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Tod an den Landungsbrücken

Tatort Hafen. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 320 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

342653066X

ISBN-13: 

9783426530665

Auflage: 

1 (01.02.2024)

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 2.723
Amazon Bestellnummer (ASIN): 342653066X

Beschreibung von Bücher.de: 

Einblicke in eine ganz eigene, oft geheimnisvolle und nur schwer zugängliche Welt: »Tatort Hafen – Tod an den Landungsbrücken« – der erste Band einer neuen norddeutschen Krimireihe aus dem Hamburger Hafen.

Am Touristenmagnet St. Pauli-Landungsbrücken wird der Barkassen-Kapitän Dominic Lutteroth erschlagen auf seinem Ausflugsschiff gefunden. Der Fall, der sofort für große mediale Aufmerksamkeit sorgt, landet auf dem Schreibtisch der erfahrenen Kriminalhauptkommissarin Jonna Jacobi – die kurz vor ihrer Pensionierung eigentlich kürzertreten wollte. Stattdessen muss nun eine junge Mutter über den Tod ihres Ehemannes informiert werden, bevor sie aus den Nachrichten davon erfährt.

Zusammen mit dem Wasserschutzpolizisten Tom Bendixen beginnt Jonna zu ermitteln und ist schnell fasziniert vom Mikrokosmos Hamburger Hafen mit seinen ureigenen Regeln und althergebrachten Traditionen.

Doch als Jonna und Tom eben glauben, einer Art Barkassen-Krieg auf die Spur gekommen zu sein, der den Kapitän das Leben kostete, verschwindet Lutteroths Ehefrau …

Ein hochspannender Mix aus Regio-Feeling mit True-Crime-Elementen.

Der atmosphärische Regionalkrimi bietet exklusive Einblicke in die faszinierende Welt des Hamburger Hafens und der Wasserschutzpolizei. Denn Angélique und Andreas Kästner wissen genau, wovon sie schreiben: Autorin Angélique Kästner ist Spezialistin für Krisenintervention, und Hauptkommissar a.D. Andreas Kästner war über 30 Jahre bei der Hamburger Wasserschutzpolizei.

»Wer Hamburg liebt, wird Kästner & Kästner lieben! Eine raffiniert neue Stimme am Krimihimmel – starker Sound, starke Geschichte, ganz nah am Wasser. MEHR DAVON!« Bernhard Aichner

Kriminetz-Rezensionen

Klasse Reihenauftakt mit viel Hamburger Lokalkolorit

Auf der Barkasse Rike wird deren Kapitän Dominic Lutteroth tot aufgefunden, offensichtlich erschlagen. Er hinterlässt eine junge Frau und ein Kleinkind und sein Tod stellt die Kripo-Kommissarin Jonna Jacobi vor einige Fragen. Gut, dass Wasserschutzpolizist Tom Bendixen an ihrer Seite steht, der sich im Hamburger Hafen auskennt wie in seiner Westentasche. Gemeinsam mit weiteren Kollegen machen sie sich auf die Spurensuche, immer die Chefin im Nacken, die auf schnelle Ergebnisse pocht. Verdächtige gibt es den einen oder anderen, Motive auch. Als dann auch noch Lutteroths junger Angestellter halb totgeprügelt wird ahnen die Ermittler, dass hier wohl doch eine größere Sache am Laufen ist.

Ich hatte anfangs etwas Probleme mit dem Wer ist wer und der Vielzahl der Personen und die Geschichte startete für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu langatmig. Doch das ging schnell vorüber und ich war mittendrin in einem echt klasse Krimi. Dieser Mix aus Kriminalfall, Hamburger Detailwissen und Hafen-Fachchargon ist den Autoren großartig gelungen. Man merkte direkt, dass da Experten am Werk waren. Ich habe viel über Hamburg, über die Wasserschutzpolizei und den Hafenbetrieb gelernt, einen sehr interessanten Einblick genossen und wurde dabei noch super unterhalten. Der Fall und die Ermittlungsarbeiten dazu stehen zwar im Vordergrund, wie sich das für einen Krimi gehört. Doch auch das Privatleben der Hauptfiguren kommt nicht zu kurz und bietet schöne Nebenschauplätze bzw. bereitet auf die noch kommenden Bücher der Reihe vor. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, der Aufbau birgt Spannung und führt hin und wieder auf falsche Fährten bzw. regt dazu an, eigene Ermittlungstheorien anzustellen. Die Figuren sind vielschichtig und bildhaft beschrieben, so dass ich zu den allermeisten direkt eine Bindung aufbauen konnte. Mir imponiert vor allem Jonna, die mir sehr sympathisch ist. Charlottes Geschichte ging mir unter die Haut und Quetsche ist mein heimlicher Favorit, auch wenn er eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Ein schöner Krimi mit Hand und Fuß, der direkt Lust auf Me(e)(h)r macht und in mir den Wunsch weckt, direkt meine Sachen zu packen und die Schauplätze des Buches zu besichtigen. Eine volle Empfehlung nicht nur für Hamburg-Fans, sondern für alle Liebhaber spannender Krimis mit realen Elementen. Sehr gute 4/5 Sterne und ich freue mich, wenn im Dezember die Fortsetzung erscheint.

Spannender Fall rund um den Hamburger Hafen.

Inhalt:
Im Hamburger Hafen wird an den Landungsbrücken der Skipper Dominic Lutteroth erschlagen auf seinem Ausflugsschiff aufgefunden. Erste Ermittlungen durch Hauptkommissarin Jonna Jacobi und Tom Bendixen von der Wasserschutzpolizei weisen auf einen Streit unter Kollegen hin. Denn der Wettbewerb um die Touristen ist hart, die Konkurrenz groß. Aber ist es wirklich so einfach?

Leseeindruck:
"Tod an den Landungsbrücken" ist der Auftakt der Tatort Hafen Reihe. Alleine das Setting ist gigantisch. Schließlich hat der Hamburger Hafen seine eigenen Regeln und ist wie eine Stadt in der Stadt. Hier hat mir gleich zu Anfang gefallen, dass beim Auffinden der Leiche Nebel geherrscht hat. Das hat dem Ganzen eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre gegeben und Lust auf das Lesen des Krimis gemacht. Der Schreibstil ist lebendig und ich war sofort mittendrin. Der Fall ist spannend und hat mich zum Miträtseln animiert. Durch kleinere Cliffhanger wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Nebenbei erfährt man auch viel Wissenswertes über den Hafen. Dabei konnte ich noch viel lernen. Lediglich in der Mitte waren es mir manchmal zu viel Information. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich einfach wissen wollte, wer denn nun der Täter war und ich es nicht bis zur Lösung abwarten konnte. Die Figuren sind vielfältig. Man erfährt nach und nach einiges aus dem Privatleben. Besonders spannend fand ich das von Charlotte, die für den Opferschutz zuständig ist. Hier gibt es am Ende einen kleineren Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Auch bei den anderen Figuren bleibt abzuwarten wie sie sich weiter entwickeln. Der Fall selbst wird vollständig aufgeklärt und konnte mich in vielerlei Hinsicht überraschen.

Fazit:
"Tod an den Landungsbrücken" hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi hat ein ungewöhnliches Setting, ist spannend, bietet einige Informationen, wartet mit vielfältigen Figuren auf, lässt den Leser an deren Privatleben teilhaben und wirkt authentisch. Ich hatte jedenfalls Hamburger Hafen Feeling. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe

Ihre Vorgesetzte macht Kriminalhauptkommissarin Jonna Jacobi im Moment das Leben schwer, so dass sie sich mit vollem Einsatz auf ihren neuen Fall stürzt. Ein Barkassenkapitän wurde erschlagen auf seinem Ausflugschiff gefunden. Er hinterlässt eine junge Frau und ein kleines Kind, was die sympathische Ermittlerin zusätzlich anspornt, den Täter dingfest zu machen. Das Opfer stellt sich als gutmütiger "Seebär" heraus, der keiner Seele etwas antun konnte, wer hat also ein Motiv diesen Mann zu erschlagen? Nach anfänglichen Schwierigkeiten und unter Einbezug der Hamburger Wasserschutzpolizei ergeben sich aber erste Spuren, die den Fall in eine völlig neue Richtung lenken...

"Tatort Hafen - Tod an den Landungsbrücken" ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe. Der Umstand, dass das Autoren-Ehepaar ihre beruflichen Vergangenheiten als Psychotherapeutin und Kriminalkommissar der Wasserschutzpolizei mit in die Geschichte einfließen lassen konnten, hat mich neugierig gemacht. Die Beiden erzählen die Geschichte in einem sehr gut zu lesenden Schreibstil, der mir hervorragend die besondere Atmosphäre der Hamburger Hafen-Region vor Augen führte. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden des toten Barkassenkapitäns direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die schwierigen Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Die Protagonisten werden interessant gezeichnet und tragen mit ihrem privaten Schicksalen zum Gelingen des Kriminalromans bei. Zudem werden interessante Informationen zur speziellen Arbeit der Wasserschutzpolizei mit eingeflochten, was der Story eine zusätzliche Authentizität verleiht. Das Ganze konnte mich bis zum Finale fesseln, wo das Buch dann mit einer gut nachvollziehbaren Auflösung gelungen abgeschlossen wird.

Insgesamt ist "Tatort Hafen - Tod an den Landungsbrücken ein für mich gelungener Start einer neuen Krimi-Reihe, die mit interessant gezeichneten Protagonisten, einem wohldosierten Lokalkolorit und seiner speziellen Hafen-Atmosphäre überzeugen kann. Ich bin schon jetzt auf den nächsten Band gespannt, der zum Ende hin mit einem fiesen Cliffhanger angeteasert wurde. Daher empfehle ich den Kriminalroman gerne weiter und bewerte ihn mit guten vier von fünf Sternen.

Hamburg-Krimi mit viel Lokalkolorit

Im Hamburger Hafen wird der Kapitän Dominic Lutteroth tot auf seiner Barkasse gefunden. Als LKA Beamtin Jonna Jacobi die Ermittlungen aufnimmt, kommt die Vermutung auf, dass das Tatmotiv bei der Konkurrenz der Hafenrundfahrten. Doch ist der Fall so einfach zu lösen? Unterstützung bekommt Jonna vom Wasserschutzpolizisten Tom Bendixen.

Der erste Fall führt die beiden in die Tiefen des Hamburger Hafens mit seinen eigenen Regeln und Geheimnissen.
Bei dem Autorenehepaar Kästner merkt man sofort, dass sie ihre Liebe zur Hafenstadt in den ersten Teil ihrer neuen Krimi-Serie "Wasserschutzpolizei Hamburg" einfließen lassen haben. Mit großer Leichtigkeit haben die beiden das besondere Hafenflair zu Papier gebracht. Sehr atmosphärisch werden die Landungsbrücken, das Hafenbecken, die Schiffe und einzelne Gebäude beschrieben, sodass man beim Lesen sofort die Seeluft in der Nase hatte.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Immer wieder neue Ereignisse treiben die Geschichte stetig voran und die Ermittlungsarbeiten laden zum Miträtseln ein. Alle Charaktere wirken realitätsnah, doch bei einigen hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht. Gefallen haben mir aber die Einsichten in das Privatleben der Hauptprotagonisten, die noch einige Spekulationen für die Folgebände zulassen.

Toter Barkassenkapitän

An den St. Pauli Landungsbrücken wurde der Barkassenkapitän Domenic Lutteroth erschlagen auf seiner Barkassen aufgefunden. Der Fall sorgt sofort für die mediale Aufmerksamkeit und landet auf dem Schreibtisch der Kriminalhauptkommissarin Jonna Jacobi. Eigentlich wollte sie so kurz vor ihrer Pensonierung kürzer treten, doch nun muss die junge Ehefrau über den Tod informiert werden. Gemeinsam mit Tom Bendixen von der Wasserschutzpolizei beginnt Jonna in dem Fall zu ermitteln und ist fasziniert von dem Kosmos des Hamburger Hafens. Als sie glauben einem Barkassen-Krieg auf der Spur zu sein, verschwindet auch noch die Ehefrau Lutteroths.

"Tod an den Ladungsbrücken" ist der Auftakt in die neue Reihe "Tatort Hafen".

Die Handlung wird mit einem flüssigen Schreibstil und wechselnden Perspektiven erzählt. Mit einfließen tolle Beschreibungen rund um den Hamburger Hafen und auch Hintergrundwissen zur Arbeit der Wasserschutzpolizei. Bei den Beschreibungen rund um den Hamburger Hafen hatte ich alles bildlich vor Augen. Die einzelnen Aspekte rund um die Arbeit der WaPo wurden gut in die Handlung eingegliedert, ohne dass sie den Lesefluss gestört haben.

In der Handlung kamen sehr viele Charaktere vor, wobei einige der Hauptcharaktere noch recht undurchsichtig geblieben sind. Teilweise kam ich etwas mit den vielen Charakteren durcheinander, wenn zu viele auf einmal vorkamen. Da musste ich erst überlegen, wie ich die jeweilige Person einzuordnen habe.

Der Fall um den toten Barkassenkapitän war interessant und spannend. Der Spannungsbogen blieb hier aber recht flach. Erst am Ende wurde das Tempo ein wenig angezogen, aber alles blieb ohne großartigen Nervenkitzel.

Gefehlt für ein Krimi hat mir so ein wenig die Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare Jonna & Tom. Hier hat sich das Autorenteam etwas in die private Geschichte der einzelnen Charaktere verloren und in die Beschreibungen des Hamburger Hafens. Ich möchte nicht sagen, dass es schlecht ist, es war dennoch interessant und spannend alles zu erfahren und für die Charaktere ist es ja auch wichtig in die Tiefe zu gehen, aber der eigentliche Krimifall ist dadurch etwas in den Hintergrund geraten und der rote Faden ging dabei etwas verloren.

Mein Fazit:
Ein ruhiger Krimi für Zwischendurch ohne Blutvergießen und Nervenkitzel. Viel interessanter Lokalkolorit aus dem Hamburger Hafen und interessante Charaktere. Ich bin gespannt was mich in der Fortsetzung erwarten wird. Gebe hier eine Leseempfehlung.

Ganz stark!

An den Landungsbrücken auf St. Pauli wird der Barkassenkapitän Dominic Lutteroth tot aufgefunden. Er wurde offensichtlich auf seinem Ausflugsschiff erschlagen.
Kriminalhauptkommissarin Jonna Jacobi bekommt Unterstützung durch Tom Bendixen, der als Kollege der Wasserschutzpolizei den Hamburger Hafen wie seine Westentasche kennt. Für ihn ist der Hafen ,,seine“ Welt, er kennt jeden Winkel, aber auch die besonderen Regeln, die dort herrschen. Ihnen wird Charlotte Severin vom Polizeilichen Opferschutz unterstützend zur Seite gestellt. Sie muss die junge Ehefrau des Opfers über dessen Tod unterrichten.
Was zunächst wie ein aus dem Ruder gelaufener Konkurrenzkampf unter den Barkassenkapitänen aussieht, entpuppt sich bald als weitaus komplexerer und gefährlicherer Fall.
Die drei Ermittler sind völlig verschiedene Charaktere, aber alle drei stark und mit Ecken und Kanten. Während Jonna Jacobi mit einer sehr missgünstigen Chefin geschlagen ist, hat Charlotte Severin mit ihrem gewalttätigen Exmann zu kämpfen und in Tom Bendixens Ehe läuft es nicht mehr rund. Doch die privaten Probleme lenken nicht vom eigentlichen Kriminalfall ab, sondern vermitteln so eher ein lebendiges und authentisches Bild von Polizeiarbeit.
Sehr interessant ist auch der Schauplatz des Hamburger Hafens, der detail- und kenntnisreich in Szene gesetzt wird. Man merkt, dass das Autorenteam Kästner und Kästner weiß, wovon es erzählt.