Cover von: Das Skript
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Das Skript

Psychothriller
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3596191033

ISBN-13: 

9783596191031

Auflage: 

4 (27.02.2012)

Preis: 

8,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 72.183
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3596191033

Beschreibung von Bücher.de: 

Wenn Bestseller Angst machen - der neue packende Psychothriller von Arno Strobel!

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt - auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen »nachgestellt« haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen ...

Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptverdächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.

Kriminetz-Rezensionen

Für mich der beste Strobel!

Das Buch gliedert sich in zwei Handlungsstränge. In einem wird der Leser auf dem Laufenden gehalten wie es den gefangenen Frauen geht und was sie durchleben müssen – bei diesem Teil braucht man starke Nerven.

Im zweiten Handlungsstrang stehen die Ermittlungen im Vordergrund. Ein Ermittlungsteam, das sich erst zusammenfinden muß, was der Chef nicht unbedingt fördert. Außerdem kennt der Chef verdächtig viele Personen.

Sehr geschickt lockt der Autor auch in dem vorliegenden Buch seine Leser immer wieder auf falsche Spuren und wenn man glaubt, jetzt weiß man wo es langgeht, denn kommt es doch wieder anders.

Spannend von der ersten Seite bis zur endgültigen Auflösung, der Schreibstil flüssig zu lesen und die Protagonisten sehr gut charakterisiert.

Es ist ein Psychothriller und auf jeden Fall eine Leseempfehlung, nur allzu zart besaitet sollte der Leser nicht sein.

Ein Buch auf Menschenhaut

Eine Studentin erhält ein Päckchen, in dem sich beschriebene Menschenhaut befindet. Schnell stellt sich heraus, dass das Buch von dem Autor Christoph Jahn die grausige Vorlage für das Päckchen ist. In diesem Buch werden junge Frauen entführt und ihnen die Haut vom Rücken geschnitten, um darauf einen Roman zu schreiben.

Bei der Überprüfung von Christoph Jahn stellt sich heraus, dass schon mal eins seiner Bücher als Vorlage für einen Mord galt. Jahn meint, ein fanatischer Fan hätte damals sein Werk in die brutale Realität umgesetzt. Dieser Fan wurde nie gefasst. Jahn verstrickt sich in Widersprüche und profitiert von den Schlagzeilen um sein Buch. Steckt er selber hinter den Taten? Oder gibt es wirklich einen fanatischen Fan?

„Das Skript“ von Arno Strobel lässt sich flüssig lesen, die Kapitel sind meist nicht allzu lang und die Geschichte ist spannend aufgebaut. Diese Spannung kommt durch den Perspektivwechsel zu einer der entführten und gequälten Frauen. Hautnah erlebt der Leser die Qualen der gefolterten Frau mit.

Obwohl der Autor seine Figuren so geschickt darstellt, dass es mehrere Verdächtige gibt, so ist doch schon leider ab Seite 150 klar, wer hinter den Taten steckt. Das ist schade, weil die Geschichte von da an letztendlich keine Überraschungen mehr bietet und voraussehbar ist. Trotzdem leidet man mit den Opfern mit und hofft, dass möglichst alle gerettet werden.

Die Charaktere sind vielschichtig und einige haben sogar eine ganze Menge Eigenheiten. Besonders gut hat mir der Jurastudent Zender gefallen, der ständig einen lateinischen Spruch auf Lager hatte und sich intensiv an der Suche nach Nini beteiligt hat. Oder der trinkende Werner Lorth, der sich von dem siechenden Alkoholiker zu dem wortgewandten Lektor wandeln konnte. Bei dem Autor Christoph Jahn stellte ich mir die Frage, wie viel Arno Strobel hat da als Vorlage gedient?

„Das Skript“ von Arno Strobel bietet gute Unterhaltung, ist aber schnell zu durchschauen.