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Shootout

Thriller
Buch
Taschenbuch, 341 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3518468588

ISBN-13: 

9783518468586

Auflage: 

1 (07.05.2018)

Preis: 

9,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 134.779
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3518468588

Beschreibung von Bücher.de: 

Im beschaulichen Whistler, der über Vancouver gelegenen Ski-Region, ist Grey Stevens der lokale Weed-Anbauer (alles rein biologisch natürlich). Er unterhält dort einen gemütlichen Vertrieb mit Ex-Bikern, Alt-Hippies und Straßenmusikerkids, und auch ansonsten mangelt es ihm an jeder Art von Ehrgeiz, Gier oder sonstigen beklagenswerten Ambitionen. Doch dann versuchen zwei verfeindete Gangs, seinen Laden zu übernehmen, zu weniger netten Konditionen. Sie drängen nach Whistler, schalten seine alten Vertriebsleute aus und geraten sich gegenseitig in die Haare. Es wird blutig und chaotisch im Ski-Paradies, denn die beiden Gangs schrecken auch vor grobem Kaliber nicht zurück. Stevens muss reagieren, zumal er eine junge Punkerin ritterlich aus den Klauen des Mafiasohnes Nicky gerettet hat, der ihm das persönlich übelnimmt. Und mit einem Mal läuft alles aus dem Ruder ...

Kriminetz-Rezensionen

Harte Kerle

Grey Stevens baut in der über Vancouver gelegenen Ski-Region Gras an. Für den Vertrieb sorgt ein bunte Truppe aus Ex-Bikern, Alt-Hippies und Straßenmusikerkids. Mit der Gemütlichkeit ist es vorbei, als zwei verfeindete Gangs versuchen, ihn aus dem Geschäft zu drängen. Es wird ziemlich blutig, Großkalibriges kommt zum Einsatz. Auch im persönlichen Schlagabtausch mit Körpereinsatz sind die Kerle nicht eben zimperlich, wenn sie sich kriegen.

Mafiasohn Nicky bemüht sich redlich, die Erwartungen seines Vaters zu erfüllen und schreckt selbst vor Mord nicht zurück. Als er bei einer jungen Punkerin übergriffig wird, die sich durchaus zur Wehr setzen kann, kommt just Stevens hinzu und alles wird kompliziert.

Die Männer im bei Suhrkamp erschienenen Thriller hausen an Orten, an denen „die Klobrille immer hochgeklappt war“. (S. 108) Frauen sind allenfalls Beiwerk in diesem Machouniversum, die Kerle machen die Geschäfte untereinander aus.

Wer Lust auf temporeiche Krimikost mit einer Menge an harten Kerlen alter Schule als Protagonisten hat, ist hier gut bedient.

Der Autor Dietrich Kalteis wurde in Deutschland geboren. Noch als Kind kam er nach Kanada. Er lebt in British Columbia.

Shootout

Aufmerksam wurde ich durch das Cover, das sticht ins Auge, der Klappentext klingt auch sehr vielversprechend, da musste ich das Buch lesen.

Hierrum gehts:
Im beschaulichen Whistler, der über Vancouver gelegenen Ski-Region, ist Grey Stevens der lokale Weed-Anbauer (alles rein biologisch natürlich). Er unterhält dort einen gemütlichen Vertrieb mit Ex-Bikern, Alt-Hippies und Straßenmusikerkids, und auch ansonsten mangelt es ihm an jeder Art von Ehrgeiz, Gier oder sonstigen beklagenswerten Ambitionen. Doch dann versuchen zwei verfeindete Gangs, seinen Laden zu übernehmen, zu weniger netten Konditionen. Sie drängen nach Whistler, schalten seine alten Vertriebsleute aus und geraten sich gegenseitig in die Haare. Es wird blutig und chaotisch im Ski-Paradies, denn die beiden Gangs schrecken auch vor grobem Kaliber nicht zurück. Stevens muss reagieren, zumal er eine junge Punkerin ritterlich aus den Klauen des Mafiasohnes Nicky gerettet hat, der ihm das persönlich übel nimmt. Und mit einem Mal läuft alles aus dem Ruder …

Ich habe, dem Klappentext nach, einen spannenden Thriller erwartet, doch leider keinen bekommen. Stattdessen bekam ich hier eine Geschichte, in der mir viel zu viele undurchsichtige Charaktere aktiv sind, die ich nicht auseinander halten konnte. Oder vielleicht unbewusst auch wollte? Ich weiß es nicht, denn die Geschichte fand ich auch sehr undurchsichtig, was wahrscheinlich daran lag, das ich die Charaktere nicht zuordnen konnte.

Eigentlich lese ich Bücher immer zu Ende, selbst die, die mir während des Lesens nicht zusagen, aber dieses Buch habe ich leider nicht zu Ende geschafft, ich kam noch nicht einmal bis Mitte, da war das Gewusel zu bunt geworden.

Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden, vielleicht finden sich Leser, denen dieses Buch zusagt, ich hatte leider keine Freude daran. Es tut mir leid, aber wirklich mehr kann ich zu dem Buch nicht sagen.