Cover von: Venuswalzer
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Venuswalzer

Eine Ruhrpott-Krimödie mit Stella Albrecht
Buch
Taschenbuch, 304 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3770020189

ISBN-13: 

9783770020188

Auflage: 

1 (16.01.2019)

Preis: 

11,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 85.237
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3770020189

Beschreibung von Bücher.de: 

Stella ist fix und fertig: Seit Wochen werden ihre Nerven von unerträglichem Baulärm malträtiert. Unerträglich ist auch die Situation von Stellas Kundin Ruby. Beinahe täglich sieht sie sich den Übergriffen eines Handwerkers ausgesetzt - bis dieser eines Tages und ausgerechnet vor ihrem Fenster vom Baugerüst stürzt. Was ganz sicher kein Wink des Himmels und vermutlich auch kein Unfall war. Plötzlich steht die junge Frau unter Mordverdacht. Stella glaubt fest an Rubys Unschuld - und beschließt, der Sache auf eigene Faust und mit himmlischer Hilfe auf den Grund zu gehen ...

Kriminetz-Rezensionen

Wer hat am Brett gesägt?

Handwerker im Haus können die Hölle sein. Ruby merkt das im Augenblick tagtäglic. Es ist ja nicht nur der Lärm und der Dreck, nein – Ruby sieht sich den perfiden Attacken eines Malers ausgesetzt, der vor ihrem Fenster sehr zeigefreudig ist. Als er eines Morgens auch noch Hand an sich legt, reicht es Ruby, sie reißt das Fenster auf und schreit ihm in voller Wut ein „ich bring dich um“ entgehen. Als der Mann keine zwei Minuten später vom Gerüst stürzt, hat sie damit eine Steilvorlage geliefert. Sie gerät prompt in Verdacht.

Gut, dass ihr guter Freund Ben zur Unterstützung kommt und gleich Stella mitbringt. Stella ist Astrologin der ernsthaften Art und hat schon einmal bei einem Kriminalfall den richtigen Riecher gehabt. Was dem ermittelnden Kommissar gehörig auf die Nerven ging, obwohl er Stella ansonsten sehr charmant findet.

Neben der berühmten „Lotta“-Serie hat Autorin Lotte Minck hier eine zweite Reihe erfolgreich gestartet. Der Ton dieser Krimödie ist humorvoll und punktet wieder mit sehr viel Situationskomik und Wortwitz und das alles mit einem perfekten Timing. Wobei auch die ernsten Untertöne nicht fehlen und der Kriminalfall auch ganz klassisch aufgebaut ist. Die Spannung kommt jedenfalls nicht zu kurz. Ihre Figuren sind mit viel Liebe gezeichnet und sie sind alle sehr lebensecht und natürlich. Vielleicht mit Ausnahme von Susanne, der Tochter des Malermeisters, die mir doch zu naiv für ihre 25 Jahre daher kommt.

Mit Stella und ihrer Großmutter Maria, die in der gleichen Branche arbeitet, allerdings in der etwas volkstümlichen Variante mit Turban und Glaskugel, habe ich mich bestens unterhalten. Wenn sie in die Polizeiermittlungen eingreifen, kommt der Leser auf seine Kosten.

Ein Markenzeichen der Krimis von Lotte Minck sind die Coverabbildungen des Künstlers Ommo Wille. Sie sind detailreich, passen wunderbar zum jeweiligen Buch sind auf alle Fälle einen zweiten und dritten Blick wert.

Mit einem Satz: amüsante Krimiunterhaltung mit ein bisschen Ruhrpott Feeling.

Stella Albrecht 2 - Eine verhängnisvolle Affäre

Ruby, eine Freundin von Ben, wird nicht nur durch Baulärm gestört, sondern auch durch einen Maler, der ihr immer wieder seinen Penis zeigen will. Stella soll ihr helfen. Doch plötzlich stürzt der Maler Kevin ab und überlebt knapp, liegt aber im Wachkoma. Die Hauptverdächtige ist natürlich Ruby, aber Stella und Ben sind von ihrer Unschuld überzeugt und mischen sich so in die Ermittlungen von Kommissar Arno Tillikowsky ein – erneut.

Das Cover des Buches ist sehr detailreich, hervorragend gezeichnet und passt perfekt zum vorliegenden Buch. Er passt auch ausgezeichnet zu den bisherigen Büchern der Autorin und gefällt mir hervorragend.

Genauso ergeht es mir auch mit dem Schreibstil. Orte und Protagonisten werden hervorragend dargestellt und entwickeln sich auch weiter.

Der Plot des Buches ist sehr gut durchdacht und Spannung und Humor nehmen eine zentrale Rolle in dieser Krimödie ein. Im Gegensatz zum ersten Teil dieser Reihe steigt hier auch der Lachfaktor und der Fall ist trotzdem spannend, auch wenn ich den Täter früh entlarven konnte.

Natürlich wird vor allem bezüglich gängiger Heimwerkerklischees aus dem Vollen geschöpft und natürlich auch übertrieben, aber dies passt sehr gut in dieses absolut empfehlenswerte Buch.

Fazit: Spannung und Humor – wie in einem Überraschungsei. Nur weiß man, was man bei Lotte Minck bekommt. 5 von 5 Sternen.

Skurril, exzentrisch, humorvoll

Stellas Kundin Ruby wird von Baulärm geplagt – und von einem Bauarbeiter, der sich einen Spaß daraus macht, sie zu ärgern. Als er überraschend vom Gerüst stürzt, gerät Ruby als Allererste in Verdacht. Sie scheint schlechte Karten zu haben. Doch Stella und ihr Großmutter sind fest entschlossen, Ruby zu helfen und den richtigen Täter zu finden.

Die Autorin Lotte Minck hat mit diesem Buch den zweiten Teil der Krimödie geschrieben um die Astrologin Stella und ihre Großmutter Maria, die als Madame Pythia ihren Kunden aus den Karten liest. Sehr spannend und unterhaltsam ist es, wie die beiden sich verbünden, um Ruby zu helfen. Die Ideen, die die beiden entwickeln, sind so exzentrisch wie die beiden Frauen zusammen. Als Kontrapunkt dazu ist die Beziehung zwischen Stella und dem Kommissar Tillikowsky angelegt. Das Buch lebt aus der Gestaltung der Situationskomik, die mit viel Humor die unmöglichsten Situationen auskostet. Die Figuren sind herrlich skurril gestaltet, sowohl die sympathischen wie auch die unsympathischen. Da braucht es nicht viel Blutvergießen, um einen spannenden Fall mit reichlich Humor zu verbinden.

Ich habe dem Buch einige spannende und vergnügliche Lesestunden zu verdanken, deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen.