Cover von: Tatort Trelleborg

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Tatort Trelleborg

Der erste Fall für Polizeimeisterin Gunni Hilding
Buch
Broschiert, 400 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3764510153

ISBN-13: 

9783764510152

Auflage: 

1 (16.04.2026)

Preis: 

17,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 58.544
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3764510153

Beschreibung: 

Ein Kind kann kein Mörder sein – oder doch? Die junge Polizistin Gunni ist überzeugt, dass der wahre Täter noch nicht gefasst wurde …

Trelleborg, Südschweden, 1989: Polizeimeisterin Gunni Hilding wird überraschend vom Dezernat für Gewaltverbrechen rekrutiert. Doch die junge Beamtin fühlt sich der Aufgabe alles andere als gewachsen: Von ihren eigenen Eltern verstoßen, muss ausgerechnet Gunni ein Verbrechen aufdecken, das eine Familie zu zerreißen droht. Denn ein achtjähriges Kind ist spurlos im Wald verschwunden …

Fünf Jahre später wiederholt sich ein ähnlicher Fall – Gunni sieht als Einzige eine Parallele. Und wenn sie recht hat, bedeutet das, dass ein gefährlicher Serientäter noch immer auf freiem Fuß ist.

Auftakt der neuen hoch spannenden Ermittlerkrimireihe von SPIEGEL-Bestsellerautor Mattias Edvardsson.

Wenn Sie packende skandinavische Spannung mögen, lesen Sie auch die anderen Romane von Mattias Edvardsson!

Kriminetz-Rezensionen

Tatort Trelleborg

Ein Schwedenthriller, der atmosphärisch, spannend und voller ungelöster Probleme zu sein scheint. In dem kleinen abgelegenen Ort Gabeljung wird der achtjährige Robin vermißt. Seit er mit den beiden Nachbarsjungen im Wald verstecken gespielt hat, bleibt er verschwunden.Dann wird er erschlagen im Moor gefunden. Die junge Polizeimeisterin Gunni Hilding wird für diesen Mordfall zum Dezernat für Gewaltverbrechen abgeordnet. Gunni fühlt sich noch ziemlich unsicher, da sie sich nach einer sehr strengen und schweren Jugend bei ihrer Tante niedergelassen hat. Die Polizei führt Verhöre, so manche Personen in dem kleinen Ort sind verdächtigt. Da ist zum einen der Stiefvater von Robin, stets voller Jähzorn und dem Alkohol sehr zugeneigt. Die beiden Jingerts Brüder, Einzelgänger und immer nur am Schrauben und Reparieren von Fahrzeugen. Auch bei ihnen hält sich Robin gerne auf. Da gibt es noch Ekel-Bengt, einen heruntergkommenen Mann, der mit seinem Moped durch die Gegend fährt und mit Kindern redet. Schließlich werden dann auch noch die beiden Nachbarsjungen Daniel und Dennis verdächtigt, da sie sich oft mit Robin in die Haare lagen. Auch der biedere schweigsame Allan kommt in Verdacht, der mit seiner Frau im Haus nebenan wohnt. Dann machen wir einen Zeitsprung fünf Jahre später und wieder wird ein Junge ermordet, der Robin unheimlich gleich sieht. Und hier geben Zeugen verschiedene Aussagen ab. Gunni und ihre Kollegin Inga ermitteln dann auf eigene Faust weiter und können den Täter, der beide Jungen getötet hat, entlarven. Die Autoren beschreiben das Leben und die Eigenheiten der alles etwas schrulligen Bewohner des Dorfes sehr genau und exakt, jeder kennt jeden und jeder weiß etwas Negatives über den anderen. Die glühende Sommerhitze spüren wir fast selbst beim Lesen, die Landschaftsbeschreibungen, die Wälder, Wiesen, die Natur. Alles findet in dem Buch immer wieder seinen Platz. Auch die persönlichen Probleme von Gunni, ihr Zaudern, ihr Gerechtigkeitssinn ist für alle spürbar. Die kurzen Kapitel lassen sich sehr gut lesen, die Spannung steigt, weil uns immer wieder ein neuer Täter vorgesetzt wird. Leider endet das Buch mit einem Cliffhanger und man muß sich gedulden, bis der zweite Teil über die Polizistin Gunni Hildung erscheint. Das Cover zeigt uns eine schwedische Landschaft mit dem typischen roten Häusern a la Michel von Lönneberga und in das Wasser ragenden Schären.

Nichts ist wie es scheint

Das schöne Cover verspricht nicht zu viel. Ein rotes Häuschen am Waldesrand an einem idyllischen See gelegen.
Dass dort ein Mord passiert ist, ist schlecht vorstellbar.
Gleich am Anfang geht es sehr spannend los und ohne Umschweife ist man mitten drin im Geschehen.
Mattias Edvardsson hat eine besondere Ermittlerin erschaffen.
Gunni Hilding, Polizeimeisterin, ist in einer Familie aufgewachsen, die den Zeugen Jehovas angehört.
Als der kleine Robin im Wald tot aufgefunden wird, heuert der Chef vom Dezernat für Gewaltverbrechen Gunni an.
Überhaupt der Wald und die Umgebung.
Die Beschreibung der Orte und Menschen in dieser abgelegenen Gegend.
Alles ist so gut beschrieben, dass ich mich mitten drin und dazugehörig fühlte.
Der Autor spielt geschickt mit den Ängsten. Ein Mörder treibt sein Unwesen und es könnte jeder gewesen sein.
Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen stark besetzt und sehr gut beschrieben.
Der Schreibstil ist fließend, die Kapitel sind kurz gehalten.
Dadurch wird alles sehr intensiv und besonders realistisch.
Ein guter schwedischer Krimi, atmosphärisch dicht, der durch seine Authentizität überzeugt.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt,
habe mit Rätseln können und ein tolles Kopfkino gehabt.

Leiser Reihenauftakt, der mich nicht packen konnte

**Inhaltsangabe Verlag:**
Ein Kind kann kein Mörder sein – oder doch? Die junge Polizistin Gunni ist überzeugt, dass der wahre Täter noch nicht gefasst wurde ...
Trelleborg, Südschweden, 1989: Polizeimeisterin Gunni Hilding wird überraschend vom Dezernat für Gewaltverbrechen rekrutiert. Doch die junge Beamtin fühlt sich der Aufgabe alles andere als gewachsen: Von ihren eigenen Eltern verstoßen, muss ausgerechnet Gunni ein Verbrechen aufdecken, das eine Familie zu zerreißen droht. Denn ein achtjähriges Kind ist spurlos im Wald verschwunden … Fünf Jahre später wiederholt sich ein ähnlicher Fall – Gunni sieht als Einzige eine Parallele. Und wenn sie recht hat, bedeutet das, dass ein gefährlicher Serientäter noch immer auf freiem Fuß ist.

**Meine Inhaltsangabe:**
1989 in Südschweden in einer kleinen Gemeinde mit einer Handvoll Häusern verschwindet der achtjährige Robin im Wald, wo er mit Nachbarjungen gespielt hat. Da Gunni ursprünglich aus der Gegend kommt, wird sie kurzerhand zur Mordkommission abkommandiert. Und tatsächlich können sie im Wald nur noch Robins Leiche finden. Verdächtige gibt es zur Genüge, jeder scheint etwas zu verbergen, bis die Nachbarjungen, die mit Robin im Wald waren, die Tat gestehen. Gunni, ehemalige Zeugin Jehovas und von ihren Eltern, die Teil dieser Organisation sind, verstoßen fühlt sich unzulänglich in der Mordkommission und geht wieder zurück zum Streifendienst und ist fünf Jahre später, 1994, eine der ersten an einem neuen Tatort: wieder ein etwa achtjähriger Junge, der Robin zudem verblüffend ähnlichsieht. Bei Gunni schrillen die Alarmglocken! Wurde Robins Fall vielleicht zu schnell zu den Akten gelegt?

Erster Satz: »Vom Hängesessel neben der blühenden Traubenkirsche hatte Lola Falk einen freien Blick auf die wogende Hügellandschaft jenseits des Grönbyvägen.«

**Mein Eindruck:**
Nachdem ich vom Autor bereits DIE LÜGE kenne, bin ich mit großen Erwartungen an diesen Reihenauftakt rangegangen. Die sehr kurzen Kapitel machen es einem leicht, immer weiter und weiter zu lesen, dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Der Anfang war ein wenig zäh und die vielen Abstecher in Gunnis Privatleben, welches von ihrem Ausschluss bei den Zeugen Jehovas dominiert wird, waren mir einfach zu viel. Klar, man muss als Leser die Hauptfigur einer Reihe anfangs kennenlernen, doch hier war mir der Zeugen Jehovas-Anteil einfach to much. Ebenso wie die vielen Verdächtigen, die sich hier quasi die Klinke in die Hand geben. Vom Autor auf falsche Fährten gelockt zu werden, mag ich total gerne. Aber wenn quasi jede Figur mithilfe kleiner Ungereimtheiten zum Verdächtigen hochstilisiert wird, finde ich das nicht gut. Das letzte Drittel etwa war dann durchaus spannend und sehr gut zu lesen. Die Aufklärung ging mir dann aber zu flott, da hätte ich gern ein bisschen mehr Ausführlichkeit gehabt zu Motiven und Hintergründen. Toll dagegen fand ich wie ausgearbeitet wurde, was Anschuldigungen anrichten können. Ich habe das Buch vor drei Tagen beendet und es spukt mir so gar nicht mehr im Kopf herum. Von daher vergebe ich hier 3 Sterne (was bei mir GUT bedeutet, nur halt nicht (4) SEHR GUT und schon gar nicht (5) AUSGEZEICHNET). Die Fortsetzung reizt mich eher wenig, mir liegt das Hauptaugenmerk hier zu dolle auf Gunni und die Zeugen Jehovas.

Überhaupt nicht mein Fall

Ich durfte dieses Buch kostenfrei und unentgeltlich testlesen. Dies ist mein erstes Buch des BestsellerAutors Mattias Edvardsson und der Auftakt einer neuen Ermittlerkrimireihe.
Die Geschichte handelt im Jahr 1989, was mich nicht gestört hat. Der Text auf dem Cover erwähnt die Geschichte über eine Ermittlerin, die eine schwierige Kindheit hatte und in einem Fall eines verschwundenen Kindes ermitteln soll. Das liess mich voller Spannung mit dem Lesen beginnen, da auch der Klappentext das Buch als neu und hoch spannend bezeichnete.
Leider konnte ich kaum in das Buch rein finden. Die schwedischen Namen und Orte. Die Ermittler, wer hat wo was zu sagen. Dann waren mir die Verknüpfungen der einzelnen Familien, wessen Kinder sind mit wem usw. etwas suspekt. Ich verlor sehr schnell den Faden und zog mich zäh durch das Buch. Bei mir kam die Hochspannung definitiv nicht an. Ebenso war zeitweise gelangweilt, durch die Aufführungen über Zeugen Jehovas.
So leid es mir tut, ich kann an diesem bestenfalls Krimi nichts positives für mich finden.