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Tod in der Schorfheide
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ISBN-10:
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Erscheinungsdatum:
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Beschreibung:
Hochspannung in der Einsamkeit Brandenburgs.
In den Wäldern der Schorfheide wird ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Hauptkommissarin Carla Stach steht vor einem Rätsel: Warum diese Grausamkeit, woher dieser Hass?
Tags darauf wird eine Schülerin als vermisst gemeldet, und es mehren sich Hinweise, dass die Fälle zusammenhängen könnten. Der Druck auf die Kommissarin wächst: Wenn sie das Mädchen wiederfinden will, muss sie die Hintergründe des Mordes verstehen. Aber die Zeit läuft ihr davon.





















Spannung pur
Regionalkrimi, wie immer beschaulich und mit Lokalkolorit, habe ich gedacht. Was habe ich bekommen? Einen erstklassigen Krimi, mit Spannung bis zum Schluss.
Das Cover des Buches hat mich schon direkt angesprochen. Es hat etwas Düsteres, Geheimnisvolles und durch den Schatten auch etwas Gefährliches.
Es geht um zwei Fälle, ein Leichenfund und eine Entführung, die im Laufe der Story zusammengeführt werden. Die Polizeiarbeit mit ihren Erfolgen und Misserfolgen wird sehr authentisch beschrieben. Die einzelnen Charaktere sind aus dem Leben gegriffen, mit guten und schlechten Eigenschaften wirklich gut beschrieben. Man kann Beziehungen zu ihnen aufbauen, es bleibt nicht oberflächlich.
Die Kapitel des Buches haben eine angenehme Länge und der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Gerade am Anfang finden sich – trotz des ernsten Themas – auch humorvolle Züge.
Die Wendungen im Krimi sind wirklich erstklassig. Bis zum Schluss wird man immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt, aber immer schlüssig.
Es handelt sich hier um ein Erstlingswerk und ich kann nur hoffen, dass noch einige folgen werden. Ich freue mich jedenfalls schon auf den zweiten Band.
Fesselnd und tiefgründig
Das Forsthaus brennt. Man hört schreckliche Schreie. Mitten in der Schorfheide wird ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Er war gefesselt und konnte sich nicht wehren. Wer macht so etwas? Wie viel Hass muss in dem Täter stecken?
Am nächsten Tag wird eine Schülerin als vermisst gemeldet. Sie ist spurlos verschwunden. Die Hinweise deuten schnell auf einen Zusammenhang der beiden Fälle hin.
Hauptkommissarin Carla Stach muss sich beeilen. Sie muss die Hintergründe
verstehen. Die Zeit rennt ihr davon!
Richard Brandes nimmt uns mit in die wunderschöne Schorfheide. Durch die wunderbare Schreibweise fällt es nicht schwerm sich dort zurechtzufinden. Der fließende Schreibstil, die gut herausgearbeiteten Charaktere sowie die Geschichte selbst überzeugen.
Gleich am Anfang geht es sehr spannend los und ohne Umschweife ist man mitten drin im Geschehen. Der Krimi nimmt einen gefangen" ist düster und geheimnisvoll. Abgründe tun sich auf. Ein tiefer Blick in die menschliche Psyche.
Die Figuren sind bis in die Nebenrollen so liebevoll gezeichnet, dass man ganz schnell Sympathien oder auch Antipathien hegt. Der Autor schafft es aus jeden der Figuren das Geheimnisvolle und auch Befremdliche klar herauszustellen. Zudem ermitteln hier ganz normale Frauen und Männer mit all ihren Ecken und Kanten.
Der Fall an sich ist sehr spannend. Vor allem auch die psychologischen Momente, die schildern, was den Verbrecher antreibt. Es gibt zahlreiche Wendungen und auch falsche Fährten. Erstklassige Milieubeschreibungen, die die Ermittler in eigene Gewissensnöte stürzen. Der am Anfang erzeugte Spannungsbogen bleibt bis zum überraschenden Ende erhalten.
Ein wunderbarer Krimi, fast schon Thriller, der einen frösteln und am Ende sprachlos zurücklässt.
Psychologische Aspekte und sehr gut recherchiert
Dieser Krimi handelt gleich von mehreren Ereignissen/Fällen. Es wird mit zwei Ermittlerteams gearbeitet. Die jeweiligen Teams können intern nicht unterschiedlicher sein.
So besteht das eine aus einem älteren, konservativen und erfahrenen Kommissar und einer Hospitantin. Diese ist alleinerziehend und hat dunkle Hautfarbe. Beides widerstrebt dem Älteren, da ua. Frauen aus seiner Sicht nichts bei der Polizei zu suchen hätten.
Das andere Team besteht aus einem Mann, der eine sehr feministische Frau hat. Seine Kollegin ist mit einer Frau verheiratet und hat zum Teil pubertierende Stiefkinder, was ebenfalls immer wieder dazwischen spielt. Diese Mischung macht das Ganze sehr real.
Die Ereignisse an sich bringen mich als Leserin immer wieder von der vermeintlichen Spur ab. So kommt es auch wiederkehrend zu neuen Spannungsbögen, die zum Teil recht abrupt abbrechen und sich neue Situationen ergeben. Das Buch ist lebhaft und teilweise auch sehr dramatisch. Man kann sich getrost davon verabschieden, den Fall selbst zu lösen. Es bleibt bis zum Schluss spannend. Das Buch kann ich nur empfehlen, da sich der Autor ganz gezielt auf die psychologischen Aspekte fokussiert und sehr gut recherchiert hat.
Packender und atmosphärisch dichter Kriminalroman mit vielschichtigen Ermittlern, die Lust auf mehr machen
Bei seinem Debüt legt der Autor Richard Brandes einen komplexen und atmosphärisch dichten Kriminalroman vor, der mich gleich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.
In einem Forsthaus in den Wäldern der Schorfheide wird ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Da zunächst nicht einmal die Identität des Toten geklärt werden kann, gestalten sich die Ermittlungen von Kommissarin Carla Stach und ihrem Partner Maik ziemlich schwierig. Als am nächsten Tag eine Schülerin als vermisst gemeldet wird und sich schnell zeigt, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Fällen gibt, bekommen die Ermittlungen eine besondere Brisanz und werden schließlich sogar zum Rennen gegen die Zeit.
Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und steuert sie dabei konsequent auf den fulminanten Showdown zu, an dem uns eine überraschende, aber dennoch schlüssige Lösung präsentiert wird, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Er erzählt die Geschichte aus immer wieder wechselnden Perspektiven, dadurch ergibt sich ein hohes Erzähltempo und ein umfassender Blick auf das Geschehen. Der Schwerpunkt liegt dabei aber schon auf dem gut aufeinander abgestimmten Ermittlerteam, zu dem im weiteren Verlauf auch noch der erfahrene Polizist Uli und seine junge Praktikantin Julia stoßen. Aber auch die übrigen Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen sind durchgehend gut gezeichnet und vielschichtig angelegt.
Wer auf atmosphärisch dichte Kriminalromane steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten. Diesen Autoren und sein Ermittlerteam sollte man auf jeden Fall im Blick behalten.