Cover von: Stahlblaue Nacht
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Stahlblaue Nacht

Reiko Himekawa ermittelt in Tokio. Ihr zweiter Fall. Thriller
Buch
Taschenbuch, 432 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3596036674

ISBN-13: 

9783596036677

Auflage: 

1 (23.11.2017)

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 217.400
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3596036674

Beschreibung von Bücher.de: 

Die Kult-Serie aus Japan: Der zweite Fall für die Tokioter Ermittlerin Reiko Himekawa.

In einem Außenbezirk von Tokio wird in einem Kleinlaster eine abgetrennte Hand gefunden. Ein Bauarbeiter meldet seinen Boss als vermisst, in dessen Garage finden die Ermittler eine große Blutlache. Schnell scheint klar, dass die Hand zu Ken’ichi Takaoka gehört, einem kleinen eigenständigen Bauunternehmer. Aber wo ist die restliche Leiche?

Als Reiko Himekawa ein Foto des Vermissten einem alten Schulfreund von Takaoka zeigt, führt das ihre Ermittlung plötzlich in eine völlig andere Richtung. Denn der Freund behauptet, dass der Mann auf dem Foto überhaupt nicht Takaoka ist. Aber wer ist es dann? Und wo ist Takaoka?

Spannend, hart und nervenaufreibend: Reiko Himekawa und ihr Team entdecken ein brutales mafiöses System, das seit Jahren Menschen ausbeutet und in den Tod treibt.

Kriminetz-Rezensionen

Der 2. Fall für die toughe Mordermittlerin Reiko Himekawa.

Auf einem Kleinlaster wird eine abgetrennte Hand gefunden, sie wurde mit einer Elektrosäge abgetrennt und sie muss zu Kenichi Takaoka gehören. Die restliche Leiche taucht aber so schnell nicht auf. Die Ermittlungen werden wieder von den zwei rivalisierenden Teams um Reiko Himekawa und Mamoru Kusaka durchgeführt. Für den Leser kommen auch gleich Zweifel auf, als bekannt wird, dass es schon mehrere Todesfälle bei Bauunternehmen bzw. Subunternehmern gab. Auffällig dabei ist, dass hohe Lebensversicherungen abgeschlossen waren. Und nun taucht man ein in ein Konglomerat von Baufirmen, fragwürdigen Chefs/Angestellten bis sich zum Ende hin die komplexe und blutige Angelegenheit doch noch ganz anders aufklärt.

In diesen 2. Band bin ich sehr schwer hineingekommen, der Schreibstil war für mich zuerst etwas holprig. Hilfsreich war auf jeden Fall das vorangestellte Personenverzeichnis, da sich teilweise die Namen doch sehr ähnelten. Die Polizeiarbeit war für uns Europäer, wie schon in Band 1, interessant beschrieben. So verfügen die Beamten über keine Dienstautos, sondern benutzen öffentliche Verkehrsmittel und gehen auch zu Fuß und sie müssen auch einmal in der Stadt übernachten, weil der Heimweg zu lange dauern würde. Das Thema Überstunden existiert praktisch nicht, denn sie scheinen obligatorisch zu sein. Kusaka und sein Privatleben konnte im vorliegenden Fall bei mir punkten, Reiko war mir diesmal hingegen zu zickig.

Nichtsdestotrotz habe ich diesen Thriller gerne gelesen und ich fühlte mich gut unterhalten.