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Tote Seelen singen nicht
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Das Sonderdezernat Q ermittelt weiter! Eine der erfolgreichsten Thrillerserien der Welt geht in die zweite Staffel.
Carl Mørck ist raus! Nachdem er ein Jahr lang unschuldig im Gefängnis verbracht hatte, quittiert er den Dienst im Sonderdezernat Q. Als Nachfolgerin taucht die toughe, geheimnisvolle Französin Helena Henry aus Lyon im Keller der Kopenhagener Polizei auf und legt die Füße auf Carls Tisch.
Rose hasst die neue Kollegin vom ersten Augenblick an, Assad ist einigermaßen verwirrt von dieser faszinierenden Frau. Dass Helena ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, macht es nicht leichter, ihr als neuer Kollegin zu trauen.
Doch eine grausame Mordserie lässt keinen Raum für solche Überlegungen. Das Team muss handeln, und zwar schnell, denn das Motiv des Mörders liegt weit zurück in der Vergangenheit. Und es ist stark.
Doch ausgerechnet Carl liefert dem Team die erste heiße Spur – die Jahrzehnte zurück führt, in ein Sängerinternat, in dem Entsetzliches geschehen ist …
»Tote Seelen singen nicht«: Der elfte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen ist ein atemberaubender Thriller über die toxische Macht von Demütigungen und den langen Atem der Rache.
Netflix-Neuverfilmung Department Q von Scott Frank.





















Sonderdezernat Q neuaufgelegt
Nachdem Carl Mørck ein Jahr lang unschuldig im Gefängnis gesessen hat, hat er seinen Dienst beim Sonderdezernat Q quittiert. Seine Nachfolgerin wird die Französin Helena Henry, die frisch aus Lyon gekommen ist. Rose ist von Anfang an nicht begeistert von der neuen Kollegien, die nun Carls Platz eingenommen hat. Assad hingegen bleibt skeptisch. Helena trägt ein dunkles Geheminis mit, was es den beiden nicht unbedingt einfacher macht ihr zu trauen. Doch für solche Überlegungen bleibt keine Zeit, denn eine grausame Mordserie hält die Drei in Atem. Das Motiv des Mörders liegt weit zurück in der Vergangenheit und das Team muss schnell handeln. Carl liefert dem Team die erste heiße Spur für ihre Ermittlungen.
Nachdem mit Band 10 eigentlich Schluss sein sollte, geht die erfolgreiche Reihe rund um das Sonderdezernat Q doch in eine neue Runde und das mit einem frischen Wind, der dennoch den vertrauten Charme bewahrt. Das neue Autorinnenduo (Line Holm & Stine Bolther) übernimmt das Ruder, ohne den typischen Adler-Olsen-Ton zu verlieren. Ein Balanceakt, der erstaunlich gut gelingt.
"Tote Seelen" singen nicht" ist der 11. Teil der Reihe. Man kann ihn auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber wie bei den meisten Buchreihen gilt hier auch, dass einem ein wenig die Vorgeschichte zu den Charakteren fehlen kann, wenn man die Vorgängerbände noch nicht kennt.
Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt im Wechsel erzählt, was eine dynamische Tiefe verleiht. Der Täter ist dem Leser relativ früh bekannt, was dem Spannungsbogen jedoch keinen Abbruch tut. Stückchenweise erfährt man das Motiv, als das "Warum" hinter den Taten. Diese schrittweise Enthüllung macht den Fall umso fesselnder.
Es gibt ein Wiedersehen mit Assad, Rose und Carl, wobei Carl hier nicht mehr die Hauptrolle spielt. Assad bleibt seinem Stil treu und sorgt mit seinen legendären Kamelsprüchen für humorvolle Auflockerung inmitten der düsteren Ermittlungen. Rose ist wie gewohnt launisch, eigen und hat ihre Geheimnisse. Neu im Team ist Helena Henry, eine Ermittlerin aus Lyon, die ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Ihr Hintergrund wird nur bruchstückenhaft entfaltet und bringt zusätzlich Spannung ins Geschehen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und fesselnd. Man merkt zwar, dass neue Stimmen am Werk sind, doch der typische Adler-Olsen-Charme bleibt erhalten. Die detaillierten Beschreibungen lassen die Szenen lebendig werden und man kann es sich gut bildlich vorstellen.
Mein Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung und Neuauflage der Reihe, die Altbewährtes mit frischen Impulsen verbindet. Die neuen Autorinnen bringen eigene Nuancen ein, ohne die Seele des Sonderdezernats Q zu verlieren. Ein Muss für Fans des Sonderdezernat Qs und eine klare Leseempfehlung.
Rachefeldzug
Inhalt:
Unvorstellbar, Carl Morck ist nach seiner Gefängnisstrafe nicht mehr Chef des Sonderdezernats Q… Assad und Rose mühen sich redlich und dann wird ihnen eine neue Kollegin, ausgerechnet eine Französin, in ihre Mitte gesetzt, die bei Rose für Eifersucht und Revierverhalten sorgt und bei Assad für Verwirrung. Doch für das alles ist eigentlich keine Zeit, da das Dezernat gefragt ist, einige Morde aufzuklären, die ihren Ursprung in der Vergangenheit haben. Und es soll der nun schriftstellerische Carl Morck sein, der hier Impulse gibt. Es bleibt zu hoffen, dass alles ausreicht, um einen tödlichen Feldzug aufzuhalten…
Meine Meinung:
Rachefeldzug
Was war ich gespannt, wie das hier funktioniert. Zwei weitere Autorinnen mit Jussi Adler Olsen gemeinsam. Geht das gut? Funktionieren die drei? Entsteht was ganz neues? Fremdel ich? Alles war drin!
Der Titel und das Cover haben mich schon angesprochen, das könnte klappen, hab ich mir gedacht. Auch wenn der Titel schon etwas aus der Reihe tanzt, nicht nur ein Wort, das ziemlich prägnant ist. Nun gut, ich habe mich reingestürzt, mit Begeisterung und sehr neugierig.
Mir fiel gleich auf, dass es sich richtig smooth lesen ließ. Das fand ich schon mal positiv. Es war ein Feeling, wie heimzukommen. Heim zu den Anfängen, als Carl und Assad sich kennen lernten, ich oftmals lauthals lachen musste und ja, das ist mir hier auch passiert! Ich habe mich sehr wohl gefühlt und fand die Idee, was Carl da so schreibt, echt gelungen!!!
Auch die „Neue“ im Team, „Elena Enri“ (kleines Schmunzeln) hat mir gefallen. Weil sie eben mit Ecken und Kanten, und wie schon bekannt, mit Geheimnissen daherkommt. Das machte die Nebenkriegsschauplätze spannend und die waren dann eben nicht nur störendes oder langweiliges Beiwerk.
Auch der „Fall“ als solches war wirklich sehr typisch, man konnte wieder nachfühlen, mitbangen, schon mal denken, o.k. versteh ich irgendwo und ich für meinen Teil war einfach nur froh, nicht involviert gewesen zu sein.
Unterm Strich kann ich sagen, wenn ich etwas kritisieren würde, dann das Wissen um den Täter (oder doch im Endeffekt die Täter…) von Beginn an, wo ich immer denke, anders wär noch besser. So auch in dem Fall. Hätte bestimmt das Rätselzentrum im Hirn mehr beansprucht.
So bin ich schon echt begeistert, wie hier der Dreiklang funktioniert hat, auch wenn Adler Olsen wegen seiner Erkrankung nur beratend -was das auch immer geheißen haben mag- tätig war. Offenbar haben die beiden Autorinnen schon vorher sehr viel auf seine Art zu schreiben ein Auge gehabt und mögen diese genauso, wie unsereins. Anders kann ich mir diese Schreibe sonst nicht erklären. Das wird sich ja nicht nur auf Helena Henrys Auftauchen allein beschränkt haben! Von daher wünsche ich Jussi Adler Olsen wirklich nur von Herzen das Beste und dass er noch ein bisschen was mit Holm und Bolther aushecken kann!
Fazit:
Ich finde schon, dass Fans der Reihe hier ein gutes Gefühl beim Lesen haben, trotz einer neuen Figur und einem frischen Wind einen hohen Wiedererkennungseffekt ausmachen können und wenn sie sich darauf einlassen, ihren Spaß haben können. Mir hats gefallen, sogar besser als der Vorgänger und ich denke, ich würde weitere Fälle auch sehr gerne von dem Dreigestirn lesen mögen!