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Vanitas - Grau wie Asche

Der zweite Einsatz für Blumenhändlerin Carolin.
Buch
Broschiert, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3426226871

ISBN-13: 

9783426226872

Auflage: 

1 (02.03.2020)

Preis: 

16,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426226871

Beschreibung von Bücher.de: 

Seit wann muss man auf dem Friedhof um sein Leben fürchten?

Der neue Erwachsenen-Thriller von Ursula Poznanski um die Wiener Blumenhändlerin ist da: die Fortsetzung zu VANITAS - Schwarz wie Erde!

Carolin ist zurück in Wien, zurück in der Blumenhandlung am Zentralfriedhof. Sie weiß, dass ihre Verfolger sie nicht mehr für tot halten, doch wie es aussieht, haben sie ihre Spur in München verloren. Kaum beginnt sie sich wieder ein wenig sicherer zu fühlen, wird der Friedhof von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche - ist jemand den Grabschändern in die Quere gekommen?

Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Polizeiaufkommen rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht - doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist. Sie entschließt sich zu einem folgenreichen Schritt …

Ursula Poznanski, Autorin der Erebos-Megaseller, beglückt ihre erwachsenen Leser mit einem neuen Bestseller rund um die Sprache der Blumen.

Die Presse zu VANITAS - Schwarz wie Erde:

»Ein Krimi, der mit den Grenzen zwischen Leben und Tod spielt.« SZ.de

»Was Poznanski mit dem ersten Satz verspricht, das hält sie - die Spannung reißt bis zur letzten Seite nicht ab.« Kronenzeitung

»Liest man den neuen Roman von Ursula Poznanski, dreht man sich an jeder Ecke um. Denn man hat das Gefühl, genauso unter Dauerbeobachtung zu sein und in Lebensgefahr zu schweben wie Poznanskis Heldin.« Freundin

Trailer

Kriminetz-Rezensionen

Nelke: starke Leidenschaft und gewisse Antipathie

Carolin arbeitet in Wien in einer Blumenhandlung direkt am Zentralfriedhof. Friedlich ist ihr Leben geworden. Ihre Verfolger haben ihre Spur in München verloren.

Als der Friedhof von Grabschändern heimgesucht wird, kann sie es nicht lassen, ihre Nase neugierig in die Sache zu stecken. Sie will wissen, wieso Tote aus ihren Gräbern geholt werden und Grabsteine mit Symbolen beschmiert werden. Als eines Morgens eine frische Leiche auf dem Grab liegt, hat sie natürlich die Aufmerksamkeit der Polizei. Aber nicht nur das, ein junger Mann besucht auffällig oft die Blumenhandlung. Carolin glaubt, dass er geschickt wurde, um sie auszuspionieren.

Carolin beschließt in die Offensive zu gehen. Ob das gut geht?

„Vanitas“ von Ursula Poznanski ist der 2. Band der Reihe. Auch wenn man den ersten Band nicht kennt, kommt man nach und nach gut in das Geschehen rein. Für den kompletten Lesegenuss empfiehlt es sich den ersten Band „Vanitas – schwarz wie Erde“ zu lesen.

Die Protagonistin Carolin handelt oft sehr unbedacht, manchmal auch nicht nachvollziehbar. Sie wirkt wie ein Teenager, der alles ausprobieren will und bewusst über Grenzen geht. Vielleicht fehlt da auch einfach das Vorwissen aus Band 1. Obwohl der Leser im Laufe der Geschichte so einiges von Carolins Vergangenheit erfährt.

Dieses Wissen um ihre Vergangenheit trägt zum Spannungsaufbau bei, denn so erfährt man mit was für Typen es Carolin zu tun hatte und warum sie so paranoid auf der Flucht ist.

Sehr berührend und spannend wurde auch die Geschichte der Grabschänder erzählt und geschickt mit Carolins Erlebnissen verwoben. Hier wäre es toll gewesen, am Ende des Buches im Nachwort der Autorin zu erfahren, ob es dieses Heim gab oder ob das reine Fiktion ist.

Fazit: das Buch lässt sich leicht lesen, ist spannend, aber überzeugt nicht zu 100%.

Ruhe nicht in Frieden

Zum Inhalt:
Carolin hat sich nach Wien in die Blumenhandlung am Zentralfriedhof zurückgezogen, nachdem sie ihren alten Auftraggebern aus dem organisierten Verbrechen im ersten „Vanitas“-Band entkommen ist. Doch bald ist es mit der fragilen Sicherheit vorbei: Auf dem Friedhof finden einige Grabschändungen statt, welche die Wiener Polizei auf den Plan rufen und bald gerät Carolin in das Blickfeld der Ermittlungen – und damit auch wieder in den Fokus ihrer alten Feinde.

Mein Eindruck:
Auch ohne Kenntnis des ersten Buchs „Schwarz wie Erde“ ist dieser Thriller gut zu verstehen, dazu bedient sich Poznanski erstens der Möglichkeiten einer Ich-Erzählerin, die ängstlich an ihre Vergangenheit denkt. Zweitens erklärt ihre Protagonistin Carolin drei Personen mit mehr oder weniger großer Rolle in „Grau wie Asche“, warum sie handelt, wie sie eben handelt. Diese Handlungen sind für die Leser manchmal mehr, manchmal weniger gut nachzuvollziehen. Einerseits gefällt, wie sich die Hauptperson am eigenen Schopf aus dem Schlamassel zieht, wie sie zum Teil fast zynisch die richtigen Knöpfe bei ihren Mitmenschen drückt und selbst bei der Aufklärung eines Verbrechens hilft. Andererseits sind die Anflüge von Grausamkeit, die sich insbesondere in ihrem Verhalten gegenüber einem Verdächtigen spiegeln, fast unerträglich– so verständlich sie auch sein mögen.

Absolut gelungen ist die Geschichte um die Grabschändungen, die nicht nur einen interessanten Hintergrund aufweist, sondern zum Schluss alle Bröckchen, welche die Autorin ihren Lesern vor die Füße wirft, gut zusammenfasst. Keine Handlung bleibt unerklärt, keine Zwischenepisode ist ohne Belang. Dazu schreibt Poznanski gewohnt fesselnd und trotzdem unaufgeregt. Fast so abgebrüht wie ihre Protagonistin.

Mein Fazit:
Fortsetzung mit eigener Hauptgeschichte – da kommt keine Langeweile auf.

Nichts ist vergessen

Die aus Band 1 »Vanitas – Schwarz wie Erde« bekannte Protagonistin Carolin Bauer ist wieder zurück im Blumenladen nahe dem Wiener Zentralfriedhof.

Nach wie vor ist sie vorsichtig und schaut quasi immer über die Schulter und scannt ihre Umgebung, ob ihre „alten Freunde“ in der Nähe sind und sie gefunden haben. Zu Robert in München hält sie ihren Kontakt wieder über Blumengrüße, die geheime Botschaften darstellen.

Auf dem Friedhof werden innerhalb kurzer Zeit mehrere Gräber geschändet und die Grabsteine mit satanistischen Zeichen beschmiert. Die Schädel der Leichen wurden abgetrennt und ein Hühnerkopf steckt zwischen den Zähnen. Alles sehr gruslige Situationen, aber dann gibt es noch eine „frische“ Leiche, die halb unter einer Grabplatte liegt? War es ein Leichenschänder und wurde er bei einer neuen Tat gestört? Zwischen den Toten muss es irgendeine Verbindung geben, nur welche? Carolin ist mehr zufällig immer in vorderster Front, weil die Auffindstellen auf dem Friedhof in der Nähe ihres Arbeitsweges zum Blumenladen liegen und sie täglich dort entlang muss. Aber ihr lässt das alles keine Ruhe, weil sie ständig in Angst um ihre eigene Sicherheit ist. Deshalb macht sie sich teilweise unsichtbar, indem sie sich in eine Hijab hüllt und sie nimmt zur Tarnung einen Kinderwagen mit auf ihre Erkundungstouren. Der stellvertretende Leiter des Ermittlungsdienstes Tassani befragt u.a. auch sie, weil sie immer vor Ort war und hat sie genau im Visier. Er misstraut ihr, weil sie sich bei ihren Aussagen irgendwie zurückhält, nicht alles preisgibt, was sie weiß und ihre Fingerabdrücke auch nicht abgibt. Was will sie vor ihm bzw. der Polizei verbergen? Und dann hat ihre Kollegin noch einen neuen Verehrer. Ihm gegenüber ist Carolin sehr misstrauisch – zu Recht? Und was hat es mit der alten Hilde auf sich? Sehr viele offene und zu klärende Fragen. Wohin die Reise endgültig geht bzw. die Auflösung des Falles konnte erst im letzten Teil des Buches erahnt werden, wobei gerade dieser Teil berührt und unter die Haut geht. Und der Schluss macht neugierig auf den nächsten Band!

Die Autorin hat einen flüssigen, spannenden Schreibstil, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Über die Figur von Carolin kann man sich streiten. Richtig sympathisch ist sie mir nicht und ihre Handlungen sind etwas unrealistisch. Ich denke hier vor allem an die Szenen im Zusammenhang mit der Geisel. Bei der Arbeit im Blumenladen wurde die Geduld von ihrem Chef und den Kollegen schon auf eine harte Geduldsprobe gestellt und ihr Verhalten war mehr als fragwürdig. Wobei die Geschichte mit den Blumengrüßen finde ich – wie schon in Band 1 – eine interessante Idee und begeistert mich auch in diesem Band. Die kurzen Wiederholungen aus der Vergangenheit (für eventuelle Neueinsteiger) fand ich richtig und gut dosiert.

Das Cover gefällt mir wieder ausgesprochen gut. Sehr hilfreich fand dich den Lageplan des Wiener Zentralfriedhofs im Buchinnendeckel.

Auch im zweiten Band wurde zwar der Fall gelöst, aber hinsichtlich Carolin bleiben immer noch Fragen offen. Ich warte gespannt auf Band 3 und hoffentlich die Beantwortung!

Eine spannende Fortsetzung

Inhalt:
Blumenhändlerin Carolin ist zurück in Wien. Seit die falschen Leute wissen, dass sie noch am Leben ist, nimmt sie nie zweimal den gleichen Weg durch den Friedhof. Heute hätte sie anders gehen sollen. Es ist etwas geschehen, dass ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt …

Meine Meinung:
„Grau wie Asche“ ist der zweite Thriller der Vanitas-Reihe von der Autorin Ursula Poznanski. Man kann das Buch auch gut eigenständig lesen, aber es fehlen dann doch schon einige Informationen, die im Laufe des Buches dann immer mehr zum Vorschein kommen.

Carolin ist in Wien untergetaucht und führt ein einigermaßen normales Leben. Sie arbeitet in einem Blumenladen, der gleich neben dem Zentralfriedhof liegt. Doch genau auf diesem wurde ein Grab geöffnet und geschändet. Es wurde ein Schädel mit einem Hühnerkopf im Mund auf einen Grabstein gelegt und es wurden Schmierereien hinterlassen.

Carolin startet ihre eigenen Ermittlungen und behält die Situation genau im Auge. Es bleibt aber nicht bei dieser einen Tat. Ihr Herumtreiben an den Tatorten fällt auch dem Ermittler Oliver Tassani auf. Er merkt schnell, dass Carolin etwas zu verbergen hat und befragt sie deshalb immer wieder zu den aktuellen Geschehnissen. Sie versucht alles, um ihre wahre Identität ihm gegenüber geheim zu halten.

Gleichzeitig beginnt ein Student die Blumenhandlung täglich zu besuchen. Angeblich ist es der neue Verehrer ihrer Kollegin.

Bei Carolin schrillen alle Alarmglocken. Ist die Angst begründet oder leider sie allmählich unter Paranoia?

Fazit:
Eine spannende Fortsetzung mit einer Protagonistin, die verzweifelt versucht ihr Leben und ihre Tarnung zu retten. Ich freue mich schon auf den dritten Teil.

Das Buch bekommt 4 Sterne von mir.