Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.
Steirerzwist
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Auflage:
Preis:
Beschreibung:
Kaum ist Sandra Mohr aus dem Urlaub zurück, wird in Graz eine tote Joggerin mit durchtrennter Kehle aus der Mur geborgen. Am Einsatzort stellt die LKA-Ermittlerin fest, dass sie die ermordete Hoteldirektorin flüchtig kannte.
Kurz darauf wird unter einer nahen Brücke die Leiche eines Obdachlosen mit ähnlichen Verletzungen gefunden. Wurde die Frau beim Joggen zufällig zur Mordzeugin und musste deshalb sterben? Oder war alles ganz anders?
Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln in einem Fall, der mit jeder neuen Spur noch undurchsichtiger wird.





















Spannende Ermittlungen in der Steiermark
Die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und ihr Boss, Chefinspektor Sascha Bergmann sind mittlerweile in ihrem 15. Fall unterwegs. Sandra, gerade aus dem Urlaub zurück, muß sofort mit ihm zusammen ermitteln. Sie haben es gleich mit zwei Leichen zu tun, die aus der Mur gefischt werden und deren Mord identisch ausgeführt wurde – ihnen wurde die Kehle durchtrennt. Es handelt sich um die Hoteldirektorin Mimi Waldner und den Obdachlosen Josef Maria Hawranek. Sie, Direktorin eines 5-Sterne-Hotels und er, ein Obdachloser - was haben die beiden gemeinsam, wer wurde zuerst ermordet, wen kennen sie beide, welche Feinde hatten sie und wo sind die Überschneidungen? Viele Fragen, die aufgeklärt werden müssen.
Sandra bekommt im vorliegenden Krimi etwas mehr Raum für ihr Privatleben, vor allem durch den Tod ihrer Mutter und ihrem Freund Georg. Die Auseinandersetzungen mit ihrem Halbbruder rauben ihr Kraft und Nerven. Plötzlich scheint auch noch Sandra in den Fokus des Täters zu kommen und es wird gefährlich. Ihren Freund Georg will sie damit aber nicht belasten. Ansonsten steht er fest an ihrer Seite und diese Liebe scheint sich gut zu entwickeln.
Im Beruf läuft es bei Sandra nicht immer harmonisch, Kollegin Elena König und sie müssen sich erst zusammenraufen, damit es ein fruchtbares Miteinander gibt.
Die Autorin schreibt wie gewohnt flüssig und spannend. Ich konnte wieder richtig eintauchen in die Geschichte und das Buch läßt sich locker an einem Tag wegschmökern. Beim Lesen hatte ich natürlich auch die Schauspieler vor Augen, das macht das Ganze zu einem besonderen Lesevergnügen. Mir als Süddeutschen haben die Dialekteinschübe und österreichischen Ausdrücke keinerlei Schwierigkeiten bereitet, sondern ich fühlte mich gut unterhalten. Der komplexe Fall ist gut beschrieben, ich konnte sehr gut mit raten und ich hatte von Mimi Waldner und ihrem Leben ein klares Bild vor Augen. Daß sie nicht nur Freunde hatte war eigentlich klar und daher war der Täter keine echte Überraschung, aber den Weg der Ermittlungen fand ich gut beschrieben.
Leider scheint die Autorin eine Verschnaufpause einzulegen, deshalb müssen sich ihre Leser auf eine Wartezeit einstellen. Von mir gibts auch für den 15. Fall eine Leseempfehlung für diesen soliden Regionalkrimi!
So spannend...
Für die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann ist es ihr 15. Fall.Sandra Mohr ist gerade aus dem Urlaub zurück,als eine Frauenleiche in Graz gefunden wird.Die tote Joggerin ist die Hoteldirektorin Mimi Waldner Direktorin eines 5-Sterne-Hotels. Kurz drauf wird der Obdachlose Josef Maria Hawranek auch in der Mur gefunden.Die beiden Morde wurden identisch ausgeführt,man hat ihnen die Kehle durchtrennt.Die LKA-Ermittlerin stellt fest, das sie die ermordete Hoteldirektorin flüchtig kannte.Wurde Mimi Waldner zufällig Mordzeugin und musste deshalb sterben?Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln ermitteln in dem Fall der immer verworrener wird……
Die Autorin Claudia Rossbacher hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Obwohl es schon der 15.Fall der Reihe ist ist jeder in sich abgeschlossen.Es ist spannend bis zum Schluß-sehr gerne 5 Sterne und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall derReihe.
Gute Teamarbeit
Eine Leiche wird aus der Mur in Graz geborgen. Es ist eine Hotelbesitzerin, die dort mit durchtrennter Kehle in dem Fluss liegt. Kurze Zeit später wird ein Obdachloser ebenfalls aus der Mur geborgen. Ebenfalls mit durchtrennter Kehle. Was haben diese zwei Fälle gemein, denken sich Inspektoren der Kripo Graz. Sandra Mohr ist gerade erst aus dem Urlaub zurück und taucht gleich wieder ein in einen neues Fall. Doch dieser ist sehr kompliziert, wie sie und ihr Chef Bergmann feststellen. Es ist sehr delikat, denn die Tote hat vor noch nicht langer Zeit ihren Mann beerdigt und dessen erste Frau war auch erst ein Jahr tot, Selbstmord in der Mur. Ein sehr mysteriöser Fall kommt auf die Ermittler zu.
„Steirerzwist“ von Claudia Rossbacher ist der nun 15. Fall mit der Inspektorin Sandra aus Graz. Ein zerbrochener Spiegel ziert das Cover dieses Steirerkrimis. Es ist ebenso mysteriös wie dieser Krimi. Die Hauptpersonen sind gut aufeinander abgestimmt, auch wenn immer wieder auch die Probleme zwischen Bergmann, dem Chef, und seinen jungen Inspektorinnen. Er hat halt immer mal wieder sexistische Sprüche drauf und das kommt nicht gut an. Sandra hat in diesem Krimi auch eigene Probleme mit ihrem Stiefbruder, der schon gewalttätig ihr gegenüber war. Nun ist ihre Mutter gestorben und nur ihr Lebensgefährte kann sie beruhigen in diesem familiären Desaster. Das beeinträchtigt ein wenig den Einsatz im Fall. Der stellt sich als sehr verzwickt heraus, denn es gibt auf den ersten Blick keinen Grund und kein Motiv für die beiden Morde. Sehr geschickt verknüpft die Autorin diese beiden Fälle und hält so die Spannung hoch. Die Sprache der Autorin ist sehr erzählend und so kann man diesem Fall sehr gut folgen. Die Spannung ist sehr gut aufgebaut und bis zum Ende gut entwickelt.
Ich finde es ist ein sehr guter regionaler Krimi aus der Steiermark und man lernt nebenbei noch etwas über die Region und ihre Schönheit kennen. Für Fans des regionalen Krimis kann ich diesen Steirerkrimi gut empfehlen.