Cover von: Tod auf Madeira
Amazon Preis: 10,99 €
Bücher.de Preis: EUR 10.99

Tod auf Madeira

Comissário Torres löst seinen ersten Fall
Buch
Taschenbuch, 368 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548064310

ISBN-13: 

9783548064314

Erscheinungsdatum: 

31.05.2021

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548064310

Beschreibung von Bücher.de: 

Zwischen den schroffen Felsen Madeiras lauert ein tödliches Geheimnis.

Endlich Urlaub! Krimi-Autorin Laura Flemming und ihre Freundin Britta können es kaum erwarten, den Boden der wunderschönen Blumeninsel Madeira zu betreten.

Doch schon bald begegnet ihnen an diesem idyllischen Ort der Tod: Ein Wanderer wurde vergiftet, ausgerechnet mit madeirischem Honigkuchen. Die Ermittlungen übernimmt Comissário Mauricio Torres - ein attraktiver Mann, dessen seelenvolle Augen Laura stärker berühren, als ihr lieb ist.

Als Torres Lauras Freundin verdächtigt, kommt es zum Streit. Erst spät begreift er, dass Laura sich mit mörderischen Konstellationen auskennt und ihm bei der Aufklärung des Falls helfen kann …

Kriminetz-Rezensionen

Mord vor traumhafter Kulisse

Von einem Tag auf den anderen gerät das Leben von Krimi-Autorin Laura Flemming total aus dem Gleichgewicht. Ihre Co-Autorin hat ihr gekündigt, ihr Mann hat sie mit einer jungen Studentin betrogen und ihre Tochter ist mir nichts, dir nichts zu einem Auslandsjahr aufgebrochen. Laura ist am Boden zerstört und so nimmt sie das Angebot ihrer Freundin Britta an, zusammen mit ihr und einer kleinen Reisegruppe eine Woche auf Madeira zu verbringen.

Doch das Urlaubsgefühl bleibt nicht sehr lange, da es einen Todesfall in der Gruppe gibt. Unfall? Oder Mord? Das soll Commissario Mauricio Torres klären.
Es gibt viele Verdachtsmomente und immer wieder neue Entwicklungen. Laura steht dem Commissario als Dolmetscherin zur Verfügung und natürlich ist auch ihre kriminalistische Ader gefragt. Mauricio ist nach dem Unfalltod seiner geliebten Frau in einer Lebenskrise, kann Laura ihm helfen?

Mir hat der Schreibstil der Geschichte sehr gut gefallen, weil von Anfang an eine gewisse Spannung herrschte, die sich durchgehend hielt. Neben dem Kriminalfall gibt es viele Aspekte in den zwischenmenschlichen Beziehungen, die ausgiebig behandelt werden. Es werden immer wieder neue Verdachtsmomente ins Spiel gebracht, man kann beim Lesen ausgiebig miträtseln. Daneben nimmt sich der Autor auch Zeit dafür, die schöne Landschaft, das gute Essen und diverse Getränke ins Spiel zu bringen. Zum Schluss gibt es eine schlüssige Auflösung. Obwohl es sich um keinen blutrünstigen Krimi handelt, wurde ich durchgehend gut unterhalten.

Fazit:
Ein Krimi vor der traumhaften Kulisse von Madeira, den ich empfehlen kann.

Melancholie und Mord auf Madeira

Laura, eine Krimiautorin, darf mit einer Gruppe Deutscher nach Madeira fliegen. Mit dabei sind ihre Freundin Britta, das Ehepaar Stefan und Inga, Georg und Antonia, Philip und Mariella, sowie Reiseleiter Yannick.

Auf einer gemeinsamen Wanderung stirbt Stefan, er erlebt einen anaphylaktischen Schock beim Verzehr eines Bolo de mel. Mauricio, der Kommissar, hat nun die Aufgabe, herauszufinden, wer den Mord begangen hat, da bald klar ist, dass es nicht nur ein Versehen mit daraus resultierendem Allergieschock ist.

Die Geschichte ist sehr gemächlich, was wohl zur portugiesischen Mentalität passt. Für mich hat es zu viele nostalgische und melancholische Elemente, was dem Buch etwas Trauriges verleiht. Es werden die Unterschiede der Mentalitäten hervorgehoben.

Die Insel wird schön und bunt beschrieben, es werden viele Bicas (dieses Buch liefert mir endlich die Erklärung für diesen Ausdruck) und Ponchas getrunken und so manche Pasteis de nata verschlungen. All diese Spezialitäten werden kursiv geschrieben.

Mir hat der Krimi soweit gefallen, doch es war mir fast etwas zu langweilig.

Netter Urlaubskrimi

Das Buch hat sich für mich wie ein typischer Urlaubskrimi gelesen. Die Geschichte ist sehr stimmig mit dem südlichen Küsten-Cover. Der Klappentext gibt eine gute Übersicht auf die kriminelle Handlung mit einer Prise Romantik. So wie das Buch geschrieben ist, wundert es mich fast schon, dass ein Mann und keine Frau der Autor ist.

Die Geschichte einer Reisegruppe inklusive der ausgebrannten und enttäuschten Krimiautorin Laura Flemming, die zu ermitteln beginnt, als ein Gruppenmitglied heimtückisch durch die Folgen einer Erdnussallergie umgebracht wird, liest sich angenehm und ist für mich nette,  dahinplätschernde Urlaubslektüre.

Ein wenig enttäuschend ist aber, wie vorhersehbar die Mörderfindung für mich schon nach der Hälfte des Buches war. Dafür habe ich aber einiges über Madeira gelernt und die Insel ist mir so sehr sympathisch geworden, so dass ich sie gerne einmal besuchen würde. Die Beschreibungen über die Lebensart, Fauna und Flora sowie Sehenswürdigkeiten und Kulinarisches haben mir sehr gefallen.

Der Krimi erinnert mich ein wenig an eine typische Miss-Marple-Geschichte: Neugierige Frau mischt sich mit in die Ermittlung ein, der zuständige Commissario ist sympathisch und immer wieder gibt es neue Verdächtige und noch einen weiteren Toten. Das Ganze ist relativ blutunrünstig und als Leser kann man gut miträtseln.

Empfehlenswert ist der Krimi sicherlich für Standurlaub auf Madeira, aber auch für vom Urlaub träumenden Frauen am heimischen See oder im sonnigen Garten.

Gelungener Auftakt

Es ist nicht das, wonach es aussieht – Es ist nicht so, wie du denkst – Es ist doch nur Sex –

Drei Klischees, die die Autorin Laura Fleming in ihren Büchern nie verwenden würde, hörte sie im realen Leben, als sie ihren Ehemann mit einer seiner Studentinnen im Ehebett erwischte.

Wütend nimmt sie das kurzfristige Angebot ihrer Freundin an, den Platz ihres verhinderten Ehemanns auf einer Gruppenreise nach Madeira einzunehmen. Seit Jahren fahren die 4 Paare, die Frauen sind Schulfreundinnen, gemeinsam zum Wandern und Relaxen in das gleiche Hotel. Doch dann wird Laura Zeugin eines Mords, der als Unfall getarnt wurde, und beginnt sich einzumischen. Sehr zum Verdruss des ermittelnden Comissário Mauricio Torres, der Laura wider Willen auch noch sehr gut gefällt.

Der Krimi beginnt sehr turbulent und ist schon zu Beginn geschickt aufgebaut. Da Laura der Neuling ist, wird sie mit allen bekannt gemacht und dadurch werde ich auch gleich mit der ganzen Gruppe und ihren unterschiedlichen Charakteren vertraut. Denn so freundschaftlich und so homogen wie sie auf den ersten Blick erscheint, ist der Truppe gar nicht. Es gibt feindselige Zwischentöne, als Scherze getarnte Boshaftigkeiten und diverse Animositäten. Das wird sehr schön beschrieben und diese genaue Personenzeichnung hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Natürlich lässt sich Laura nicht abwimmeln und funkt immer bei den Ermittlungen dazwischen, das mag ich auch sehr, wenn ich einen Krimi mit privaten Ermittlern lese. Und als Hauptfigur sind Laura und auch Torres richtige Sympathieträger.

Der spannende Plot ist sehr schön in die Landschaft eingebunden, mit den Ermittlern sucht der Leser die Höhepunkte der Insel auf und die Beschreibungen fand ich richtig anregend und sie weckten natürlich eine gehörige Portion Reiselust.

Im Genre der Landschafts- und Urlaubskrimis ist der erste Fall von Tomás Bento eine gute Empfehlung.

Mörderisches Madeira

Die Krimiautorin Laura Flemming fliegt mit ihrer Freundin Britta nach Madeira, um sich eine Auszeit zu gönnen und die wunderschöne Insel zu erkunden und zu genießen. Doch ein schönes Urlaubsparadies hat seine Schattenseiten: Kaum angekommen schon passiert ein Unglück, die Frage ist, war es ein Unglücksfall oder war es ein Mord. Neugierig, wie sie ist, versucht sie dem  leitenden Ermittler Comissário Mauricio Torres unter die Arme zu greifen. Aber der Comissário ist davon wenig erbaut und kann Laura so gar nicht leiden.

Ich selbst kenne Madeira, ich war schon selbst öfter dort: Eine wunderschöne Insel, eine tolle Blumenvielfalt mit tollen Sehenswürdigkeiten, die dort auch sehr gut beschrieben sind und die Freundlichkeit der Inselbewohner einfach traumhaft.

Es geht um eine Wandergruppe, die sich von der Schulzeit her kennt und jedes Jahr immer an den gleichen Ort fährt, zu der im Übrigen auch Britta gehört. Und eben in dieser Wandergruppe stirbt ein Teilnehmer auf sehr rätselhafte Weise, denn jeder hätte ein Motiv gehabt, diesen Mann zu töten. Bis auf Laura, sie kannte nur Britta und auch Britta hat sich verdächtig gemacht in den Augen von Comissário Torres. Aber Laura glaubt nicht daran, dass Ihre Freundin den Wanderer getötet hat und schnüffelt weiter sehr zum Unmut von Torres. Aber mit der Zeit lässt Torres Laura ihm auch helfen und erzählt ihr, dass er erst vor Kurzem seine Frau verloren hatte, alles sehr menschlich dargestellt. 

Es war alles so flüssig und bildlich dargestellt, als ob man als unsichtbarer Zuschauer dabei war. Ich fand es wirklich klasse. Die Auflösung des Falles war echt gut und kam unerwartet und ich wäre echt nicht darauf gekommen, am Anfang hatte ich eine Ahnung, aber die habe ich wieder verworfen. Eine ganz klare Leseempfehlung und ich bin schon auf die nächsten Teile gespannt.