Cover von: Totenwinter
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Totenwinter

Der zweite Fall für die Journalistin Tuva Moodyson. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 496 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3404183231

ISBN-13: 

9783404183234

Auflage: 

1 (27.11.2020)

Preis: 

11,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3404183231

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein eiskalter schwedischer Winter. Im tief verschneiten Värmland stürzt der Besitzer einer Fabrik vor den Augen seiner Mitarbeiter in den Tod. Unter den Zeugen ist auch die Journalistin Tuva Moodyson, die nicht an Selbstmord glaubt. Denn die zurückgezogen lebende Familie des Fabrikanten scheint vor irgendetwas große Angst zu haben.

Dann wird auf dem Fabrikgelände eine weitere Leiche gefunden, und Tuva ahnt: Diese Story führt sie auf allzu dünnes Eis - unter dem ein gefährlicher Abgrund lauert …

Kriminetz-Rezensionen

Sehr langatmig

Im tief verschneiten Värmland stürzt sich der Besitzer der Lakritzfabrik vor den Augen seiner Mitarbeiter von dem Schornstein. Auch die gehörlose Journalistin Tuva Moodyson wird Zeugin von diesem schrecklichen Vorfall. Sie glaubt nicht an Selbstmord, denn die Familie lebt sehr zurückgezogen und scheint vor etwas Angst zu haben. Kurze Zeit später wird eine weitere Leiche auf dem Fabrikgelände gefunden und Tuva fängt an, noch intensiver Nachforschungen anzustellen und sie ahnt, dass es kein gutes Ende nehmen wird …

Bei »Totenwinter« handelt es sich um den zweiten Teil um die gehörlose Journalistin Tuva Moodyson. Ich kenne den Vorgängerband noch nicht und normalerweise stört mich das auch nicht, doch hier hatte ich echt Schwierigkeiten in die Handlung zu kommen. Der Autor hat ständig Bezug auf den vorherigen Teil genommen und so viel es mir schwer, viele Dinge zuzuordnen sowie auch mit zukommen. Mir fehlte hier einfach die Vorgeschichte von Tuva.

Die Hauptprotagonistin Tuva ist ein interessanter Charakter durch ihre fast vollständige Gehörlosigkeit. Nur mit ihren Hörgeräten kann sie etwas hören. Aber durch die Ich-Erzählperspektive habe ich sie nicht wirklich greifen können. Vermutlich auch, weil mir die Vorgeschichte gefehlt hat.

Über weite Teile des Buches war kaum Spannung. Alles war langatmig und in die Länge gezogen. Nur hier und da waren kleine Abschnitte mal spannend.

Das Augenmerk lag hier auf dem Unwesentlichen. Gefühlt wurde die ganze Zeit nur der Winter im nördlichen Schweden beschrieben, wie kalt und schneereich er ist und um das An- und Ausziehen in der kalten Jahreszeit.

Erst ganz zum Ende kam ein klein wenig Spannung auf. Doch selbst das Finale blieb ohne Tempo.

Mein Fazit:
Ich bin ein Fan von skandinavischer Spannung, aber dieser Krimi hat mir absolut nicht gefallen. Daher auch keine Leseempfehlung. Wer ihn trotzdem lesen möchte, dem empfehle ich aber zuerst den ersten Teil zu lesen.
2 von 5 Sternen.