Cover von: Toter Schatten

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Toter Schatten

Der elfte Mara Billinsky Thriller
Buch: 
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3947610602

ISBN-13: 

9783947610600

Auflage: 

1 (28.09.2026)

Preis: 

14,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 277.132
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3947610602

Beschreibung: 

Dichter Nebel hält Frankfurt fest umschlossen, als Annabell ihre morgendliche Joggingrunde durch den Park dreht – und plötzlich von einer unbegreiflichen Angst ergriffen wird.

Kurz darauf ist die junge Frau tot. Ihr Mörder hat auf dem Bein der Toten mit Lippenstift eine kleine Zeichnung hinterlassen: einen Schmetterling.

Kommissarin Mara Billinsky und ihr Kollege Jan Rosen nehmen die Ermittlungen in dem Fall auf und stellen schnell fest, dass Annabell als Prostituierte gearbeitet hat. Hat ihr Zuhälter sie ermordet? Oder einer ihrer Kunden?

Doch dann stößt Rosen bei seinen Recherchen auf eine rätselhafte Verbindung zu einem anderen Verbrechen. Vor acht Jahren wurde ein junges Mädchen getötet – auf ihrem Bein war ein Schmetterling tätowiert.

Während Mara und Jan fieberhaft nach dem Mörder suchen, ahnen sie nicht, dass in Frankfurts Unterwelt längst ein brutaler Bandenkrieg ausgebrochen ist – und ein alter Feind Mara nähersteht, als sie für möglich hält …

»Verbrechen sprengen die Gesellschaft – und halten sie gleichzeitig zusammen. Ohne Verbrechen würde euch nicht klar sein, wie sehr ihr eure Regeln braucht. Denn nur wenn ihr das Böse seht, seid ihr imstande, auch das zu sehen, was ihr als gut empfindet. Was euch nachts ruhig schlafen lässt.«

Eine ermordete Prostituierte, ein Schmetterlingsmädchen und ein eiskalter Gangster mit dunklen Geheimnissen: Der elfte Fall verlangt Frankfurts härtester Ermittlerin wieder alles ab und lässt sie tief in die Abgründe der menschlichen Seele schauen.

Düster, packend, emotional und spannend bis zur letzten Seite.

Die bisherigen Fälle für Mara »Die Krähe« Billinsky (ein Einstieg in die Reihe ist mit jedem Band möglich):
Blinde Rache
Lautlose Schreie
Brennende Narben
Blutige Gnade
Vergessene Gräber
Sterbende Seelen
Schwarzer Schmerz
Eisige Stille
Kalte Erlösung
Dunkler Sog
Entdecke auch die zweite Thriller-Reihe von Leo Born mit Jakob Diehl:
Lilienopfer. Dein Tod gehört mir
Racheherz. Der Schrecken in dir
Die dunkle Grenze

beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung

Kriminetz-Rezensionen

Die Krähe und der Schmetterlingsmörder

Kurze Zeit, nachdem in Südfrankreich ein Gefängnisausbruch scheinbar missglückt ist, wird in Frankfurt eine junge Frau auf ihrer morgendlichen Joggingrunde erdrosselt. Die Ermittler Billinsky und Rosen finden schnell heraus, dass die tote Annabell vor einiger Zeit ihr Jurastudium abgebrochen hat und als Prostituierte arbeitete. Die weiteren Nachforschungen ergeben keine Anhaltspunkte, die auf Täter oder Motiv hinweisen. Da ist nur ein gemalter Schmetterling, den der Mörder auf dem rechten Bein der Leiche hinterlassen hat. Nachdem die Ermittlung stagniert und sowohl ihr Chef wie der zuständige Staatsanwalt ungehalten werden, vergräbt sich Kommissar Jan Rosen tief in seine Internet-Recherche und fördert schließlich einen Cold Case zutage in dem ein Mädchen und dessen Tattoo eine Rolle spielten. Die Tätowierung ähnelt der Schmetterlingszeichnung und befand sich an der gleichen Stelle wie bei der toten Annabell. Obwohl sonst nichts auf eine Verbindung zwischen den beiden Verbrechen hinweist, beginnen Jan und vor allem Mara in dem ungeklärten Altfall zu ermitteln.

Während die Fahnder bei der Aufklärung des aktuellen Mordes nicht weiterkommen, entdeckt Mara, dass im Cold Case "Schmetterlingsmädchen" zahlreiche Akten und Asservaten spurlos verschwunden sind. Obwohl ihr Chef sie warnt, beginnt Billinsky die damalige Ermittlung unter die Lupe zu nehmen. Prompt reagieren sowohl ihr Kollege Patzke, als auch der Kommissar und der Staatsanwalt, die seinerzeit ermittelt haben, sehr aufgebracht.

Im zweiten Handlungsstrang bereitet sich der entflohene Schwerkriminelle Milan Varga darauf vor, die Machtverhältnisse in der örtlichen Bandenhierarchie drastisch zu ändern. Er plant Admir Abrashi, den langjährigen Boss der Frankfurter Unterwelt zu töten und schreckt für dieses Zeil vor nichts zurück.

Kommissarin Mara Billinsky, die "Krähe" ist taff, direkt und selten diplomatisch. Sie verfügt über einen exzellenten Instinkt und lebt für ihren Job. Allerdings fallen kleine Veränderungen in ihrem Verhalten auf. Möglicherweise verursacht durch den gewaltsamen Tod des Kollegen Tobias Cronberg. Ihr Teampartner Jan Rosen hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, die eine Art von PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) auslösen und die er verheimlichen will. Doch Mara kann er nicht täuschen. Im Gegensatz zu seiner Kollegin bevorzugt Jan den Innendienst. Eigentlich könnten die beiden Ermittler kaum gegensätzlicher sein, aber sie ergänzen und verstehen sich sehr gut.

Der neue Fall erweist sich als schwierig, da sich weder Verdächtige noch ein Tatmotiv finden lassen. Unabhängig von den Ermittlungen gerät gleichzeitig die Frankfurter Unterwelt in Aufruhr. Das zieht brutale Handlungen nach sich und trägt entscheidend zu der düsteren Atmosphäre bei, die in diesem Krimi vorherrscht. Für mich war es spannend zu beobachten, wie alle Puzzleteile nach einigen Wendungen dank Mara und Jan schlussendlich ihren Platz finden. Dabei werden Täter und Motive entlarvt, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Die Frankfurter Kommissare klären dieses Mal gleich mehrere Verbrechen auf. Ich hoffe, dass sie auch im nächsten Fall gemeinsam ermitteln.

Nervenkitzel pur

Schon als ich den ersten Band der Reihe beendet hatte, war mit klar, dass ich hiervon unbedingt mehr lesen möchte. Der Autor versteht es sehr gut, seine Leser tief in die menschlichen Abgründe blicken zu lassen.

Leo Born hat mit Mara Billinsky eine ganz eigene Kommissarin in die Welt der Verbrechen geschickt. Ihr elfter Fall hat es definitiv in sich und packt einen sofort wieder. Ich liebe solche Reihen, wenn einem die Ermittler ans Herz wachsen und man mit jeden Band tiefer in ihr Leben gezogen wird.

Neben dem Mord an einer jungen Frau, tobt im Hintergrund ein Bandenkrieg in dessen Visier Mara gerät. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Jan Rosen nimmt sie die Ermittlungen auf. Schnell führt die Spur in das Frankfurter Prostitutions- und Bandenmilieu. Das wird richtig spannend und die düstere Atmosphäre die hier allgegenwärtig spürbar ist, zieht einen mitten rein. Eiskalt mit Gänsehauteffekt!

Mara Billinsky, die "Krähe", passt in kein Schema. Sie ist taff, unkonventionell und beisst sich an jedem Fall fest, bis er gelöst ist. Ich freue mich schon auf die nächste Fortsetzung und hoffe der Autor hat noch viele Ideen in petto, mit denen er uns spannende Lesestunden bereitet! Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung.

Solide aber ohne großen Wow-Effekt

Kommissarin Mara Billinsky ermittelt mit ihrem Kollegen Jan Rosen im Mordfall einer Prostituierten. Ein Schmetterling auf ihrem Bein führt zu einem acht Jahre alten Mordfall. Während die Ermittler den Zusammenhang suchen, tobt in Frankfurts Unterwelt ein brutaler Bandenkrieg.

„Toter Schatten“ war mein erstes Buch von Leo Born und gleichzeitig mein Einstieg in die Reihe. Deshalb hatte ich keinerlei Vorkenntnisse zu den Figuren und konnte ganz unvoreingenommen in die Geschichte starten.

Leider hat mir bei der Geschichte etwas die richtige Thriller-Atmosphäre gefehlt. Zwar geht es stellenweise ziemlich blutig zur Sache, aber trotzdem kam bei mir nicht das Gefühl von echter Spannung und Nervenkitzel auf. Ein bisschen mehr Atmosphäre hätte dem Buch meiner Meinung nach gutgetan.

Sehr gut gefallen haben mir dagegen die unterschiedlichen Perspektiven. Die Wechsel haben für mich ordentlich Dynamik in die Geschichte gebracht und waren einer der Punkte, die mich beim Lesen bei der Stange gehalten haben. Auch die Kapitellängen fand ich angenehm. Der Schreibstil ist klar, verständlich und abwechslungsreich, sodass sich das Buch insgesamt sehr flüssig lesen lässt.

Mit Mara Billinsky und Jan Rosen musste ich zunächst ein wenig warm werden. Mara ist eine Kommissarin mit Ecken und Kanten, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt und hartnäckig an den Fällen dranbleibt. Rosen hat wiederum mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Das war mir persönlich manchmal ein bisschen zu viel, trotzdem haben die beiden als Team gut funktioniert.

Obwohl ich die Reihe bisher nicht kannte, hatte ich keine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Die Figuren werden gut eingeführt und auch ohne vorherige Bände konnte ich der Handlung problemlos folgen.

Beim Inhalt selbst hatte ich allerdings etwas mehr erwartet. Die Gangster-Thematik ist einfach nicht ganz mein Fall und wirkte auf mich stellenweise etwas oberflächlich. Außerdem konnte ich einige Zusammenhänge schon recht früh erahnen, wodurch für mich einiges an Spannung verloren ging.

Die Aufklärung am Ende hat mir dann wieder ganz gut gefallen, allerdings blieb der große Wow-Effekt leider aus.

Knallharter Thriller à la Leo Born

Der nunmehr elfte Fall für Mara Billinsky beginnt mit einem spektakulären Gefängnisausbruch und einem Sprengsatz, der so etliche ins Jenseits befördert. Ja, Leo Born versteht es, verbrecherische Akzente zu setzen, die es in sich haben.

Ein Szenenwechsel zeigt die junge Annabell Rempf, zu deren Leiche Mara und Rosen gerufen werden. Ist sie die Studentin, als die sie sich dem Anschein nach ausgegeben hat? Wohl kaum. Nun gut, sie stoßen auf einen mysteriösen Dienstagsmann, der lange, sehr lange im Dunkeln bleibt. Ein bei Annabell aufgemalter Schmetterling führt acht Jahre zurück zu einem Bombenanschlag in einer Bar, bei dem die damals 14jährige Solana Thalbusch getötet wurde. Bleibt die Frage, wie diese Halbwüchsige hier hineingeraten konnte.

Es passiert noch so einiges mehr, auch die Ermittler geraten in die Schusslinie von Schwerverbrechern, die albanische Mafia scheint involviert zu sein.

So einige Thriller um Mara Billinsky, auch die Krähe genannt, habe ich mittlerweile gelesen. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen, man kann also getrost ab TOTER SCHATTEN beginnen, um dieser schon sehr eigenwilligen Ermittlerin zu folgen. In ihrer Art ist sie so brillant wie unerbittlich, sie verbeißt sich regelrecht in ihre Arbeit. Lässt nicht locker, bis sie am Ziel ist – sprich: sie den Fall gelöst hat. Jan Rosen, ihr Partner, ist das genaue Gegenteil von ihr. Er verbringt gerne Zeit im Innendienst, steht aber dennoch hinter ihr. Ich würd sagen, dass sie sich trotz aller Widersprüchlichkeit schon ergänzen, denn ihre Gegner scheinen keine Geringeren zu sein als Frankfurts Unterwelt.

Es geht hart zur Sache, es wird gemordet und gefesselt und geknebelt und noch so vieles mehr – menschliche Abgründe tun sich in ihrer schlimmsten Form auf. Wer diese erbarmungslosen, stahlharten Thriller mag, wird auf seine Kosten kommen. Keine Sekunde herrscht Stillstand, selbst ein kurzes Durchatmen scheint kaum möglich zu sein. Und es gibt Tote, nicht nur zu Anfang, das Ende klärt dann auf, Mara hat ihre Ermittlungen knallhart durchgezogen.

Auch dieser elfte Fall um Mara und Rosen fesselt ungemein, er war schnell gelesen und macht unbändige Lust auf den nächsten Fall.

Dunkler und harter Thriller mit viel Gewalt

Buchmeinung zu Leo Born – »Toter Schatten«

»Toter Schatten« ist ein Kriminalroman von Leo Born, der 2026 bei beThrilled erschienen ist.Dies ist der elfte Band um die Frankfurter Kommissarin Mara Billinsky, genannt „Krähe“.

Zum Autor:
Hinter Leo Born verbirgt sich der Autor Oliver Becker. Er lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.

Zum Inhalt:
Eine junge Joggerin wird frühmorgens ermordet. Ihr Mörder hat auf dem Bein der Toten mit Lippenstift eine kleine Zeichnung hinterlassen: einen Schmetterling. Kommissarin Mara Billinsky und ihr Kollege Jan Rosen beginnen mit den Ermittlungen.

Meine Meinung:
Mara Billinsky ist eine Kommissarin, die aus dem gewohnten Rahmen fällt. Sowohl ihr Aussehen, ihr Auftreten und ihr Verhalten sind ungewöhnlich und ecken oft an. Ihre Hartnäckigkeit, ihr kriminalistisches Gespür und natürlich ihre Erfolgsquote haben ihren Chef überzeugt. Trotz ihrer rauen Schale spürt man oft ihre Einfühlsamkeit und den Respekt vor anderen Menschen. Besonders das Zusammenspiel mit dem ruhigen und scheu wirkenden Kollegen Jan Rosen ist beeindruckend. So unterschiedlich die beiden auch sein mögen, ihr gegenseitiger Respekt und ihr uneingeschränktes Vertrauen sind trotz zwischenzeitlicher Probleme ungebrochen. Erneut werden
die sympathische Ermittler heftig gefordert und erfahren persönliches Leid.
Die Geschichte wird in vielen kurzen Kapiteln erzählt. Meist folgt der Leser den Gedanken der Krähe, aber andere Perspektiven bieten auch andere Sichtweisen. Es gibt diverse Nebenhandlungen und der Plot erweist sich als komplex. Der Schreibstil ist packend und emotional. Die Atmosphäre ist gewohnt dunkel. Mara Billinsky, Jan Rosen und die Kriminelle Cha Cha sind komplex gezeichnete Figuren mit vielen Grautönen, während die meisten anderen Figuren eher skizziert werden. Auffallend ist die große Gewaltbereitschaft etlicher Krimineller im Umfeld der organisierten Kriminalität, die sich in einigen Handlungen wiederfindet.
Im Vergleich zu den Vorgängern wirkt Mara etwas weicher, gerade in Bezug auf ihren Chef, ihren Vater und ihren Kollegen Jan Rosen. Die Ermittlungen im neuen Fall kommen nicht recht voran und die Krähe wirbelt Staub auf. Mara geht hohes Risiko und gerät in Lebensgefahr- Die Spannung steigt rapide und der Showdown ist ein gelungener Abschluss. Wieder durfte ich mitfiebern und dabei unterhaltsame Lesestunden verbringen.

Fazit:
Ein dunkler und harter Thriller mit verschachtelter Handlung, viel Spannung und meist hohem Tempo, der auch mit den gegensätzlichen Hauptfiguren Mara Billinsky und Jan Rosen punktet. Mich hat der Titel gefesselt und sehr gut unterhalten. Deshalb vergebe ich erneut fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.