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Steinkalt

Der erste Fall für Kriminalpsychologin Cora Brecht
Buch
Taschenbuch, 350 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

2496714386

ISBN-13: 

9782496714388

Erscheinungsdatum: 

08.08.2023

Preis: 

11,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 463.921
Amazon Bestellnummer (ASIN): 2496714386

Beschreibung von Bücher.de: 

Wenn du deine Seele dem Bösen verkaufst, musst du mehr als nur die irdischen Gerichte fürchten.

Ein Serienmörder lässt den Menschen im Schwarzwald das Blut in den Adern gefrieren. Der Täter wählt seine Opfer scheinbar willkürlich aus, tötet in immer rascherer Folge und mit sprichwörtlich chirurgischer Präzision. Die Presse nennt ihn den »Schwarzwald-Ripper«.

Eigentlich ist es kein Fall für Kriminalpsychologin Cora Brecht, die sich im Schwarzwald nur um den Verkauf des Elternhauses kümmert. Aber sie wird hineingezogen: Zunächst fällt ein erster Verdacht auf sie, und ausgerechnet ihr Jugendfreund Till von der Mordkommission muss gegen sie ermitteln.

Während der Druck auf die Polizei weiter wächst, stellt sie eigene Nachforschungen an. Und schließlich gerät sie selbst in den Fokus des Killers …

Kriminetz-Rezensionen

Das Grauen geht um im Schwarzwald

„Steinkalt“ von Isa Klink ist der Auftakt zu einer neuen Reihe, die im Schwarzwald beheimatet ist.

Kurz zum Inhalt:
Die Angst geht um im Schwarzwald, wo ein Serienmörder scheinbar willkürlich seine Opfer auswählt. Die Kriminalpsychologin Cora Brecht ist eigentlich nur in der Gegend, um den Verkauf ihres Elternhauses abzuwickeln, wird aber unversehens in den Fall hineingezogen, gerät sogar in Verdacht. Durch die Ermittlungen trifft sie ihren Jugendfreund Till von der Mordkommission wieder. Schließlich beginnt sie auf eigene Faust, nach dem Mörder zu forschen. Ein gefährliches Unterfangen …

Das Cover vermittelt ausgezeichnet die diffuse, unheimliche Stimmung in jenem Wald, wo der Serienmörder sein Unwesen treibt. Das Buch erschien 2023, die Handlung spielt in der nicht näher beschriebenen Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft, detailreich. Die Kapitel sind kurz, ohne Zeit- oder Ortsangaben, wodurch man chronologisch nicht gut nachvollziehen kann, über welchen Zeitraum sich die Handlung de facto hinzieht. Sehr interessant fand ich den Bezug zu dem Hauff-Märchen „Das kalte Herz“.

Der Einstieg ist gleich heftig – ein Mörder entnimmt seinem Opfer das warme, pulsierende Herz und ersetzt es durch einen kalten Stein, somit ist auch der Titel des Krimis klar. Nach diesem ersten Spannungsmoment lernt man die Protagonisten Cora und Till kennen. Die Spannung steigt erst wieder nach dem Fund der ersten Leiche und steigert sich so nach und nach bis zum dramatischen Showdown. Etliche Spuren und mehrere Verdächtige geben Raum zum Miträtseln. Diverse Perspektivenwechsel gestalten die Handlung abwechslungsreich, insbesondere jene, die in die Gedankenwelt und die Aktionen des Täters führen. Die Einblicke in Coras Privatleben und die aufkeimende Liebesbeziehung zwischen ihr und Till verjagt zwischendurch so manch verstörende Bilder aus dem Kopfkino und lässt die Gänsehaut wieder abklingen. Das fand ich wohltuend.

Die Protagonisten sind einmal ganz gut vorgestellt worden, mit Stärken und Schwächen. So einiges aus ihrer Vergangenheit wurde offenbart, beide haben Erlebnisse hinter sich, die sie geprägt haben. Cora erschien mir für eine Psychologin etwas zu impulsiv und emotional. Till blieb neben ihr noch etwas farbloser, aber sehr sympathisch. Bin neugierig, wie sich die beiden in den Fortsetzungsromanen entwickeln werden. Auch die Nebenfiguren wirken authentisch und lebendig.

„Steinkalt“ ist ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Serie. Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle – mit dem Team Cora und Till! Mir hat die Lektüre fesselnde Lesestunden beschert – ich vergebe 5 Sterne!

Guter Anfang mit Potenzial

Zum Inhalt:

Ein Serienmörder lässt den Menschen im Schwarzwald das Blut in den Adern gefrieren. Der Täter wählt seine Opfer scheinbar willkürlich aus, tötet in immer rascherer Folge und mit sprichwörtlich chirurgischer Präzision. Die Presse nennt ihn den »Schwarzwald-Ripper«.

Eigentlich ist es kein Fall für Kriminalpsychologin Cora Brecht, die sich im Schwarzwald nur um den Verkauf des Elternhauses kümmert. Aber sie wird hineingezogen: Zunächst fällt ein erster Verdacht auf sie, und ausgerechnet ihr Jugendfreund Till von der Mordkommission muss gegen sie ermitteln. Während der Druck auf die Polizei weiter wächst, stellt sie eigene Nachforschungen an. Und schließlich gerät sie selbst in den Fokus des Killers …

Meine Meinung:

Der Schreibstil war gut die Kapitel waren von der Länge sehr angenehm. Der Prolog war sehr vielversprechend, aber dann hat es mir ein bisschen zu lange gedauert bis dann wirklich was passiert ist. Man erfährt zwar von Cora wieso,weshalb, warum sie in ihren Heimatort zurück ist und sie auf ihr alte Liebe trifft usw. Aber von Mord war lange Zeit dann nichts in Sicht. Die Charaktere waren okay,aber keiner ist mir ans Herz gewachsen oder war unsympathisch. Die Liebelei zwischen Cora und Till hat für mich persönlich ein bisschen zuviel Platz eingenommen in der Geschichte, das bremste mich persönlich ein bisschen beim Lesen, da hätte ich mir dann doch ein bisschen mehr Spannung und Tot gewünscht. Das Ende war jetzt auch nicht wirklich überraschend, auch wenn es dann an Spannung zunahm. Der Fall wurde geklärt und gut .

Ein Krimi der Potenzial nach oben hat !!