Cover von: Der Tod macht Urlaub in Schweden
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Der Tod macht Urlaub in Schweden

Kriminalroman
Buch
Broschiert, 368 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3426308762

ISBN-13: 

9783426308769

Auflage: 

1 (02.05.2022)

Preis: 

14,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426308762

Beschreibung von Bücher.de: 

Jetzt wird auch im Norden fröhlich gemordet: »Der Tod macht Urlaub in Schweden« ist der erste Band einer sommerlich-heiteren Krimi-Reihe vom schwedischen Bestseller-Autor Anders de la Motte und Komiker Måns Nilsson.

Im süd-schwedischen Österlen ist niemand besonders unglücklich, als Jessie Anderson tot aufgefunden wird. Immerhin wollte die ehrgeizige Maklerin einen der schönsten Strände der beliebten Urlaubsregion mit Luxusvillen zubauen. Aber musste sie deswegen sterben?

Mord-Ermittler Peter Vinston aus Stockholm ist nur zu gerne bereit, seinen erzwungenen Urlaub in Österlen zu unterbrechen und der jungen Kommissarin Tove Esping ein wenig unter die Arme zu greifen, um dieses Rätsel zu lösen. Doch die störrischen Dörfler stellen den Städter vor so manche Herausforderung, und selbst der Polizeichef scheint Peters Engagement bald bremsen zu wollen …

»Der Tod macht Urlaub in Schweden« ist der erste Band der Cosy Crime-Reihe »Die Österlen-Morde«, in dem Vollblut-Städter Peter Vinston und Dorfpolizistin Tove Esping im idyllischen Süd-Schweden ermitteln.

»Mit viel Humor und hervorragender Ortskenntnis übertragen de la Motte und Nilsson den britischen Wohlfühl-Krimi nach Schweden.« Sydsvenskan

Kriminetz-Rezensionen

Fröhliches Morden im Norden

Ein sehr gelungener erster Band dieser Krimireihe.

Mit viel Witz, Augenzwinkern und Situationskomik ermittelt Peter Vinston im idyllischen Österlen. Der Mordermittler ist eigentlich für Stockholm zuständig, aber da er nun mal in Südschweden Urlaub macht, soll er die junge Ermittlerin Tove Esping unterstützen. Die ist natürlich wenig begeistert von der unverhofften Hilfe aus der Großstadt.

Es macht großen Spaß, mit den beiden auf Mördersuche zu gehen. Diese originellen und sehr authentischen Charaktere ziehen einen richtig in den Bann. Lebensfroh, bodenständig und gewitzt gehen sie vor. Skurril, temporeich und gespickt mit köstlich witzigen Dialogen. Es menschelt auch so schön zwischen den Geschlechtern. Man hat das Gefühl, dabei zu sein. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren.

Die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Kurzum, ein richtig guter Krimi mit viel Humor und Lokalkolorit, der sich unheimlich gut liest,
spannend ist und Spaß macht.

Spannender Auftakt der neuen Reihe

Peter ist auf dem Weg zu seiner Tochter, sie lebt bei seiner Ex-Frau und ist seit heute 16. Eine nette kleine Party sollte es werden, – na ja, sie ist wohl etwas größer ausgefallen. Der Kriminalkommissar Peter Vinston macht Urlaub in Österlen – eigentlich ist er krankgeschrieben und sollte sich hier erholen, Abstand gewinnen von seinem nervenaufreibenden Job in der Stockholmer Mordkommission. Die halbe High Society von Österlen ist in Partylaune …

… soweit, so gut. Bald danach kommt eine erfolgreiche Unternehmerin unter mysteriösen Umständen ums Leben. War es ein Unfall? War es Mord? Tove Esping, ihres Zeichens Kriminalassistentin der örtlichen Polizei, ermittelt.

Der erste Band der Österlen-Morde ist ausgelesen und dank der Personengalerie, in die ich anfangs des Öfteren vorblättern musste, waren mir die hier agierenden Charaktere bald vertraut. Sie alle hatten einen gewissen Charme – die einen waren eher spröde, sperrig, von sich schon eingenommen, während andere so einiges verschwiegen. Erwartet hatte ich eher einen Krimi der leichten, humorigen Art, was auch durchaus zutraf, bekommen habe ich sehr viel mehr – einen spannenden, bis zuletzt undurchsichtigen, gut geschriebenen Schweden-Krimi. Erst gegen Ende war auch ich dem- oder derjenigen auf der Spur, lag mit meinen Vermutungen richtig, wie sich auf den letzten Seiten herausstellte.

Auch wenn man es kaum glauben mag – Pluto, die Katze, hatte ihren nicht zu unterschätzenden Anteil an der Aufklärung. Sie fehlt zwar auf dem Cover, ein typisches Schwedenhaus, die Urlaubsidylle ist gut sichtbar, wenn da nicht der blutige Stein wäre. Mit Pluto wäre das Bild perfekt gewesen.

Ein unterhaltsamer Auftakt mit so manch eigenwilligem Charakter, ich werde Peter und Tove bestimmt wiederbegegnen.

Gummistiefel und Budapester

Eigentlich soll Peter Vinston Urlaub in Österlen machen. Aber dann wird die Immobilienmaklerin Jessie tot aufgefunden. Unfall oder Mord? Dies soll Tove Esping herausfinden, es ist ihre erste Ermittlung und daher findet ihr Chef, dass ihr Peter beratend zur Seite stehen sollte. Ein ungleicheres Paar kann man sich nicht vorstellen. Er Ende vierzig, wie aus dem Ei gepellt sowohl im Auftreten wie in der Arbeitsweise. Sie Ende zwanzig ist noch etwas unsicher und wirkt wie gerade aus dem Stall gekommen. Die beiden sind sich überraschend schnell einig, was die Tat anbelangt. Jetzt müssen sie nur noch Toves Chef überzeugen und natürlich auch die Ortsansässigen, dass man eine so unbeliebte getötete Person nicht einfach so verscharren kann, sondern dass alles richtig ermittelt werden muss.

Dass der Krimi in Schweden spielt, muss man explizit dazu schreiben. So viel Humor und versteckte Anspielungen gibt es sonst in skandinavischen Krimis nicht, die sind sonst eher düster und unheimlich.

Aber die Überraschung ist gelungen. An diese beiden Ermittler kann man sich gewöhnen. Sie ergänzen einander. Dazu kommen die Nebenfiguren, jede für sich hat eine kleine Besonderheit. Der Chef der Polizeistation ist beispielsweise Bienenzüchter und produziert seinen eigenen Honig. Mehr will ich nicht verraten, aber auch dieses Hobby hat humoristische Züge. Auch die typischen Verhaltensweisen in einem kleineren Ort spielen eine Rolle, aber alle diese Einzelheiten werden etwas feiner, diffiziler dargestellt. Es ist kein schreiender Witz, sondern sehr feiner Humor.

Gerne mehr davon.

Österlen und seine Umgebung scheinen einen Sommerurlaub wert zu sein – ein gelungener Krimi!

Ein Schloss, Luxusvillen in bzw. bei einem beschaulichen Fischerort, gerne frequentiert von Sommergästen – so präsentiert sich das sommerliche Ambiente rund um Kriminalkommissar Peter Vinston, der wegen ungeklärter Schwindelanfälle einen Zwangsurlaub einlegen muss.

Der Spannungsbogen ist wunderbar steigend gespannt, gespickt mit stückchenweise freigegebenen Puzzleteilen, ohne der Lösung dieses Falles mit zwei Morden nahezukommen. Erst auf den letzten Seiten kommt es wie in den Krimis von Agatha Christie zu einer einberufenen Versammlung mit allen Protagonisten, mit Peter Vinston im aufdeckenden, plausiblen Finale.

Der charmante Schreibstil mit seinen angenehm beschriebenen Figuren verführt zum ununterbrochenen Lesen, zum Abklären der genannten Örtlichkeiten auf Google Maps für eventuelle Urlaubsplanungen in Südschweden.

Ein sehr ungleiches Ermittlerpaar

Peter Vinston, Mordermittler aus Stockholm, hat gesundheitliche Probleme und soll sich auf Anordnung seines Arztes eine Auszeit nehmen.

Er mietet sich in einem kleinen Ferienhaus im beschaulichen Österlen ein, ganz in der Nähe seiner Tochter und seiner Exfrau nebst neuem Ehemann. Kurz nach seiner Ankunft geschieht ein Mord und der örtliche Polizeichef bittet ihn, seiner noch etwas unerfahrenen Ermittlerin unter die Arme zu greifen. Obwohl sich das ziemlich ungleiche Paar zu Beginn etwas schwertut, raufen sie sich nach kurzer Zeit zusammen und ergänzen sich dabei ziemlich gut.

Bei der Toten handelt es sich um Jessie Anderson, die in dem beschaulichen Ort wenig Freunde hat und so ist die Liste der Verdächtigen lang ….

Ich habe schon mehrere skandinavische Krimis gelesen und bin ein großer Fan dieser Romane, jedoch noch keinen Cosy Krimi, welcher dort spielt. Während in den anderen schwedischen Romanen meistens eine ziemlich düstere Grundstimmung herrscht, hebt sich dieser Krimi deutlich ab. Viele, teilweise sehr skurril anmutende Personen sorgen für reichlich Abwechslung.

Außerdem brachten mich die verschiedenen witzigen Dialoge öfter zum Schmunzeln. Auch wenn die Handlung teilweise etwas dahinplätscherte und die Lösung vor dem Ende zu erahnen war, hat mich das Buch gut unterhalten.

Da es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, freue ich mich schon auf die nachfolgenden Bücher.

Geködert

Zum Inhalt:
Eigentlich sollte das Kunstwerk die bockigen Dorfbewohner ködern, doch jetzt hängt die Maklerin selbst tot am Haken. Da ein bekannter Polizist aus Stockholm in Urlaub ist, wird er von der örtlichen Polizei um Mithilfe gebeten. Gemeinsam mit der Dorfpolizistin stürzt sich Peter Vinston in die Ermittlung.

Mein Eindruck:
Auch wenn das »fröhlich gemordet« aus dem Klappentext eine Übertreibung ist, hat der Krimi für Skandinavien eine Leichtigkeit, die man eher im südeuropäischen Raum ansiedelt. Wohlgemerkt: Diese Geschichte ist glaubhaft und nicht so übertrieben wie die üblichen Cosy Crimes. Außerdem gefällt, dass der Autor das Privatleben seiner Figuren mit Leben füllt, ohne in das gern genommene Lied der ach so problembeladenen Ermittler mit den Kratzern auf der Seele einzustimmen. Hier stimmt die Chemie, das Dorfleben ist prima eingefangen und das Verbrechen wird zum Schluss geklärt. Perfekt!

Mein Fazit:
Dieser Urlaub sollte mindestens ein Sabbatical werden.

Ruhiger und spannender Krimi

Der Mord-Ermittler Peter Vinston hat einen Urlaub bitter nötig und seine Ex-Frau hat ihm eine Ferienwohnung in Österlen organisiert. Kaum ist er eingetroffen, gibt es auch schon eine Leiche: die der ehrgeizigen Immobilienmaklerin Jessie Anderson. Man war in der Gegend nicht gut auf sie zu sprechen, denn sie plante Luxusvillen an den Stränden. Peter sollte die zuständige Ermittlerin Tove Esping unterstützen, doch dann soll der Fall als Unfall behandelt und abgeschlossen werden.

Ich mag die etwas düstere Atmosphäre von Skandinavien-Krimis. Aber dieser Krimi ist anders, denn die Düsternis ist nicht zu spüren, sondern eher sommerliche Urlaubsstimmung. Der Erzählstil ist humorvoll, locker und flüssig zu lesen.

Peter Vinston ist ein Stadtmensch, der sich aus gesundheitlichen Gründen auf dem Land erholen soll. Er ist sehr penibel und tut sich schwer mit den Tieren, die ihm in der dörflichen Umgebung begegnen. Auch mit der etwas chaotischen Tove hat er seine Probleme. Doch der Fall will aufgeklärt werden und so raufen sie sich zusammen. Dabei bekommen sie es mit einer Reihe von Verwicklungen zu tun und auch Widerstände müssen überwunden werden.

Es ist ein undurchsichtiger Fall, denn auch wenn ich eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte, so blieb sein Motiv doch im Dunkeln. Doch am Ende klärt sich alles schlüssig auf.

Mir hat dieser unterhaltsame Schweden-Krimi gut gefallen.

Sehr angenehmer Kriminalroman

Eigentlich soll sich der erfolgreiche Mordermittler Peter Vinston bei einem Urlaub in Schweden erholen, da er an bisher unerklärlichen und immer wiederkehrenden Ohnmachtsanfällen leidet. Doch just in der Phase, wo er seine Ruhezeit genießt, kommt es im idyllischen Österlen zu einem tragischen Todesfall. Die Immobilien-Maklerin Jessie Anderson stürzt in ihrer neuen Luxusvilla die Treppe hinunter und alles deutet auf einen schrecklichen Unfall hin. Nur die junge Kommissarin Tove Esping wittert ein Geheimnis hinter der ganzen Geschichte. Peter Vinston soll sie nun mit seiner ganzen Erfahrung unterstützen, um den Fall möglichst bald abschließen zu können. Die beiden sind aber von ihrer Natur aus grundverschieden und somit weit entfernt von einem guten Ermittlungs-Team.

»Der Tod macht Urlaub in Schweden« ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe aus der Feder des Autoren-Duos Anders de la Motte und Mans Nilsson. Die beiden erzählen die Geschichte in einem lockeren und sehr gut zu lesenden Schreibstil, der vor allem mit seinen manchmal sehr fiesen Cliffhangern zum Ende eines Kapitels, das Buch für mich zu einem absoluten Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit dem spektakulären Tod der Star- Maklerin Jessie Andersson gut aufgebaut und über die Ermittlungen ständig auf einem hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine clever aufgebaute und verzwickte Geschichte, die mir als Leser immer wieder die Möglichkeit gegeben hat, über Täter und Tathintergründe Spekulationen anzustellen, um dann am Ende doch noch von der gut nachvollziehbaren Auflösung überrascht zu werden. Sehr gut haben mir die Charaktere der beiden Hauptprotagonisten gefallen. Beide sind grundverschieden, aber interessant gezeichnet und werden im Verlauf zu einem guten Team.

Insgesamt ist »Der Tod macht Urlaub in Schweden« aus meiner Sicht der gelungene Auftakt einer neuen Kriminalroman-Reihe aus dem hohen Norden, die mit einem wohldosierten Lokalkolorit, zwei scharfsinnigen Ermittlern und dem Erzähltalent des Autoren-Duos zu überzeugen weiß. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es sehr gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

Spannender Rätselkrimi

Eigentlich ist der Stockholmer Mord-Ermittler Peter Vinston krankgeschrieben und soll sich ausruhen. Daher ist er zu Besuch bei seiner Ex-Frau und seiner Tochter im eigentlich idyllischen Österlen.

Als die Promi-Maklerin Jessie Anderson tot aufgefunden wird, ist sein Ermittlerfieber wieder gepackt und er steht der örtlichen Polizei mit Rat und Tat zur Seite. Warum musste die Maklerin sterben? Musste sie sterben, weil sie die schönen Urlaubsstrände mit ihren Luxusvillen zubauen wollte? Die Dorfbewohner machen es Vinston nicht grade leicht und auch der Polizeichef scheint ihn ausbremsen zu wollen.

»Der Tod macht Urlaub in Schweden« ist der erste Teil der sommerlich-heiteren Reihe »Österlen-Morde«. Es ist ein Cosy-Crime, also darf man hier keine Hochspannung erwarten, aber auch so war es bis zum Schluss spannend.

Es ist ein typischer Rätselkrimi. Beim Lesen rätselt man ständig mit. Ich habe quasi alles und jeden verdächtigt. Jeder kam für mich irgendwie infrage. Aufgelöst wurde erst ganz zum Schluss und selbst da gab es noch eine kleine Überraschung für mich, womit ich nicht unbedingt gerechnet habe.

Der Schreibstil ist schön locker und leicht. Sehr flüssig zu lesen. Mit den schönen Beschreibungen der örtlichen Umgebung wurde eine tolle sommerliche Urlaubsstimmung verbreitet, die sogar bei mir die Lust nach einem Urlaub dort geweckt hat.

Die Protagonisten waren sympathisch bzw. ihre Eigenheiten sehr gut beschrieben. Die beiden Hauptprotagonisten Peter Vinston und Tove Esping sind leicht skurril mit ihren Eigenheiten und geraten hin und wieder aneinander. Der Kontrast zwischen dem überkorrekten Städter Vinston, der die Tiere scheut und immer mit seiner Fusselrolle unterwegs ist, und der Dörflerin Esping mit ihrer chaotisch lockeren Art ist sehr amüsant.

Der Humor in der Handlung war nicht erzwungen. Hier und da immer wieder eingestreut, bringt er den Leser zum Schmunzeln.

Mein Fazit:
Ein Krimi zum Entspannen. Schön locker leicht mit feinem Humor und rätselhaft bis zum Schluss sorgt er für unterhaltsame Lesestunden. Ganz klare Leseempfehlung.