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Todesmärchen

Der dritte Fall für Profiler Maarten S. Sneijder. Thriller
Buch
Taschenbuch, 480 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3442483123

ISBN-13: 

9783442483129

Erscheinungsdatum: 

15.08.2016

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 3.558
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3442483123

Beschreibung von Bücher.de: 

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein - doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Kriminetz-Rezensionen

Ich musste es richtig machen

In Bern wird eine Frau tot an einer Brücke hängend gefunden, in deren Haut ein Zeichen eingeritzt ist. Horowitz, ein ehemaliger Fallanalytiker, der nun im Rollstuhl sitzt, lässt Sneijder rufen.

BKA-Kommissarin Sabine Nemez freut sich auf einen Besuch bei ihrer Schwester und ihren Nichten. Doch daraus wird nichts. BKA-Boss Hess erteilt ihr einen Auftrag. Zusammen mit Maarten S. Sneijder soll sie einen Fall bearbeiten. Ihre Begeisterung hält sich in Grenzen, denn die Zusammenarbeit mit Sneijder ist nicht einfach.

Es gibt Zusammenhänge zu einer Ermittlung, die vor fünf Jahren Horowitz in den Rollstuhl und Piet van Loon ins Gefängnis brachte. Doch es bleibt nicht bei dem einen Fall in Bern. Sneijder und Sabine hetzen von einem Tatort zum nächsten quer durch Europa, doch der Täter ist immer schneller als sie.

Unterdessen tritt die die junge Psychologin Hannah in Steinfels ein, einer Anstalt für geistig abnorme Verbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, aber ihr Interesse gilt nur einem der Häftlinge, nämlich Piet van Loon. Was sind ihre Beweggründe?

Wie schon in den beiden Vorgängerbänden, geht es auch hier wieder grausam und verwirrend zu. Maarten S. Sneijder ist wie immer verschlossen wie eine Auster. Sabine Nemez hat ja schon mit ihm zusammengearbeitet und weiß um seine Egozentrik und um seine Marotten, aber auch im seine Brillanz. Wenn er austeilt, kann sie ihm gut Paroli bieten. Bei dieser Ermittlung aber zeigt sich Sneijder angeschlagen und verwundbar. Sabine ist intelligent und eine gute Ermittlerin. Sie erfährt nach und nach, was vor fünf Jahren geschah und erkennt Zusammenhänge zwischen den neuen Fällen, aber Maarten, der offensichtlich mehr weiß, gibt nur bröckchenweise seine Informationen weiter.

Die Geschichte ist sehr komplex und sehr spannend. Erst so peu à peu erschließen sich dem Leser die Zusammenhänge und doch gibt es auch immer wieder Wendungen, welche die Überlegungen über den Haufen werfen. Mir gefällt dieses Team Nemez/Sneijder, obwohl (oder gerade deswegen) Sneijder ein sehr spezieller Typ ist und Sabine die ausgleichende Rolle hat. Marihuana wirkt gegen Maartens Cluster-Kopfschmerzen und hilft bei seinen Überlegungen.

Das Ende ist dramatisch, überraschend und es ist nachvollziehbar. Es passt einfach zu Maarten S. Sneijder.
Unverhoffte Wendungen, Spannung, Tempo und ganz besondere Ermittler – was will man mehr. Meine absolute Leseempfehlung.

Todesmärchen

Inhalt:

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Meine Meinung:

Nach den Thrillern "Todesfrist" und "Todesurteil" ist "Todesmärchen" schon der dritte Fall für den Profiler Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Das Buch kann man auch lesen, wenn man die Vorgänger nicht kennt.

Maarten S. Sneijder ist ein sehr seltsamer Zeitgenosse, total unfreundlich zu anderen, aber voll und ganz auf seinen Fall konzentriert. Besonders die Dialoge sind total witzig. In diesem Buch hat ihm aber Sabine Nemez ein bisschen die Schau gestohlen, sie steht mehr im Mittelpunkt und wirkt als ausgleichendes Element.

Aus einer anderen Sicht wird die Geschichte der jungen Psychologin Hannah erzählt. Sie arbeitet in einem Gefängnis, wo die richtig schlimmen Buben sitzen. Sie leitet eine Therapiegruppe, zu der auch Piet van Loon gehört. Hannah findet bald heraus, dass in diesem Gefängnis einiges aus dem Ruder läuft und das bringt sie an ihre Grenzen.

Die Handlung ist sehr gut gelungen. Es gibt viele unerwartete Wendungen und der Autor erspart seinen Figuren absolut nichts. Ich denke, auch eingefleischte Thrillerfans werden hier noch überrascht, denn die Auflösung kann man nicht vorhersehen. Trotz der vielen Seiten gibt es keine Längen im Buch, ständig passiert etwas Neues. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es werden viele “märchenhafte” Morde begangen und die sind nichts für schwache Nerven.

Fazit:

Das ist leider der letzte Teil der Maarten S. Sneijder Reihe. Ich freue mich aber schon auf weitere Bücher von Andreas Gruber.

Dieses Buch bekommt 5 Sterne von mir.