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Veilchens Feuer

Valerie Mausers zweiter Fall. Alpenkrimi
Buch
Broschiert, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3709978327

ISBN-13: 

9783709978320

Auflage: 

1 (19.11.2015)

Preis: 

9,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 120.917
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3709978327

Beschreibung von Bücher.de: 

HEISSE TAGE FÜR VALERIE »VEILCHEN« MAUSERValerie Mauser ist keine gewöhnliche Kriminalbeamtin, sie fällt auf. Und das nicht nur wegen ihrer blonden Afrofrisur. Valerie hat Hirn, Herz und Humor, was auch dem Tiroler Landesvater nicht entgangen ist. Aber der kann ihr gestohlen bleiben! Viel wohler fühlt sie sich an der Seite ihres ehemaligen Ermittlerkollegen aus Wien - und Manfred Stolwerk ist immer zur Stelle, wenn »sein Veilchen« Unterstützung braucht. So auch, als Wolf Rock für sein allerletztes Konzert in seine Heimatstadt Innsbruck zurückkehrt.

VEILCHEN UND DER BÖSE WOLFWolf Rock, der streitbare Deutschrocker und berühmteste Tiroler Musikexport, beansprucht Polizeischutz, denn er wird bedroht: Jemand will ihn für eine Schandtat aus den Siebzigern büßen lassen. Doch was er damals verbrochen haben soll, weiß er nicht mehr. Drei Tage bleiben Valerie und ihrem Team, um Licht in die bewegte Vergangenheit des Stars zu bringen. Neider, frühere Weggefährten und Hardcore-Fans tauchen auf. Die Drohungen werden konkreter. Als sich dann die Pforten des Bergiselstadions zu Wolf Rocks großem Finale öffnen, überschlagen sich die Ereignisse: Die Alpenstadt wird zum Hexenkessel und der Rockstar zum Gejagten. Mittendrin Veilchen - da brennt nicht nur der Hut!

GNADENLOSES TEMPO UND DER ULTIMATIVE SHOWDOWN IM NEUEN VEILCHEN-KRIMI!

Nach dem Debüt »Veilchens Winter«, der Krimi-Überraschung des Jahres, setzt Joe Fischler im zweiten Fall seiner kultigen Ermittlerin noch eins drauf: gnadenloses Tempo, eine anständige Portion Alpenstadt-Flair und das nötige Quäntchen Herz. Da kann man sich nur wünschen: go Veilchen go!

Kriminetz-Rezensionen

Spannender Kriminalroman mit viel Tiroler Charme

Was aussieht wie das Spiel mit dem Feuer,
ist immer das Spiel des Feuers mit uns.
(© Georg Skrypzak
(*1946), Restaurator, Maler und Aphoristiker)

Mit „Veilchens Feuer“ legt der Tiroler Autor Joe Fischler seinen zweiten Kriminalroman, um die Ermittlerin Valerie Mauser alias Veilchen vor. Ihr Spitzname hat übrigens nichts mit der Blume zu tun, sondern wurde ihr von ihrem Kollegen Stolwerk gegeben, nachdem sich Mauser mehrere Male hintereinander ein blaues Auge geholt hat, wie alle Leser des ersten Bands bereits wissen.

Nach „Veilchens Winter“, in dem ein russischer Neo-Hotelier in ein Verbrechen verwickelt wurde, führt der zweite Teil nun in die Welt der Musik-Szene. Da der Autor selbst auch Musiker ist, ein für ihn vertrautes Umfeld.

Im Mittelpunkt steht ein gruselig aussehender Deutschrocker namens Wolf Rock, der seine besten Jahre bereits hinter sich hat und sich für ein Abschiedskonzert in Innsbruck einfindet. Hier hat Fischler eine wundervoll skurrile Figur geschaffen, die man sich bildhaft vorstellen kann, samt seiner Inszenierung und Verkleidung. Der Rockstar wird von einer Person bedroht, die jedoch anonym bleibt und benötigt deshalb Polizeischutz.

Was war in den 70er Jahren los, der Zeit, die für Wolf Rock die beste seines Lebens war, die Jahre in denen sein Ruhm anschwoll und er über die Landesgrenzen hinaus berühmt wurde? Warum kann sich Wolf Rock nicht einmal daran erinnern, damals in Innsbruck gewesen zu sein? Und wie schützt man mehrere Tausend Menschen mit einer Handvoll Polizisten?

Valerie Mauser hat ihrerseits mit ganz anderen Problemen, neben ihrer gewohnt störrischen Frisur und ihrer Mutter, zu kämpfen. Nicht nur scheint sie sich in ihren jüngeren Nachbarn Sandro Weiler zu verlieben, außerdem wohnt Stolwerk bei ihr, bekocht sie und erinnert sie täglich an „ihren Riegel“.

Das Chaos zieht sich von ihrem Kopf (in dem zwei „Souffleusen“ wie Engelchen und Teufelchen alles kommentieren), über ihr Heim bis in ihr Umfeld fort.

Just als Veilchen sich selbst einen Topf Kartoffeln aufstellt, macht sich der Herd selbstständig und fackelt die ganze Küche ab. Ab dieser Szene wird das Buch seinem Titel mehr als gerecht.

Es ist „Veilchens Feuer“, das hier nicht nur in der Küche züngelt, sondern in Form von aufwallenden Gefühlen auch in ihrem Bauch lodert. Und feurig geht es weiter, als das Konzertereignis im Bergiselstadion naht, denn es haben sich auch militante Gruppen angesagt, die das Konzert aufmischen wollen. Werden Veilchen und ihre Kollegen den Rockstar beschützen können?

„Veilchens Feuer“ besticht nicht nur durch einen stringenten und ausgeklügelten Plot, viel Tiroler Altstadt Flair, sondern auch durch eine dichte Erzählweise, humorvolle Dialoge, viele witzige und skurrile Figuren, wie Fritz Laus, kurz die Filzlaus genannt und lustigen Szenen.

Der Leser wird außerdem in einem erbarmungslosen Tempo durch die Geschichte gepeitscht und zusammen mit den Figuren gebeutelt, in die man sich sehr gut einfühlen kann. Fischler stellt auch in diesem Buch das Privatleben von Valerie in den Mittelpunkt, doch kommen die Ermittlungstätigkeiten und der Kriminalfall trotzdem nicht zu kurz.

Der zweite Teil der Serie ist rasanter als der erste und diesmal kommt auch das Herz auf seine Kosten. Die Spannung wird gut aufgebaut, hält sich während der Geschichte im guten Mittelfeld, und erreicht gegen Ende noch einmal einen fulminanten Höhepunkt, der den Leser atemlos hinterlässt.

Interessant zu lesen sind auch die Rückblenden in die 70er Jahre, durch die sich nach und nach die Geschichte wie ein Puzzle zu einem Bild aneinander fügt und für den Leser greifbar wird. Sehr berührend und ergreifend erzählt wird hier die Geschichte eines jungen und geistig zurück gebliebenen Mädchens, dessen Vater gewalttätig ist, und die sich in Phantasien versteigt, um dem grausamen Leben zu entkommen.

Joe Fischler hat einen rundum gelungenen Kriminalroman mit unverwechselbaren Figuren und einem spannenden Plot kreiert.

Der Autor traut sich auch noch etwas, das bei vielen Leser/innen als No-Go angesehen wird. Sein Buch endet mit einem Cliffhanger. Es ist zu erwarten, dass die Veilchen Krimis weiterhin die Bestseller-Regale erobern.

Fazit: „Veilchens Feuer“ ist ein packender Kriminalroman, mit einem Feuerwerk an spritzigen Dialogen, mit lebendigen und authentisch agierenden Figuren, köstlich-humorvollen Szenen, einem feurigem Show-Down, einer glaubhaften Auflösung und viel Tiroler Charme und Alpenflair.

Mein Extra-Geschenk-Tipp! Ein Buch, das sich gut unter jedem Weihnachtsbaum macht und sicher für rotwangige und erfreute Gesichter sorgen wird.

Prädikat: Österreichischer Lokalkrimi mit Witz und Raffinesse. Sehr empfehlenswert.

Sparflamme

Zum Inhalt:
Wolf Rock will sein letztes Konzert in seiner Tiroler Heimat am Berg Isel geben. Da er wegen einer „Schandtat“ 30 Jahre zuvor bedroht wird, muss Valerie Mauser – genannt Veilchen – für seine Sicherheit sorgen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mein Eindruck:
Eine Strahlkraft entwickelt dieses Buch nur bei zwei Gelegenheiten: 1. wenn die Geschichte sich mit der Schandtat Wolf Rocks befasst und die Gedanken des damaligen Opfers davon gespiegelt werden und 2. wenn Stolwerk – ein guter Freund und Ex-Kollege Valeries – ins Spiel kommt. Der erste Punkt birgt immer eine gewisse Dramatik, der zweite eine hübsche Portion Humor. Während der großen Strecken dazwischen köchelt der Krimi aber auf sehr kleiner Flamme vor sich hin. Das Team rund um die Ich-Erzählerin Valerie bleibt blass, das Teamwork fehlt, die Beamten wirken nicht sonderlich professionell und lassen sich viel zu oft gerne von subjektiven Befindlichkeiten ablenken. Dazu streut der Autor einige Begebenheiten ein, die wohl ein bisschen Öl in das Feuer gießen sollen. Leider führen sie durch ihre minimale Glaubwürdigkeit dazu, dass man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte: Frau Mauser prügelt sich fast aus heiterem Himmel oder setzt ihre Wohnung im Liebestaumel in Brand, alles Vorgänge, die man bei einer Chefin einer Polizeiabteilung nicht erwarten möchte.

Positiv ist jedoch der Schreibstil Herrn Fischlers hervorzuheben. Flüssig und eingängig lässt sich die Geschichte erfassen, ohne langweilig zu werden. Schön auch die Grafik zum Schluss, die den Lesern einen Eindruck von Valerie vermittelt. Aber: Warum wird eine Blondine mit dunklen Haaren gezeigt? Das weiß wohl nur der Grafiker… oder der Verlag.

Trotz dramatischem Cliffhanger zum Schluss wird man nicht verzweifelt auf die Fortsetzung warten.

Fazit:
Kein alles verzehrendes Feuer, nur ein Glühwürmchen. Stolwerk rettet die Bewertung

Veilchen und Stolwerk ermitteln

Oberstleutnant Valerie Mauser, leitende Ermittlerin der Kriminalpolizei in Innsbruck steht Ärger ins Haus. Der berühmte Altrocker Wolf Rock, ein gebürtiger Innsbrucker, möchte sein Abschiedskonzert in der Heimat geben. Auf dem Bergisel soll dieses Event stattfinden und Landeshauptmann Freudenschuss ist von so viel Prominenz geblendet. Ausgerechnet in seiner Heimat wird Wolf Rock mit anonymen Drohungen bedacht. Auch in den sozialen Netzwerken entzündet sich ein Shitstorm gegen den Auftritt. Anfangs nimmt man das von offizieller Seite nicht ganz so ernst, hat doch Wolf Rocks Manager schon mal so etwas inszeniert um den Plattenverkauf anzukurbeln. Doch offensichtlich ist hier einiges außer Kontrolle geraten und Valerie steht wieder einmal auf fast verlorenem Posten.

„Veilchens Feuer“ ist der zweite Band um das bemerkenswerte Ermittlerduo Valerie Mauser und Stolwerk, den gewichtigen Ex-Polizisten, aber man kann dieses Buch sehr gut ohne Kenntnis des ersten Falls lesen. Wieder ergänzen sich die beiden ungleichen Freunde prächtig. Der Fall nimmt langsam Fahrt auf, war mir persönlich allerdings nicht spannend genug. Durch die eingestreuten Rückblenden ist der weitere Handlungsverlauf schon recht vorhersehbar und die persönlichen Probleme von Veilchen nehmen in diesem Band einen größeren Part ein. Der Plot um den alternden Rockstar war etwas zerfasert und nicht immer logisch. Zwar fand ich es ganz gut, die Entwicklung der Figur Valerie zu verfolgen, sie gewinnt immer stärker an Kontur, aber der Spannungsbogen des Falls gerät dabei ins Hintertreffen, auch wenn es zum Schluss noch zu einem feurigen Show Down kommt. Ich finde auch den Dauereinsatz von Stolwerk als Privatperson an Valeries Seite etwas zu überzogen, das passt eigentlich nicht zur realistischen Schilderung der Dienststelle, obwohl mir der Charakter der Figur – als beschützender, väterlicher Freund der manchmal sehr impulsiv-explosiven Valerie – gut gefällt. Die Zeichnung der Typen sind ein großes Plus in diesem Buch. Auch die weiteren Figuren des Krimis sind wieder witzig und gut geschildert, Schmatz darf nun endlich mit ermitteln und mit Geyer ist ein sehr fragiler Arbeitsfriede geschlossen.

Ich freue mich auf ein weiteren Band mit der schon angedeuteten Klärung eines großen Problems in Veilchens Leben und hoffentlich wieder einem spannend und stringent erzählten Fall.

Veilchen in Aktion

Veilchen erhält einen Auftrag, der ihr die Möglichkeit gibt, das verlängerte Wellnesswochenende hinter sich zu lassen. Ein alternder Rockstar „Wolf Rock“ wird bedroht und das ausgerechnet vor seinem Abschiedskonzert im Bergiselstadion. Er soll für eine Schandtat 76 büßen. Was ist da passiert? Wolf Rock kann sich nicht erinnern.

Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und mit viel Humor gewürzt. Die alpenländische Atmosphäre kommt gut rüber.

Eigentlich macht es Sinn, bei einer solchen Bedrohung das Konzert abzusagen. Doch zu viel Geld steht auf dem Spiel und politische Machenschaften sorgen zusätzlich für Druck. Daher muss der Täter gefunden werden, bevor etwas passiert.

Die Charaktere sind sehr gut, vielfältig und authentisch geschildert. Veilchen fällt optisch auf mit ihrem blonden Afro-Look. Sie ist intelligent, ziemlich gerade heraus, impulsiv und hütet ein Geheimnis, das sie selbst ihrem Freund und Ex-Kollegen Manfred Stolwerk nicht anvertraut. Stolwerk ist gemütlich und liebt gutes Essen. Das ist perfekt für Veilchen, denn sie tendiert dazu, das Essen zu vergessen.

Dagegen war mir Veilchens Kollege Geyer nicht besonders sympathisch, obwohl er loyal ist. Der Tiroler Landesvater hat ein Auge auf Veilchen geworfen, kann aber tun was er will, er hat keine Chance. Wolf Rock, bürgerlich Gotthilf Semmelweis, ist aufgrund seines Lebenswandels inzwischen sehr herunter gekommen. Er hat einen echten Schuss weg. Sein Manager Gustl Benz sorgt dafür, dass der Laden läuft, vor allem in finanzieller Hinsicht, denn er profitiert davon. Aber da gibt es noch einige, teils schillernde Persönlichkeiten, die dem Wolf etwas nachtragen könnten.

Die Handlung ist spannend und nimmt einen bis zum Schluss gefangen. Das Ende ist schlüssig, hat aber einen fiesen Cliffhanger, der sich wohl im nächsten Buch klären wird.

Ein spannender und humorvoller Krimi.

Veilchen ermittelt wieder

Valerie Mauser genannt "Veilchen" wird aus ihrem Kurzurlaub, den sie mit ihrem Freund Manfred Stolwerk verbringt, zu einem Fall beordert. Das ist den beiden nicht ganz unrecht, da sie sich in diesem Guru-Seminar (Selbstfindungsseminar), das Stolwerk von seiner Schwester geschenkt bekommen hat, eh nicht wohl fühlen. Der Altrocker Gotthilf Semmelweis, genannt "Wolf Rock", möchte am Bergisel sein Abschiedkonzert geben und wird mit Drohbriefen attackiert. In diesen Briefen droht der Schreiber mit Rache für eine Schandtat 1976. Veilchen und ihren Kollegen bleiben lediglich 3 Tage, um herauszufinden, was 1976 passiert war, wer der Verfasser der Briefe ist und wie sie dieses Unglück verhindern können. Leider sind ihr Wolf Rock und seine Freunde keine große Hilfe. Der Altrocker hat eine Gedächtnislücke, was die kompletten 70er Jahre anbelangt und auch die anderen können ihr nicht weiterhelfen. Am liebsten würde sie ja das Konzert absagen, aber Wolf Rock lässt das nicht zu und so kommt es wie es kommen muss zum Showdown zwischen Wolf Rock und dem Verfasser der Briefe. Kann Veilchen und ihr Team das Unglück noch verhindern? Oder kommt es zum großen Unglück auf dem Bergisel? Das erfahrt ihr nur in dem Buch !!!

Meine Meinung:
Für mich war es das erste Buch von Joe Fischler und ich muss sagen, der Autor hat einen guten Schreibstil - ohne Frage. Das ganze liest sich auch flüssig, eingebaut hat er noch kleinere Abschnitte, die einem immer näher zu der Schandtat 76 heran führen und auch neugierig machen. Das hat der Autor schon sehr clever gemacht, so bleibt der Leser weiter am Buch dran.

Doch leider muss ich sagen, war dieses Krimierlebnis so gar nicht meines, mir war das Ganze viel zu lasch. Ein Krimi, der mehr als zwei Drittel nur aus seichten Ermittlungsarbeiten und Privatleben besteht, ist mir einfach zu wenig. Mir kam bei diesem Krimi einfach die Spannung des Falles zu kurz, lediglich gegen Ende zu wurde es dann doch noch etwas spannend. Jedoch von gnadenlosem Tempo habe ich leider bei diesem Krimi recht wenig feststellen können und war dann doch ein bisschen enttäuscht.

Denn nach der Leseprobe hatte ich mir mehr erhofft gehabt. Wunderschön muss ich sagen, ist das Buch selber, ein Taschenbuch mit abgerundeten Ecken gefällt mir sehr gut, so kann man schon keine Ecken mehr anstoßen. Für alle die Krimifans, die etwas zarter besaitet sind ist, dieses Buch sicher ideal um unterhalten zu werden. Trotzdem bekommt das Buch von mir noch mittelmäßige 3 von 5 Sternen.