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Stille Nacht, tödliche Nacht

24 mörderische Adventsgeschichten
Buch

Mit Beiträgen von: 

Taschenbuch, 368 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3956691180

ISBN-13: 

9783956691188

Auflage: 

1 (01.12.2018)

Preis: 

14,80 EUR

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 553.581
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3956691180

Beschreibung Verlag: 

Der etwas andere Weihnachtsgenuss!

Alljährlich bereitet die Adventszeit auf die weihnachtlichen Festtage vor. Kerzenlicht, Weihnachtssterne und der Geruch von gerösteten Mandeln gehören unbedingt dazu. Die besinnliche Zeit wird noch gemütlicher mit einem Buch. Der Bookspot Verlag veröffentlicht genau rechtzeitig die Anthologie „Stille Nacht, tödliche Nacht – 24 mörderische Adventsgeschichten“, herausgegeben von Petra und Uli Mattfeldt.

Der literarische Adventskalender beinhaltet 24 Geschichten, die auf Weihnachten einstimmen. Nicht immer ist das Warten auf das Christkind mit lieblichen Gesang und frohem Miteinander verbunden. Bei einigen Familienfeiern erhitzt sich nicht nur der Kerzenwachs, sondern auch das Gemüt. Nicht alles, was nach Mandeln schmeckt, ist auch genießbar. Die Autoren haben ihre eigene Vorstellung von der Heiligen Nacht und finden sogar eine Lösung, die Leichen festlich zu entsorgen. Rund ums Thema Weihnachten lassen sie es zwischenmenschlich knallen. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ minimiert sich die Anzahl der Figuren und das Fest rückt mit jedem Kapitel näher.

Die Schilderungen der mörderischen Weihnacht sind auf 300 Seiten verteilt. Sie sind lang genug, um beim Lesen eine dampfende Tasse Kakao oder Glühwein mit Vanillekipferl zu genießen. „Wir wollen unseren Lesern täglich eine besinnliche Auszeit vom Alltag und eine Prise schwarzen Humor bescheren“, so die Autoren.

Kriminetz-Rezensionen

Kurzweiliger Krimi Adventskalender

Die 24 kurzen und teils auch vergnüglichen Krimis zum Thema Weihnachten sind recht gut gelungen. Durchweg vielfältig ausgesucht, ist für jeden Leser etwas dabei. Verschiedene Autoren haben die Geschichten geschrieben – sogar ein Krimi mit Sherlock Holmes ist dabei – und verkürzen dem geneigten Leser die Zeit bis zum Weihnachtsfest.

Eine ansprechende Lektüre für zwischendurch!

Fröhliche ... mörderische Weihnachten

Weihnachtszeit, besinnliche Zeit. Doch gar so besinnlich, wenn mitunter dennoch weihnachtlich, geht es in dieser Anthologie gar nicht zu. Die Anthologie aus dem Bookspot Verlag ist ein lesbarer Adventskalender. Für jeden Tag im Advent gibt es eine kriminelle Geschichte, wobei nicht immer jemand ums Leben kommt. Mal ist es auch nur ein mörderischer Gedanke, eine kriminelle Handlung oder eine undurchsichtige Vergangenheit. Auch wird schon mal aus einem Täter ein Opfer.

Die Geschichten sind so vielfältig und facettenreich wie ihre Autoren/-innen:
- Michael Böhm – Schöne, friedvolle Weihnacht
- Christine Bonvin – Ein schönes Geschenk
- Reimer Boy Eilers – Dass alles Volk geschätzt werde
- David Frogier de Ponlevoy – Es begab sich aber zu der Zeit
- Heike Gellert – Das süße Grab
- Sylvia Grünberger – Büroabfälle
- Rainer Güllich – Die Kundin
- Dieter Hentzschel – Auf Teufel komm raus
- Christiane Höhmann – Schutzmantelmadonna
- Wolfgang Kemmer – Sherlock Holmes und das Weihnachtsdesaster von Worcester
- Arnold Küsters – Schöne Bescherung
- Roland Lange – Die Axt im Haus
- Nicola Lux – Doppelmord an Board
- Heidi Möhker – Am Ende ist Weihnachten
- Astrid Plötner – Das Versprechen
- Jennifer Rendla – Fest der Liebe
- Andrea Z. Rhein – Durchgeknallt
- Maria Rhein – Frohe Weihnachten, Tilda
- Nina Röttger – Morbidus und das Fest der Liebe
- Connie Roters – Gerners Schuld
- Claudia Schmid – Kipferlroulette
- Thomas Schrage – Fest der Lichter
- Petra Tessendorf – Grenzland
- Cecile Ziemons – Teilen

Einige Autoren /-innen waren mir schon bekannt und so freute ich mich auf ihre Geschichten. Andere waren Neuentdeckungen. Natürlich sagt einem bei einer Anthologie nicht jede Geschichte gleich zu. Doch finde ich, dass Anthologien eine tolle Möglichkeit darstellen, um unbekannte Autoren anzutesten. Meine persönlichen Favoriten sind „Kipferlroulette“ und „Ein schönes Geschenk“.

Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn es wiedermal etwas stressiger zugeht, sind kleine Krimigeschichten eine schöne Unterbrechung zum Innehalten und einfach nur mal entspannen.

Fazit:
Petra Mattfeldt hat zusammen mit ihrem Sohn Uli eine schöne Auswahl an kriminell guten Kurzgeschichten zusammengestellt, die mich unterhaltsam und spannend durch die Adventszeit begleitet haben.

Ohje, es weihnachtet sehr

„Stille Nacht, tödliche Nacht“ enthält 24 Geschichten rund um Weihnachten und kriminelle Machenschaften. Man kann diese Anthologie also wie einen Adventskalender handhaben, nämlich in der Adventszeit jeden Tag eine Geschichte lesen. Das muss man nicht, man kann auch in seinem Tempo mehrere Geschichten oder alles auf einmal lesen.

Die Geschichten sind alle von 24 verschiedenen Autoren geschrieben, Heike Gellert, Astrid Plötner, Roland Lange, Claudia Schmid und Thomas Schrage. Jeder hat seinen individuellen Schreibstil in seine Geschichte eingebracht, daher sind die Geschichten mal spannend, mal humorvoll, skurril oder nachdenklich.

„Schöne Bescherung“ von Arnold Küsters ist eine leicht traurige Geschichte. Sie handelt von Herbert Eisenstein, der als Weihnachtsmann verkleidet eine Bank ausraubt. Auf seiner Flucht versteckt er sich im Krankenhaus. Dort wird er aber von einer Krankenschwester gefunden, die ihn für den bestellten Weihnachtsmann für den schwerkranken Ben hält. So gerät der Bankräuber an das Bett eines sterbenden Jungen.

„Am Ende ist Weihnachten“ von Heidi Möhker ist eine amüsante Geschichte mit offenen Ende. Annegret muss mit ansehen, wie Paul, ihr Mann, sie umbringt und sich kurz danach mit seiner Geliebten zum Weihnachtsessen trifft. Dem Essen, das sie mit ihren selbst gesammelten Pilzen zubereitet hat. Aber nicht nur das Essen ist mörderisch!

„Kipferlroulette“ von Claudia Schmid erzählt von einem gut geplanten Neubeginn! Daniel ist ein erfolgreicher Banker, der durch Bitcons reich geworden ist. Er hat alles – auch eine Frau, die er über alles liebt. Nun sucht Daniel nach dem außergewöhnlichen Kick.

In „stille Nacht, tödliche Weihnacht“, zusammengestellt von Petra und Uli Mattfeldt, sollte für jeden Leser etwas dabei sein.