Cover von: Der Todbringer
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Der Todbringer

Der vierzehnte Lincoln Rhyme-Thriller
Buch
Gebundene Ausgabe, 500 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3764507144

ISBN-13: 

9783764507145

Auflage: 

1 (11.11.2019)

Preis: 

20,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 39.614
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3764507144

Beschreibung von Bücher.de: 

Es sollte der glücklichste Tag ihres Lebens werden. Doch nur der Tod ist für immer ...

Der Tatort, mit dem Amelia Sachs sich konfrontiert sieht, ist einer der schrecklichsten ihrer Karriere: In einem Juweliergeschäft wurden einem branchenberühmten Diamantenhändler sowie einem jungen Paar die Kehlen durchgeschnitten. Noch im Todeskampf hielten die Verliebten sich an den Händen. Der Killer macht offenbar Jagd auf Paare und lauert ihnen in ihren glücklichsten Momenten auf. Und er scheint fest entschlossen, auch alle Zeugen aus dem Weg zu räumen, die den Ermittlern Lincoln Rhyme und Amelia Sachs - selbst frisch verheiratet - helfen könnten, das Morden zu stoppen.

Kriminetz-Rezensionen

Glitzernde Diamanten bedeuten trotzdem oft ein schmutziges Geschäft

Der Todbringer ist in fünf Bücher mit unterschiedlich vielen Kapitel aufgeteilt. Die Anzahl der Bücher passt zum Thema – denn das Schleifen von Diamanten wird auch in fünf Arbeitsschritten erledigt: konzipieren, spalten, reiben, schleifen und polieren. Vermutlich sieht Rhymes Suche nach dem Täter ähnlich strukturiert aus und passt damit ganz gut zur Diamantenbranche.

Panik
Natürlich zieht der Fall die Aufmerksamkeit der Medien auf sich. Der Täter tötet Paare in ihren (vermutlich) glücklichsten Augenblicken und versetzt damit die halbe Stadt in Angst und Schrecken. Ganz zu schweigen von den sicherlich nicht gerade armen und daher sicher auch einflussreichen Diamantenhändlern und -schleifern. Da der Mörder aber sehr klug und vorsichtig ist, hat die Truppe um Rhyme wenig Angriffspunkte.

Vimal
Während Rhyme und Sachs dem unfreiwilligen Zeugen namens Vimal Lahori auf der Spur sind, erfahre ich als Leser wirklich viel Interessantes über Diamanten und deren Verarbeitung. Aber leider erfahre dabei dann auch, so scheint es jedenfalls, viel zu viel über den Killer und bin dann dankbar über weitere Nebenkriegsschauplätze, die sich auftun.

Multitasking
In Brooklyn haben mehrere Erdbeben zu Gaslecks geführt, bei denen es leider auch Tote gab. Das ist in New York eigentlich absolut selten und Schuld hat wohl eine aktive geothermische Bohrstelle um die herum sich diese Erdbeben konzentrieren. Rhyme findet diesen Zufall auffällig und versucht mehr darüber zu erfahren. Gleichzeitig versucht er noch die Wahrheit über manipulierte Beweise in einem Fall gegen einen Drogenbaron herauszufinden.

Wellenspiel
Manchmal passiert ein bisschen zu wenig, manchmal ein bisschen zu viel – manchmal möchte ich das Buch am liebsten in irgendeiner Ecke deponieren, wo ich es nicht mehr sehe – aber irgendwo gibt es immer wieder eine interessante Wendung oder einen Cliffhanger, die mich animieren weiter zu lesen. Am Ende fand ich dann auch mal wieder, dass es sich gelohnt hat, dranzubleiben :-) Es gibt natürlich auch wieder den vielgeliebten Showdown, der mich dann wieder auf das nächste Buch freuen lässt :-)

Mein Fazit
Der Todesbringer war mal wieder ein Deaver mit einem gut durchdachten, spannenden Plot, vielen Beschreibungen und Informationen und vor allem mit reichlich Drehungen und Wendungen. Vielleicht nicht unbedingt ein Buch für »Anfänger« der Serie, aber für Fans auf jeden Fall empfehlenswert!