Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.
Todesstimme
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Erscheinungsdatum:
Preis:
Beschreibung:
Wenn die Stimme der Verzweiflung ruft, wer hört dann hin?
Der zweite Fall für Sonderermittlerin Tara Kronberg – von Bestsellerautor Elias Haller.
Eine Serie rätselhafter Selbstmorde stellt Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Dezernat für extreme Gewaltverbrechen im LKA vor eine schier unlösbare Aufgabe. Die Ermittlungen führen sie zu einem Podcast, der eine verstörende Fangemeinde anzieht – Menschen am Abgrund, die im trügerischen Versprechen auf Hilfe ihr Verderben finden.
Als in einer verlassenen Fabrik die Leiche einer 16-Jährigen entdeckt wird, findet die Polizei nicht nur Spuren einer bizarren Tötungsmethode, sondern auch merkwürdige Abschiedsworte an einer Wand.
Für Tara sind diese Zeilen der Schlüssel zu einem Mann, der von innerer Zerrissenheit getrieben ist und eine tödliche Audiobotschaft verbreitet. Einem Mann, der sich selbst Kadaver nennt …





















Todesstimme
Zum Inhalt:
Eine Serie rätselhafter Selbstmorde stellt Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Dezernat für extreme Gewaltverbrechen im LKA vor eine schier unlösbare Aufgabe. Die Ermittlungen führen sie zu einem Podcast, der eine verstörende Fangemeinde anzieht – Menschen am Abgrund, die im trügerischen Versprechen auf Hilfe ihr Verderben finden.
Als in einer verlassenen Fabrik die Leiche einer 16-Jährigen entdeckt wird, findet die Polizei nicht nur Spuren einer bizarren Tötungsmethode, sondern auch merkwürdige Abschiedsworte an einer Wand. Für Tara sind diese Zeilen der Schlüssel zu einem Mann, der von innerer Zerrissenheit getrieben ist und eine tödliche Audiobotschaft verbreitet. Einem Mann, der sich selbst Kadaver nennt …
Meine Meinung:
Band 2 konnte mich nicht zu 100 Prozent abholen. Es liegt aber wahrscheinlich dran,dass ich in letzter Zeit immer Bücher mit Thema Podcasts gehört habe und dieses einfach nur zur falschen Zeit begonnen habe zu lesen. Ansonsten ist der Schreibstil wie immer flüssig, spannend und diesmal nicht ganz so Blutig. Alle Charaktere waren gut beschrieben und Tara und Gabriel sind für mich ein tolles Team. Tara leistet dies mal Schützenhilfe, bleibt sich aber treu und ermittelt auf eigene Faust. Wie gewohnt rätselt man als Leser wieder mit und stellt Vermutungen auf die wiederum vom Autor natürlich widerlegt werden und man am Ende denkt, Mist er hat mich schon wieder reingelegt. Die Auflösung war jetzt nicht sehr spektakulär aber war passend.
Ich freue mich auf jeden Fall auf eine Fortsetzung mit Tara und Gabriel.
Mörderischer Podcast
„Todesstimme“ ist der 2. Teil der Tara-Kronberg-Reihe.
In diesem Buch pendelt KHK Tara Kronberg zwischen Dresden und Leipzig, um die Kollegen vom Morddezernat zu unterstützen. Dort gibt es eine Reihe rätselhafter Selbstmorde, die mit einem Podcast zusammenzuhängen scheinen. In diesem bietet ‚Kadaver‘ Menschen mit großen seelischen Problemen seine Hilfe an. Besonders sind nicht nur die Tötungsmethoden, sondern auch die Abschiedsworte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn es gibt weitere Podcasts. Es werden sehr viele Spuren verfolgt, die auch in die Vergangenheit führen. Für die Ermittler ist es ein nervenaufreibender Fall, der sie an ihre Grenzen bringt.
Tara gehört einem Sonderdezernat zur Aufdeckung extremer Gewaltverbrechen beim LKA an. Sie hat eine überwachende Funktion, ohne aktiv in die Fälle einzugreifen. Trotzdem kann sie es nicht ganz lassen. Sie arbeitet viel vor Ort mit den Leipziger Kollegen zusammen. Dort hat sie vor Kurzem einige Missstände aufgedeckt, was zu personellen Konsequenzen führte, Trotzdem wird sie gut aufgenommen.
Auch in diesem Fall bekommt sie es mit den unterschiedlichsten Personen zu tun. Nicht nur mit homophoben Kollegen, sondern auch mit vielen verzweifelten Menschen.
Die Charaktere sind wieder sehr authentisch beschrieben. Man fühlt die Qualen und Zerrissenheit der Betroffenen und leidet mit. Anderen möchte man am liebsten anständig die Meinung sagen.
Tara ist eine durchsetzungsstarke Frau, ohne arrogant zu sein. Sie verfügt über einen großen Gerechtigkeitssinn. Sie arbeitet mit ihrem Kollegen Gabriel Schneider zusammen, der nicht im Außendienst tätig ist, aber sehr hilfreich bei den Recherchen. Ihn finde ich immer noch ziemlich geheimnisvoll und auch Tara macht sich so ihre Gedanken über ihn.
Die Atmosphäre ist oft düster, vor allem, wenn Auszüge aus dem Podcast geschildert werden. Diese sind wie in einem Drehbuch geschrieben und beschreiben auch die Stimme des Redners. Diese Gefühle wurden sehr gut eingefangen.
Die kurzen Kapitel sind mit dem Namen der jeweiligen Erzählperspektive überschrieben.
Kaum glaubt man, der Täter sei entlarvt, gibt es neue Erkenntnisse und die Suche geht weiter. Obwohl die Handlung nicht wie gewohnt sehr blutig ist, ist es ein packender mitreißender Thriller, der mit jeder Seite spannender wird und zu einem überraschenden Ende führt.
Ich bin wieder völlig begeistert und freue mich auf die Fortsetzung.
Ein Podcast, der ins Verderben führt
Nachdem ich „Signalrot“, den ersten Tara-Kronberg-Thriller, für sehr gut befunden habe so wie zuvor schon die Grimm-Thriller und noch so einiges mehr aus Elias Hallers Feder, war für mich klar, dass ich mir Buch zwei um Tara Kronberg, die „Todesstimme“, nicht entgehen lassen darf.
Um es gleich vorweg zu sagen – diesen Nachfolgeband habe ich an zwei Abenden verschlungen, er hat mich über weite Strecken hinweg gefesselt, wenngleich nicht durchgängig. An Buch eins dieser Reihe kommt die Todesstimme nicht ganz ran, es gab zwischendurch Längen und auch das Ende, die Aufklärung mitsamt der Begründung, ist etwas weit hergeholt. Aber nun kurz zum Buch:
Rätselhafte Selbstmorde stellen Tara Kronberg und ihren Kollegen Gabriel Schneider vom Dezernat 47 (Sonderdezernat Signalrot) für extreme Gewaltverbrechen vor eine schier unlösbare Aufgabe. In einer verlassenen Fabrik wird die Leiche einer 16jährigen gefunden. Alles deutet auf Suizid hin, auch eine kryptische Botschaft könnte ein Hinweis darauf sein. Bald jedoch führt Spur zu einem Podcast, dessen Betreiber sich selbst Kadaver nennt. So wie es aussieht, treibt dieser Podcaster jene, die sich ihm anvertrauen, gezielt in den Tod.
Kadaver führt in das Gespräch mit einem düsteren Intro ein. „…Eine junge Seele, gefangen im Strudel aus Panik und Hoffnungslosigkeit, kämpft verzweifelt gegen die Ausweglosigkeit an. Doch die Gedanken sind gnadenlos, und der Ruf des Todes lockt mit verführerischer Stimme…“ Er schwafelt von „Totgeburt“ und heißt seinen heutigen Gast namentlich willkommen. Er umschmeichelt sie, verführt sie gekonnt mit Worten, führt sie da hin, wo er sie haben will.
Podcasts sind in unserer heutigen Medienwelt nicht mehr wegzudenken, es gibt sie zu allen Themen, zu allen Lebensbereichen und dass sich auch jene, die Böses im Sinne haben, dieser Technik bedienen, ist naheliegend. Dieser zweite Fall für das Sonderdezernat umkreist Depressionen und die damit einhergehenden Suizidgedanken bis hin zum Tode. Es wäre aber zu einfach, dies als einzig wahre Begründung vorzuschieben, es geht sehr viel mehr ins Detail.
Neben diesen Tötungsdelikten scheinen so einige im Dezernat ihr eigenes Süppchen zu kochen, Tara entdeckt geheimnisvolle Akten, ihre Fragen diesbezüglich bleiben unbeantwortet. Es gibt noch so einiges, das eher im Privaten angesiedelt ist, das kurz Erwähnung findet, der Focus liegt jedoch auf diesen nicht durchschaubaren Todesfällen, die ihnen alles abverlangen.
Tara Kronberg war mir mit ihrer zupackenden, unerschrockenen und dennoch kollegialen Art sofort sympathisch, was ich nicht von jedem der hier Agierenden behaupten möchte. Und doch sind sie alle Typen, nicht jeder ist gleich zu durchschauen, allesamt sind sie glaubhaft dargeboten. Unterschwellig hatte ich gefühlt jeden im Visier, um diese kurz aufblitzenden Gedanken dann doch wieder zu verwerfen. Zwischendurch führt jemand Tagebuch – könnte dies der Anfang der grausamen Todesfälle sein, deren Ursprung diese unheimlichen Podcasts sind? Die unheilbringende Stimme, die sich dahinter verbirgt, hat mich lange im Dunkeln gelassen und mich zum Schluss dann doch verblüfft. Wenngleich mir die Begründung nicht so ganz gefällt, so ist auch dieser zweite Fall für Tara fast durchgängig spannend und lesenswert.
Tara Kronberg 2 - Der Podcast
Nach einem Podcast werden die Interviewten tot aufgefunden - alles deutet auf Suizid hin. Doch Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg merkt schnell, dass es Mord war. Doch wer betreibt diesen Podcast? Die Stimme ist verzerrt und er selbst nennt sich Kadaver. Der Podcast hat eine wachsende Fan-Gemeinde und die nächsten Opfer sind schon in der Warteschleife. Doch was treibt den Täter an; was ist sein Motiv?
Das Cover gefällt mir sehr gut und ist hervorragend gemacht; passend ist es natürlich auch.
Der Schreibstil des Autors ist gewohnt gut; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben.
Die Spannung ist von der ersten Seite an da und steigt bis zum Ende kontinuierlich an. Der Plot ist ausgezeichnet und die Wendungen sind einfach phänomenal. Sie sind so zahlreich und trotzdem wirkt hier nichts überkonstruiert, sondern logisch und sehr gut nachvollziehbar.
Dazu gibt es mit Tara und Gabriel ein sehr vielversprechendes Team, das definitiv selbst noch einige Geheimnisse hat und daher hoffentlich eine ganze Reihe von Fällen - also Büchern - bekommen wird.
Ich konnte das Buch tatsächlich nur schwer aus der Hand legen und habe diese knapp 500 Seiten in 3 Tagen verschlungen - obwohl ich natürlich dazwischen auch arbeiten musste z.B.
Ich habe schon ein paar Bücher des Autors gelesen und war eigentlich immer fasziniert über seine Einfälle. Dieses Buch findet aber auch innerhalb seiner Bücher wieder einen Spitzenplatz.
Der 3. Teil dürfte dann doch auch ein paar Änderungen mit sich bringen, wie das Ende dieses Buches zeigt.
Fazit: Toller Plot, tolle Ermittler und Spannung pur. 5 von 5 Sternen
Bewegender zweiter Fall, mit überraschenden Wendungen
Eine Serie von Suiziden in der Leipziger Ecke lassen erregt die Aufmerksamkeit von Tara Kronenbergs Sonderabteilung im Dresdener LKA. Alle Selbstmord-Opfer hatten vorab Kontakt zu einem seltsamen Podcast, von dessen Betreiber sie interviewt wurden, mit der Prämisse er wollte ihnen helfen. Bei näherer Betrachtung findet Tara, zusammen mit der Leipziger Kripo heraus, dass sich um eine Mordserie handelt und die Opfer sich gar nicht selbst gerichtet haben!
Auch der neue spannende Fall „Todesstimme“ ist für Tara Kronenberg und ihren Kollegen den smarten Gabriel eine große Herausforderung und ein ziemlicher Wettlauf gegen die Zeit!
Ein unheimlicher Podcast gelenkt von einem Betreiber mit dem schrecklichen Namen Kadaver zieht immer mehr verzweifelte Menschen in seinen Bann. Kadavers Opfer vereint eine große Todessehnsucht und alle sind zum tödlichen Schritt bereit. Er gibt den Mörder, der sich als Helfer sieht!
Elias Haller versteht es immer blendend seine Leser mit hochkomplexen Morden, schaurigen Tatorten und rasanten Ermittlungen an die Seiten zu fesseln. Seine Ermittler sind immer interessant gewählt und entwickeln sich von Fall zu Fall weiter, auch dabei bleibt es spannungsvoll und man freut sich schon auf weitere Folgen dieser clever konstruierten Serie.
Die Handlung beschäftigt sich mit einem gerade inflationären Thema, den „Podcasts“ und der Manipulation von Menschen. Dabei geht es zwar nicht ganz so brutal zur Sache wie bei den meisten Haller-Trillern gewohnt, dafür aber recht perfide zu.
Mein Fazit:
Ein bewegender Thriller voller Hochspannung mit absolut überraschenden Wendungen. Gerne mehr solche komplexen Fälle für dieses sympathische und kluge Ermittler-Team.
Mir teilweise etwas zu wirr
Mein Mann und ich lesen alle Bücher dieses Autors. Bei diesem Teil, dem zweiten Fall der Tara-Kronberg-Reihe, bin ich allerdings etwas hin- und hergerissen.
Tara und die anderen sind mir aufgrund des vorherigen Buches nicht unbekannt. Daher weiß man bereits, wie Tara und Gabriel so ticken. Kann daher nicht urteilen, ob man das als Neuleser gut versteht.
Die Story ist krass. Dieses Vorgehen und dann diese Todesart. Vermutlich gibt es so ’n Ding wirklich. Was mir stark auffällt: Eigentlich soll ja Tara nur begleiten bzw. alles überblicken. So war es im ersten Buch erklärt. Hier ermittelt sie doch definitiv selbst und hat keine Beobachtersituation.
Man ist weiterhin in diesem Wechselspiel der Ereignisse. Alles sehr kurzweilig. Gespickt mit den privaten Ereignissen wie Taras Mutter und auch Gabriels Sorgerechtssituation. Dieses Verhältnis zu seiner Chefin finde ich deplatziert. Dass sich immer mehr Todesfälle ergeben, finde ich aufgrund der vorangegangenen Ereignisse nicht verwunderlich.
Mir persönlich hat sich kein Spannungsbogen aufgetan. Es ist teilweise vorhersehbar, dass z. B. Einsätze schiefgehen. Wäre sonst der Fall in der Hälfte des Buches bereits geklärt.
Manchmal stresst es mich etwas, wo Tara sich gerade befindet. Hab mich ertappt, wie ich die Orte dann durcheinanderbrachte und ich mich wunderte, warum dann z. B. Gabriel dabei sitzt. Dabei war sie ja wieder zurück … puh. Also, das Hin und Her ist nichts für mich.
Sehr komplexe Story mit nicht vorhersehbaren Folgen und Ende. Teilweise mir eben zu verwirrend und vorhersehbar. Daher nicht die vollen Punkte.