Cover von: Verbrenn das Negativ

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Verbrenn das Negativ

Thriller
Buch
Broschiert, 368 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3518475215

ISBN-13: 

9783518475218

Auflage: 

1 (15.12.2025)

Preis: 

18,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 561.808
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3518475215

Beschreibung: 

Dreißig Jahre lang hat sie sich vor ihrer Vergangenheit versteckt. Acht ungeklärte Todesfälle. Ein gespenstischer Horrorfilm. Und kein Ausweg mehr.

Gerade in L.A. gelandet, wo sie das Set einer neuen Streaming-Horror-Serie besucht, sieht die Journalistin Laura Warren, wie ein Mann von einer Brücke springt und direkt hinter ihrem Auto aufschlägt.

Es hat wieder angefangen, denkt sie. Denn die Serie, über die sie berichten soll, ist ein Remake von »The Guesthouse«, einem berüchtigten Gruselklassiker aus den 90ern, in dem sie die Hauptrolle spielte: ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten vorhersagen zu können, wie der Needle Man sie töten wird.

Und als damals wirklich acht Mitglieder der Besetzung und der Crew während und nach dem Dreh auf unheimliche Weise starben, wurde der Film zu einem Kultklassiker – und ruinierte ihr Leben. Laura änderte ihre Identität und zog nach England. Doch manche Drehbücher wollen einfach nicht begraben bleiben: Kaum hat sie mit dem Remake zu tun, geht alles wieder von vorne los.

Aber jetzt, wo einer nach dem andern zu Tode kommt, will Laura den Fluch ein für alle Mal beenden – wenn der Needle Man sie nicht vorher holt.

Kriminetz-Rezensionen

Horrorfilm in Buchform

Zum Inhalt:

Die Journalistin Laura Warren kommt nach L.A., um über das Remake eines Horrorfilms zu berichten - eines verfluchten Films, in dem sie vor dreißig Jahren die Hauptrolle spielte: ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten ihren Tod vorhersagen zu können. Als damals tatsächlich acht Mitglieder der Besetzung und der Crew auf unheimliche Weise starben, beendete die traumatisierte Laura ihre Filmkarriere und änderte ihre gesamte Identität. Doch jetzt, auf dem Weg zum Filmset, springt ein Mann von einer Brücke und schlägt direkt hinter ihrem Wagen auf. Es hat wieder angefangen , denkt sie. Diesmal ist Laura entschlossen, den Fluch ein für alle Mal zu brechen. Wenn er sie nicht vorher einholt...

Meine Meinung:

Ich und Horrorfilme sind eins, also wieso mal nicht als Buchform genießen. Na gut gegruselt hab ich mich jetzt zwar nicht, aber es hat schon was von Horrorfilm. Es beginnt mit Laura bei ihrem Flug nach L.A Was noch ziemlich harmlos ist. Kaum in L.A angekommen beginnt ihr persönlicher Horror. Als dann auch noch am Filmset das erste Leiche auftaucht ist wird der Albtraum von damals wieder da. Laura macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Der Schreibstil war größtenteils flüssig mit nur ab und an ne kleine Flaute,ansonsten war Spannung vorhanden. Mit Laura bin ich nicht so ganz warm geworden, irgendwie fand ich sie anstrengend. Wie es sich für einen Horrorfilm gehört steigt natürlich der ganze Spaß am Ende und das gute siegt oder? Das wird natürlich nicht verraten, aber für mich war es ein Ende wie bei einem Horrorfilm typisch ist und ich damit leben kann.

Wer alte Horrorfilme mag ,macht mit diesem Buch nichts verkehrt. Ich hatte Spaß beim Lesen und wenn es dazu einen Film gäbe würde ich ihn anschauen.

Der Horrorfluch der Vergangenheit

"Verbrenn das Negativ" von Josh Winning ist eine Mischung aus übernatürlichen Horror, Psychothriller und Whodunit.
Die Journalistin Laura Warren, die als Kinderstar die Hauptrolle in dem berüchtigten Gruselklassiker "The Guesthouse" innehatte, kommt nach dreißig Jahren nach L.A., um über ein Remake zu berichten.
Der Fluch von damals, als 8 Besetzungsmitglieder starben, holt sie wieder ein, und diesmal will sie ihn unter allen Umständen brechen.
Kurze Kapitel, unterbrochen durch Zusatzinformationen in Form von Artikel- und Zeitungsausschnitten oder Regieanweisungen, Tagebucheintragungen u.ä., lockern die Handlung angenehm auf.
Grusel, Gänsehaut und psychologischer Nervenkitzel stehen im Mittelpunkt.
Extremer Slasher-Horror hält sich in Grenzen und entsteht, wenn überhaupt, größtenteils im Kopf.
Diese Hommage an die Horrorklassiker der früheren Jahre liest sich auch für Filmliebhaber interessant.
Dem Autor gelingt es zunehmend Spannung aufzubauen und überraschende Wendungen einzubauen, wobei ich mir persönlich etwas mehr Horror als paranormale, übersinnlich angehauchte Szenen gewünscht hätte.
Aber das ist Geschmacksache.
Insgesamt gesehen fand ich das Buch lesenswert und unterhaltsam.
Ob es für eine Bram-Stoker-Award-Nominierung reicht, muss jeder Leser selbst für sich entscheiden. Eine Leseempfehlung meinerseits ist es allemal wert!

Weniger gruselig, dafür spannend

„Final Destination“ und „Scream“ scheinen so ein bisschen die Vorlage für diesen Thriller zu sein. Eine Filmcrew die es noch während oder nach der Beendigung des Films, unter mysteriösen Umständen, dahinrafft. Einzig die siebenjährige Hauptdarstellerin Polly scheint der Fluch bisher ausgelassen zu haben. Jahre später befindet sich diese, mittlerweile erwachsen und von Beruf Journalistin, in einem Flugzeug Richtung L.A. um über den neuesten Horrorstreifen den Hollywood gerade abgedreht hat, zu berichten. Erst auf dem Flug wird ihr bewusst über was für ein Remake ihre Story gehen soll. Der Film der ihr Leben und das ihrer Familie zerstörte und ihr immer noch Albträume beschert. Dabei war „The Guesthouse“ von 1993 ein eher mäßiger Horrorstreifen, der eine morbide Faszination durch die vielen tödlichen Unglücksfälle auslöste. Geplant ist jetzt eine Neuinterpretation, die die Grundidee, dieselbe Angst hervorzurufen an einem unvertrauten Ort zu übernachten und von ihm zerstört zu werden, bewahrt. Die erwachsene Polly, die mittlerweile Laura Warren heißt, fühlt sich sofort in ihre Kindheit zurückversetzt, in ein albtraumhaftes Leben von einer Castingshow zur anderen tingeln zu müssen, weil ihre Mutter es so will. Doch nie ist diese mit ihr zufrieden gewesen. Ein Trauma das Laura lange gut im Griff zu haben schien, doch dann passieren auch im Remake unerklärlich Todesfälle und selbst das extra für diesen Film engagierte Medium ist keine große Hilfe.

Ich war bereit für ein bisschen Nervenkitzel und Grusel, das Wetter spielt zurzeit ja auch richtig mit, um es sich auf der Couch mit einem (Grusel)Buch gemütlich zu machen. So wirklich gegruselt habe ich mich jedoch nicht, trotzdem ist Josh Winnings Buch durchaus fesselnd. Die Unterbrechung der eigentlichen Story mit Posts aus Social Media Beiträgen sind gut eingeflochten und stören den Lesefluss nicht. Es gibt dezente Spannungsbögen, viele Wendungen und naja die in Horrorgeschichten üblichen Abstrusitäten. Der eigentliche Horror spielt sich hier im Inneren der Familie wider.

Weniger gruselig, dafür spannend

„Final Destination“ und „Scream“ scheinen so ein bisschen die Vorlage für diesen Thriller zu sein. Eine Filmcrew die es noch während oder nach der Beendigung des Films, unter mysteriösen Umständen, dahinrafft. Einzig die siebenjährige Hauptdarstellerin Polly scheint der Fluch bisher ausgelassen zu haben. Jahre später befindet sich diese, mittlerweile erwachsen und von Beruf Journalistin, in einem Flugzeug Richtung L.A. um über den neuesten Horrorstreifen den Hollywood gerade abgedreht hat, zu berichten. Erst auf dem Flug wird ihr bewusst über was für ein Remake ihre Story gehen soll. Der Film der ihr Leben und das ihrer Familie zerstörte und ihr immer noch Albträume beschert. Dabei war „The Guesthouse“ von 1993 ein eher mäßiger Horrorstreifen, der eine morbide Faszination durch die vielen tödlichen Unglücksfälle auslöste. Geplant ist jetzt eine Neuinterpretation, die die Grundidee, dieselbe Angst hervorzurufen an einem unvertrauten Ort zu übernachten und von ihm zerstört zu werden, bewahrt. Die erwachsene Polly, die mittlerweile Laura Warren heißt, fühlt sich sofort in ihre Kindheit zurückversetzt, in ein albtraumhaftes Leben von einer Castingshow zur anderen tingeln zu müssen, weil ihre Mutter es so will. Doch nie ist diese mit ihr zufrieden gewesen. Ein Trauma das Laura lange gut im Griff zu haben schien, doch dann passieren auch im Remake unerklärlich Todesfälle und selbst das extra für diesen Film engagierte Medium ist keine große Hilfe.

Ich war bereit für ein bisschen Nervenkitzel und Grusel, das Wetter spielt zurzeit ja auch richtig mit, um es sich auf der Couch mit einem (Grusel)Buch gemütlich zu machen. So wirklich gegruselt habe ich mich jedoch nicht, trotzdem ist Josh Winnings Buch durchaus fesselnd. Die Unterbrechung der eigentlichen Story mit Posts aus Social Media Beiträgen sind gut eingeflochten und stören den Lesefluss nicht. Es gibt dezente Spannungsbögen, viele Wendungen und naja die in Horrorgeschichten üblichen Abstrusitäten. Der eigentliche Horror spielt sich hier im Inneren der Familie wider.