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Tödlicher Duft

Ein Fall für Commissaire Campanard
Buch
Broschiert, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3453428803

ISBN-13: 

9783453428805

Auflage: 

1 (13.03.2024)

Preis: 

16,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 23.471
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3453428803

Beschreibung von Bücher.de: 

Der Duft von Lavendel und Intrige.

Das sonst so verschlafene Grasse ist in Aufruhr: Eric Sentir, Erfinder betörender Düfte für den renommierten Parfümeur Fragonard, wird tot aufgefunden. Seine Leiche schwimmt in einem Bottich seiner eigenen Kreation, inmitten blutroter Kamelienblüten.

Und das ausgerechnet sonntags, wenn Louis Campanard sich in Ruhe seinem Lavendelgarten widmen möchte. Der erfahrene Commissaire beschließt, die Polizeipsychologin Linda Delacours aus Paris zu holen und undercover in die geheimnisvolle Welt der Duftkreation einzuschleusen. Um den Fall aufzuklären, müssen die beiden ihr ganzes Können aufwenden – und geraten dabei selbst ins Visier des Täters.

Kriminetz-Rezensionen

Gelungener Start einer neuen Krimireihe

Sentir, der Star des Parfümherstellers Fragonard in Grasse, schwimmt tot in einem Bottich mit roten Kamelien. Unfall, Selbstmord oder Mord ? Die Klärung der Todesumstände von Sentir bringen Kommissar Campanard um das Vergnügen, seinen Lavendelgarten zu genießen. Der Fall ist knifflig. Schließlich ist Grasse berühmt für seine Parfümherstellung und nicht für spektakuläre verbrechen und Sentir war der schillernde Star der Branche. Die einen hielten ihn für ein Genie, die anderen für überbewertet.

Unterstützung erhält Campanard von seinem Mitarbeiter Olivier und der Polizeipsychologin Linda Delacours aus Paris. Sie soll Undercover bei Fragonard ermitteln. Das ist ein guter Schachzug. Zum einen erfährt Linda manches, was man der Polizei nicht erzählt hat, zum anderen bekomme ich als Leser dadurch interessante Einblicke in die Parfümherstellung.

Das Ermittlertrio ist nicht unumstritten, denn alle drei haben ihr persönliches Päckchen zu tragen, das sich möglicherweise auf den Erfolg der Untersuchung negativ auswirkt. Was das Trio auf jeden Fall hat, sind ungewöhnliche Ermittlungsmethoden, die für zusätzliche Spannung sorgen. Für mich war auch schön zu sehen, wie aus drei Fremden eine verschworene Gemeinschaft wird.

Verdächtige gibt es genug, denn das Opfer war nicht unbedingt ein Sympathieträger - selbstherrlich, egozentrisch und stets um Aufmerksamkeit bemüht. Die Zeugenbefragung beschert mir ein persönliches Highlight, als Campanard in Hercule-Poirot -Manier einen der Hauptverdächtigen vernimmt. Sentirs Hauptkonkurrent ist Duchapin, der mir nicht weniger unsympathisch war als das Opfer. Er lässt keine Meinung gelten außer der eigenen und liebt es, andere bloß zu stellen.

Gegen Ende läuft die Spannung auf ihren Höhepunkt zu. Der Mörder ist bereit, jeden zu töten, der ihm gefährlich werden kann oder der nicht mehr von Nutzen für ihn ist. Dabei gerät Linda in den Fokus. Als ich schon dachte, ich müsste Abschied von ihr nehmen, gelingt ihre Rettung in letzter Sekunde. Die Person des Täters hat mich überrascht. Die Motivation und Vorgehensweise werden in meinen Augen überzeugend dargelegt. Mitleid oder Verständnis konnte ich dennoch nicht empfinden.

Der Krimi bietet für mich spannende Unterhaltung, interessante Einblicke in die Welt der Düfte, wunderschöne bildhafte Beschreibungen von Grasse und seiner Umgebung und nicht zuletzt ein sympathisches und überzeugendes Ermittlergespann.

Ein unschlagbares Team

In der berühmten Parfümerie Fragonard wird der „König der Düfte“ Eric Sentir tot aufgefunden. Seine Leiche schwimmt in einem Bottich mit blutroten Kamelien Blüten. Commissaire Louis Campanard übernimmt mit Hilfe des jungen Polizisten Pierre Olivier die Ermittlungen. Um in die geheimnisvolle Welt der Düfte abtauchen zu können, holt sich Campanard Unterstützung durch die Polizeipsychologin Linda Delacours, die sich Undercover auf die Suche nach dem Mörder machen soll. Wird dieses Ermittlertrio den Täter stellen können?

Tödlicher Duft ist der erste Teil von Renè Anour’s Provence-Krimireihe. Der Autor entführt uns in das beschauliche französische Städtchen Grasse und verwöhnt den Leser mit einer malerischen Kulisse.

Die Ermittlungen wurden mit einem fesselnden Schreibstil spannend erzählt, doch auch der Humor kam dabei nicht zu kurz. Verschiedene Hinweise, aber auch falsche Fährten laden hier zum Miträtseln ein.

Campanard ist ein etwas schrulliger Ermittler mit einem Faible für grellbunte Hawaiihemden und einer Abneigung gegenüber Autos. Jedoch sollte man ihn nicht unterschätzen, denn er kann knallhart ermitteln. Der junge Polizist Pierre ist ein liebenswerter Charakter, über den wir allerdings noch nicht viel erfahren.

Durch die Undercover-Arbeit von Linda Delacours bekommt der Leser eine Vielzahl an interessanten Informationen aus der Welt der Düfte. Die drei zusammen ergeben ein sympathisches und unschlagbares Ermittlertrio und ich bin schon sehr gespannt auf ihren nächsten gemeinsamen Fall und auf ihre weitere persönliche Weiterentwicklung.

Richtig dufte Sache dieser Krimi

In Grasse, wird der Parfümeur Eric Sentir, die berühmte NASE von Fragonard, tot aufgefunden! Er schwebt in einem Bottich, inmitten von blutroten Kamelien, den Blüten seiner neusten Kreation. Um den Mörder zu ermitteln, ergreift Commissaire Louis Campanard zu einer ungewöhnlichen Methode. Er lässt aus Paris die Polizeipsychologin Linda Delacours anfordern, um sie als Insiderin in einen Duftkurs einzuschleusen. Eine ganz und gar nicht ungefährliche Aktion!
Der Kriminalroman „Tödlicher Duft“ von Autor René Anour entführt seinen Leser in eine ganz und gar besondere Welt, in der die Faszination und Wirkung von Düften, sowie deren Herstellung im Focus stehen. Als Ort der Handlung spielt das kleine Provence-Städtchen Grasse die Hauptrolle, es ist weithin bekannt als die Stadt der Düfte und auch durch den Bestseller „Das Parfum“.
Schon ab der ersten Seite hat es mich gepackt, die Beschreibung des Ortes, die ganzen interessanten Charaktere und der mysteriöse Mord, ergeben ein faszinierendes Ganzes. Den Schreibstil des Autors mag ich sehr, bildgewaltig und spannend, einfach sehr unterhaltsam bis zur letzten Seite. Man erfährt hier enorm viel über Düfte und die Bedeutung der Region für die Parfümherstellung, das finde ich äußerst interessant. Grasse ist wirklich ein ganz bezaubernder Ort, wenn man in Südfrankreich unterwegs ist, lohnt sich ein Abstecher in die Stadt des Duftes. Wir haben es nicht bereut!

Mein Fazit:
Eine tolle neue Krimiserie die uns in die Provence führt, gelungenes Verreisen per Buch, neben Spannungsvoller Handlung, was braucht man mehr:). Durch zusätzliche Kenntnis des Ortes war für mich die Lektüre natürlich noch ein zusätzlicher Kick, der mich den Krimi noch intensiver erleben ließ. Einfach genial gut!

Mord am König der Düfte

Alle in Grasse sind in Aufruhr. Der renommierte Parfümeur und Erfinder von betörenden Düften, Eric Sentir, von Fragonard wird tot aufgefunden. Seine Leiche schwimmt in einem Bottich mit blutroten Kamelienblüten, seiner eigenen Kreation. Commissaire Louis Campanard wollte eigentlich seinen Sonntag im Lavendelgarten genießen, wird jedoch nun zu diesem Fall gerufen. Er beschließt die Polizeipsychologin Linda Delacours aus Paris zu holen und sie undercover in die Pafumeursschule von Fragonard einzuschleusen. Dabei geraten sie bald selbst ins Visier des Täters.

"Tödlicher Duft" ist der Auftakt in eine neue Reihe mit Commissaire Louis Campanard.

Die Protagonisten haben mir sehr gefallen. Commissaire Louis Campanard ist ein recht eigener Charakter mit seiner Liebe zum E-Bike, Büchern und seinen Hawaii-Hemden. Aber auch Linda ist interessant und hat ihr kleines Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen, worüber man jetzt noch nicht ganz so viel erfahren hat. Olivier bleibt jedoch noch etwa blass, aber vielleicht wird er in den Folgebänden noch präsenter.

Die Handlung ist sehr ruhig ohne großartige Spannung und Nervenkitzel. Es ist aber trotzdem sehr schön der Ermittlungsarbeit zu folgen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, einzig über die französischen Wörter könnte man beim Lesen stolpern. Mich haben sie aber nicht gestört, eher im Gegenteil, so konnte man sich in den Ort Grasse reinfühlen. Der Schreibstil ist auch sehr bildgewältig und erzeugt dadurch eine tolle Atmosphäre. Man hat das Gefühl als wenn man die ganzen Düfte dort riechen könnte.

Das Hintergrundwissen über die Welt der Düfte und den Parfumkreationen fand ich äußerst interessant und wurde, wie ich finde, vom Autor sehr gut in den Krimi eingearbeitet.

Mein Fazit:
Ein recht ruhiger Krimi ohne viel Aufregung aber mit einer tollen Atmosphäre gezeugt von einem sehr bildhaften Schreibstil. Man träumt sich hier richtig nach Südfrankreich. Von mir eine Leseempfehlung.

Der Duft betört nicht nur die Sinne ...

Im beschaulichen Grasse wird der berühmte Erfinder betörender Düfte und Internetstar Eric Sentir tot in einem Bottich aufgefunden. Ausgerechnet in seiner neusten Kreation mit blutroten Kamelienblüten. Doch wer war der Täter oder war es ein Unfall?

Louis Campanard wollte sich eigentlich seinen eigenen Düften in seinem Lavendelgarten widmen, doch er soll die Ermittlungen aufnehmen. Ihm zur Seite steht nicht nur sein Kollege, sondern auch die Polizeipsychologin Linda Delacours, die eine Koryphäe auf ihrem Gebiet ist.

Was keiner ahnt, jeder von den drein hat eigenen Schatten und Ängsten zu Kämpfen und der Täter weiß, sich dieser zu bedienen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Ich muss gestehen, dass dies das erste Buch von René Anour für mich ist. Auf der Frankfurter Buchmesse erzählte er mir davon und machte mich dabei so neugierig darauf, dass ich es mir holte und las.

Da fingen aber auch schon die Probleme an. Ich hatte an einem Tag ein anderes Buch beendet gehabt und wollte Abends nur schnell den Prolog noch lesen, ehe ich ins Bett ging und konnte erst nach der Hälfte des Buches endlich mal unterbrechen. Mit Bedauern, aber auch Vorfreude auf den nächsten Abend.

Die Geschichte ist sehr spannend, schlüssig, verzwickt und bildhaft. Das Kopfkino sprang bei diesem Buch nicht nur an, sondern auch mein Geruchssinn wurde gefragt. Die vielen Düfte, die René in seinem Buch erwähnt und vor allem beschreibt, macht das Buch zu einem Fest der Geruchssinne. Auch wenn man sie nicht wirklich riechen kann, so kann man sie sich doch sehr gut vorstellen und auch die Arbeit eines Parfümeurs, den er in dem Buch beschreibt, trägt dazu bei.

Überhaupt ist das Buch auf der einen Seite ein sehr spannender Krimi, auf der anderen Seite erfährt man sehr viel über Düfte, die Harmonie und die Kopf-, Herz- und Basisnoten. René hat das meisterhafte Zusammenspiel der drei Duftnoten wunderbar in Worte gefasst.

Die Protagonisten sind facettenreich und charakteristisch beschrieben. Ich konnte mich gut in sie einfühlen und sie bei ihren Ermittlungen begleiten. Die Region kommt auch nicht zu kurz, so dass ich ein wenig Urlaubsfeeling noch dazu bekam.

Der Fall ist in sich abgeschlossen, doch es wird ein Wiedersehen mit Campanard und seiner Truppe geben, worauf ich mich schon sehr freue.

Fazit:

Es war zwar das erste Buch von René Anour für mich, jedoch gewiss nicht das letzte. Der zweite Teil der Reihe ist schon vorgemerkt und bis dahin werde ich mir mal die anderen Bücher des Autors etwas näher ansehen. Für mich eine sehr empfehlenswerte Neuentdeckung.

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