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Tod in Carolinensiel

Der sechzehnte Fall für Hedda Böttcher. Ostfrieslandkrimi
Buch
Taschenbuch, 180 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

396586808X

ISBN-13: 

9783965868083

Auflage: 

1 (14.07.2023)

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 974.014
Amazon Bestellnummer (ASIN): 396586808X
Beschreibung von Marcel Gröger

»Es war der Buchstabenkiller! Er hat wieder zugeschlagen!«

In Carolinensiel wird ein junger Mann ermordet aufgefunden, der Täter hat ihm den Buchstaben »M« auf die Stirn geritzt. In kurzem Abstand folgen drei weitere Mordfälle nach dem gleichen Muster. Treibt ein Serientäter sein Unwesen in Ostfriesland?

Dagegen spricht, dass es zwischen den vier Toten Verbindungen gibt. Das erste Opfer wurde erst kürzlich wegen Körperverletzung verurteilt, das zweite war Mitglied eines dubiosen ostfriesischen Motorradclubs. Ist der Täter auf Rachefeldzug? Aber auf wen genau könnte er es abgesehen haben? Zudem ergibt die Kombination der vier auf den Opfern eingeritzten Buchstaben einen Namen, der sich einer markanten Persönlichkeit Carolinensiels zuordnen lässt. Liegt hier die entscheidende Spur?

Die ostfriesischen Ermittler Hedda und Enno Böttcher haben keine Zeit zu verlieren, denn sie müssen befürchten, dass der Buchstabenkiller seine Mission noch nicht beendet hat …

Kriminetz-Rezensionen

Spannende Story mit Gänsehautfaktor !!

Ein neuer Fall für Hedda und Enno, der sich alles andere als einfach darstellt. Wenn ich mir schon alleine das Szenario vorstelle!! Die Frage nach dem Täter und dessen Motiv zu finden, braucht Fingerspitzengefühl und einen guten Instinkt. Zum Glück sind die beiden Ermittler hier super ausgerüstet. Und sie haben sehr interessante und vielseitige Partner an ihrer Seite. Thematisch wurde ich sehr positiv überrascht, denn dieser Krimi zeigt sich mehr als abwechslungsreich, wenn gleich natürlich die Mordermittlungen im Mittelpunkt stehen. Trotzdem sind auch zwischenmenschliche Beziehungen sehr wichtig für das Werk und dessen Entwicklung.
Man befindet sich schnell mitten im Geschehen, was mir sehr gefallen hat. Ich konnte mich gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten hineinversetzen. Der bildliche Schreibstil, der dazu führte, dass ich mir die Situationen problemlos vor Augen halten konnte, hat mir wirklich zugesagt. Besonders gelungen ist jedoch der Spannungsaufbau, mit zahlreichen Wendungen und den neuen Erkenntnissen, die die Ermittlungen aufwerfen, konnte mich der Autor immer wieder auf falsche Fährten führen.

Die Botschaft des Mörders

Eine rätselhafte Mordserie erschüttert das schöne Carolinensiel in Ostfriesland. Jedes Mal ist auf der Stirn des Opfers ein Buchstabe eingeritzt. Doch welchen Sinn ergeben die Buchstaben? Diesen Fall kann die Polizei nicht allein lösen, deshalb ermitteln Hedda und Enno Böttcher von der ostfriesischen Geheimeinheit.

Schnell nimmt die Story an Fahrt auf und es wird richtig spannend. Dank des flotten Schreibstils von Thorsten Siemens ist man als Leser sofort mitten im aktuellen Fall. Das unkonventionelle Ermittlerduo, das sich gern bei seinen Undercovereinsätzen als Reporterin mit Fotograf tarnt, hat jetzt tatkräftige Unterstützung von Rocky, einem ehemaligen Spürhund. Dieser erweist sich im Verlauf der Ermittlungen als sehr nützlich und verhilft zum entscheidenden Durchbruch.

Die Geschichte, die Thorsten Siemens flott geschrieben, erzählt ist sehr phantasievoll, wenn nicht gar konstruiert. Dabei verschwimmen auch Genregrenzen, wenn die Beiden, bei einem Verdächtigen erotische Geschichten nicht nur hören, sondern auch als Alibinachweis ansehen. Überhaupt spielen zwischenmenschliche Beziehungen in diesem Krimi eine sehr große Rolle. Sind Hedda und Enno nicht gerade beruflich unterwegs sind, gestehen sie sich immer wieder ihre große Liebe und träumen von der Zukunft. Doch in der Gegenwart müssen sie noch oft ins „Diner“ von Carolinensiel, um mehr über die Hintergründe der Morde zu erfahren.

Als die beiden der Lösung des Buchstabenrätsels sehr nahe kommen, überrascht dieser Krimi noch mit einem hochdramatischen Finale und einer neuen Zukunftsperspektive für die beiden jungen Ermittler, die sie sich gewünscht haben. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, nur so viel - es wird keine ostfriesische Geheimeinheit und keine Ermittlungen von dem glücklichen Paar geben.

Fazit:
Mit „Tod in Carolinensiel“ ist Thorsten Siemens ein spannender und unterhaltsamer Krimi mit unvorhersehbaren Wendungen, trotz kleiner Schwächen, gelungen. Gern vergebe ich 4 Sterne.

Der Buchstabenmörder

Hedda und Enno wollten gerade ein paar freie Tage genießen, als sie von ihrem Chef Jörg aufgefordert werden, sich um einen neuen Fall zu kümmern. In Carolinensiel wurde ein Toter aufgefunden, dem ein „M“ auf die Stirn geritzt wurde. Doch schon bald gibt es weitere Morde nach dem gleichen Muster. Die Ermittler finden keine Verbindung zwischen den Opfern. Was also treibt den Täter an? Wenn man die Buchstaben zusammenfügt, ergibt sich jedenfalls ein Name. Hedda und Enno Böttcher befragen eine ganze Reihe von Menschen, doch obwohl die Zeit drängt, da man jederzeit mit weiteren Toten rechnet, dauert es seine Zeit, die Zusammenhänge zu erkennen.
Dies ist Fall Nummer 16 für das junge Ermittlerteam. Hedda und Enno Böttcher arbeiten für eine Geheimeinheit, aber nach außen hin führen sie ein ganz anderes Leben. Hedda schreibt Krimis und ist damit ziemlich erfolgreich; Enno arbeitet als Streetworker. Sie haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, auch wenn man ihre Verliebtheit immer noch deutlich spürt. Bei diesem Fall tappen sie lange im Dunkeln, da sie die Zeugenaussagen nicht zusammenbringen können. Immer wieder sind neue Personen im Fokus und manche von ihnen haben ihre ganz speziellen Eigenarten. Doch am Ende lösen sie auch diesen Fall und erleben so manche Überraschung.
Auch dieser Ostfrieslandkrimi war wieder wendungsreich und spannend.