Cover von: Die Tote von Nazaré

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Die Tote von Nazaré

Ein Portugal-Krimi
Buch
Taschenbuch, 320 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3746643244

ISBN-13: 

9783746643243

Auflage: 

1 (11.02.2026)

Preis: 

16,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 9.332
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3746643244

Beschreibung: 

Nirgends sind die Wellen so hoch wie in Nazaré – und so tödlich!

Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, sucht Erholung in dem portugiesischen Küstenort Nazaré. Hier möchte sie gesund werden, nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen und schwer traumatisiert wurde.

Doch die Ruhe währt nicht lange. Als sie sich eines Morgens zum Praia do Norte aufmacht, findet sie die Leiche einer jungen Frau. Kurz darauf kehrt sie mit der örtlichen Polizei zurück, und die Tote ist verschwunden. Nur Inspetor Ferreira schenkt ihr Glauben – und wenig später stehen Maren und der Inspetor vor einer zweiten Leiche.

Maren Berger und João Ferreira: das neue Ermittlerduo Portugals!

Kriminetz-Rezensionen

Spannender Auftakt um das neue Ermittlerduo Maren Berger und João Ferreira

Miguel Silva führt mit seinem Portugal-Krimi „Die Tote von Nazaré“ sein neues Ermittlerduo Maren Berger und João Ferreira ein.

Die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger bucht kurzerhand einen Flug nach Lissabon, weiter will sie dann mit einem Auto nach Nazaré, das etwa 120 km nördlich der Hauptstadt liegt. Vor drei Monaten ist ihr Leben aus den Fugen geraten, als sie bei einem Banküberfall schwer verletzt wurde. Fast zwei Wochen lag sie im Koma, seitdem hat sie erhebliche Erinnerungslücken und nun ist sie hier, um Abstand zu gewinnen und sich von den Folgen dieses Überfalls zu erholen.

Kaum angekommen in Nazaré, der Stadt der Wellen, erkundet Maren die nähere Umgebung und entdeckt neben der Surferstatue eine leblose Frau. Sie prüft den Puls – nichts. Sieht ein Einschussloch, direkt ins Herz. Die Frau ist tot. Eine Russin, wie sich später herausstellt. Als die örtliche Polizei eintrifft, ist die Tote verschwunden. Nur einer, Inspetor Ferreira, nimmt ihre Beobachtung ernst. Bald darauf wird ein weiterer Toter aufgefunden. Auf dem Foto, das Ferreira ihr zeigt, erkennt Maren einen Kollegen von ihr. Kölner Kollegen kreuzen in der Gegend um Nazaré auf, die ihr allesamt feindselig begegnen. Mehr noch, sie erhält unverhohlene Drohungen, ihr wird unmissverständlich klar gemacht, dass sie sofort abzureisen hat.

Maren bleibt. Und bringt dadurch nicht nur sich in Gefahr, auch gefallen jemandem Ferreiras Ermittlungen so gar nicht.

Der Krimi wird aus Marens Sicht erzählt, die Leser sind so stets hautnah im Geschehen. Sie ist eine toughe Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, sie geht an ihre Grenzen und darüber hinaus und auch wenn ich sie, die zielstrebige Ermittlerin (die jetzt jedoch als Privatperson gilt) sehr schätze, so kann ich ihre Alleingänge nicht gutheißen. Anders verhält es sich mit ihren Erinnerungslücken zum Banküberfall und davor, die wie ausgelöscht sind. Genau diese Zeit aber scheint wichtig zu sein, um auch das, was nun geschieht, richtig einordnen zu können. Und auch João Ferreira war mir sofort in seiner einfühlsamen, natürlichen Art sympathisch. Er hat es (wie so manch anderer) nicht nötig, den Inspetor hervorzuheben. Beide sind sie gut gezeichnet, auch den anderen Figuren nehme ich ihre Charaktereigenschaften ab, selbst vom Kölner „Kleeblatt“ mitsamt Anhängseln hatte ich sofort ein Bild vor Augen.

Nun, es bleibt nicht bei den Toten, es passiert sehr viel mehr. Wir tauchen tief ein in die schwierige Mordermittlung, in den Drogensumpf, in illegale Geschäfte und dem damit einhergehenden Machtmissbrauch.

Der erste Portugal-Krimi ist durchgehend spannend, lediglich ihre Abneigung und ihre Hinhaltetaktik ihrem Partner gegenüber war ein wenig drüber, auch ihre risikoreichen, geheimen Alleingänge werden einer gestandenen Kommissarin nicht gerecht, selbst wenn sie außer Dienst agiert. Die Örtlichkeit dagegen ist gut gewählt, man möchte direkt vor Ort sein. Gespannt warte ich auf den nächsten Einsatz für die beiden, gerne werde ich sie wieder begleiten.

total spannend

Inhaltsangabe

Nirgends sind die Wellen so hoch wie in Nazaré – und so tödlich!

Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, sucht Erholung in dem portugiesischen Küstenort Nazaré. Hier möchte sie gesund werden, nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen und schwer traumatisiert wurde. Doch die Ruhe währt nicht lange. Als sie sich eines Morgens zum Praia do Norte aufmacht, findet sie die Leiche einer jungen Frau. Kurz darauf kehrt sie mit der örtlichen Polizei zurück, und die Tote ist verschwunden. Nur Inspetor Ferreira schenkt ihr Glauben – und wenig später stehen Maren und der Inspetor vor einer zweiten Leiche.

Meine Meinung:

Dies ist der 1.Band einer Krimireihe mit der Kommissarin Maren Berger.Ich hatte große Erwartungen an diese Lektüre und wurde nicht enttäuscht.Der Autor hat mich mit dieser Lektüre sofort in den Bann gezogen.

Ich wurde in den portugiesischen Kustenort Nazare` entführt.Dort lernte ich die Kommissarin Maren Berger kennen.Ich blieb eine Weile bei ihr und begleitete sie bei ihren Ermittlungen.Dabei erlebte ich viele interessante Momente.

Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich die Lektüre kaum noch aus den Händen legen.Auch die relativ kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies.

Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders symphatisch fand ich Maren Berger und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.

Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele aufregende Erlebnisse und ich durfte hautnah dabei sein.Unvorhersehbare Wendungen liesen keine Langeweile aufkommen .Die Spannung zog sich durch die gesamte Lektüre.Auch Gefühle und Emotionen hat der Autor geschickt in die Lektüre eingebaut.Viel zu schnell war ich am Ende der Lektüre angekommen.

Das Cover ist auch sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brillante Werk ab.Ich hatte viele tolle Lesestunden und vergebe glatte 5 Sterne.

Nazaré, die Stadt des Windes und ein Surferparadies

Die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger wurde bei einem Banküberfall angeschossen und will nach einer langen Reha-Zeit zurück ins Leben finden. Allerdings hat sie Erinnerungslücken und ein Dienst ist zur Zeit undenkbar. Deshalb fliegt sie zu ihrer deutschen Freundin Dagmar nach Portugal. Bei einem ersten Spaziergang entdeckt sie neben einer Statue, dem Wahrzeichen Nazarés, eine weibliche Frauenleiche. Sie erkennt die Tote. Es ist die russische Schriftstellerin Ludmilla Donzowa, die sie gestern in einem Cafe auf Englisch angesprochen hat. Als jedoch die Polizei eintrifft, ist die Leiche verschwunden. Hier lernt sie Inspetor João Ferreira von der Policia Judiciária in Leiria kennen, der sehr gut Deutsch spricht, da er längere Zeit in Köln gelebt hat und mit einer Deutschen verheiratet war. Doch eine Leiche ist nicht genug, kurz darauf wird ein deutscher Kollege, Wolfgang Schremp mit einer Kugel im Kopf aufgefunden. Aber Schremp war nicht dienstlich hier, sondern er hatte sich krank gemeldet. Aber aus welchem Grund hat er diese Reise unternommen? Mit Unterlagen von zu Hause versucht Maren ihre Erinnerungen zu ihrem letzten Fall wieder zurückzuerlangen. Daraus resultiert bei ihr ein bestimmter Verdacht, dann erhält sie eine rätselhafte Nachricht und sie gerät durch einen Alleingang in persönliche Gefahr.

Miguel Silva hat einen soliden Krimi geschrieben. Er läßt sich flüssig und durchaus spannend lesen. Der Plot und die Zusammenhänge waren mir persönlich dann doch sehr konstruiert. Es ist der Startband einer neuen Reihe und die beiden Hauptakteure Maren Berger und Inspetor João Ferreira werden eingeführt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Das Urlaubsland Portugal, damit verbunden Essen, Trinken und Saudade, wurden einladend geschildert.

Das Cover wurde perfekt zum Thema ausgewählt. Mit diesen Krimi, der Luft nach oben hat, hatte ich unterhaltsame Lesestunden.

Erst wenn die Erinnerung wiederkehrt …

„Die Tote von Nazaré“ von Miguel Silva ist der gelungene Auftakt für eine neue Portugal-Krimi-Reihe.

Das Cover macht Lust auf Portugal, passt sehr stimmig zum Titel und zum Schauplatz des 2026 erschienenen Krimis. Die Handlung umfasst einen Zeitraum von rund zwei Wochen, spielt in der nicht näher bezeichneten Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut beschreibend. Landschaftliche Schilderungen und portugiesische Ausdrücke unterstreichen das Lokalkolorit.

Man ist sofort mitten in der Geschichte. Die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger war nach Nazaré gereist, um sich zu erholen. Bei einem Banküberfall wurde sie angeschossen und leidet nach wie vor unter Erinnerungslücken. Kaum in Nazaré angekommen findet sie eine Frauenleiche, die verschwunden ist, als sie mit der Polizei kurz darauf an den Tatort zurückkehrt. Der zuständige Ermittler vor Ort ist Inspetor João Ferreira, der exzellent Deutsch spricht. Er vertraut Maren und sucht die Zusammenarbeit mit ihr, denn sie kannte die Tote. Noch mysteriöser wird die Lage, als kurz darauf die Leiche eines ihrer ehemaligen Kölner Kollegen aufgefunden wird. Warum befand er sich in Portugal? Gibt es Zusammenhänge zu der Toten am Strand oder zu dem noch ungeklärten Mordfall, den Maren vor ihrer Schussverletzung bearbeitet hat? Je mehr Maren recherchiert, desto überzeugter ist sie, dass die Lösung in jenen Informationen liegt, an die sie sich noch nicht erinnern kann. Bald überstürzen sich die Ereignisse, die Handlung ist temporeich, die Ermittler geraten in gefährliche Situationen, bis sich in einem dramatischen Showdown der komplexe Fall auflöst.

Maren Berger und João Ferreira entpuppen sich als sympathische Ermittler, die gut zusammenpassen. Demgemäß bin ich gespannt, wie es weitergeht. Vermutlich hat „Saudade“, das ganz besondere Portugal-Feeling, diese ganz besondere Sehnsucht, Maren längst erfasst und sie wird nach Nazaré zurückkehren.

In diesem Sinne freue ich mich auf die Fortsetzung, denn der Krimi hat mir fesselnde Lesestunden beschert. Gerne empfehle ich den Krimi weiter und vergebe 5 Sterne.

Aufwühlender Polizeikrimi

Hauptkommissarin Maren Berger flüchtet nach einem traumatischen Vorfall von Köln nach Nazaré in Portugal. Dort will sie sich erholen, neu sortieren und vielleicht auch ihr Gedächtnis wieder erlangen. Doch gleich an ihrem ersten Tag in Nazaré findet sie eine tote Frau am Strand! Ohne Handy, schlägt sie in einem Café Alarm, doch als die Polizei eintrifft ist die Leiche plötzlich verschwunden. Ist das Verbrechen mit Maren nach Portugal gereist?

Der Krimi „Die Tote von Nazaré” geschrieben von Miguel Silva, dem Pseudonym eines deutschen Schriftstellers, ist eine interessante Verknüpfung eines Falles aus Deutschland mit einer Location in Portugal. Die Geschichte um eine Kölner Kommissarin ist äußerst geschickt gestrickt und man weiß bis zuletzt nicht wie eigentlich alles zusammenhängen könnte, was für ausreichend Spannungsmomente sorgt. Die Protagonisten sind allesamt gut ausgewählt, die portugiesische Polizeitruppe dabei absolut sympathisch und die Handlung abwechslungsreich gestaltet. Man bekommt einen guten Eindruck von den Örtlichkeiten rund um Nazaré und dessen Attraktion an eindrucksvollen Wellen.
Das Cover mit Blick auf die portugiesische Küste und dem mit prominentem Fliesenrand umrahmten Titel, passen sehr schön zu diesem Buch. Auch die Location Nazaré samt Portugalkarte im Innenteil ist eine schöne Idee.

Mein Fazit:
Unterhaltsamer Krimi mit einem Hauch Fernweh nach Meer und Strand, dessen Lektüre mir gut gefallen hat.

Gefährliche Erinnerungen

Buchmeinung zu Miguel Silva – »Die Tote von Nazare«

»Die Tote von Nazare« ist ein Kriminalroman von Miguel Silva, der 2026 bei Aufbau Taschenbuch erschienen ist.

Zum Autor:
Miguel Silva ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der bereits zahlreiche Kriminalromane geschrieben hat. Zudem war er viele Jahre als Lektor und Verlagsleiter tätig. Miguel Silva lebt im Rheinland und in einem kleinen Dorf in der Nähe von Nazaré.

Zum Inhalt:
Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, wurde bei einem Banküberfall schwer verletzt und traumatisiert. Nun sucht sie Erholung in dem portugiesischen Küstenort Nazaré, stolpert aber über die Leiche einer jungen Frau. Da die Leiche kurz darauf verschwunden ist, beginnt sie zusammen mit Inspektor Ferreira zu ermitteln.

Meine Meinung:
Nach anfänglichen Problemen hat mich dieses Buch doch noch gut unterhalten. Ich brauchte ein wenig, um mich an die traumatisierte Hauptfigur zu gewöhnen. Maren Berger hat eine große Gedächtnislücke und ist im Umgang nicht ganz einfach, weil sie mit Ecken und Kanten gezeichnet ist. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und ihr Bemühen, die Lücken zu schließen, ist spürbar. Doch dies ist ein langwieriger Prozess und Informationen dazu liefert ihre Schwester, die als Staatsanwältin arbeitet. Das Verhältnis zur Kölner Polizei ist belastet, auch wenn die Gründe dafür lange Zeit unklar bleiben. Die Entwicklung der Handlung erfolgt einerseits durch aktuelle Ereignisse in Portugal und andererseits durch wiederkehrende Erinnerungen und weitere Informationen, die sie aus Deutschland erhält. Inspektor Ferreira bleibt lange Zeit als Ermittler blass, wirkt aber auf Maren Berger als Womanizer. Mit der Ankunft eines Kölner Kommissars in Lazare nimmt die Handlung deutlich Fahrt auf und die Spannung steigt rapide. Maren Berger gerät in Lebensgefahr und das Team um Inspektor Ferreira zeigt überraschende Fähigkeiten. Die Handlung erreicht mit einem harten Showdown ihren Höhepunkt und dabei werden nahezu alle Fragen beantwortet. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist atmosphärisch und die Gedanken und Emotionen der Protagonistin werden deutlich. Die Handlung ist komplex und bietet einige überraschende Wendungen.

Fazit:
Ein atmosphärischer Krimi aus einer beliebten Urlaubsregion in Portugal, der nach ruhigem Start merklich Fahrt aufnimmt. Mir hat der Titel gut gefallen und der Unterhaltungswert war hoch. Deshalb bewerte ich den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und gebe eine Leseempfehlung.

Die große Welle

Maren Berger war Hauptkommissarin in Köln und nachdem sie angeschossen wurde, erst einmal krankgeschrieben. Sie überlegt sich nach Portugal, nach Nazaré zu fahren, um sich auszukurieren. Dort in der Nähe lebt eine Freundin von ihr, die vor einiger Zeit ausgewandert ist und nun eine Pferderanch betreibt. Als sie in Portugal ankommt, merkt sie das sie doch noch nicht ganz bereit ist wieder zu arbeiten. Und prompt findet sie am ersten Tag ihres Aufenthaltes in dem Ort mit der größten Welle für Surfer, eine Tote am Strand. Sie ruft die Polizei und als sie an den Ort des Fundes zurückkehrt, ist die Leiche verschwunden. Der Einzige, der ihr glaubt, ist Kommissar Ferreira und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Maren an die Aufklärung des Falles macht.
Der Portugal-Krimi „Die Tote von Nazaré“ von Miguel Silva spielt an der portugiesischen Küste, an der im Winter Mega Wellen für Surfer zu erwarten sind. Das Cover gibt einen ersten Eindruck von der Küstenlandschaft, in der dieser Krimi spielt. Die eine der Hauptpersonen Maren Berger hat eine sehr schwere Krankengeschichte hinter sich. Sie ist im Dienst in den Kopf geschossen worden und hat nur knapp überlebt und hat auch einige Erinnerungslücken und Ausfallerscheinungen, die sie momentan dienstuntauglich machen. Sie hat sich gedacht Portugal ist weit entfernt von Arbeit, Familie und Privatleben, dass sie sich gut erholen kann. Natürlich weit gefehlt, denn sie stolpert über eine Leiche und mitten in einen Kriminalfall. Die zweite Hauptperson ist Kommissar Joao Ferreira, der den Fall auf portugiesischer Seite bearbeitet und zufälligerweise auch deutsch spricht, da er in Köln Sport studiert hat. Er wird im Laufe des Krimis immer wichtiger für Maren, die tiefer und tiefer in diesen Fall eintaucht, wie Surfer in ein Riesenwelle. Die Story ist sehr spannend erzählt und die Verknüpfungen, die der Autor erstellt, sind nachvollziehbar. Die Distanzierung von Freund, Arbeitskollegen und Familie, die Maren erlebt sind bei diesem Krankheitsverlauf auch nachvollziehbar, sie hat das Gefühl einiges in ihrem Leben verändern zu müssen. Dieser rote Faden, den der Autor durch diesen Roman laufen lässt, empfinde ich als sehr spannend und geradlinig, wie die Sprache, die das Ganze bildhaft untermalt. Der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut und hat natürlich am Ende auch einiges spannendes zu bieten.
Ich finde diesen Krimi sehr spannend und unterhaltsam, eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und Landschaftsbeschreibung dieser portugiesischen Region mit ihren Besonderheiten. Dieser Krimi ist für alle, die gute regionale Krimis mögen, empfehlenswert.