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Tod in Esslingen
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»Tod in Esslingen« - ein brisanter Fall für Kommissar Brander und Kollegin Peppi.
In einer Esslinger Wohnung offenbart sich Kommissar Brander und seinem Team ein grausiges Bild: Im Badezimmer liegt eine leblose junge Frau. Die Räume sind verwüstet, der Mieter und Bruder der Toten war tagelang ausgeflogen.
Schnell stellt sich heraus, dass der Mann zur rechten Szene gehört und für die Polizei kein Unbekannter ist. Wollte er seine Schwester zum Schweigen bringen? Ein kritischer Fall, der auch Brander und seine Kollegin Peppi in Bedrängnis bringt. Sybille Baeckers
»Tod in Esslingen« ist ein hochaktueller und packender Kriminalroman, der brisante Themen wie Rechtsextremismus und Integration aufgreift. Ein fesselnder Schwaben-Krimi, der Spannung und gesellschaftliche Relevanz gekonnt verbindet.
Hinweis: Neuauflage des am 20.10.2017 im Silberburg-Verlag unter dem Titel »Ausstieg rechts« erschienenen Bandes.






















Ein nicht alltäglicher Fall für Kommissar Brander
Kommissar Brander und seine Kollegin Peppi finden in einer Esslinger Wohnung ein totes Mädchen im Badezimmer liegen. Der Rest der Wohnung ist stark verwüstet, unter anderem sind Hakenkreuze und Zahlen an die Wände geschmiert. Vom Besitzer der Wohnung fehlt jede Spur, allerdings ist er bei der Polizei bekannt und soll der rechten Szene angehören.
Die Ermittlungen gestalten sich nicht gerade einfach und gerade Peppi hat als Griechin stark mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch scheinen sie fast nur auf der Stelle zu treten und so wird es nicht einfach der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
Dies ist inzwischen schon der 7. Fall um den Kommissar Andreas Brander und seine Kollegin Peppi, die inzwischen in Esslingen arbeiten, von der Autorin Sybille Baecker. Für mich persönlich war es der erste Krimi, den ich von der Reihe und auch von der Autorin gelesen habe.
Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und ich bin auch sehr gut vorangekommen. Gut gefallen hat mir hier der Erzählstil, den die Autorin gewählt hat, denn dadurch, dass alles aus der Sicht von Kommissar Brander erzählt war, hatte man als Leser weniger Probleme, allem gut folgen zu können.
Den Handlungsverlauf an sich fand ich sehr gut aufgebaut und ja man konnte allem sehr gut folgen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass es nicht immer einfach war, die Handlung in der rechten Szene so zu schildern, dass es trotzdem ein unterhaltsamer Krimi ist.
Der Spannungsbogen war auch bis zum Schluss gespannt und ganz ehrlich, ich habe mir während des Lesens ja auch so meine Gedanken gemacht, wie alles sein könnte, nur auf dieses Ende hier bin ich beim besten Willen nicht gekommen.
Ich bin ja Exilschwabe und kenne so die Region, in der der Krimi spielt, recht gut, dank der sehr guten Beschreibungen der Handlungsorte konnte man sie sich aber auch so sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Auch die Figuren, die im Laufe des Krimis aufgetaucht sind, waren alle sehr detailliert beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen.
Alles in allem hat mir der Krimi wirklich sehr gut gefallen und ich habe sehr angenehme Lesestunden mit ihm verbracht. Ich bin mir sicher, dass dies nicht das letzte Buch ist, was ich von Frau Baecker gelesen habe.