Cover von: Tote Hunde weckt man nicht
Amazon Preis: 11,99 €

Tote Hunde weckt man nicht

Der vierte Fall für Hobbydetektivin Sara Rattlebag
Buch
Taschenbuch, 308 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3989420674

ISBN-13: 

9783989420670

Auflage: 

1 (20.06.2024)

Preis: 

11,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 22.523
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3989420674

Beschreibung von Bücher.de: 

Sara befand sich auf einer Lichtung, auf der etwa ein Dutzend Steine zu einem Steinkreis angeordnet waren. Dazwischen standen Gestalten in weißen wallenden Gewändern. In der Mitte des Kreises stand eine Frau. Mit weit ausgebreiteten Armen und geschlossenen Lidern wartete sie auf etwas. Plötzlich riss sie die Augen auf und starrte Sara direkt ins Gesicht.

Eigentlich will Sara im beschaulichen Sidbury an der englischen Jurassic Coast nur einen Cold Case lösen – einen Unfall mit Fahrerflucht, bei dem der Ehemann ihrer Nachbarin ums Leben gekommen ist. Doch dann wird die Sekretärin des Dorfamtes entführt und wenig später tot im Dartmoor aufgefunden. Sara, Miss Spinster und Bobby Bobby werden in die Ermittlungen hineingezogen.

Geisterhafte Lichter, ein Unsichtbarer, der nachts um Saras Haus schleicht, unterirdische Gänge und Steinkreise aus längst vergangenen Zeiten halten Sara und ihre Freunde auf Trab und sie begeben sich wieder in Gefahr. Denn eines ist sicher: Tote Hunde weckt man nicht.

Kriminetz-Rezensionen

Gruseliger Underground von Exeter

"Du kannst sie nicht sehen, aber sie beobachten dich schon lange." (dieboo)
In Sidbury ist mal wieder einiges los. Der Schleicher sorgt wieder in Saras Nächten für Unruhe und hinterlässt sogar Spuren. Währenddessen fehlt von Cedrics Sekretärin Milly jede Spur. Dies wäre mal wieder eine Aufgabe für den Krimiklub, wenn Inspector Webster Ihnen das nicht untersagt hätte. Deshalb wollen Sie sich um einen weiteren Cold Case Fall aus dem Archiv kümmern. Margrets Ehemann, der bei einem Autounfall mit Fahrerflucht ums Leben kam und bisher jede Spur vom Täter fehlt. Schockiert sind sie allerdings, als man Millys Leiche im Dartmoor findet. Sara und Miss Spinster schleusen sich währenddessen bei Georges letzter Arbeitsstelle, den Exeters Underground Passages, ein. Bei ihrer nächtlichen Suche nach Kater Sir Arthur Doyle begegnet Sara nicht nur Silly Old Joe mit neuen Geistergeschichten, sondern sie entdeckt außerdem eigenartige Lichter, die sich bewegen. In den unterirdischen Gängen und Steinkreisen aus längst vergangenen Zeiten geschehen merkwürdige Vorgänge, denen die Detektive auf die Spur gehen.

Meine Meinung:
In dem inzwischen vierten Band der Reihe um Sara Rattlebag und ihrem Krimiclub geht es diesmal um viel Grusel und Mystik. Ich selbst kenne bisher nur zwei Bücher dieser Reihe, doch da die Fälle abgeschlossen sind, kann man sie durchaus auch einzeln lesen. Das wundervolle Cover mit dem Beagle Welpe, der seinen Einstand in diesem Buch feiert, gefällt mir sehr gut. Auch wenn sich der Krimiclub diesmal nicht um den aktuellen Mord kümmert, ist der Cold Case Fall durchaus spannend. Am Ende des Buchs wird sogar das Rätsel um den nächtlichen Schleicher gelöst. Besonders interessant und unheimlich finde ich die detaillierte Beschreibung der Underground Passages mit ihren vielen Gängen, in denen man sich durchaus verlaufen kann. Dass es diese Sehenswürdigkeit wirklich in Exeter gibt und man davon Bilder im Netz genießen kann, fand ich toll. So wird diese Geschichte noch greifbarer, wenn man nicht nur wage Vorstellungen hat. Überhaupt finde ich es schön, wenn Realität und Fiktion sich in diesen Büchern die Hand geben. Die gruseligen Geschichten, mit denen besonders Führerin Blake den Touristen Angst macht, kann ich gut nachvollziehen. Dass sie ein Geheimnis umgibt, spürt man dann auch sofort. Beeindruckt fand ich außerdem wieder Silly Old Joe, der mit seinen Vorahnungen und Geistergeschichten manchmal schon etwas unheimlich erscheint. Vor allem in diesem Kriminalfall passt sein Charakter wirklich hervorragend zur Geschichte. Für ganz viel Abwechslung und Humor sorgen außerdem Miss Spinster, Bobby Bobby und natürlich Cedric. Wie er auf die Idee kommt, ausgerechnet einen Welpen als Wachhund anzuschaffen, ist mir jedoch schleierhaft. Trotzdem war die Einführung von Beagle Welpe Lady Hitchcock umso lustiger. Den Ausgang der Geschichte hätte ich allerdings zu Beginn nicht vermutet. Hier hat mich die Autorin doch sehr überrascht. Mit einigen humorvollen Szenen ganz nach englischer Art macht es erneut Spaß, diese Reihe weiter zu verfolgen. Besonders die Hobbydetektive sorgen für viel Abwechslung und jede Menge grauer Haare beim Inspector. Darum freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Band und gebe auch diesmal eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Geister als Mörder und jede Menge gute Unterhaltung

Sara schläft schlecht. Das liegt an nächtlichen Geräuschen, die ein Unbekannter vor ihrem Haus verursacht. Ablenkung wäre gut und die kommt in Gestalt der verschwundenen Gemeindesekretärin Milly. Da Inspektor Webster Sara androht, sie in Haft zu nehmen, wenn sie sich einmischt, beschließen sie und ihre Mitstreiter aus dem Crime Club, sich lieber um einen Cold Case zu kümmern.. Charles, der Mann von Margret, der Freundin von Saras Bruder Zac, wurde bei einem Autounfall tödlich verletzt - Fahrerflucht. Die Spur führt an dessen alten Arbeitsplatz, die Underground Passages. Nur gut, dass Sara nicht an Geister glaubt, die dort angeblich ihr Unwesen treiben. Vielleicht kann Silly Old Joe weiter helfen, der auf dem Friedhof gerne mal mit Geistern ein Schwätzchen hält. Joe bringt sie tatsächlich auf eine heiße Spur.

Ich mag die Cozy Crime Reihe um Sara Rattlebag sehr. Sara ist sympathisch und eine emanzipierte und selbstbewusste Frau. Ihr zur Seite stehen der pensionierte Polizist Bobby Bobby und Miss Spinster, beide schon im Rentenalter, aber mit guter Spürnase und einer gehörigen Portion Neugierde. Saras Freund Cedric ist der Bedenkenträger und sorgt sich um Saras Sicherheit. Ihr Bruder Zac versucht ebenfalls ihren Spürsinn zu zügeln. Kater Sir Arthur Doyle und der Welpe Hitchcock vervollständigen das Personal. Dann wäre noch Inspektor Webster zu erwähnen, dessen Benehmen gegenüber Sara mich jedes Mal auf die Palme bringt. Zu seiner Ehrenrettung muss ich zugeben, dass er in diesem Fall fast schon fürsorglich gegenüber Sara ist. Besonders gefreut hat mich, dass Silly Old Joe eine größere Rolle spielt und der entscheidenden Hinweis von ihm und seinen Geisterfreunden kommt

Die Auflösung des Falles hat mich schockiert. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es in einer Kleinstadt so ein Ausmaß an Verschwörung und kaltblütiger Morde möglich ist. Vielleicht gerade deswegen fand ich das Finale sehr gelungen, wie den ganzen Krimi, der spannend und unterhaltsam war.

unterhaltsamer cosy Krimi

Sara will eigentlich nur den Unfalltod des Ehemanns ihrer Nachbarin aufklären. Doch als die Dorfsekretärin entführt und tot im Moor gefunden wird, geraten Sara und ihre Freunde mitten in die Ermittlungen. Mysteriöse Lichter, ein unheimlicher Stalker, unterirdische Gänge und alte Steinkreise bringen bald schon alle in große Gefahr.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich denke mir hätte es wahrscheinlich sehr geholfen wenn ich die Vorgängerbände auch gelesenen hätte. So als Quereinsteiger war es dann doch etwas schwierig. Die Charaktere entwickeln ihre Tiefe über die Bücher hinweg. Auch mit Rückblenden oder Anspielungen aus vorherigen Büchern habe ich mich schwer getan.

Aber wenn man sich so langsam dann den Überblick verschafft hat, entwickelt sich das Buch zu einer unterhaltsamen Geschichte.

Zwischendurch hilft Kommissar Zufall den Hobbydetektiven, die sich wirklich von nichts unterkriegen lassen. Blutrünstige Morde darf man allerdings hier nicht erwarten.

Am Ende wurde es dann nochmal richtig spannend, wobei für mich persönlich nicht alle Fragen geklärt wurden.