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Teufelsnetz

Der zweite Fall für Kommissarin Jessica Niemi. Thriller
Buch
Broschiert, 512 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3785727542

ISBN-13: 

9783785727546

Auflage: 

1 (29.10.2021)

Preis: 

16,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3785727542

Beschreibung von Bücher.de: 

Helsinki 2020: Zwei erfolgreiche Blogger sind spurlos verschwunden. Kurz darauf wird deren Tod in den sozialen Medien gemeldet. Ein geschmackloser PR-Gag? Als eine junge Frau, gekleidet wie ein Manga-Mädchen, am Strand tot angespült wird, vermutet die Kriminalpolizei einen Zusammenhang.

Jessica Niemi übernimmt die Ermittlungen, und sie kommt schon bald einem skrupellosen Netzwerk auf die Spur, das offenbar Mädchen an Manga-Fetischisten vermittelt. Zum Sex – und zum Töten …

Kriminetz-Rezensionen

Teufelsnetz (Max Seeck)

Jessica Niemi kommt nicht zur Ruhe: Nicht nur, dass sie beim Joggen attackiert wird, der Konflikt mit ihrer Dezernatsleiterin spitzt sich zudem weiter zu. Als dann das Verschwinden zweier bekannter Blogger aus Helsinki für Aufsehen sorgt, muss sich Jessica gemeinsam mit ihrem Team jedoch ganz auf die Suche nach den beiden begeben. Denn spätestens als eine junge Frau, gekleidet im auffälligen Manga-Stil, tot aufgefunden wird, nimmt der Fall an Brisanz zu…

„Teufelsnetz“ heißt der zweite Band um Jessica Niemi, die toughe Ermittlerin, den der finnische Autor Max Seeck veröffentlicht hat. Im Vorgänger „Hexenjäger“ wurde ja bereits eine interessante Rahmenhandlung um einige Geheimnisse aus Jessicas Vergangenheit aufgebaut, was hier zwar nicht sonderlich vertieft wird, der Charakter der Ermittlerin wird aber auch hervorragend eingebracht – ständig unter Strom, immer kurz vor der Explosion und alles andere als ehrlich zu ihren Mitmenschen, und auch zu ihr selbst. Und hier werden noch einige gelungene Facetten neu hinzugefügt, was den Charakter noch greifbarer wirken lässt. Das gilt auch für die anderen wichtigen Figuren der Reihe, über die man stückchenweise in kleinen Nebenarmen etwas Neues erfährt. Das ist gut gelungen und wird sehr gelungen in die Atmosphäre des Buchs integriert, die sehr dicht und packend geraten ist. Schon durch zwei düstere Szenen ganz zu Beginn wird die Stimmung sehr eingängig beschrieben, die sich durch die gesamte Handlung zieht. Die Themenwahl ist sehr aktuell, dreht sich um die düsteren Seiten von Social Media, aber auch um menschliche Abgründe und Perversionen, ohne allzu explizit zu werden.

De Verlauf ist von Anfang an spannend und temporeich, was sich im Verlauf der Handlung immer weiter zu steigern weiß. Dabei gibt es auch einige packende Actionmomente, was aber nur eine gelungene Verzierung ist – der Verlauf der Ermittlungen und immer neue Hinweise sind hier der Fokus. Sehr gelungen ist wieder, dass aus verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitebenen erzählt wird, das ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch eine große Komplexität ermöglicht. Und trotz ausführlicher Ausführungen kommt am Ende eine unvorhergesehene und packende, aber dennoch glaubhafte Auflösung, die den Roman sehr gelungen abschließt.

Auch „Teufelsnetz“ hat mich überzeugt, wegen des düsteren und aktuellen Themas und der dichten Stimmung sogar noch ein wenig mehr als der erste Band der Reihe. Spannung, Tempo und Atmosphäre sind von Anfang an bestechend, der Verlauf ist packend, die Figuren sehr überzeugend dargestellt. Schön, dass die Geschichte um Jessica Niemi zwar sanft weiterentwickelt wird, aber nicht zu sehr im Fokus steht.

Kein wirklicher Thriller

In Helsinki sind zwei erfolgreiche Blogger nach einem Event verschwunden. Kurz darauf wird eine junge Frau in Manga-Kleidung am Strand tot aufgefunden. Die Kriminalpolizei vermutet einen Zusammenhang und Jessica Niemi und ihr Team ermitteln.

Dieser Krimi von Max Seeck zeigt die Welt der Influencer und der fast unbegrenzten Möglichkeiten des Internets und der Social Media. Ein Netzwerk, dessen Ziel es ist, Mädchen an Männer mit absonderlichen Neigungen zu verkaufen, arbeitet anonym und bedient sich der bekannten Influencer, wie es scheint. Der Einblick in die Wege, welche die Informationen nehmen, die Nutzer täglich ins Netz stellen, war erschreckend und lässt die Befürchtungen des Nutzers und Leser dieses Romans Realität werden.

Die Geschichte beginnt spannend mit dem Hype um die verschwundenen Blogger und dem Auffinden des Manga-Mädchens. Die Ermittlerin Jessica Niemi wird ebenfalls von einem Unbekannten angegriffen, verstrickt sich dann allerdings in Gedanken, die ihre Vergangenheit betreffen, was man als Leser*in nicht ganz nachvollziehen kann. Im Laufe des Buches versteht man die Protagonistin allmählich und lernt ihre Träume und Gedanken verstehen. Auch über das Privatleben der anderen Ermittler des Teams wie Jussuf und der neuen Chefin Helena Lappi erfährt man viel.

Durch diese privaten Hintergründe der Charaktere verliert der Krimi viel an Tempo und wird sehr langatmig. Für mich braucht ein Thriller vor allem gute Ermittlungsarbeit und einen Einblick in die Gedanken des Täters, damit die Spannung vom Beginn bis zum Ende aufrechterhalten bleibt.

Die Thematik an sich finde ich interessant und auch die Tatsache, dass Kriminelle das Netz nutzen, um anonym ihren dunklen Geschäften nachzugehen, wird beeindruckend und ausführlich behandelt. Die Auflösung ist überraschend und der Leser kommt erst auf den letzten Seiten auf diese Spur.

Der verstorbene Vorgesetzte Niemis ist in diesem Krimi noch deutlich spürbar, wen man den Hexenjäger nicht kennt, fehlt hier ein wenig das Verständnis.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, die Charaktere sind gut entwickelt, die Verwirrung insgesamt sicher gewollt.

Mir ist dieses Buch nicht wirklich spannend genug, ich gebe 3 Sterne.

Teuflisch, spannend, unterhaltend

Lisa und Jason, die momentan populärsten Social-Media-Promis und Lifestyle-Blogger Finnlands, sind spurlos verschwunden, nachdem sie auf der Party des Rappers Kek Mace dessen neuestes Album gefeiert hatten. Fast zeitgleich wird eine als Manga-Mädchen verkleidete junge Frau tot an den Strand gespült – Zufall? Oder haben diese beiden Fälle miteinander zu tun?

Meine erste Begegnung mit Max Seeck. »Hexenjäger«, den ersten Band der Reihe um Jessica Niemi habe ich (noch) nicht gelesen. Auch wenn einiges auf diesen Vorgängerband hindeutet, war ich doch gleich mittendrin. Wohl dosiert bindet der Autor alles Nötige in sein »Teufelsnetz« ein, sodass ich mir einen guten Überblick in das Leben und Wirken seiner Protagonisten verschaffen konnte.

Eine so ganz andere Welt, in die ich mitgenommen werde. Es gibt sie zuhauf, die Blogger und Influencer. Jeder möchte berühmt sein, viel Geld mit dem Werben für alles Mögliche verdienen, nur wenige schaffen den Aufstieg in diese Scheinwelt. Social Media ist das Thema unserer Zeit, die jungen Leute kennen es gar nicht mehr anders. Abgründe tun sich auf, es geht ins Verborgene, das Darknet verspricht Schutz. Und Manga in seiner ursprünglichen Form ist der japanische Begriff für Comics, die Verkleidung weckt Begehrlichkeiten. Phantasien können ausgelebt, die Spuren nicht zurückverfolgt werden. Die skrupellosen Machenschaften derer, bei denen ein Menschenleben nicht zählt – der Autor versteht es hervorragend, all diese verwerflichen Grausamkeiten in unterhaltsamer Form aufzubereiten.

Vor diesem Hintergrund ermittelt Jessica Niemi, die brillante Polizistin. Max Seeck hat mit ihr eine nahbare Figur erschaffen, die man einfach mögen muss, auch wenn sie ihre Geheimnisse hat. So ganz anders lebt, als es den Anschein hat. Alle Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, sind auf ihre Art einzigartig. Die Handlung schreitet voran, so manches Mal kommen sie nicht weiter, stehen vor verschlossenen Türen. Der Mix aus Privatem und der Ermittlungsarbeit um das Verschwinden der beiden Blogger und den Tod des Manga-Mädchens ist gut austariert. Jessica lässt nicht locker, Hindernisse sind da, um aus dem Weg geräumt zu werden, aber auch sie stößt an ihre Grenzen. Und – nicht jeder meint es gut mit ihr.

Ich lese einen raffiniert gemachten Thriller, der all das hat, was eine gut durchdachte Story braucht. Der Autor lässt seine Leser tief blicken, führt sie dann aber doch in eine Richtung, in der es scheinbar nicht weitergeht. Spannend, irritierend und zutiefst verstörend geht es zu. Ein Buch, das man nicht weglegen kann, es kommt immer wieder anders – bis zum bitteren Ende.

Jessica Niemis Spuren werde ich weiterverfolgen. »Teufelsnetz« – ein teuflisch guter Thriller, den Max Seeck hier vorgelegt hat.

Ein gut konstruierter finnischer Thriller mit einer durchgehend düsteren und bedrohlichen Stimmung!

»Teufelsnetz« von Max Seeck ist ein finnischer Thriller und der zweite Band der Jessica-Niemi-Reihe, der am 29.10.2021 im Lübbe Verlag erschienen ist. Letztes Jahr habe ich den ersten Band »Hexenjäger« gelesen, der mir bis aufs Ende, super gefallen hat. Diese Fortsetzung hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen, auch das Ende hat mir diesmal um einiges besser gefallen. Und da diese Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger endet, bin ich auf eine (hoffentlich schnelle) Fortsetzung sehr gespannt. Man kann diesen Thriller natürlich ohne Vorkenntnisse des Vorgängerbands lesen, jedoch empfehle ich bei eins anzufangen. Einige Situationen versteht man danach um einiges besser und kann den Gedanken der Protagonisten so besser folgen.

Der ehemalige Hauptkommissar Erne schwebt, obwohl er nicht mehr unter den Lebenden weilt, wie ein unsichtbarer Geist durch die Handlung. Die neue Hauptkommissarin Helena Lappi macht diesen Verlust noch deutlicher, da sie mit ihrer kalten und unsympathischen Art Niemis Seelenverwandten nicht annähernd das Wasser reichen kann. Ernes Seele ist im Hintergrund sehr präsent und der Verlust hat dem Team der finnischen Kriminalpolizei sehr zu schaffen gemacht.

500 Seiten, die einen Prolog und 117 Kapitel enthalten, haben mich bestens unterhalten. Die Spannung wurde schnell aufgebaut und hat sich bis zum Schluss gehalten. Das letzte Drittel hat mir richtig Gänsehaut beschert, denn dann wurde es mit vielen unerwarteten und völlig überraschenden Wendungen unheimlich rasant. Die Atmosphäre ist spürbar düster und passt perfekt zu diesem spannenden Nordic-Crime-Thriller. Ich wurde regelmäßig auf falsche Fährten geführt, bis zum Schluss bin ich nicht von selbst auf diese geniale Auflösung gekommen. Ein mega Showdown, der mir diesmal alle Fragen beantwortet hat, ist dem Autor sehr gelungen. Ein temporeiches Verwirrspiel an Verdächtigen hat dafür gesorgt, dass ich voll und ganz in den Bann gezogen wurde. Somit habe ich an dieser gut durchdachten Story diesmal nichts zu kritisieren. Einige Zusammenhänge waren anfangs etwas verwirrend, haben sich aber im Laufe der Handlung gut strukturiert entwickelt. Sie ergaben vollständige Bilder, die ich auch klasse vor Augen hatte. Denn der detaillierte, flüssige und authentische Schreibstil sorgt für eine lebendige Handlung, die ich mir auch als Film sehr gut vorstellen könnte.

Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln diesmal unter der neuen Hauptkommissarin Helena Lappi. Die angespannten Situationen zwischen den Ermittlern, besonders zwischen Niemi und Lappi, waren während den Ermittlungen deutlich zu spüren.

Lappi ist ein Charakter, den ich anfangs nicht richtig einschätzen konnte. Im weiteren Verlauf hatte aber auch sie einige Überraschungsmomente parat. Dass ihr Niemi von Anfang an ein Dorn im Auge war, konnte ich deutlich an ihren Gedanken und Handlungen erkennen. Sie ist auf jeden Fall ein interessanter Charakter, der gut in diese Story reingepasst hat. Auch die restlichen Charaktere sind zwar skurril, jedoch interessant und sie haben sich in diesem Band deutlich tiefer entwickelt.

Im Vordergrund steht ganz klar Niemi, die immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Sie ist eine mysteriöse und taffe Erscheinung, die unheimlich stark ist. Jedoch kommt ihre emotionale Seite regelmäßig zum Vorschein, sodass sie mir insgesamt sehr sympathisch war. Ihre düstere Vergangenheit wird regelmäßig zur Sprache gebracht, ihr aktuelles Geheimnis versucht sie mit allen Mitteln vor ihren Kollegen zu verheimlichen. Denn sie lebt in zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Stimme ihrer toten Mutter führt sie durchs Leben, diese Situationen sorgten für leichte Mystery-Momente. Dass die taffe, finnische Ermittlerin immer für die falschen Männer Gefühle entwickelt, wird auch in diesem Thriller wieder deutlich.

Der Plot ist wirklich geschickt und gut durchdacht aufgebaut. Ständig war ich am Miträtseln, um eine Verbindung zwischen den verschwundenen Bloggern, den zahlreichen Manga-Bildern und den mysteriösen Hashtags auf Instagram zu erkennen. Manga-Fetischisten sind nur ein Bruchteil von grausamen Machenschaften, die mit der Zeit ans Licht kamen. Deren brutales und verstörende Ausmaß wurde bis zum Schluss detailliert beschrieben, damit die hier beschriebenen Abgründe zum Greifen nah waren.

Für mich ist »Teufelsnetz« eine enorme Steigerung zum ersten Band, weshalb ich eine glasklare Leseempfehlung ausspreche!

Verschwundene Blogger

Zwei spurlos verschwundene Blogger aus Helsinki halten Jessica Niemi und ihr Team in Atem. Nur kurze Zeit später wird auf deren Profil ein Post über ihren Tod veröffentlicht. Ist alles nur ein PR-Gag? Als kurz darauf eine Tote, verkleidet als Manga-Mädchen, an Land gespült wird, vermutet Jessica einen Zusammenhang. Je tiefer sie gräbt, desto mehr kommt sie einem skrupellosen Netzwerk auf die Spur.

»Teufelsnetz« ist der zweite Teil der Jessica Niemi-Reihe. Er lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Es wäre nur vorteilhaft, den ersten Band auch zu kennen, da man dann Jessica schon etwas mehr kennt, sonst könnte sie sehr schnell komisch auf den Leser wirken.

Jessica ist auch nicht eine Ermittlerin, wie man sie sonst aus anderen Reihen kennt. Sie hat eine schwere Kindheit durchgemacht und schon einige nahestehenden Menschen verloren. Sie hat eine offene und direkte Art, stößt damit auch bei dem ein oder anderen immer mal wieder an. Außerdem leidet sie unter Wahnvorstellungen. Die hat der Autor sehr gut beschrieben, sodass man als Leser sie quasi selbst fühlt.

Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Nur die finnischen Orts- und Straßennamen waren manchmal ein Stolperstein. Die Beschreibung der Umgebung war sehr gut, man konnte sich alles sehr gut vorstellen und es kam die typische düstere Stimmung auf.

Die Handlung ist sehr gut konstruiert. Unerwartete Wendungen, verschiedene Perspektiven und einige Überraschungen machen es spannend. Durch viele falsche Fährten läuft man immer wieder ins Leere. So bleibt es auch spannend bis zum Schluss. Bisschen mehr Nervenkitzel hätte es ruhig noch sein können.

Hier wurde auch sehr gut die Gefahren der sozialen Netzwerke aufgezeigt. Was alles passieren kann, wenn man quasi sein ganzes Leben mit der Öffentlichkeit teilt. Vielleicht wird dem einen oder anderen ja dadurch auch die Augen geöffnet.

Mein Fazit:
Diesen Teil fand ich definitiv besser als Teil 1. Tolle düstere Stimmung bei einer gut konstruierten Handlung. Bisschen mehr Nervenkitzel noch, dann hätte es volle Punktzahl gegeben. So bekommt Teufelsnetz 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir.

Jessica Niemi ermittel wieder

Zwei bekannte Blogger, Lisa Yamamoto und Jason Nervander, verschwinden in Helsinki und kurz darauf wird deren Tod in den sozialen Medien gemeldet. Zuerst wird dies als Prank gedeutet, um die Follower-Zahlen in die Höhe zu treiben, doch als ein Mädchen tot am Strand gefunden wird, gekleidet und geschminkt wie ein Manga, sehen Jessica Niemi und ihr Team hier schnell einen Zusammenhang. Schon bald kommen sie einem perfiden Netzwerk auf die Spur.

Auch in diesem zweiten Teil der Jessica-Niemi-Reihe wird von Anfang an eine atemberaubende Spannung aufgebaut. Die düstere und beklemmende Atmosphäre ist geradezu greifbar. Die Handlung war sehr komplex und mit den Verstrickungen und unerwarteten Wendungen hat mich die Story sofort in ihren Bann gezogen.

Hinweise auf den ersten Fall des Teams tauchen hier immer wieder mal auf und auch wie in »Hexenjäger« lernen wir die Protagonisten durch Informationen aus der Vergangenheit gut kennen. Allen voran Jessica, die sich weiterhin mit ihrer nicht ganz einfachen Vergangenheit auseinandersetzten muss.

Der Autor greift hier in seinem Werk mit den Bloggern, die Ihr Privatleben in den sozialen Netzwerken veröffentlichen, und der damit einhergehenden Gefahr ein aktuelles Thema auf.

Zeitweise geht zwischendurch ein bisschen die Spannung verloren, deshalb ziehe ich einen halben Stern ab. 4,5 Sterne von mir für diese fesselnde Story. Dieses aufregende Leseerlebnis kann ich nur empfehlen.

Gute Fortsetzung

Zum Inhalt:
Helsinki 2020: Zwei erfolgreiche Blogger sind spurlos verschwunden. Kurz darauf wird deren Tod in den sozialen Medien gemeldet. Ein geschmackloser PR-Gag?

Als eine junge Frau, gekleidet wie ein Manga-Mädchen, am Strand tot angespült wird, vermutet die Kriminalpolizei einen Zusammenhang. Jessica Niemi übernimmt die Ermittlungen, und sie kommt schon bald einem skrupellosen Netzwerk auf die Spur, das offenbar Mädchen an Manga-Fetischisten vermittelt. Zum Sex – und zum Töten …

Meine Meinung:
Auch Band 2 rund um die Ermittlerin Jessica Niemi hat mir gut gefallen, der Schreibstil war flüssig, die Kapitel angenehm von der Länge. Auch wenns anfangs etwas gedauert hat, bis so richtig Spannung aufkam, kam man gut in die Story hinein und rätselte mit, wer es denn nun sein könnte. Auch Jessicas private Probleme und die mit ihrer neuen Chefin passen sehr gut in die Geschichte. Ich hatte viele Verdächtige, aber der Autor schaffte es, mich komplett hinters Licht zu führen, so dass ich am Ende ziemlich überrascht war. Das Zusammenspiel zwischen Jessica und ihren Kollegen hat auch wunderbar gepasst. Alles in einem ein guter Thriller, mit dem ich leichte Anlaufschwierigkeiten hatte, aber am Ende gut unterhalten worden bin. Die Freude auf Band 3 ist vorhanden.