Cover von: Soko Sandbank
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Soko Sandbank

Der zweite Fall für Hauptkommissar Arne Olofsen. Küsten Krimi
Buch
Taschenbuch, 320 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3740806737

ISBN-13: 

9783740806736

Erscheinungsdatum: 

22.08.2019

Preis: 

11,90 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3740806737

Beschreibung von Bücher.de: 

Ermittlungen zwischen Labor und Marina.

Eine Mordserie an Yachtbesitzern vor der Küste Cuxhavens hält die Polizei in Atem. Die Eigner wurden jeweils auf hoher See getötet, vom Täter fehlt jede Spur. Hauptkommissar Arne Olofsen und sein Team müssen tief in die maritime Welt des Cuxlandes eintauchen - wäre da nicht dieses mysteriöse Virus, das die Ermittler reihenweise außer Gefecht setzt. Nach und nach offenbart sich der perfide Plan des Täters ...

Kriminetz-Rezensionen

Gute Krimiunterhaltung

Hauptkommissar Arne Olofsen wird zu einem auf einer Sandbank gestrandeten Boot gerufen. Es stellt sich als ein Tatort für einen grausamen Doppelmord dar. Der Tod eines der Opfer wurde inszeniert, was Olofsen auf ein persönliches Motiv schließen lässt. Er agiert daher im näheren Umfeld der Toten, als auch schon ein weiteres Boot strandet. Als wäre das nicht schon genug, fällt auch noch ständig ein Teil seines Teams aufgrund eines aufkommenden Virus aus. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

»SOKO Sandbank« ist der zweite Band aus der Reihe um den Ermittler Arne Olofsen. Ich bin als Quereinsteiger in die Reihe gestartet und hatte zu keiner Zeit Verständnisprobleme. Der Autor Markus Rahaus erzählt die Geschichte in einem lockeren und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Ihm gelingt dabei eine gute Kombination aus Spannung und Humor ohne mit dem zu Zeiten etwas tollpatschigen Hauptprotagonisten in den Klamauk abzutauchen. Der Spannungsbogen wird zu Beginn des Buches mit dem Auffinden der ersten Opfer aufgebaut und mit den authentischen und zugleich unterhaltsamen Ermittlungsarbeiten auf einem hohen Niveau gehalten. Hierbei sorgt der Autor, der in seinem wahren Leben Virologe ist, noch für einen sehr interessanten Plot, der die Arbeit der Ermittler deutlich erschwert. Im fulminanten Finale läuft dann der Hauptkommissar noch einmal zur Höchstform auf und sorgt für eine nachvollziehbare Auflösung. Den besonderen Charme erhält das Buch durch den wohldosierten Lokalkolorit der nordischen Küste und seinem sympathischen Ermittler.

Insgesamt hat mir »SOKO Sandbank« gut gefallen, so dass ich hoffe, dass es noch weitere Fälle in Cuxhaven zu lösen gibt. Ich empfehle den Kriminalroman daher gerne weiter und bewerte das Buch mit guten vier von fünf Sternen.

Sheriff Schlammschuh

„Soko Sandbank“ von Markus Rahaus habe ich als Taschenbuch vom Verlag Emons gelesen. Das Buch hat 301 Seiten, die in 15 Kapitel eingeteilt sind. Diese sind mit Tag und Datum überschrieben.

Vor Cuxhaven wird ein gestrandetes Segelboot gefunden. Darauf zwei Tote. Nun ist es die Sache von Hauptkommissar Arne Olofsen und seinem Kollegen Martin Greiner, den Fall zu lösen. Dabei müssen sie auch mit der Wasserschutzpolizei und den Hafenmeistern zusammenarbeiten. Zuerst gehen die Ermittlungen nur schleppend voran. Doch dann wird ein gestrandetes Motorboot mit zwei Toten an Bord gefunden und erste Zusammenhänge stellen sich heraus. Das größte Problem allerdings ist, dass gleich am zweiten Tag Martin ausfällt und nach und nach weitere Kollegen, sodass eine effektive Ermittlungsarbeit nicht mehr gewährleistet ist. Doch es gibt weitere Tote und die Arbeit muss gemacht werden.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist von Beginn an sehr rasant und spannend. Auch Hinweise auf den Täter gibt es erst sehr spät.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich fand einige sympathisch, einige weniger. Beim Sympathiefaktor für Olofsen bin ich mir nicht sicher. Er hat sicher einen gewissen Humor, ist aber doch manchmal recht cholerisch, grummelig und seinen Umgang mit Zivilisten und auch den Kollegen fand ich doch oft sehr daneben. Auch, dass er mit seiner Raserei ohne Blaulicht oder Sirene eine Gefahr darstellte und auf alle und jeden fluchte, der im Weg war. Überhaupt gab es in dem Buch eine Menge, teils recht makabren, Humor, der nicht immer passend war, fand ich jedenfalls.

Im Gegensatz dazu hat es mir gefallen, wie die Besatzung des Bergungsschiffes oder der Hafenmeister die Beamten schon mal auflaufen lassen und über sie Witze machen.

Insgesamt fand ich das Buch sehr gut. Durch den guten und verständlichen Schreibstil war es zügig zu lesen. „Originell, schlagfertig und sehr menschlich“ trifft es recht gut.

Das Cover mit dem gestrandeten Schiff passt super zur Handlung.