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Der Tote mit dem Silberzeichen

Der achte Fall für Cormoran Strike
Buch: 
Gebundene Ausgabe, 1248 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3764509597

ISBN-13: 

9783764509590

Auflage: 

1 (19.11.2025)

Preis: 

32,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 14.206
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3764509597

Beschreibung: 

Ein brutaler Mord und eine mysteriöse Freimaurerloge – Der hochspannende achte Kriminalroman von SPIEGEL-Bestsellerautor Robert Galbraith, dem Pseudonym von J. K. Rowling!

Im Tresorraum eines Silberhändlers wird eine verstümmelte Leiche gefunden.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen verurteilten Einbrecher handelt. Doch Decima Mullins, die Privatdetektiv Comoran Strike um Hilfe bittet, ist überzeugt davon, dass es sich bei der Leiche um ihren Freund handelt, der unter mysteriösen Umständen verschwand.

Je tiefer Strike und seine Geschäftspartnerin Robin Ellacott in den Fall eintauchen, desto undurchsichtiger wird er. Denn der Silberladen neben der Freemasons' Hall ist kein gewöhnliches Geschäft: Er hat sich auf Freimaurersilber spezialisiert. Und es werden noch weitere Männer vermisst, die auf das Profil der Leiche passen könnten.

Neben dem komplizierten Fall steht Strike vor einem weiteren Dilemma. Robins Beziehung zu ihrem Freund Ryan scheint immer ernster zu werden. Doch Strikes Wunsch, ihr endlich seine Gefühle zu gestehen, ist größer denn je …

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Kriminetz-Rezensionen

Der Tote mit dem Silberzeichen

Wie so oft in der Cormoran Strike-Reihe stecken auch in „Der Tote mit dem Silberzeichen“ (im Englischen „The Hallmarked Man“) Anspielungen auf die britische Oberschicht im Text. So fragt „sich Strike, ob er es womöglich mit einer jener exzentrischen Vertreterinnen der Oberschicht zu tun hatte…“ (S. 16), als er Decima Mullins trifft. Die beauftragt den Detektiv, herauszufinden, ob der brutal Ermordete und unkenntlich Gemachte im Tresorraum eines Silberhändlers tatsächlich der Vater ihres Neugeborenen ist. Ihr Geliebter ist nämlich spurlos verschwunden, wofür sie keine Erklärung hat.

Das Private kommt in „Der Tote mit dem Silberzeichen“ nicht zu kurz, scheint sogar die Haupthandlung zu sein: Kollegin Robin Ellacott will mit Murphy zusammen ziehen und Cormoran fragt sich die ganze Zeit über, ob es nicht endlich an der Zeit wäre, ihr zu gestehen, wie es tatsächlich um ihn selbst in Bezug auf sie steht. Robert Galbraith alias J. K. Rowling gelingt es natürlich, auch auf über 1200 Seiten die Spannung diesbezüglich zu halten. Kaum ein Moment ist der passende, stets ereilen Cormoran aus seiner Sicht plausible Bedenken, die ihn von einer Aussprache mit Robin abhalten. Dabei hat Robin aus ihrer Perspektive eine Konkurrentin um die private Gunst Cormorans, nämlich Kollegin Kim. Die ist ziemlich offensiv mit ihren Avancen.

Währenddessen versucht ein Unbekannter, die Detektive von ihren Ermittlungen abzuhalten und schreckt auch vor Überfällen auf Robin nicht zurück. Perfider Weise trägt der Täter dabei dieselbe Maske wie damals vor etlichen Jahren ihr Vergewaltiger. Was Robin natürlich ziemlich triggert. Auch der MI5 hat Interesse an dem Fall im Tresorraum.

Robin erlebt ein katastrophales Weihnachtsfest bei ihrer Familie (S. 461), bei dem reichlich Alkohol fließt. Zu ihrer großen Irritation wird Cormoran ein uneheliches Kind nachgesagt, was dieser mit dessen Mutter klären muss. Cormoran hat große Probleme mit negativer Presse und sucht deshalb sogar seinen Vater auf. Trotz all diesen Verwicklungen und Hinweisen auf mysteriöse Freimaurer laufen die Ermittlungen zu mehreren Vorgängen parallel, um am Ende aufgeklärt zu werden. Die Autorin schildert detailgenau die Arbeit der Detektive. Wobei es im Fall des verschwundenen Geliebten von Decima Mullins zu einer überraschenden Aufklärung kommt. Die Autorin hält erzähltechnisch gekonnt alle Fäden „in der Hand“ und fügt sie am Ende zu einem plausiblen Ganzen.

Legt man den über 1200 Seiten schweren Schmöker aus der Hand, hat man beinahe das Gefühl, ein Treffen mit guten Freunden zu verlassen. Und freut sich bereits auf das Wiedersehen im nächsten Band, der hoffentlich erscheinen wird.

„Der Tote mit dem Silberzeichen“ von Robert Galbraith (J. K. Rowling) ist in deutscher Übersetzung von Wulf Bergner, Christoph Göhler und Kristof Kurz bei blanvalet erschienen.

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