hat – und dass zwischen all den Halbwahrheiten ein Mörder sitzt, der darauf vertraut, dass das Dorf ihn schützt.

Der packende Krimi vom Macher von „Broadchurch“ und „Seven Dials“: Chris Chibnall überzeugt mit seinem Romandebüt „Septembermord“!

**Meine Inhaltsangabe:**
Detective Sergeant Nicola Bridge kehrt aus familiären Gründen der Großstadt Liverpool den Rücken und zieht mit Mann und Sohn zurück in ihre Heimat in West-Dorset. Sie hofft, hier weniger beruflich eingespannt zu sein und mehr Zeit für ihre kippelnde Ehe zu haben. Doch sofort wird sie zu einem Mord gerufen. Jim Tiernan , der Wirt des Dorfpubs White Hart in Fleetcomb, einem kleinen Küstendörfchen, wurde ermordet. Seine halbnackte Leiche wurde auf einem Stuhl gefesselt auf einer Straße platziert, auf seinem Kopf ein Hirschgeweih. Nicolas personelle Ressourcen sind knapp: sie muss den Fall mit nur zwei Kollegen lösen: Mel, der im Innendienst sämtliche Recherchen macht und sonst eher nicht sichtbar ist und mit Harry Ward, dem noch sehr jungen Detective Constable. Nicola ist nicht erfreut, ist sie von Liverpool doch ganz anderes gewöhnt. Doch je tiefer sie in den Fall einsteigen, desto mehr wächst das Team zusammen. Und deckt eine Spur nach der anderen auf, Verdächtige gibt es einige, Jim Tiernan war nicht gerade ein Chorknabe. Doch Fleetcomb macht es den Ermittlern nicht leicht, die nur ungern mit der Wahrheit herausrücken.

Erster Satz: »Es war Nacht, als Ewan nach Hause fuhr.«

**Mein Eindruck:**
Als ich gehört habe, dass der Autor der Macher der britischen Krimi-Drama-Serie BROADCHURCH ist, war klar: das Buch muss ich lesen! Und zum Glück habe ich das auch gemacht, denn mir wäre sonst ein fesselnder, mitreißender, atmosphärischer und vielschichtiger Krimi entgangen. Ich liebe das Team Bridge/Ward jetzt schon und auch der Dritte im Bunde, Mel, passt hervorragend dazu. Ich könnte mir vorstellen, dass die drei immer enger zusammenwachsen und kann es gar nicht erwarten, das mitzuerleben. Ihr seht schon: ich fiebere auf eine Fortsetzung hin! Unbedingt sogar! Denn dieser Whodunit-Krimi hat mich gefesselt und auf falsche Fährten gelockt, entführte mich ohne Umwege direkt an die Küste Dorsets und löste Kopfkino vom Allerfeinsten aus. Die Lösung war für mich absolut nicht naheliegend, sondern überraschend und der Weg dorthin unglaublich spannend. Ich habe die über 400 Seiten regelrecht verschlungen und konnte bzw. wollte gar nicht aufhören mit Lesen. Das war echt packend! Wer vielschichtige Figuren mag, die im Kopf bleiben, englische Krimis liebt und Teil eines sympathischen Ermittlerteams sein möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen. Ein Krimi-Leseerlebnis vom Feinsten. 5/5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung! Bitte noch viel mehr davon!

Ein Toter – grotesk in Szene gesetzt

Jim Tiernan, der dem Leben sehr zugewandte Wirt des White Hart, wird tot aufgefunden - geradezu grotesk in Szene gesetzt. Seine Leiche ist an den Stuhl gefesselt, der mitten auf der Straße steht, auf Jims Kopf thront ein riesiges Hirschgeweih. Detective Nicola Bridge und DC Harry Ward werden mitten in der Nacht an diesen Fundort gerufen. Was wollte der Täter ihnen angesichts dieser Inszenierung sagen? Diese Frage drängt sich unweigerlich auf.

Es ist der erste Fall für das Ermittlerduo Bridge und Ward. Nicola Bridge hat sich aus privaten Gründen hierher, ins westliche Dorset, versetzten lassen, ihr Kollege Harry Ward ist Seiteneinsteiger, beide sind sie sehr motiviert, beide müssen sie aber erst zusammenfinden.

Der Story vorangestellt ist eine Karte mit den einzelnen Schauplätzen zu diesem Krimi. In Fleetcombe ist Jims White Hart zu finden, ein einfaches Pub für all jene, die keine besonderen Ansprüche stellen. Ganz anders das Fox, das eher gehobenes Publikum anzieht, betrieben von Ayesha Barton. Daneben sind es Eddie, der Paketbote und Frankie, der Friseur, die Ukrainerin Irina, Jims Schwester Patricia und Deakins, dessen Hof nahe Fleetcombe liegt und ein kleines, etwa neun Jahre altes Mädchen, das – wie wir erst später erfahren – Shannon heißt, die alle mit Jims Tod zu tun haben könnten oder die zumindest mehr wissen, als sie zugeben. Auch mischen noch etliche, meist doch recht sonderbare Gestalten, mit, keiner ist zu durchschauen. Alle schweigen.

Es ist ein eher ruhiger Krimi, der neben dem eigentlichen Fall, der sofort präsent ist, zunächst den Focus auf die einzelnen Personen legt. Und da sind lange zurückliegende Verbrechen, die Ähnlichkeiten mit dem heutigen Mord aufweisen. Seltsam auch, dass den Morden damals – es waren drei – jeweils ein Feuer vorausging, das meilenweit zu sehen war. Genau so wie heute.

„Chris Chibnall hat das britische TV-Krimidrama geprägt“, wie ich über ihn und seine Arbeiten lese. Mir jedoch war er vor „Septembermord“ unbekannt. Dieser Reihenauftakt um Bridge und Ward ist vielversprechend, der unaufgeregte Schreibstil fesselt auch dank der geheimnisumwitterten Charaktere und der durchweg bedrückenden Stimmung ungemein. Der Schluss dann – wer es denn wirklich war und warum - hat mich komplett überrascht, wenngleich das Warum für meine Begriffe nicht ganz schlüssig ist. Nichtsdestotrotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt, die Spannung war durchweg da - bis zum für die Täterperson bitteren Ende.

Ein Dorf mit Geheimnissen

Eigentlich wollte Detective Nicola Bridge mehr Ruhe haben, deshalb ist sie mit ihrer Familie in ihren Heimatort Fleetcombe zurückgekehrt. Doch mit der Ruhe wird es erst einmal nichts, denn sie muss in einem grausamen Mord ermitteln. Bei dem Toten handelt es sich um den Wirt des Pubs „White Hart“. Er wurde halbnackt auf einem Stuhl mitten auf der Straße mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf platziert. Mit DC Harry Ward nimmt Nicola die Ermittlungen auf, doch die Dorfgemeinschaft schweigt beharrlich oder tischt den Ermittlern Lügen auf.

Das Buch liest sich flüssig, hat aber stellenweise auch Längen.

Dieses Ermittler-Duo gefällt mir gut. Über Nicola Bridge erfahren wir dabei viel Privates. Mit dem Quereinsteiger Harry Ward bildet sie ein gutes Team, auch wenn sich die Zusammenarbeit erst noch einspielen muss. Obwohl der Wirt nicht nur Freunde hatte, unterstützen die Dorfbewohner die Ermittler nicht. Sie scheinen alle ihre Geheimnisse zu haben. So gibt es eine Menge Verdächtiger. Doch mit der Zeit und mit Hilfe von Zufällen, finden die Polizisten die Wahrheit heraus.

Die ganze Zeit über war ich mir nicht sicher, wer der Täter ist und aus welchen Motiven er so grausam getötet hat. Die Auflösung war dann schlüssig.

Es ist ein eher ruhiger, aber dennoch spannender Krimi.

Ein absolut gelungener Whodunit

Dorset bringt man nicht unbedingt mit großen Verbrechen in Verbindung und das ist bereits Teil des Charmes des Buches. Keine Großstadtermittlung, sondern zähe Nachforschungen im ländlichen Milieu mit all seinen Eigenheiten. Auch Detective Nikola Bridge erlag diesem Irrtum, als sie sich aus familiären Gründen für einen Wechsel aus Liverpool dorthin entscheidet. Ihr Dienstantritt beginnt mit einem bizarren Mord, der möglicherweise mit einem Verbrechen vor hundert Jahren zusammenhängt. Die Tatumstände legen die Vermutung nahe. Statt Familienarbeit steckt Bridge in schwierigen Ermittlungen mit Überstunden zusammen im Team mit DC Ward, der keine Berufserfahrung hat. Da im ländlichen Raum so gut wie jeder mit jedem zu tun hat und das Opfer zudem der Wirt eines örtlichen Pubs ist, gilt es viele Zeugen zu befragen, Alibis zu prüfen und Spuren zu folgen . Schließlich kristallisiert sich ein Täter heraus, aber es bleibt die Frage nach dem Motiv.

Schon den Einstieg in die Handlung fand ich gut gemacht. Die Hauptakteure werden in einzelnen Kapitel vorgestellt. Man ahnt sofort, dass alle ein Geheimnis haben, aber nicht , ob sie in den Mordfall verwickelt sind. Von Beginn an konnte ich Theorien erstellen und mir meine Meinung bilden. Bridge und Ward sind ein ungleiches Gespann - sie ,die erfahrene Ermittlerin mit guter Spürnase, er. der Neuling, der sich voller Eifer beweisen will. Zu meiner Überraschung ergänzen sie sich perfekt. Der überwiegende Teil des Krimis schildert die schwierige Ermittlungsarbeit, bei der immer neue Aspekte auftauchen und den Fall neu überdenken lassen. Und dennoch bleiben alle bis kurz vor Schluss verdächtig. Die Auflösung fand ich überzeugend und vor allem gut dargestellt. Es kommt zum finalen Verhör zwischen Bridge und dem möglichen Täter.

Mich hat der Krimi völlig überzeugt und gefesselt. An vielen Stellen merkt man, dass der Autor Drehbücher schreibt, denn ich hatte oft lebendige Bilder im Kopf , was zusätzlich zu meinem Lesevergnügen beigetragen hat.