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Still ist die Nacht
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Erscheinungsdatum:
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Beschreibung:
Es sollte der perfekte Ort zum Entspannen sein, doch der Täter ist unter ihnen.
Es ist Sommer, und Kriminalinspektorin Maya Topelius braucht eine Auszeit. Sie nimmt an einem Yoga-Retreat ihrer Freundin Emely auf einer abgelegenen Schäreninsel teil.
Doch schon am ersten Abend kommt es beim Mittsommerfest zu einem Streit. Am Morgen danach wird ein Mann mit einer tödlichen Stichverletzung im Schilf gefunden. Die Polizei riegelt die Insel ab, und Maya beginnt, verdeckt zu ermitteln.
Als ein zweiter Mord passiert, kippt die Stimmung zwischen den Inselbewohnern und den Teilnehmenden des Retreats, denn schon zuvor waren die Gäste unbeliebt. Der Täter muss auf der Insel sein, niemand ist noch sicher.
Im Zwielicht der weißen Nächte macht Maya eine Entdeckung, die sie zutiefst erschüttert.
Eine getriebene Ermittlerin, ihre drei Freundinnen und ein dramatischer Vorfall, der sie seit ihrer gemeinsamen Jugend verfolgt – die einzigartige Schwedenkrimi-Serie von Sandra Åslund:
In Band 1 weht ein eiskalter Winter über Nordschweden: Im Herzen so kalt, Erscheinungstermin 26.10.2023.
In Band 2 lauert ein gefährlicher Mittsommer in den Schären: Still ist die Nacht, Erscheinungstermin 31.10.2024.
In Band 3 zieht ein düsterer Herbst über Öland: Dann ruhest auch du, Erscheinungstermin 30.10.2025






















Mit der Hauptfigur kam ich überhaupt nicht zurecht
Buchmeinung zu Sandra Åslund – »Still ist die Nacht«
»Still ist die Nacht« ist ein Kriminalroman von Sandra Åslund, der 2024 bei Ullstein erschienen ist. Dies ist der zweite Fall um die schwedische Ermittlerin Maya Topelius.
Zum Autor:
Sandra Åslund, geboren 1976, ist am Niederrhein nahe der holländischen Grenze aufgewachsen. Sie hat ein Fernstudium in kreativem Schreiben an der Textmanufaktur absolviert und ist Mitglied beim "Syndikat" sowie bei den "Mörderischen Schwestern". Durch ihren schwedischen Mann verbrachte die Autorin ab 2010 viel Zeit im Norden, sowohl in Stockholm als auch in Småland, lebte in Berlin und Schweden. Im März 2020 zog sie mit der Familie komplett nach Småland.
Zum Inhalt:
Maya Topelius nimmt an einem Yoga-Retreat auf einer abgelegenen Schäreninsel teil. Als eine Leiche im Schilf gefunden wird, beginnt Maya verdeckt zu ermitteln.
Meine Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch ist mir leicht gefallen. Das Verhalten der Hauptfigur Maya Topelius hat mich aber bald eingebremst. Mayas Freundin Emily erzählt ihr von einer Beobachtung, die sie lange vor Maya geheim gehalten hat. Maya ist total entsetzt und scheut den Kontakt mit Emily. Diese Reaktion wirkte auf mich total überzogen und nicht nachvollziehbar. Positiv war die Schilderung des Konflikts zwischen den Inselbewohnern und den Yoga betreibenden Urlaubern. Dann gab es zwei Tote und ein schlimmes Unwetter. Trotz eindringlicher Warnung der Polizei und aufkommender Verzweiflung war praktisch jede Person alleine unterwegs. Als Maya dann bei einer Verfolgungsjagd eine selbstmörderische Rettungsaktion durchzog, war mein Lesevergnügen endgültig dahin. Auch esoterische Elemente wie beim Auffinden der zweiten Leiche haben mich gestört. Natürlich gab es auch positive Elemente wie einen soliden Plot mit überraschenden Wendungen, steigende Spannung und einige interessant gezeichnete Figuren, aber die Hauptfigur ging für mich gar nicht.
Fazit:
Mit der Hauptfigur des Krimis kam ich nicht zurecht und nahm positive Elemente nur am Rande wahr. Deshalb war mein Leseerlebnis enttäuschend und meine Bewertung lautet zwei von fünf Sternen (40 von 100 Punkten).
Mörderische Yoga-Auszeit
Kriminalinspektorin Maya Topelius nimmt sich eine Auszeit. Sie fährt auf eine abgelegene Schäreninsel, um dort am Yoga-Retreat ihrer Freundin Emely teilzunehmen. Schon am ersten Abend, dem Mittsommerfest, kommt es zu einem Streit und am nächsten Morgen wird eine männliche Leiche mit einer Stichverletzung im Schilf gefunden. Die Polizei riegel die Insel ab und Maya beginnt verdeckt zu ermitteln. Niemand kommt mehr von der Insel runter, erst recht nicht mehr im aufziehenden Sturm. Die Gäste des Retreats sind bei den Bewohnern der Insel unbeliebt, erst recht nachdem auch ein zweiter Mord geschieht. Niemand fühlt sich mehr sicher, denn der Täter muss noch unter ihnen auf der Insel sein.
"Still ist die Nacht" ist der zweite Band aus der Reihe mit Kriminalinspektorin Maya Topelius. Es empfiehlt sich den Vorgänger bereits zu kennen, damit man Mayas Geschichte besser versteht.
Mit dem Setting der einsamen Schäreninsel und dem Yoga-Retreat wird eine schöne, idyllische Umgebung geschaffen. Erst recht atmosphärisch und düster wird es mit dem aufziehenden Strum. Allerdings ist dies nicht unbedingt "neu" mit der Abgeschiedenheit und dass man dort nicht weg kommt, aber der Täter noch unter einem sein soll.
Die Handlung ansich fand ich ohne Spannung. Es plätscherte mehr so vor sich hin, trotz des recht flüssigen und fast fesselnden Schreibstils. Die Nebensächlichkeiten standen hier zu sehr im Vordergrund und haben dadurch den Wind aus den Ermittlungen genommen. Eine richtig gute Ermittlungsarbeit konnte ich hier leider nicht wirklich wahrnehmen. Das Zwerwürfnis zwischen Maya und ihrer Freundin Emely hat mir ausßerdem auch zu viel Raum eingenommen, dabei war das Ganze sehr anstrengend zu verfolgen, weil es eigentlich nur Kinderkram war.
Mein Fazit:
Es ist ein ruhiger Krimi mit einem schönen Setting, aber ohne Spannung. Diesen Band fand ich deutlich schwächer als den Vorgänger. Hier konnte es mich kaum fesseln und ich bin mir aktuell nicht sicher, ob ich noch die Fortsetzung (Band 3) lesen werde.
Es kommt anders
Kriminalinspektorin Maya Topelius kann eine Auszeit gebrauchen und so beschließt sie, an einem Yoga-Retreat ihrer Freundin Emely auf der Schäreninsel Svartlöga teilzunehmen. Doch es kommt anders als gedacht. Nach einem Streit am ersten Abend gibt es am nächsten Morgen einen Toten im Schilf. Er wurde erstochen. Die Polizei riegelt die Insel ab und Maya ermittelt verdeckt. Als es einen weiteren Mord gibt, zeigen die Bewohner der Schäreninsel deutlich, dass sie etwas gegen die Gäste haben. Der Täter muss sich noch auf der Insel befinden. Zu allem Übel zieht auch noch ein Sturm auf.
Ich hatte bereits den ersten Teil „Im Herzen so kalt“ aus dieser dreiteiligen Reihe um die Kriminalinspektorin Maya Topelius gelesen. Auch wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, so empfiehlt es sich doch, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Der Schreibstil von Sandra Åslund lässt sich angenehm lesen und die Atmosphäre der schwedischen Schärenwelt ist gut eingefangen. Auf Svartlöga gehen die Uhren noch anders und Komfort darf man nicht erwarten.
Die Charaktere sind gut und glaubhaft dargestellt. Maya ist eine gute Polizistin, die sich auch in andere einfühlen kann. Aber ihre eigenen Gefühle hat sie immer erfolgreich unterdrückt. Ihr Partner Pär, mit dem sie sonst sehr gut zusammenarbeitet, kann sie in diesem Fall nur telefonisch unterstützen. Während im ersten Band Mayas Freundin Sanna eine wichtige Rolle spielte, geht es dieses Mal mehr um Emely. Obwohl sie seit Kindertagen Freundinnen sind, wissen sie plötzlich nicht, ob sie sich noch vertrauen können.
Die Spannung ist zwar auch bei diesem Schweden-Krimi da, aber sie hält sich in Grenzen, da es auch viel um Persönliches aus Mayas Leben geht. Dennoch hat mir auch dieser Krimi gut gefallen. Ich bin schon auf Band 3 gespannt.
Alptraum-Retreat auf der Schäreninsel
Ihren Urlaub verbringt die Stockholmer Kommissarin Maya Topelius auf einer abgelegenen Schäreninsel zusammen mit ihrer besten Freundin in einem Yoga-Retreat. Doch bereits nach dem ersten Abend wird ein Toter gefunden und Maya ist schnell klar, es handelt sich um Mord. Ihr Kollege Pär kommt auf die Insel und sie vereinbaren, dass Maya Undercover ermitteln soll.
Gefallen hat mir der Hinweis auf ein Glossar gleich im Vorwort, so konnte ich die Bedeutung der verwendeten schwedischen Wörter nachschlagen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und die Autorin hat min dem 2. Teil um die sympathische Ermittlerin mit der idyllischen Schären-Landschaft ein tolles Setting geschaffen.
Nur leider wollte sich in der Story keine wirkliche Spannung aufbauen. Die Idee Maya Undercover arbeiten zu lassen, war ja nicht schlecht, aber im Verlauf etwas unglaubwürdig verarbeitet. Außerdem waren die Ermittlungen nicht besonders fesselnd, denn die Passagen mit Mayas Vergangenheit und dem gegenwärtigen Streit mit Emely nehmen zu viel Raum ein und auch nicht wirklich dramatisch. Hinzu kommt noch ein Sturm, sodass niemand die Insel verlassen kann, was als Spannungsmacher nichts Neues ist.
Die unerwartete Wendung und Auflösung zum Schluss haben mich zwar ein bisschen versöhnt, aber ich glaube nicht, dass ich die Serie weiterverfolge, deshalb kann ich nur 2,5 Sterne vergeben.
Mord im Yoga-Bullerbü
STILL IST DIE NACHT ist der zweite Band der Maja-Topelius->Reihe der deutschen Krimiautorin Sandra Åslund. Das Cover mit einem blauen Holzhaus neben einer Schweden-Flagge passt hervorragend zum ersten, in grüngehaltenen Band und - wie dank der Werbung bekannt ist - ebenso gut zum in rot gehaltenen dritten Band. Sehr schön sind die im Innencover enthaltenen Karten der Schäreninsel Svartlöga, dem Schauplatz der Handlung. Wie bereits im ersten band gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit den verwendeten schwedischen Begriffen und Rezepte, die hier aber nicht zur Handlung passen.
STILL IN DER NACHT knüpft an die Ereignisse in IM HERZEN SO KALT AN, und es sicherlich von Vorteil, dass ich den ersten Band gelesen habe. Dennoch lässt sich das Buch wahrscheinlich auch ohne diese Vorkenntnisse lesen. Allerdings waren meine Erwartungen nach Band 1 relativ hoch, und - ich sage es gleich - Sandra Åslund konnte diese leider nicht erfüllen.
STILL IN DER NACHT dreht sich in weiten Teilen um die Beziehung zwischen den Freundinnen Maja und Emily. Die Ermittlerin nimmt an einem Yoga-Retreat der Freundin auf einer kleinen Schäreninsel teil. Was Sandra Åslund wunderbar gelingt, ist die Beschreibung der Insel und ihrer Atmosphäre. Auf Svartlöga leben heutzutage vor allem Sommerfrischler, aber es gibt keine Kanalisation und keinen Anschluss ans Stromnetz. Das klingt idyllisch und ein wenig nach Bullerbü. So stellt sich eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre ein, zumal auch gleich noch Midsommar gefeiert wird. Åslund lässt sich Zeit, bis die eigentliche Krimihandlung in Fahrt kommt. Die Leiche lässt auf sich warten. Stattdessen präsentiert die Autorin uns viel Meditation und Om, und noch viel mehr Privates aus dem Leben von Maja und Emily. Es gibt Konflikte um das Thema Vertrauen und Geheimnisse, und irgendwann beginnt mich dieser Zwist zwischen den beiden zu nerven. Vor allem, als es endlich eine Krimi-Handlung gibt und diese immer wieder in den Hintergrund gerät. Denn ehrlich gesagt kann ich Majas Verhalten diesbezüglich nicht nachvollziehen.
Ihr Kollege Pär nimmt hier nur eine Nebenrolle ein und Maja ermittelt inkognito. Allerdings überzeugt sie mich in dieser Rolle gar nicht. Zumal sie sich weiterhin mehr mit ihren persönlichen Befindlichkeiten auseinandersetzt als mit den eigentlichen Fällen. Zudem wirkt die Dramatik einer durch Unwetter von der Außenwelt abgeschotteten Insel während einer Mordermittlung sehr gekünstelt. Es stellt sich einfach kein Locked-Room-Feeling ein. Dazu liegt der Fokus zu wenig auf der Krimi-Handlung. Täter und Opfer werden nicht annähernd so tiefgehend dargestellt wie Maja und ihre Freundin. Die Ermittlungen nehmen weniger Raum ein als das Private und das Esoterische. Während Band 1 noch ein gesellschaftspolitisches Thema mitbehandelt, fehlt so ein interessanter Ansatz hier weitestgehend.
Dennoch war es eine angenehme Lektüre und ich werde sicherlich auch den dritten Band lesen, um die Serie zum Abschluss zu bringen. Für STILL IN DER NACHT kann ich aber nur drei Sterne vergeben.
⭐⭐⭐