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Tödliche Eifelpfade
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Unterwegs auf Schmugglerpfaden – ein mörderisches Spiel in der Eifel.
Privatdetektivin Ellen Engels freut sich auf ein Abenteuerwochenende auf einem abgelegenen Hof in der Eifel – doch der Spaß endet tödlich: Die Veranstalterin der »Schmugglerspiele« wird mit einem Pfeil im Bauch gefunden. Im Kreis der Verdächtigen: Ellen, denn es ist ihr Pfeil, der in der Toten steckt. Ebenfalls verdächtig: der Partner der Toten, der früher Ellens große Liebe war.
Um ihre – und seine – Unschuld zu beweisen, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an. Aber bei Rollenspielen, alten Feindschaften und verschwundenen Lkw-Ladungen verschwimmen schnell die Grenzen zwischen Spiel und Ernst …
Tödliche Eifelpfade von Carla Capellmann verspricht spannende Unterhaltung und eine Ermittlerin, mit der man gerne befreundet wäre. Ein humorvoller Wohlfühlkrimi mit viel Eifler Lokalkolorit.





















Schmuggelpfade
Für Ellen und ihre Nichte Macy soll es ein spannendes Wochenende werden, auf Schmugglerpfaden in der Eifel. Sie treffen sich mit anderen Gleichgesinnten und Vanessa, die Chefin gibt ihnen eine Einführung und dann machen sie sich auf den Weg. Doch dann sieht Ellen, dass ein Teilnehmer von der Polizei mitgenommen wurde, und sie macht sich schon einige Gedanken. Sie war schließlich mal Personenschützerin. Außerdem ist sie mit dem Kripobeamten Max liiert. Am nächsten Morgen geht sie recht früh aus dem Haus, denn sie möchte noch ein paar Pfeile schießen, denn sie hatte in einem Wettbewerb mit Max eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Doch anstatt ihre Verschossenen Pfeile wiederzufinden, entdeckt sie Vanessa mit einem Pfeil im Bauch und die ist tot. Jetzt wird aus dem schönen Wochenende langsam ernst.
Der Krimi „Tödliche Eifelpfade“ von Carla Cappelmann spielt in der Südeifel, nicht weit von den Grenzen zu Belgien und Luxemburg entfernt. Man könnte meinen es ist ein Schmugglerparadies. Genau deshalb sind Ellen und ihre Nichte Macy dort vor Ort und haben ein Schmuggelwochenende gebucht. Das Cover verleitet den Leser dazu von eine Idylle zu träumen und verträumt ist diese Gegend auch, aber ein idealer Platz, um seine eigenen Geschäfte zu machen. Die Autorin hat in der Auswahl der Hauptpersonen ein sehr gutes Händchen bewiesen. Ellen, als ehemalige Personenschützerin und ihre Nicht Macy jung, unbedarft und neugierig. Für Ermittlungen geradezu ideal. Wäre da nicht Ellens Freund Max von der Kripo. Er macht sich sehr viele Sorgen, wenn Ellen mal wieder ihre Nase in Dinge steckt, die sie nichts angehen. Das hält Ellen allerdings nicht ab, zu ermitteln. Die Kollegin von Max, Zeynap ist da viel entspannter und so kommt es bei den Ermittlungen um den Tod der Veranstalterin Vanessa zu einem sehr interessanten Ping-Pong Spiel. Ich finde die Idee im Grenzraum ein Event anzubieten, dass sich mit dem Schmuggeln von Dingen beschäftigt, schon sehr gelungen. Das da auch mal Dinge in Wirklichkeit geschmuggelt werden, liegt auf der Hand und unterstützt die >Spannung in diesem Krimi. Auch die familiäre Geschichte ist gut erzählt und ist ebenfalls für die Spannung prädestiniert. Die >Sprache tut ihr übriges und so kann jeder, der es kann wie in einem Film in den Roman eintauchen.
Ich finde diesen regionalen Krimi sehr gelungen und beschäftigt sich mit einem sehr interessanten Thema und auch mit der Region Eifel, so dass die Spannung und die Region nicht zu kurz kommen.