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Tiefer Fall

Band 2 der Doggerland-Trilogie. Kriminalroman
Buch
Broschiert, 448 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3471351833

ISBN-13: 

9783471351833

Erscheinungsdatum: 

31.01.2020

Preis: 

15,00 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3471351833

Beschreibung von Bücher.de: 

Der 2. Fall für Karen Eiken Hornby im sagenumwobenen Doggerland.

Es ist Weihnachten, als ein Toter auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, gefunden wird. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen - erleichtert, auf Weihnachten verzichten zu können. Ein weiterer Mord zeigt eine Verbindung zu einer örtlichen Whiskydestillerie, aber am meisten beunruhigt Karen, dass ihre eigene Familie in den Fall verwickelt zu sein scheinen. Der Fall wird mehr und mehr zu einem Balanceakt zwischen Karens Privatleben und ihrer Rolle als Polizistin.

Kriminetz-Rezensionen

Doggerland - herrlich entspannter Krimi-Lesestoff aus Schweden...!

Autorin:
Maria Adolfsson wurde in Schweden geboren und bringt mit »Tiefer Fall« den 2. Teil einer Serie um die Kriminalinspektorin Karen Eiken Hornby heraus, die auf der fiktiven Doggerland Inselgruppe spielt.

Inhalt:
Kriminalinspektorin Karen Eiken Hornby ist eigentlich noch krankgeschrieben, aber sehnt sich wieder nach einer Aufgabe, zumal sie an den Weihnachtsfeiertagen umzingelt von ihrer Familie und Freunden gerne dem Trubel entfliehen würde. Da kommt ihr die Bitte ihres Chefs gerade recht und sie übernimmt die Untersuchung des zu Tode gekommenen Fredrik Stuub auf der Insel Noorö, die ihr aus ihrer Jugend wohl bekannt ist … zusammen mit den oft grummelnden Kollegen Larsen und Brodal keine leichte Aufgabe …

Mein Fazit:
Das E-Book erreichte mich im Urlaub und da man da bekanntlich zwischendurch jede Menge Zeit hat, habe ich es regelrecht verschlungen. Ich habe es fast in einem Stück gelesen, weil es so wunderbar angenehm geschrieben ist, mit einer Prise Humor, interessanten Hauptpersonen mit Ecken und Kanten, denen zu folgen mir einfach Spaß gemacht hat. Und auch die Landschaft des fiktiven Doggerlands bzw. in diesem Fall die Insel Noorö ist ganz wundervoll detailliert von Maria Adolfsson beschrieben, man fühlt sich in diese herrlich raue Welt versetzt und die Autorin schafft es mit Leichtigkeit den Leser in diesen Bann zu ziehen.

Die ebenso etwas raue Hauptperson, Kriminalinspektorin Karen Eiken Hornby, gefällt mir ausnehmend gut, ein bisschen mit privaten und persönlichen Problemen behaftet, aber das Herz auf dem rechten Fleck und sehr engagiert was den Fall angeht, auch aus persönlichen Gründen, die in die Vergangenheit reichen. Ihre ebenso manchmal leicht schwierig anmutenden Kollegen Larsen und Brodal runden das Trio ab und geben dem Krimi und den Ermittlungen den angemessenen Pfiff. Die Geschichte an sich ist stimmig, plätschert ab und an etwas vor sich hin, aber es macht Spaß die Personen, die Verdächtigen, diverse Nebenschauplätze und Entwicklungen zu verfolgen und gerade zum Schluss hin, ist es auch wirklich spannend …

Den ersten Teil der Reihe habe ich noch nicht gelesen, aber werde das sicher noch nachholen, weil mir die Autorin und ihr Schreibstil sehr gut gefallen, das Gefühl etwas verpasst zu haben durch den „Quereinstieg“ hatte ich aber nicht …

Von mir eine klare Empfehlung, 4 Sterne, weil es mir wirklich richtig gut gefallen hat, aber insgesamt fehlt es mir für die Höchstpunktzahl ein bisschen an durchgehender Spannung …

Gelungene Fortsetzung

Klappentext:
Es ist Weihnachten, als ein Toter auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, gefunden wird. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen – erleichtert, auf Weihnachten verzichten zu können. Ein weiterer Mord zeigt eine Verbindung zu einer örtlichen Whiskydestillerie, aber am meisten beunruhigt Karen, dass ihre eigene Familie in den Fall verwickelt zu sein scheinen. Der Fall wird mehr und mehr zu einem Balanceakt zwischen Karens Privatleben und ihrer Rolle als Polizistin.

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt sehr spannend, dann jedoch nimmt sich die Autorin, wie auch im ersten Buch, viel Zeit die einzelnen Protagonisten zu durchleuchten.

Ich mag Karen sehr, sie ist eine Frau mit Ecken und Kanten, einem starken Willen und vielen Narben auf der Seele. Als sie nach Noorö aufbricht,um mit den Ermittlungen zu beginnen, ist es eine Reise in die Vergangenheit. Nachdem ein zweiter Mord passiert, ahnt sie, dass ihre Familie irgendwie in die Sache verstrickt ist und begibt sich selbst in große Gefahr. Spätestens ab hier entwickelt das Buch einen regelrechten Sog, dem man sich bis zum fulminanten Ende nicht mehr entziehen kann.

Fazit:
Auch wenn die Geschichte manchmal etwas weitschweifig war, gab es einen durchgehenden Spannungsbogen. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Mord zu Weihnachten

Ausgerechnet zu Weihnachten wird auf Noorö ein Toter gefunden. Obwohl es wie ein Unfall aussieht, deutet doch einiges auf Mord hin. Karen Eiken Hornby ist froh, dem Weihnachtsgeschehen entrinnen zu können, und stürzt sich daher in die Ermittlungen. Dann geschieht ein weiterer Mord und einiges deutet darauf hin, dass der Fall etwas mit Karens Familie zu tun hat.

Tiefer Fall ist der zweite Band einer Reihe, die auf der fiktiven Inselgruppe Doggerland in der Nordsee spielt.

Der Schreibstil ist sehr detailliert, aber angenehm zu lesen. Die Atmosphäre ist etwas düster, wie man es von vielen Skandinavien-Krimis kennt.

Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Karen ist eine interessante Person mit Ecken und Kanten, die mir trotzdem sympathisch ist. Sie ist eine gute Polizistin. Auch in diesem Band erfahren wir einiges aus ihrem Privatleben. Eigentlich war sie noch krankgeschrieben, aber als ihr Chef Jounas Smeed ihr den Fall anträgt, nimmt sie gerne an. Doch sie hätte wahrscheinlich nicht gedacht, dass ihr die Sache so nahekommt. Karens Freundin Aylin hat es auch nicht leicht, denn ihr Mann ist sehr gewalttätig.

Auch wenn es nicht rasend spannend zugeht, hat mir dieser Krimi gut gefallen. Man kann die Ermittlerin gut bei ihrer Polizeiarbeit begleiten.

Ein spannender und atmosphärischer Krimi mit interessanten Charakteren; allerdings fand ich ihn etwas schwächer als den Vorgänger.

Für Muss für alle, die auch Wert auf die private Seite der Ermittler legen

Eine fiktive Inselgruppe in der Nordsee. Sehr weitläufig mit langen Wegen und der Abhängigkeit von Fähren. Mitten im Winter bei Schnee und Sturm.

Ein Toter bringt die Ermittlerin Karen, die eigentlich noch im Krankenstand ist, zurück auf die Insel Noorö, auf der Verwandte von ihr wohnen und auf der sie teilweise ihre Kindheit verbracht hat. Eine Insel, auf der die Bewohner früher von Kohle gelebt haben und nach Schließung der Gruben teilweise vor dem Nichts standen. Eine Insel, auf der auch jetzt noch die Auswirkungen der Kohleförderung zu sehen sind. Ein zweiter Toter folgt und wäre das nicht schon genug, hat Karen auch mit privaten Problemen zu kämpfen: Ihre noch immer angeschlagene Gesundheit, ihre Freunde, die sich bei ihr zu Hause breit machen oder ihre Hilfe brauchen, obwohl sie mit ihrer eigenen Psyche schon genug zu kämpfen hat. Job oder Freunde? Wo liegen die Prioritäten?

Probleme als Quereinsteiger:
Was die private Seite angeht würde ich allerdings empfehlen, dass man den ersten Teil vorher liest. Mir ist es als Quereinsteiger sehr schwergefallen, in das Buch und die Figuren „reinzukommen“. Ich wusste nicht, wo ich war, wer die Personen sind, die erwähnt werden und wie sie zueinander stehen. Ich hatte keine Vorstellung, wo und wie Karen lebt, wie sie aussieht, wie alt sie ist usw. Gleiches gilt für ihre Freunde. Da hätte ich mir, obwohl ich von vornherein wusste, dass die Bücher als Triologie aufgebaut sind, eine kurze Erklärung zu Anfang gewünscht. In welchem Verhältnis die Beteiligten zueinander stehen, wird nur zu Anfang ganz kurz angerissen und über Doggerland selbst wird so gut wie nichts erklärt. Hiervon habe ich erst eine Vorstellung bekommen, als ich im Internet nachgeforscht und eine fiktive Karte gefunden habe. Dadurch bedingt habe ich mich die ersten 40–50 Seiten unwohl gefühlt, da die private Seite ja viel Raum einnimmt und durch die fehlenden Vorkenntnisse erst einmal schwer zu fassen ist und das Verhältnis untereinander, z.B. Karen zu Sigrid, ist schwer nachvollziehbar. Zitate von Gesprächen (aus dem ersten Teil) können gar nicht zugeordnet werden. Auf Noorö wurde es dann besser. Die Beschreibungen wurden detaillierter und das Kopfkino war wieder da, obwohl ich z.B. auch erst wieder nachlesen musste, was eine „Schiffsetzung“ ist, weil es nicht erklärt wurde.

Fazit:
Die Mischung aus Job und Privatleben hat mir sehr gut gefallen. Das Verhältnis liegt fast bei 50:50 und man kann auf beiden Seiten mitfiebern. Im weiteren Verlauf des Buches kommen einem die Personen auch näher. Sie sind nicht pseudosympatisch, sondern haben Ecken und Kanten, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso wie die teilweise sehr witzigen Formulierungen, bei denen ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Die Dialoge mit dem Rechtsmediziner sind einfach göttlich und die Beschreibungen ihrer Erlebnisse als Kind umwerfend. Überhaupt ist mir Karen im Laufe des Buches immer sympathischer geworden.

Der Fall wird zum Ende logisch erklärt und erst kurz vor dem letzten Drittel habe ich eine Ahnung bekommen, wer der Täter sein könnte. Und da mir auch die Lösung der „Freunde-Probleme“ mehr als gut gefallen hat, habe ich mich am Ende des Buches trotz aller Widrigkeiten eines Quereinsteigers sehr gut unterhalten gefühlt. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Unschöne Weihnachten

Gertrud Stuub, findet an Weihnachten ihren Bruder Fredrik auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, tot auf und das ausgerechnet noch an Weihnachten. War das jetzt ein Unfall oder doch ein Mord?

Karen Hornby, die aufgrund ihrer Verletzung von ihrem letzten Fall eigentlich noch krankgeschrieben ist, hat so gar nichts dagegen, als sich ihr Chef Jounas Smeed an den Weihnachtsfeiertagen bei ihr meldet und sie kurzerhand mit der Ermittlungsarbeit in einem Mordfall, der in ihrem Geburtsort Noröö geschehen ist, beauftragt. Sie stürzt sich voller Elan in die Arbeit.

Es sind ganz tolle Landschaftsbeschreibungen von Doggerland.

Dies ist mein erstes Buch von der Autorin, ich kannte noch keine Fälle von Karen Hornby und ich war schon riesig gespannt. Es wird vieles von dem Privatleben von Karen Hornby erzählt.

Kurze Zeit später wird noch ein Mann mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden, er war für eine Whiskybrennerei zuständig. Aber wie passt das alles zusammen? Gibt es zwischen den beiden Männern eine Verbindung? Hinzukommt, dass Karen ja selbst in Noröö geboren und aufgewachsen ist. Ist doch hoffentlich nicht jemand aus ihrer Familie der Mörder.

Probleme gibt es auch bei ihrer besten Freundin Aylin, sie hat leider einen gewalttätigen Mann, der sie stetig misshandelt und die Lage spitzt sich dramatisch zu, das Thema häusliche Gewalt wird ein großes Thema. Ihre Freundin Aylin Freundin verlässt ihren gewalttätigen und einflussreichen Ehemann und sucht bei ihr, Karen, Zuflucht, da ihre Tochter Zeugin eines Übergriffes wurde.

Karen bringt sich dann noch selbst in Gefahr, da sie eine Ahnung hat, dass ihre Verwandtschaft mit den Morden anscheinend etwas zu tun hat …

Noch mal richtig spannend wurde es am Ende und die Auflösung des Falles war eine riesige Überraschung, mit der ich so gar nicht gerechnet hatte.

Für mich war es etwas ganz was anderes, spannungsgeladen von Anfang bis zum Ende, spannend und interessant. Perfekt!

Empfehlenswerter Krimi

„Tiefer Fall“ ist der zweite Band von Maria Adolfssons Doggerland-Krimis. Wieder hat Kommissarin Karen Eiken Hornby einen Fall, der sie persönlich mehr betreffen wird, als sie ahnt.

Am Weihnachtstag findet eine Gertrud Stuub ihren Bruder Frederik, einen emeritierten Hochschullehrer, tot am Rande einer aufgelassenen, inzwischen mit Wasser gefüllten Kohlegrube. Bald stellt sich heraus, es war kein Unfall und Kommissarin Eiken Hornby wird mit den Ermittlungen betraut, obwohl sie immer noch an den Folgen ihres letzten Einsatzes laboriert. Wem ist der alte Mann zu nahe gekommen? Eine persönliche Herausforderung für die Kommissarin, denn sie selbst hat familiäre Verbindungen zur Insel und es scheint, dass eine Spur zu ihrer Familie führt.

Ich bin leider erst mit dem zweiten Band auf diese Reihe aufmerksam geworden und bedaure sehr, dass ich die Autorin nicht schon früher kennengelernt habe. Zwar hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten in den Krimi einzusteigen, die Vorgeschichte wird am Rand erwähnt und in Rückblenden kurz erklärt, aber ich habe das Gefühl, dass ich einen tollen Einstieg verpasst habe, den ich sicher nachholen werde.

Sehr gut gefallen hat mir das Setting. Die Autorin entwirft mit Doggerland eine Inselgruppe, die es in der Realität nicht mehr gibt, zwischen Dänemark und England breitet sich heute die knapp unter dem Meeresspiegel gelegene Sandbank Doggerbank aus. Aber Maria Adolfsson erfüllt die Inseln mit Leben, eine Mischung aus England und Skandinavien, mit einem rauen Menschenschlag der früher von den Kohleminen lebte, während heute die knappen Arbeitsplätze nur noch auf einer Bohrinsel und einer Whiskeybrennerei zu finden sind.

Ihre Figuren sind authentisch und vielschichtig angelegt. Bis in die Nebenstränge wurden mir alle Protagonisten lebendig. Ganz besonders Karen Eiken Hornby, sie ist die Figur, die die ganze Handlung trägt, eine sehr gelungen gezeichnete Persönlichkeit mit eisernem Willen und ständigen Selbstzweifeln. Dadurch wird sie sehr menschlich und nah.

Der Roman ist eine gelungene Mischung aus skandinavischem und englischem Krimi, auf der einen Seite mit den typischen sozialpolitischen und gesellschaftlichen Hintergründen und auf der anderen Seite ein spannender Ermittlerkrimi.

Ein klarer, flüssiger Erzählstil und die temporeiche Handlung, die den Spannungsbogen nie abflachen lässt, hat mein Leseerlebnis abgerundet.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

Maria Adolfsson – Tiefer Fall (Doggerland 2)

Eigentlich muss sich Karen Eiken Hornby noch von ihrem letzten Einsatz erholen, als sie der Anruf ihres Chefs mitten in den Weihnachtsfeierlichkeiten erreicht. Sie ist jedoch sofort bereit, in den Dienst zurückzukehren und in dem Mordfall auf der nördlichen Doggerland-Insel Noorö zu ermitteln. Ein alter Mann wurde tot am Fuße der Klippen aufgefunden, die Spuren deuten allerdings klar auf ein Verbrechen hin. Als wenige Tage danach ein zweiter Mord geschieht, steht für Karen außer Frage, dass diese in Zusammenhang mit der örtlichen Whiskeybrennerei stehen müssen. Während sie im eiskalten Norden ermittelt, gerät eine ihrer Freundinnen zu Hause in arge Bedrängnis und benötigt dringend ihre Hilfe.

Mit „Tiefer Fall“ setzt die schwedische Autorin Maria Adolfsson die Serie um die Kriminalinspektorin Karen Eiken Hornby und die fiktiven Doggerland-Inseln in der Nordsee fort. Wie auch schon im Vorgänger gelingt es ihr, die erfundenen Inseln glaubwürdig und anschaulich zu gestalten, alles wirkt stimmig und wieder einmal stehen Natur und Mensch in einem interessanten Wettkampf miteinander. Der Kriminalfall indes kann mich in der Fortsetzung nicht überzeugen, zu lange braucht der Roman, bis endlich Spannung aufkommt.

Der Roman setzt unmittelbar da an, wo „Fehltritt. Doggerland 1“ aufhörte, die Kenntnis dieser Handlung ist zwar nicht unbedingt vonnöten, hilft aber sehr, um die Figuren und ihre Beziehungen zueinander einordnen zu können. Die traditionell eher gemächliche Weihnachtsstimmung gibt es im Haus der Kriminalinspektorin zwar nicht, aber den Roman legt sie trotzdem ziemlich lahm. Die ersten hundert Seiten schleppen sich geruhsam dahin, ohne dass sie wirklich packen können.

Erschwerend kommt hinzu, dass man bei dem Familienunternehmen um die Destillerie schnell den Überblick verliert, zu viele Namen und Figuren, die kaum auseinanderzuhalten sind und gleichzeitig dröselt die Inspektorin ihren eigenen komplexen Familienstammbaum auf der Insel auf, so dass man irgendwann vollends den Überblick verliert.

Der Fall wird immer wieder durch Nebenhandlungen in den Hintergrund gedrängt, was die Lösung nicht wirklich voranbringt. Mit dem zweiten Mord kommt zwar plötzlich Fahrt auf – die zweite Hälfte ist insgesamt nennenswert überzeugender und spannender – aber da hat das Buch leider schon viel an Punkten eingebüßt. Tatsächlich fand ich den Fall um häuslichen Missbrauch auch weitaus interessanter und überzeugender als die Ermittlungen um die Getöteten.

Nach einem überzeugenden ersten Teil nun leider nur ein mittelmäßiger Nachfolger, der vor allem durch den langatmigen Beginn einiges an Energie gezehrt hat.

Mord zwischen den Jahren

Karen Eiken Hornby ermittelt wieder, ihr zweiter Fall.

Obwohl Karen von den schweren Verletzungen ihres vorangegangenen Falls noch nicht ganz genesen ist, kann ihr Chef Jounas Smeed sie überreden, vorzeitig wieder den Dienst anzutreten. Auf der Insel Noorö wurde eine Leiche entdeckt und die Belegschaft der Dogger-Polizei ist entweder krank oder im Urlaub. Doch das kommt Karen gerade recht, denn viel zu viele Freunde, Verwandte und Bekannte bevölkern ihr Haus und kommen ihr zu nahe. Fredrik Stuub, ein pensionierter Hochschullehrer, wurde ermordet. Lange tappt die Polizei im Dunkeln. Doch als ein weiterer Toter mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden wird, beginnen die Mühlen zu mahlen, mit kriminalistischer Finesse und ordentlichem Mut beginnt die Kommissarin den Fall zu lösen, trotz Verwicklungen mit der auf Noorö ansässigen Verwandtschaft. Plötzlich gerät Karen selbst in Gefahr.

86 Kapitel in angenehmer Leselänge erwarten den Leser, der Plot teilt sich in Hauptstrang und Nebenstrang, die Autorin bedient sich der auktorialen Erzählweise, zu jeder Zeit ist deshalb der Überblick über die Geschehnisse möglich. Die Protagonistin war mir äußerst sympathisch, eine starke Frau mit trauriger Vergangenheit, die sich nicht unterkriegen lässt, eine blitzgescheite Ermittlerin, die sich, wenn nötig, durchzusetzen weiß. Da ich das Vorgängerbuch gelesen habe, gab es auch ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren aus dem ersten Teil, besonders die Freunde der Ermittlerin waren wieder mit von der Partie. Es ist interessant weiterzulesen wie sich das Privatleben und die Entwicklung dieser Charaktere weiterspinnt. Doggerland, ein fiktives Land in der Nordsee, so rau wie die Menschen die darauf leben, das ist dieser Geschichte unbedingt anzumerken und macht die Figuren ganz besonders interessant.

Die Story kam etwas langsam in Fahrt. Gemächlich beginnen die Ermittlungen, doch der Spannungsbogen, der flach beginnt, da habe ich den Überblick über die beteiligten Figuren etwas verloren, steigt ab der Hälfte gewaltig an. Weniger Polizisten, Freunde Verwandte und Verdächtige wären genug gewesen. Doch spätestens nach der 2. Leiche habe ich es nicht mehr geschafft, das Buch aus der Hand zu legen, ohne darüber nachzugrübeln. Ungeahnte Wendungen, Fäden die ins Leere laufen und dazu die Klemme, in die die Hauptfigur durch ihre verwandtschaftlichen Beziehungen gerät, haben mich wunderbar unterhalten. Die letzten 100 Seiten habe ich ohne Unterbrechung lesen müssen, da konnte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Das Ende konnte mich wirklich überraschen. Noch mehr, hat mich der Nebenstrang fasziniert, in dem es sich um häusliche Gewalt dreht. Immer wieder habe ich nach den Kapiteln gefiebert, die diesen Erzählstrang fortsetzen, die zum Teil unerträglich spannend waren. Immer wieder hatte ich die handelnden Figuren und die Landschaft vor Augen. Die Autorin hat es durch ihren fesselnden und bildhaften Schreibstil geschafft, dass ich manchmal wirklich vergessen habe, dass es Doggerland gar nicht (mehr) gibt.

Unbedingt will ich natürlich jetzt wissen, wie das Leben der Hauptfigur, ihrer Kollegen und ihrer Freunde weitergeht. Auf die Figur von Jounas Smeed, Karens arroganten Chef könnte ich allerdings verzichten. Deshalb freue ich mich schon auf den 3. Teil der Doggerland-Reihe „Fester Grund“ was aber noch bis Dezember 2020 dauern wird. Diesen Band kann man sehr gut als Einzelband genießen, denn das nötige Vorwissen ist gut in der Geschichte integriert, ist aber schöner die Bände der Reihe nach wegzulesen.

Von mir 4 Sterne von 5 möglichen.

Geschickt konstruiert

Zum Inhalt:
Eigentlich ist Karen noch krank. Als jedoch ein fragwürdiger Todesfall zu Weihnachten auf einer nördlichen Insel Doggerlands passiert und ihr Chef verzweifelt nach einem Kriminalbeamten sucht, der sich diesem annehmen kann, willigt sie gerne ein – schon, um dem Weihnachtstrubel zu entkommen. Ein emeritierter Lehrer ist von einer Klippe in den Tod gestürzt und die Suche nach Motiv und Täter gestalten sich schwierig. Deshalb forscht Karen in der Vergangenheit und stellt fest, dass Blut dicker ist als Wasser und weit zurückreichende Taten immer noch die Gegenwart beeinflussen können.

Mein Eindruck:
Zum zweiten Mal lässt Maria Adolfsson Karen Eiken Hornby auf Doggerland ermitteln, einer fiktiven Inselgruppe zwischen Großbritannien und Skandinavien. Das macht einerseits Spaß, da sie munter Gegenden erfindet, in denen sie ihre zuweilen kauzigen Bewohner ansiedeln kann, andererseits wird ihr niemand irgendwelche Fehler der Geografie, Geologie oder Geschichte vorwerfen können. Und so kann sie sich ganz auf ihren Fall und die beteiligten Charaktere konzentrieren. Dass einige davon schon bekannt sind, wird so geschickt weitergesponnen, dass ein alter Leser seine Freude hat, ein neuer jedoch nicht verprellt wird; ein Spoilern auf Band 1 findet nicht statt und auch ohne Kenntnis desselben ist der zweite Fall ein Genuss. Adolfsson unterfüttert ihre Geschichte mit genügend Fachwissen ohne zu komplexe Vorgänge zu schildern und unterhält ihre Leser damit sehr gut. Die verantwortliche Person wird von der Autorin mit so viel Geschick ausgestattet, dass nicht nur Karen, sondern auch gewiefte Krimileser lange im Dunkeln tappen. Ihr Setting ist gelungen (rau und unwirtlich – der wärmende Whisky kommt sehr gelegen), die privaten Anteile wirken nicht erzwungen, sondern wahrhaftig und gehen an Herz und Nieren.

Dass ein Teil von Karens Familie zumindest semi-kriminell ist, lässt noch auf einige Balance-Akte in weiteren Büchern hoffen – der in „Tiefer Fall“ war auf jeden Fall gut gelöst.

Mein Fazit:
Interessanter als Teil 1 – gerne mehr von den Inseln!

Weihnachten auf Noorö

Das hat sich Karen Eiken Hornsby anders vorgestellt, aber sie ist nach ihrer Verletzung ganz froh, wieder im Dienst zu sein. Ein Mord auf Noorö und für Karen ist es eine Reise zurück in ihre Kindheit. Der Tote ist ein ehemaliger Lehrer, der von einer Klippe abgestürzt ist.

Schnell stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Doch Karen muss sich erst einmal mit ihrer Familie auseinandersetzen. Nach Jahren ohne Kontakt trifft sie auf die Verwandtschaft, wobei Odd, ein Cousin, Mitglied einer Rocker Gang, zu den Verdächtigen gehört. Zu Sylvester geht es kurz wieder heim, wo sich ein Drama häuslicher Gewalt um Aylin und Bo Ramnes, abspielt.

Doch gerade jetzt wird ein weiterer Toter gefunden, ein Verwandter des ersten Toten. Der Fundort ist die Whiskybrennerei von Noorö, die gerade eine Erweiterung und eine große Investition plant. Wie dieses alles zusammenpasst und wer jetzt der Mörder ist, da muss Karen noch tief bohren auf der Insel Noorö und gleichzeitig zieht ein schwerer Sturm auf, der ihr vielleicht den Täter vor die Füße weht.

Dieser Krimi von Maria Adolfsson, ein weiterer Fall für die Kripo Doggerland, ist wieder ein sehr gelungener Krimi. Spannend und sehr unterhaltsam, mit interessanten und aktuellen Themen, wie häusliche Gewalt, gespickt. Absolut lesenswert.

Ein guter, skandinavischer Krimi

Karen Eiken Hornby sollte eigentlich zu Hause Weihnachten mit Verwandten und Bekannten feiern. Da es ihr aber fast zu viel ist, kommt ihr ein Todesfall auf Noorö gerade recht, obwohl sie sich von ihrem letzten Fall noch nicht ganz erholt hat. Ein pensionierter Lehrer ist in einer Kiesgrube zu Tode gekommen. Was nach einem unglücklichen Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Und es soll nicht der einzige bleiben.

Was mir an dieser Geschichte gefällt, ist diese gewisse Wärme, die man spürt, wenn man über die Familienfeste liest. Skandinavische Krimis haben ja oft eine unheimliche Kälte. Die kommt zwar auch vor, aber die zwischenmenschlichen Beschreibungen machen die Geschichte etwas erträglicher, angenehmer. Es liest sich gut, und auch die Nebengeschichte über Karens Freundin Aylin und dessen Mann Bo ist spannend, und man leidet mit. Zwar ist dieser zweite Kriminalroman für sich abgeschlossen, doch verspüre ich Lust, den ersten Krimi von Doggerland zu lesen. Geschickt!

Gute Fortsetzung

Der Kommissarin Karen Eiken Hornby kommt es eigentlich sehr gelegen, dass sie die scheinheilige Atmosphäre des alljährlichen Weihnachtsfestes innerhalb ihrer eigenen Familie verlassen kann, als eine Leiche auf der nördlichen Doggerland-Insel Noorö gefunden wird. Zunächst ist es noch unklar, ob es sich dabei um einen Unfall oder ein Verbrechen handelt, aber vieles deutet eher darauf hin, dass der Tote ermordet wurde. Die Ermittlungen verlaufen zunächst schleppend und Karen muss feststellen, dass selbst ihre eigene Familie eine Rolle in diesem Fall spielen könnte. Als ein zweites Opfer gefunden wird, spitzt sich die Situation zu …

»Doggerland - Tiefer Fall« ist der zweite Band der Doggerland-Trilogie aus der Feder der schwedischen Autorin Maria Adolfsson. Sie erzählt die Geschichte in einem sehr gut zu lesenden Schreibstil, der mich schnell auf die kleine schwedische Insel entführte. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden der ersten Leiche gleich zu Beginn des Buches aufgebaut und über die Ermittlungen und dem persönlichen Umfeld der Hauptprotagonistin auf einem hohen Niveau gehalten. Im Verlauf ergeben sich aber aus meiner Sicht einige Längen, die es zu überbrücken gilt um zu einem überraschenden und spannenden Finale zu kommen. Für mich gelingt es Maria Adolfsson sehr gut die skandinavische Atmosphäre einzufangen und dem Kriminalroman mit ihrer interessant charakterisierten Ermittlerin einen Tiefgang zu verleihen, so dass die Reihe durchaus aus der großen Menge der veröffentlichten Bücher des Genres heraussticht.

Insgesamt halte ich »Tiefer Fall« für eine gelungene Fortsetzung einer spannenden Krimitrilogie, bei der ich mich schon jetzt auf den abschließen-den dritten Band freue. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

Mordermittlungen über die Feiertage

An Weihnachten wird ein Toter auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland gefunden. Karen Eiken Hornby ist noch krankgeschrieben, doch wegen Personalnot wird sie gefragt, ob sie nicht einspringen kann. So übernimmt sie den Fall, in dem es bald einen weiteren Toten gibt. Ein ernsthaftes Motiv ist nicht zu erkennen. Kann es sein, dass Karens eigene Familie in den Fall verwickelt ist?

Dies ist bereits der zweite Fall der Kriminalkommissarin Karen Eiken Hornby auf der Doggerland-Insel. Wie schon im ersten Buch überzeugt die Ermittlerin durch ihre Feinfühligkeit und ihre Kompetenz. Allerdings ist es auch diesmal die Vergangenheit, die sie immer wieder einholt, ihr Privatleben spielt (wie in skandinavischen Krimis üblich) eine große Rolle. Hier hätte man m.E. durchaus etwas kürzen können. Die schleppenden Ermittlungen bewirken, dass auch das Geschehen im Buch sehr träge bleibt, die Geschichte nimmt erst nach einem langen Anlauf etwas Fahrt auf. Zwischendrin wirken die Verwandtschaftsverhältnisse auf der Insel etwas verwirrend. Danach allerdings steigert sich der Spannungsbogen immens, bis hin zum Showdown, der zugegeben nicht so ganz realistisch wirkt, aber viel Drive in die Erzählung bringt.

Wegen des manchmal etwas langatmigen Erzählstils muss ich einen Stern abziehen, ansonsten kann ich dieses Buch aber unbedingt weiterempfehlen. Wie schon im ersten Band war ich am Schluss der Geschichte gut unterhalten, wobei ich lange herumrätselte, wer der Täter ist und welches Motiv er hatte. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung dieser Reihe und vergebe 4 von 5 Sternen.

Unkonventionelle Ermittlerin

Weihnachten stellt für Karen Eiken Hornby eine besondere Herausforderung dar. Nach dem letzten Fall ist sie noch nicht wieder ganz auf der Höhe und noch immer krankgeschrieben. Zu den Festtagen hat sie das Haus voller Leute, neben einigen guten Freunden auch ihre anstrengende Mutter und deren neuer Partner, außerdem Sigrid Smeed, die schwierige Tochter ihres Chefs, die sich Karen nach dem letzten Fall als eine Art Ersatzmutter ausgesucht hat, und den früher wohnsitzlosen Leo. »Wann wurde aus meinem Zuhause ein Zufluchtsort für alle Heimatlosen?«, fragt sich Karen entnervt. Doch dabei erkennt man schon ihr gutes Herz für schwierige oder unangepasste Menschen, aber auch ihr eigenes Problem, Menschen nah an sich heranzulassen.

Als dann ihr Chef, Jounas Smeed, sie zu einem Fall auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, ruft, da fast alle anderen Kollegen erkrankt sind, ist Karen sehr erleichtert und froh, dem Weihnachtsrummel bei sich zu Hause entkommen zu können.

Auf Noorö wurde der ehemalige Lehrer Fredrik Stuub tot aufgefunden und bald wird deutlich, dass es kein Unfall war. Für Karen bedeuten die Ermittlungen auf Noorö auch eine Reise in die Vergangenheit, da sie als Kind sehr häufig die Ferien bei der Verwandtschaft ihres Vaters verbracht hat. Doch auch Tante Ingeborg und ihre Söhne scheinen in den Fall verwickelt zu sein, sodass Karen zwischen privaten und polizeilichen Entscheidungen abwägen muss.

Als ein weiterer Mord geschieht, wird deutlich, dass es eine Verbindung zur örtlichen Whiskydestillerie gibt, die gerade dabei ist, kräftig zu expandieren.

Neben dem originellen Schauplatz, den fiktiven Doggerlands, die englisch-skandinavisch-niederländisch geprägt sind und durch den Inselstatus einen besonderen Charakter aufweisen, ist Karen Eiken Hornby in ihrer teils etwas harschen, coolen, aber immer auch sympathischen Art das große Plus dieser Reihe. Durch ihre tragische Vergangenheit wird ihr teils unsoziales Verhalten nur allzu verständlich. Karens Ungeduld und Sarkasmus spiegeln sich in den, wie ich finde, sehr unterhaltsamen Dialogen wider. Der Fall ist gut konstruiert, Spannung und Dynamik werden zwar langsam, zum actionreichen Ende hin aber deutlich aufgebaut.

Unbedingt empfehlenswert!

Atmosphärisch gelungener Nordland-Krimi

Was den Titel angeht, bin ich nicht ganz sicher, wie der zur Geschichte passt, das Original (Sturmwarnung) finde ich besser gewählt. Abgesehen davon ist dieser Kriminalroman der schwedischen Autorin Maria Adolfsson aber gelungen.

Ihrer Protagonistin, Kommissarin Karen Eiken Hornby, bürdet sie privat und beruflich einiges auf. Auch erfährt man ein wenig darüber was in Band 1 (Fehltritt) passiert ist. Sie ist zu Beginn deshalb krankgeschrieben und wie das so ist, muss sie einspringen und steht somit recht plötzlich wieder im Dienst.

Anlass ist ein unfreiwillig verunfallter Pensionist der auf der zu Doggerland gehörenden Insel Noorö lebte. Passenderweise hat Karen dort auch Familienbande, sie ist also die Idealbesetzung als Ermittlerin.

Doggerland ist eine fiktive Inselgruppe zwischen Großbritannien und Norwegen (Karte im hinteren Umschlag), was sich auch dadurch äußert, dass sehr enge Bande zum Vereinigten Königreich bestehen, viele Familien beide Nationalitäten beinhalten was sich im Namen äußert. (Der Name »Doggerland« ist aber tatsächlich überliefert und bezeichnet die Landmasse, die vor 10.000 Jahren Kontinentaleuropa und das spätere Großbritannien verband)

Die genauso fiktiven Charaktere hat man bald ebenso liebgewonnen (oder, im Fall der Verdächtigen, kennengelernt) wie die Inseln und alles zusammen ergibt ein sehr atmosphärisches, eindringliches Bild. Auch, wenn leider Morde passieren und jemand dafür verantwortlich sein muss.

Durch die vielen Nebengeschichten vergisst man zwischendurch fast, dass es eigentlich Ermittlungen gibt, wobei es Karen da manchmal nicht anders ergeht. So ist die Krimihandlung nicht sehr geradlinig und flott, aber es tut sich immer etwas. Im vorderen Umschlag gibt es einen Hinweis auf den nächsten, dritten Band. Auf »Fester Grund« (soll Ende 2020 erscheinen) dürfen wir uns schon freuen. Bis dahin lässt sich die Zeit auch mit dem Nachlesen von Teil 1 überbrücken.