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Die Spur des Barolo

Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3423216034

ISBN-13: 

9783423216036

Erscheinungsdatum: 

01.09.2015

Preis: 

9,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 147.952
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423216034

Beschreibung von Bücher.de: 

Die fröhliche Weinreise ins Piemont endet im Desaster. Harald Sturm, einer der sieben Düsseldorfer Weinfreunde, ist spurlos verschwunden. Und zwar, wie es aussieht, auf dem Rückflug von Turin. Wurde er entführt? Aber wie und warum? Und lebt er noch? Ehefrau Francesca will so rasch wie möglich Antworten auf diese Fragen, aber die Behörden erweisen sich als wenig kooperativ. Also nimmt die energische Italienerin die Sache selbst in die Hand und stellt, als Wein-Einkäuferin getarnt, Nachforschungen an.

Kriminetz-Rezensionen

Die Spur des Barolo

Francesca Sturm wartet in Düsseldorf auf ihren Mann Arnold, der mit seinem Freunden von einer Weinreise zurückkehren soll. Allerdings ist Arnold auf dem Rückflug von Turin verschwunden.

Die Behörden weigern sich fast schon, die Ermittlungen aufzunehmen und Francesca beginnt alleine, nach Antworten zu suchen. Sie reist als Weineinkäuferin in den Piemont um dort nach ihrem Mann und nach Hinweisen für sein Verschwinden zu suchen.

Für mich ist es das erste Buch, das ich vom Autor Paul Grote gelesen habe. Allerdings wird es wohl auch gleichzeitig das letzte sein.

Mir war schon klar, dass das Weinthema einen großen Anteil in der Handlung haben würde, doch dass es eigentlich den meisten Teil hat, hatte ich so nicht erwartet.

Der Einstieg ins Buch ist mir schon relativ leicht gefallen und ich hatte mich ja auch auf das Buch gefreut. Den Erzählstil fand ich auch recht ansprechend, und dass es zwei Erzählstränge gab, fand ich auch gut, denn so hat man auch etwas von Arnold erfahren. Mir hat auch gefallen, dass das meiste aus der Sichtweise von Francesca erzählt wurde, da sie sich ja auch auf die Suche nach ihrem Mann gemacht hat und die eigentliche Arbeit der Polizei übernommen hat.

Je weiter ich aber im Buch vorankam, desto größer wurden die Probleme, der Handlung noch folgen zu können. Denn es hatte immer mehr den Anschein, dass es sich bei dem Buch mehr um einen Weinführer handelt, als um einen Krimi. Ich habe mich immer öfter dabei ertappt, wie ich abgeschaltet habe und das Gelesene nicht mehr richtig aufgenommen habe, da man mehr vom Wein erklärt bekam, als dass die Handlung weitergegangen wäre.

Die Landschaft an sich war schon recht anschaulich beschrieben und man konnte sich das Piemont recht gut vorstellen. Auf die Höfe der Winzer hat der Autor auch hier mehr Genauigkeit verwendet, was ich dann auch schon erwartet hatte. Auch die handelnden Figuren waren sehr anschaulich beschrieben und man konnte sich diese während des Lesens gut vorstellen.

Alles in allem konnte mich der Krimi leider nicht überzeugen. Ich bin mir aber sicher, dass es viele Liebhaber gibt, die diesen Krimi und vor allem den Wein zu schätzen wissen.