Cover von: Tannenmord im Weihnachtswald

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Tannenmord im Weihnachtswald

Morden ohne Sorgen. Der dritte Fall für Lokalreporter Frederik Loebell. Ein Potsdam-Provinz-Krimi
Buch
Taschenbuch, 200 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3741304611

ISBN-13: 

9783741304613

Auflage: 

1 (29.10.2024)

Preis: 

11,99 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 459.406
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3741304611

Beschreibung: 

Weihnachten steht vor der Tür und ganz Potsdam ist in besinnlicher Adventsstimmung. Nur Frederik Loebell sieht den Feiertagen mit Grauen entgegen: Erst soll er Kekse backen und jetzt auch noch einen Weihnachtsbaum schlagen.

Als er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion endlich den richtigen Baum gefunden hat, ist die Netzmaschine blockiert – mit einer Leiche.

Kurz darauf verschwinden auch noch fünfzig Tannenbäume und die vorweihnachtliche Gerüchteküche brodelt: Die Weihnachtsbaum-Mafia treibt in Brandenburg ihr Unwesen. Oder war es ein Mord aus Rache?

Zwischen Glühwein, Gänsebraten und Zimtsternen macht Loebell sich gemeinsam mit Dackel Wilhelm auf die Suche nach dem Mörder. Sogar Kommissarin Edda Kleist schlägt sich diesmal auf seine Seite. Noch ahnen sie alle nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schweben …

beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung.

Kriminetz-Rezensionen

Weihnachtshappen

Zum Inhalt:
Frederik Loebell steht vor einigen Herausforderungen: Plätzchen und Tannenbäume für Tante, Mutter und Freundin, dazu sein Job bei der Zeitung, - alles geben für die Seite Eins! Für die Tannenbäume zeigt sich eine einfache Lösung, - schließlich hat man einen Produzenten direkt vor der Brandenburger Nase. Leider findet sich eine Leiche in der Netzmaschine und Frederik beginnt zu ermitteln, um Weihnachten zu retten. In jeder Beziehung.

Mein Eindruck:
Die perfekte Krimigeschichte zur Weihnachtszeit: Ein bisschen Komik, ein bisschen Ermittlung, sympathische Figuren in schöner Umgebung und ein Hund. Zwar sind die Sympathien schnell verteilt (und damit auch klar, wer den ultimativen Dreck am Stecken hat), aber Buchholz findet noch einige Möglichkeiten, seinen Helden in unangenehme Situationen zu bringen, die bei den Lesern ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Dass die Story nicht nur passend zur Weihnachtszeit mit Friede, Freude und Eierkuchen, sondern auch mit einem Cliffhanger zum nächsten Buch endet, kann man ihm nicht übelnehmen. Zu viel Spaß hat man an den kleinstädtischen Problemen und spitzbübischen Lösungen derselben.

Mein Fazit:
Liebenswert

Loebell agiert auch im dritten Fall, wie man es von ihm gewohnt ist

Buchmeinung zu Andreas K. Buchholz – »Tannenmord im Weihnachtswald«

»Tannenmord im Weihnachtswald« ist ein Kriminalroman von Andreas K. Buchholz, der 2024 bei beTHRILLED erschienen ist.

Zum Autor:
Andreas K. Buchholz ist das Pseudonym von Andreas Kuenne. Er wohnt seit 20 Jahren in Berlin, seit Kurzem auch mit Zwergdackel. Der große Potsdam-Fan hat seine berufliche Laufbahn als Autor beim Axel Springer Verlag sowie als TV-Redakteur begonnen. Danach war er viele Jahre Pressesprecher verschiedener Theater in Berlin, Stuttgart und Hamburg.

Zum Inhalt:
Der Journalist Frederick Loebell findet eine Leiche, als er den geschlagenen Weihnachtsbaum einnetzen will. Loebell und seine Bekannten ermitteln wieder mit Hochdruck, und das mitten im Weihnachtsstress.

Meine Meinung:
Die Figuren in diesem Buch sind meist liebevoll und sympathisch gezeichnet, haben aber auch ihre mehr oder weniger großen Macken. Etwas Zeit brauchte ich, um die Verwandtschaftsbeziehungen der Beteiligten zu durchschauen. Der Fall ist komplizierter als gedacht, steht aber auch einige Zeit nicht wirklich im Mittelpunkt. Der Erzählton ist launig und die Geschichte wird mit Humor bis ins slapstickhafte vorgetragen. Loebell steckt voll im Weihnachtsstress, weil er neben seiner Arbeit noch drei Weihnachtsbäume besorgen soll und zudem noch jede Menge Kekse backen soll. Loebell wirkt in privaten Dingen oft etwas zerstreut und unaufmerksam, was ihm weiteren Stress einbringt. Erst mit dem zweiten Toten nimmt der Fall Fahrt auf und die Spannung steigt. Das Ermittlerteam um Frederic Loebel zeigt sich aufmerksam und zieht die richtigen Schlüsse. Während einer Kinderbescherung kommt es zu einem passenden Showdown und der Fall wird vollständig und nachvollziehbar gelöst. Man spürt die Liebe des Autors zu Potsdam in vielen Details, aber der eigentliche Kriminalfall war mir zu sehr ins Abseits geraten. Der Schreibstil ist ansprechend, während die Figuren etwas überzeichnet waren. Die Geschichte wird meist aus der Perspektive der Hauptfigur erzählt, der manchmal etwas zu sehr chaotisch wirkt.

Fazit:
Ein Regionalkrimi mit angenehmen Schreibstil, der sich zu oft in Nebenhandlungen verlor. Deshalb bewerte ich den Titel mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).